Aufnahme von Georg Marschner, Dresden]

Wo sich ein Waldrücken stärker aus dem Gesamtbild abhebt, wie der

nordwärts steil abgebrochene Kahleberg oder seine in der Tellkoppe

gipfelnde Fortsetzung, da handelt es sich meist um »_Härtlinge_«,

deren festes Gestein (z. B. Porphyr, Quarzschiefer) der Verwitterung

besser trotzte als die benachbarte Gneis- oder Schieferfläche. Nur ein

paar Bergpersönlichkeiten sitzen schroff, fast fremdartig, auf der

Hochfläche. Es sind die Reste der Vulkanbauten aus der Braunkohlenzeit,

jugendliche Nachgeborene und Härtlinge zugleich: schwarze Basaltmassen,

die bei der Abkühlung in zierliche Säulen zersprungen sind – hier

der _Geising_ mit seiner Grabhügelform, dort der _Sattelberg_, der

uns unter dem Schutze seiner Lavamasse auch noch ein Stück der alten

Sandsteindecke erhalten hat. Weiter nordwärts der schöne Kegel des

_Luchberges_ und der einseitig abfallende _Wilisch_.

[Illustration: Abb. 10 =Steinrücken-Landschaft bei Rückenhain=

Landesverein Sächsischer Heimatschutz — Mitteilungen Band XIII, Heft 3-4 · 第 20 / 69 题