Der Autor der klaren und mächtigen Prosa-Epopöe vom Leben Friedrichs
von Preußen; der geduldige Künstler, der in langem Fleiß den
figurenreichen, so vielerlei Menschenschicksal im Schatten einer Idee
versammelnden Romanteppich, »Maja« mit Namen, wob; der Schöpfer
jener starken Erzählung, die »Ein Elender« überschrieben ist und einer
ganzen dankbaren Jugend die Möglichkeit sittlicher Entschlossenheit
jenseits der tiefsten Erkenntnis zeigte; der Verfasser endlich (und
damit sind die Werke seiner Reifezeit kurz bezeichnet) der
leidenschaftlichen Abhandlung über »Geist und Kunst«, deren
ordnende Kraft und antithetische Beredsamkeit ernste Beurteiler
vermochte, sie unmittelbar neben Schillers Raisonnement über naive
und sentimentalische Dichtung zu stellen: Gustav Aschenbach also war
zu L., einer Kreisstadt der Provinz Schlesien, als Sohn eines höheren
Justizbeamten geboren. Seine Vorfahren waren Offiziere, Richter,
Verwaltungsfunktionäre gewesen, Männer, die im Dienste des Königs, des
Staates, ihr straffes, anständig karges Leben geführt hatten. Innigere
Geistigkeit hatte sich einmal, in der Person eines Predigers, unter
ihnen verkörpert; rascheres, sinnlicheres Blut war der Familie in der
vorigen Generation durch die Mutter des Dichters, Tochter eines
böhmischen Kapellmeisters, zugekommen. Von ihr stammten die Merkmale
fremder Rasse in seinem Äußern. Die Vermählung dienstlich nüchterner
Gewissenhaftigkeit mit dunkleren, feurigeren Impulsen ließ einen
Künstler und diesen besonderen Künstler erstehen. Da sein ganzes
Wesen auf Ruhm gestellt war, zeigte er sich, wenn nicht eigentlich
früh reif, so doch, dank der Entschiedenheit und persönlichen Prägnanz
seines Tonfalls früh für die Öffentlichkeit reif und geschickt. Beinahe
noch Gymnasiast, besaß er einen Namen. Zehn Jahre später hatte
er gelernt, von seinem Schreibtische aus zu repräsentieren, seinen
Ruhm zu verwalten in einem Briefsatz, der kurz sein mußte (denn viele
Ansprüche drängen auf den Erfolgreichen, den Vertrauenswürdigen ein),
gütig und bedeutend zu sein. Der Vierziger hatte, ermattet von den
Strapazen und Wechselfällen der eigentlichen Arbeit, alltäglich eine
Post zu bewältigen, die Wertzeichen aus aller Herren Ländern trug.
Ebensoweit entfernt vom Banalen wie vom Exzentrischen, war sein Talent
geschaffen, den Glauben des breiten Publikums und die bewundernde,
fordernde Teilnahme der Wählerischen zugleich zu gewinnen. So, schon
als Jüngling von allen Seiten auf die Leistung--und zwar die
außerordentliche--verpflichtet, hatte er niemals den Müßiggang,
niemals die Fahrlässigkeit der Jugend gekannt. Als er um sein
fünfunddreißigstes Jahr in Wien erkrankte, äußerte ein feiner Beobachter
über ihn in Gesellschaft: »Sehen Sie, Aschenbach hat von jeher nur so
gelebt«--und der Sprecher schloß die Finger seiner Linken fest zur
Faust--; »niemals so«--und er ließ die geöffnete Hand bequem
von der Lehne des Sessels hängen. Das traf zu; und das
Tapfer-Sittliche daran war, daß seine Natur von nichts weniger als
robuster Verfassung und zur ständigen Anspannung nur berufen, nicht
eigentlich geboren war.
Ärztliche Fürsorge hatte den Knaben vom Schulbesuch ausgeschlossen
und auf häuslichen Unterricht gedrungen. Einzeln, ohne Kameradschaft
war er aufgewachsen und hatte doch zeitig erkennen müssen, daß er
einem Geschlecht angehörte, in dem nicht das Talent, wohl aber die
physische Basis eine Seltenheit war, deren das Talent zu seiner
Erfüllung bedarf,--einem Geschlechte, das früh sein Bestes zu geben
pflegt und in dem das Können es selten zu Jahren bringt. Aber sein
Lieblingswort war »Durchhalten«,--er sah in seinem Friedrich-Roman
nichts anderes als die Apotheose dieses Befehlswortes, das ihm als der
Inbegriff-leitend-tätiger Tugend erschien. Auch wünschte er sehnlichst,
alt zu werden, denn er hatte von jeher dafür gehalten, daß wahrhaft
groß, umfassend, ja wahrhaft ehrenwert nur das Künstlertum zu nennen
sei, dem es beschieden war, auf allen Stufen des Menschlichen
charakteristisch fruchtbar zu sein.
Da er also die Aufgaben, mit denen sein Talent ihn belud, auf zarten
Schultern tragen und weit gehen wollte, so bedurfte er höchlich der
Zucht,--und Zucht war ja zum Glücke sein eingeborenes Erbteil von
väterlicher Seite. Mit vierzig, mit fünfzig Jahren wie schon in einem
Alter, wo andere verschwenden, schwärmen, die Ausführung großer Pläne
getrost verschieben, begann er seinen Tag beizeiten mit Stürzen
kalten Wassers über Brust und Rücken und brachte dann, ein Paar hoher
Wachskerzen in silbernen Leuchtern zu Häupten des Manuskripts, die
Kräfte, die er im Schlaf gesammelt, in zwei oder drei inbrünstig
gewissenhaften Morgenstunden der Kunst zum Opfer dar. Es war
verzeihlich, ja, es bedeutete recht eigentlich den Sieg seiner
Moralität, wenn Unkundige die Maja-Welt oder die epischen Massen,
in denen sich Friedrichs Heldenleben entrollte, für das Erzeugnis
gedrungener Kraft und eines langen Atems hielten, während sie vielmehr
in kleinen Tagewerken aus hundert Einzelinspirationen zur Größe
emporgeschichtet und nur darum so durchaus und an jedem Punkte
vortrefflich waren, weil ihr Schöpfer mit einer Willensdauer und
Zähigkeit, derjenigen ähnlich, die seine Heimatprovinz eroberte,
jahrelang unter der Spannung eines und desselben Werkes ausgehalten
und an die eigentliche Herstellung ausschließlich seine stärksten und
würdigsten Stunden gewandt hatte.
Damit ein bedeutendes Geistesprodukt auf der Stelle eine breite und
tiefe Wirkung zu üben vermöge, muß eine tiefe Verwandtschaft, ja
Übereinstimmung zwischen dem persönlichen Schicksal seines Urhebers
und dem allgemeinen des mitlebenden Geschlechtes bestehen. Die
Menschen wissen nicht, warum sie einem Kunstwerk Ruhm bereiten. Weit
entfernt von Kennerschaft, glauben sie hundert Vorzüge daran zu
entdecken, um so viel Teilnahme zu rechtfertigen; aber der
eigentliche Grund ihres Beifalls ist ein Unwägbares, ist Sympathie.
Aschenbach hatte es einmal an wenig sichtbarer Stelle unmittelbar
ausgesprochen, daß beinahe alles Große, was dastehe, als ein Trotzdem
dastehe, trotz Kummer und Qual, Armut, Verlassenheit, Körperschwäche,
Laster, Leidenschaft und tausend Hemmnissen zustande gekommen sei.
Aber das war mehr als eine Bemerkung, es war eine Erfahrung, war
geradezu die Formel seines Lebens und Ruhmes, der Schlüssel zu seinem
Werk; und was Wunder also, wenn es auch der sittliche Charakter, die
äußere Gebärde seiner eigentümlichsten Figuren war?
Über den neuen, in mannigfach individuellen Erscheinungen
wiederkehrenden Heldentyp, den dieser Schriftsteller bevorzugte, hatte
schon frühzeitig ein kluger Zergliederer geschrieben: daß er die
Konzeption »einer intellektuellen und jünglinghaften Männlichkeit«
sei, »die in stolzer Scham die Zähne aufeinanderbeißt und ruhig
dasteht, während ihr die Schwerter und Speere durch den Leib gehen«.
Das war schön, geistreich und exakt, trotz seiner scheinbar allzu
passivischen Prägung. Denn Haltung im Schicksal, Anmut in der Qual
bedeutet nicht nur ein Dulden; sie ist eine aktive Leistung, ein
positiver Triumph, und die Sebastian-Gestalt ist das schönste
Sinnbild, wenn nicht der Kunst überhaupt, so doch gewiß der in Rede
stehenden Kunst. Blickte man hinein in diese erzählte Welt, sah man
die elegante Selbstbeherrschung, die bis zum letzten Augenblick eine
innere Unterhöhlung, den biologischen Verfall vor den Augen der Welt
verbirgt; die gelbe, sinnlich benachteiligte Häßlichkeit, die es
vermag, ihre schwelende Brunst zur reinen Flamme zu entfachen, ja,
sich zur Herrschaft im Reiche der Schönheit aufzuschwingen; die
bleiche Ohnmacht, welche aus den glühenden Tiefen des Geistes die
Kraft holt, ein ganzes übermütiges Volk zu Füßen des Kreuzes, zu
_ihren_ Füßen niederzuwerfen; die liebenswürdige Haltung im leeren und
strengen Dienste der Form; das falsche, gefährliche Leben, die rasch
entnervende Sehnsucht und Kunst des gebornen Betrügers: betrachtete
man all dies Schicksal und wieviel gleichartiges noch, so konnte man
zweifeln, ob es überhaupt einen anderen Heroismus gäbe, als denjenigen
der Schwäche. Welches Heldentum aber jedenfalls wäre zeitgemäßer als
dieses? Gustav Aschenbach war der Dichter all derer, die am Rande der
Erschöpfung arbeiten, der Überbürdeten, schon Aufgeriebenen, sich noch
Aufrechthaltenden, all dieser Moralisten der Leistung, die, schmächtig
von Wuchs und spröde von Mitteln, durch Willensverzückung und kluge
Verwaltung sich wenigstens eine Zeitlang die Wirkungen der Größe
abgewinnen. Ihrer sind viele, sie sind die Helden des Zeitalters. Und
sie alle erkannten sich wieder in seinem Werk, sie fanden sich
bestätigt, erhoben, besungen darin, sie wußten ihm Dank, sie
verkündeten seinen Namen.
Er war jung und roh gewesen mit der Zeit und, schlecht beraten von
ihr, war er öffentlich gestrauchelt, hatte Mißgriffe getan, sich
bloßgestellt, Verstöße gegen Takt und Besonnenheit begangen in Wort
und Werk. Aber er hatte die Würde gewonnen, nach welcher, wie er
behauptete, jedem großen Talente ein natürlicher Drang und Stachel
eingeboren ist, ja, man kann sagen, daß seine ganze Entwicklung ein
bewußter und trotziger, alle Hemmungen des Zweifels und der Ironie
zurücklassender Aufstieg zur Würde gewesen war.
Lebendige, geistig unverbindliche Greifbarkeit der Gestaltung bildet
das Ergötzen der bürgerlichen Massen, aber leidenschaftlich unbedingte
Jugend wird nur durch das Problematische gefesselt: und Aschenbach
war problematisch, war unbedingt gewesen wie nur irgendein Jüngling.
Er hatte dem Geiste gefrönt, mit der Erkenntnis Raubbau getrieben,
Saatfrucht vermahlen, Geheimnisse preisgegeben, das Talent
verdächtigt, die Kunst verraten,--ja, während seine Bildwerke die
gläubig Genießenden unterhielten, erhoben, belebten, hatte er, der
jugendliche Künstler, die Zwanzigjährigen durch seine Zynismen über
das fragwürdige Wesen der Kunst, des Künstlertums selbst in Atem
gehalten.
Aber es scheint, daß gegen nichts ein edler und tüchtiger Geist sich
rascher, sich gründlicher abstumpft als gegen den scharfen und
bitteren Reiz der Erkenntnis; und gewiß ist, daß die schwermütig
gewissenhafteste Gründlichkeit des Jünglings Seichtheit bedeutet im
Vergleich mit dem tiefen Entschlusse des Meister gewordenen Mannes,
das Wissen zu leugnen, es abzulehnen, erhobenen Hauptes darüber
hinwegzusehen, sofern es den Willen, die Tat, das Gefühl und selbst
die Leidenschaft im Geringsten zu lähmen, zu entmutigen, zu
entwürdigen geeignet ist. Wie wäre die berühmte Erzählung vom
»Elenden« wohl anders zu deuten denn als Ausbruch des Ekels gegen
den unanständigen Psychologismus der Zeit, verkörpert in der Figur
jenes weichen und albernen Halbschurken, der sich ein Schicksal
erschleicht, indem er sein Weib, aus Ohnmacht, aus Lasterhaftigkeit,
aus ethischer Velleität, in die Arme eines Unbärtigen treibt und aus
Tiefe Nichtswürdigkeiten begehen zu dürfen glaubt? Die Wucht des Wortes,
mit welchem hier das Verworfene verworfen wurde, verkündete die Abkehr
von allem moralischen Zweifelsinn, von jeder Sympathie mit dem Abgrund,
die Absage an die Laxheit des Mitleidssatzes, daß alles verstehen
alles verzeihen heiße, und was sich hier vorbereitete, ja schon vollzog,
war jenes »Wunder der wiedergeborenen Unbefangenheit«, auf
welches ein wenig später in einem der Dialoge des Autors ausdrücklich
und nicht ohne geheimnisvolle Betonung die Rede kam. Seltsame
Zusammenhänge! War es eine geistige Folge dieser »Wiedergeburt«,
dieser neuen Würde und Strenge, daß man um dieselbe Zeit ein fast
übermäßiges Erstarken seines Schönheitssinnes beobachtete, jene
adelige Reinheit, Einfachheit und Ebenmäßigkeit der Formgebung,
welche seinen Produkten fortan ein so sinnfälliges, ja gewolltes
Gepräge der Meisterlichkeit und Klassizität verlieh? Aber moralische
Entschlossenheit jenseits des Wissens, der auflösenden und hemmenden
Erkenntnis,--bedeutet sie nicht wiederum eine Vereinfachung, eine
sittliche Vereinfältigung der Welt und der Seele und also auch ein
Erstarken zum Bösen, Verbotenen, zum sittlich Unmöglichen? Und hat
Form nicht zweierlei Gesicht? Ist sie nicht sittlich und unsittlich
zugleich,--sittlich als Ergebnis und Ausdruck der Zucht, unsittlich
aber und selbst widersittlich, sofern sie von Natur eine moralische
Gleichgültigkeit in sich schließt, ja, wesentlich bestrebt ist, das
Moralische unter ihr stolzes und unumschränktes Szepter zu beugen?
Wie dem auch sei! Eine Entwicklung ist ein Schicksal; und wie sollte
nicht diejenige anders verlaufen, die von der Teilnahme, dem
Massenzutrauen einer weiten Öffentlichkeit begleitet wird, als jene,
die sich ohne den Glanz und die Verbindlichkeiten des Ruhmes
vollzieht? Nur ewiges Zigeunertum findet es langweilig und ist zu
spotten geneigt, wenn ein großes Talent dem libertinischen
Puppenstande entwächst, die Würde des Geistes ausdrucksvoll
wahrzunehmen sich gewöhnt und die Hofsitten einer Einsamkeit annimmt,
die voll unberatener, hart selbständiger Leiden und Kämpfe war und es
zu Macht und Ehren unter den Menschen brachte. Wieviel Spiel, Trotz,
Genuß ist übrigens in der Selbstgestaltung des Talentes! Etwas
Amtlich-Erzieherisches trat mit der Zeit in Gustav Aschenbachs
Vorführungen ein, sein Stil entriet in späteren Jahren der
unmittelbaren Kühnheiten, der subtilen und neuen Abschattungen, er
wandelte sich ins Mustergültig-Feststehende, Geschliffen-Herkömmliche,
Erhaltende, Formelle, selbst Formelhafte, und wie die Überlieferung es
von Ludwig dem Vierzehnten wissen will, so verbannte der Alternde aus
seiner Sprachweise jedes gemeine Wort: Damals geschah es, daß die
Unterrichtsbehörde ausgewählte Seiten von ihm in die vorgeschriebenen
Schullesebücher übernahm. Es war ihm innerlich gemäß, und er lehnte
nicht ab, als ein deutscher Fürst, soeben zum Throne gelangt, dem
Dichter des »Friedrich« zu seinem fünfzigsten Geburtstag den
persönlichen Adel verlieh.
Nach einigen Jahren der Unruhe, einigen Versuchsaufenthalten da und
dort wählte er frühzeitig München zum dauernden Wohnsitz und lebte
dort in bürgerlichem Ehrenstande, wie er dem Geiste in besonderen
Einzelfällen zuteil wird. Die Ehe, die er in noch jugendlichem Alter
mit einem Mädchen aus gelehrter Familie eingegangen, wurde nach kurzer
Glücksfrist durch den Tod getrennt. Eine Tochter, schon Gattin, war
ihm geblieben. Einen Sohn hatte er nie besessen.
Gustav von Aschenbach war ein wenig unter Mittelgröße, brünett,
rasiert. Sein Kopf erschien ein wenig zu groß im Verhältnis zu der
fast zierlichen Gestalt. Sein rückwärts gebürstetes Haar, am Scheitel
gelichtet, an den Schläfen sehr voll und stark ergraut, umrahmte eine
hohe, zerklüftete und gleichsam narbige Stirn. Der Bügel einer
Goldbrille mit randlosen Gläsern schnitt in die Wurzel der
gedrungenen, edel gebogenen Nase ein. Der Mund war groß, oft schlaff,
oft plötzlich schmal und gespannt; die Wangenpartie mager und
gefurcht, das wohlausgebildete Kinn weich gespalten. Bedeutende
Schicksale schienen über dies meist leidend seitwärts geneigte Haupt
hinweggegangen zu sein, und doch war die Kunst es gewesen, die hier
jene physiognomische Durchbildung übernommen hatte, welche sonst das
Werk eines schweren, bewegten Lebens ist. Hinter dieser Stirn waren
die blitzenden Repliken des Gesprächs zwischen Voltaire und dem Könige
über den Krieg geboren; diese Augen, müde und tief durch die Gläser
blickend, hatten das blutige Inferno der Lazarette des Siebenjährigen
Krieges gesehen. Auch persönlich genommen ist ja die Kunst ein
erhöhtes Leben. Sie beglückt tiefer, sie verzehrt rascher. Sie gräbt
in das Antlitz ihres Dieners die Spuren imaginärer und geistiger
Abenteuer, und sie erzeugt, selbst bei klösterlicher Stille des
äußeren Daseins, auf die Dauer eine Verwöhntheit, Überfeinerung,
Müdigkeit und Neugier der Nerven, wie ein Leben voll ausschweifendster
Leidenschaften und Genüsse sie kaum hervorzubringen vermag.