Ein herbstliches Feld. Das Korn ist abgemäht und zu Garben gebunden; die
Gerste steht noch da, und ihre Bartfäden ragen empor; zärtlich und
liebevoll ranken die Erbsen. Plötzlich erscheint ein Fuchs, ein
riesengroßes Tier, der Schwanz allein ist ein ganzer Pelzmantel.
>Der Fuchs wird uns überfallen und auffressen!< dachte ich mir. Dasselbe
dachte sich auch mein Gefährte. Ohne ein Wort zu sagen, liefen wir dem
Fuchs nach.
Wir holten den Fuchs ein, warfen ihn zu Boden und begannen ihn zu würgen.
Es war aber gar nicht so leicht. Schließlich brachten wir es doch fertig.
Tot, groß, rot und weich lag der Fuchs auf dem Boden.
Wir zogen dem Fuchs das Fell ab, machten ein Feuer, sengten das Fell an und
begannen es zu essen. Es schmeckte gar nicht gut und hatte den widerlichen
Fuchsgeruch, wir aßen es aber doch.
Und so verzehrten wir das ganze Fell. Als wir es aufgegessen hatten, schrie
ich auf:
»Mein Gott, was habe ich angerichtet! Was für einen Pelzmantel hätte man
daraus machen können und was für einen Muff!«
Es war aber schon zu spät: das Fell war aufgegessen, das Feuer erloschen,
und es roch nur noch nach Verbranntem.