Nur die Gasflammen in dem großen, säulengestützten Vestibül
surrten mit leise vibrierendem Geräusche und flackerten in ihren
mattgeschliffenen Schalen hin und her, daß an den mit Amoretten
bemalten, statuengeschmückten Wänden seltsame Lichtreflexe
hinhuschten.
Langsam durch die Zimmerflucht suchte er das Krankenzimmer seiner
Mutter.
Ueberall brannten mit mattem Lichte tiefverhängte Lampen.
Trotz der weichen Teppiche trat er vorsichtig auf.
Die Türen waren nur angelehnt.
In dem an das Schlafzimmer grenzenden Wohnraum glimmte in dem großen
offenen Kamine ein Holzfeuer, das zu erlöschen drohte. Nur ein dickes,
halbverkohltes Buchenscheit sprühte und schwelte noch.
Er legte frische Späne auf, und die Flamme züngelte an ihnen empor,
daß die ausgetrockneten Holzstücke in der erwachenden Glut knisterten
und knackten.
Zuweilen sprang ein Ast mit scharfem Knall, und die Scheite brachen in
sich zusammen, daß Willy erschreckt auffuhr, voll Sorge, es könne die
Kranke stören.
Er trat an die halboffene Tür und lauschte.