Die Sameacas sind die (heidnischen?) Bewohner des Gebirgsinnern der
Insel Basilan. Bis zum XVI. Jahrhundert bewohnten sie auch die Küsten
dieses Eilands, da landete aber der Prätendent des Reiches Mindanao,
der Paquian Tindig, mit seinen Anhängern und Sclaven auf Basilan und
trieb die ursprünglichen Herren des Landes in die Gebirgswälder hinein,
wo sie noch heute in völliger Unabhängigkeit leben (Pazos 10). Bei
der Dürftigkeit der Nachrichten über diesen Volksstamm lässt sich
die Frage gar nicht in Untersuchung ziehen, ob nicht die Sameacas
mit den Guimbas zusammen nur einen Stamm repräsentiren.