Die Bagobos wohnen in der Quellgegend des Rio de Butuan zwischen
Manobos und Mandayas, dann zwischen dem Vulcane Apo und der Stadt
Davao und bewohnen selbst mehrere Rancherías unmittelbar an der
Küste, darunter Darum oder Daron (Cavada II, 221). Die Bagobos sind
ein friedliches Volk (Cavada II, 206), obgleich sie sonst mit den
Manobos Lebensweise und Waffen gemeinsam haben. Die Bewohner der
Ebenen und Gestade sind rachitisch und kränklich (Cavada II, 223),
was wohl nicht allein auf die Kreuzung mit von den Manobos gekauften
Sclaven zurückzuführen ist, sondern vielleicht auch, dass sie eben
als Bergstamm in den Sumpfniederungen verkümmern. Cavada rühmt ihnen
Mässigkeit im Essen, Reinlichkeit und Vertragstreue nach. Sie sind
ebenso wie die Manobos, Mamanuas und Tagbalays Heiden.