(Aus den Vorarbeiten für den Bilderatlas zur Dresdner Heimatkunde von
Weicker und Wiese)]
Die Schrägstellung der sächsischen Scholle hatte noch eine wichtige
Folge: Die Flüsse, die zu Beginn der »Neuzeit« trägen Laufs ihre
Schlingen zogen und reichlich Schotter ablagerten, erhielten
verstärktes Gefälle, größere Kraft und schnitten in die weiten
Talmulden steilwandige Schluchten ein. Unterdessen lagerten sich
drunten in der böhmischen Senke die Baumleichen der Sumpfzypressen und
anderer wärmeliebender Genossen in dem moorigen Schlamm ab – heute
feiern sie als _Braunkohle_ ihre Auferstehung.
[Illustration: Abb. 7 =Blick vom Kohlberg zum Luchberg und Grimmschen
Wasser=