Die Tagbalays wohnen nicht weit von der Ostküste Mindanao's, in der
Nähe von Bislig (Waitz V, 51). Ihr Name kommt auch in den Varianten
Tago-Balvoys und Taga-Balooyes vor. Sie sind hellfarbig (Waitz,
l. c.), deshalb aber nicht mit japanischem Blute gemengt. Die
Japano- und Chino-Manie wird mit Bezug auf die Philippinen bald
ähnliche Übertreibungen und voreilige Behauptungen zu Tage fördern,
wie die Kelto-Manie von anno dazumal in Deutschland. Mas (pobl. 14)
bezeichnet sie als "Igorroten", wohl aus ähnlichem Grunde, wie bei
den Manobos. Ob die in der Ilustracion filipina 1860 n. 17, p. 193,
erwähnten Tagabotes mit unseren Tagbalays zu identificiren sind, wage
ich nicht zu entscheiden, da sonst (wenigstens in den mir zugänglichen
Werken) dieser Volksstamm der Tagabotes nirgendswo anders erwähnt wird.