Wo sich ein Waldrücken stärker aus dem Gesamtbild abhebt, wie der
nordwärts steil abgebrochene Kahleberg oder seine in der Tellkoppe
gipfelnde Fortsetzung, da handelt es sich meist um »_Härtlinge_«,
deren festes Gestein (z. B. Porphyr, Quarzschiefer) der Verwitterung
besser trotzte als die benachbarte Gneis- oder Schieferfläche. Nur ein
paar Bergpersönlichkeiten sitzen schroff, fast fremdartig, auf der
Hochfläche. Es sind die Reste der Vulkanbauten aus der Braunkohlenzeit,
jugendliche Nachgeborene und Härtlinge zugleich: schwarze Basaltmassen,
die bei der Abkühlung in zierliche Säulen zersprungen sind – hier
der _Geising_ mit seiner Grabhügelform, dort der _Sattelberg_, der
uns unter dem Schutze seiner Lavamasse auch noch ein Stück der alten
Sandsteindecke erhalten hat. Weiter nordwärts der schöne Kegel des
_Luchberges_ und der einseitig abfallende _Wilisch_.
[Illustration: Abb. 10 =Steinrücken-Landschaft bei Rückenhain=