Georg, ergeben und hoffnungslos hinter Renate über das Rasenoval
wandernd, sah die drei Ankömmlinge und daß Renate sich einem von ihnen
gesellte und mit ihm die Freitreppe hinaufging. Aber mit abirrendem Auge
erkannte er Bogner. Der streckte die Hände aus, und Georg lief eilfertig
und fast mit einem Jauchzen der Erleichterung in die Arme, die er sich
ausbreiten sah.
Auch in Bogners Augen, als der ihn hielt und betrachtete, war eine
tiefere Zärtlichkeit; aber Georg fühlte sich so aufgeregt und erweicht
von dem unvermuteten Wiedersehn, daß es ihn mit Tränen bedrängte; daß
er, für Augenblicke sprachlos, die Umgebung in Kreisen sah und innerst
erbebend dachte, sein Vater sei wiedergekommen.
Wieder aus seinen Armen gelöst, erkannte er in dem großen Fremden, mit
dem Renate eben in der Glastür oben verschwand, Erasmus Montfort und
gleich darauf in dem Andern, überaus Schwarzbärtigen, Klemens. Sein Bart
war zehnmal so groß, als er ihn im Gedächtnis hatte. Er schüttelte ihm
nun die Hand, fühlte sich aber von Bogner, der Klemens zuplinkte,
beiseite gezogen.
»Pst!« raunte er, »Achtung! Er hat keine Ahnung!«
»Wer? Klemens? Wovon?«
»Von Irene. Daß sie hier ist.«
»Ah! So. Ja, was macht man da? Sie wird mit der Anna in Böhne sein.«
»Gar nichts. Es wird sich schon zeigen.«
Sie wandten sich Klemens wieder zu, und Georg fragte ihn, indem er sich
doch wundern mußte, wie die Drei so zusammen gekommen waren, nach
Erasmus.
»Wir sind zu Fuß gekommen,« sagte Klemens, »und suchten Bogner auf, um
uns herführen zu lassen.« Er wollte noch mehr sagen, aber ein
Regenschauer ging so jählings über sie herunter, daß sie
auseinanderfuhren, worauf Georg jeden bei einem Arm nahm und mit ihnen
die Terrasse empor ins Gobelinzimmer lief. Egloffstein, immer bereit,
hielt die Tür schon offen. Ob die Damen schon aus der Stadt zurück
seien, fragte Georg. -- Noch nicht. -- »Um so besser, dann kriegt ihr
ihr Frühstück! Sagen Sie auch gleich in der Küche an, Egloffstein, daß
noch eine Gans geschlachtet wird. Ihr bleibt doch zum Essen?«
Klemens zögerte höflich und schwieg, Bogner dagegen bedauerte: sein
Mittagsmahl erwarte ihn daheim. Er hoffe aber, setzte er hinzu, Georg am
Nachmittag bei sich zu sehn. Er wäre auch ohne die Andern gekommen, ihn
zu bitten.
Nun zwischen den Beiden sitzend, der offenen Glastür gegenüber, durch
die er den leichten Sonnenregen auf die Terrasse niederrieseln sah,
glaubte Georg, Klemens nach der ersten Erfreutheit der Begrüßung nicht
in einem Zustand des Behagens zu sehn. So braun er war, schien er kaum
recht gesund, im Innern erschöpft und außer Ordnung. Das tiefe Schwarz
des großen Bartes und der dicken Brauen erhöhte nebst dem glatten
Graubraun seiner Stirn das Seltsame der wassergrauen Augen. Sie hatten
sich verhärtet, und Georg dachte, er sieht ja aus wie der Dulder
Odysseus, der heimkommt und sich nicht zurechtfinden kann.
Bogner an der andern Seite hatte übrigens nichts eben Väterliches an
sich, sondern sich erstaunlich verjüngt. Fast vermißte Georg das lange
Haar von Hallig Hooge an dem kurzüberschorenen Kopf. Es war dunkler
nachgewachsen, nur der Scheitel noch leicht übergraut. Die hellen
kleinen Augen in ihren Höhlen hatten einen fast lieblich zu nennenden
Glanz, Fleisch und Haut über dem Skelett des Gesichts ihre frühere
Festigkeit wieder, und brüderlich erschien nun, was Georg früher als
väterlich empfand.
»Giebt es Neues bei dir?« fragte er derweil. »Bilder? Wieviel? Nun, ich
komme natürlich!«
»Acht Bilder im ganzen,« erklärte Bogner, »die zusammen gehören.
Allerdings mehr inner- als äußerlich, wenn du auch auf den meisten eine
Gestalt wiederkehren sehn wirst. Fertig sind allerdings erst drei. Es
sind Heldendarstellungen, eine heroische Symphonie könnte mans nennen.
Von den übrigen kannst du Studien sehn.«
»Wunderbar! Bekomm ich die alle geschenkt?«
»Ich möchte sie«, sagte Bogner lächelnd, »der Stadt schenken,
Altenrepen, wenn du sie annehmen willst?«
»Mit tausend Freuden! Was willst du dafür?«
»Das wird mir noch einfallen. Aber du mußt ihnen ein Haus baun. Höre
einmal, was ich mir ausgedacht habe.«
Und Georg hörte ihn langsam seinen Plan auseinandersetzen und sah ihn
gleich kostbar entstehen vor seinen Augen. Einen Tempel, nicht eben
groß, dem Andenken von Georgs Vater gewidmet. Er würde auf eine Anhöhe
zu liegen kommen und die Form einer Sonnenblume haben, mit neun
länglichten Blättern und einem Kuppelraum in der Mitte. Dieser würde
leer bleiben, mit Eingängen zwischen den Blumenblättern, -- Bogner
schwankte noch, ob er die musizierenden Engel aus Renates Kapelle, um
einige vermehrt, darin wiederholen solle, was Georg begeisterte, da sie
bei Renate von niemand gesehen würden. Jedenfalls sollte der Mittelraum
nur der Sammlung und Andacht dienen. An die äußeren Enden der Blätter
würden die Bilder kommen; an das des neunten eine Statue, oder besser
eine Büste des Toten.
Nun, Georg war Feuer und Flamme, aber Klemens murmelte einigermaßen
grämlich etwas von »Archaisiererei«, die dabei herauskommen würde.
Tempel, heute! Wer denn heut ein Gefühl für Tempel hätte, so daß es ein
Gebilde der Zeit würde, zumal hier im Norden.
»Ich weiß nicht,« sagte Bogner, »ob Tempel zeitliche Gebilde oder
zeitgemäß sein können. Gott ist nicht zeitgemäß.«
»Gott nicht, aber der Glaube.«
»Dann müßte es mehr Götter geben als einen.«
»Einen, der sich wandelt, wie die Menschheit sich wandelt.«
»Die Kunst«, sagte Bogner nachdenklich, »hat meines Erachtens die
Aufgabe, das Unwandelbare darzustellen. Sonst kämen wir zu Problemen,
und das Problem Gottes zu lösen, kann nicht ihre Aufgabe sein.«
»Aha, so, dann halten Sie auch das Tempelproblem für gelöst?«
»Ich glaube. Wie das des Glaubens. Wenn im Tempel das Gläubige sich
ausdrückt, so löst es sich mit der einfachsten Darstellung der
architektonischen Aufgabe. Stütze und Last, Säule und Gebälk, und ewig
bleibt, meines Empfindens, die Gestalt des Baumes. Hellas hat die uns
empfunden, ihr Inneres läßt sich nicht ändern, aber ich bestehe durchaus
nicht darauf, daß etwa das Kapitäl jonisch sein soll oder korinthisch.
Das immerhin war zeitmäßig und landschaftlich griechischer Ausdruck, und
--«
»Sie machen mittelalterliche Weinlaub- oder Eichenblätterkapitäle auf
die dorische Säule? Übrigens«, schloß er in seinem ersten, bisher von
Hitzigkeit abgelösten Tone der Grämlichkeit, »machen Sie, was Sie
wollen.«
»Du bist zänkisch!« sagte Georg nun, der mit Behagen dem Hin und Wider
gefolgt war. »Du wirst der ganzen Architektur den Mund verbieten.«
Klemens nahm Rührei von der Schüssel, die Egloffstein hinhielt, und gab
sich Mühe, zu lächeln. Ja, er hätte schon neulich einen Architekten
sagen hören, daß sie, die Architekten von heut, sich nur hinsetzen
könnten und warten, da die Baukunst nicht -- wie vormals -- imstande
sei, der Zeit einen Ausdruck zu geben.
»Davon«, sagte Georg, »schreibt Victor Hugo sehr schön in Notre-Dame.
Sonst übrigens ein albernes Buch. Völker, sagt er, haben ihre Geschichte
in Baukunst geschrieben. Heut ist die Mannigfaltigkeit nun zu groß
geworden. Auch hat immer eine Kunst die Oberstimme gehabt in den
wechselnden Zeiten.«
»Und welche wäre das heute? Die Dichtung? Literatur? Da redest du wieder
aus der Vergangenheitsperspektive. Wenn du darin gesteckt und gelebt
hättest, würdest du alles anders gesehn haben, und ganz ungenau. Du
hebst einen Faden aus der Vergangenheit und sagst: das ist der Faden.
Du, in deiner Abstraktion, kannst relativ sein, aber hier handelt es
sich um Wirklichkeit, um Gegenwart, und das nötige Mittel der Relation,
die Vergleichung, fehlt.«
»Meinetwegen. Aber hat denn nicht die Baukunst einen Ausdruck für etwas
Neues und Zeitmäßiges gefunden?«
»Das Warenhaus wohl?«
»Vielleicht.«
»Lassen Sie das auch gelten, Bogner?« Klemens schien sich zu erleichtern
im Wortstreit.
Das Warenhaus, meinte Bogner, sei freilich kaum eine geistige
Erscheinung.
»Aber wieso?« fragte Georg. »In einem weiten Sinn als Verkehrssinnbild?«
»Nun, Kaufhäuser gab es auch im Mittelalter. Das Warenhaus aber setzt
die Dinge nur in Beziehung, ist -- ganz Fläche. Das mittelalterliche
Kaufhaus war ein Ausdruck des ganzen kaufmännischen Geistes und --«
»Ja, das bringt mich auf einen Hauptunterschied von heute und damals«,
rief Georg. »Damals gab es nur zweierlei Bauten, Kirchen und
Profangebäude. Die heutige Hundertfältigkeit --« Georg verstummte einen
Augenblick, um Klemens sagen zu lassen, das ließe sich höchstens von der
italienischen und deutschen Renaissance behaupten, -- um dann
fortzufahren: »Immerhin wurden die Häuser früher allesamt von außen
gebaut; sie bekamen eine Fassade, und die Räumlichkeiten wurden
irgendwie hineingepackt. Heute dagegen ist das Wichtige das Innre, die
Unterbringung einer bestimmten Anzahl von bestimmt gearteten --«
»Na, und wo bleibt da deine Mannigfaltigkeit?« hohnlachte Klemens.
»Worin unterscheidet sich denn eine Postdirektion von einer
Lebensversicherung, einer Bank, einer Konsumgenossenschaft, einem
Rathaus? Eins wie das andre eine große Verwaltungsanlage. Das ist es
eben. Heut ist alles geistig erklügelt, was damals aus einer
Freiwilligkeit entstand, wenn auch aus einer dumpferen.«
»Und wer ist dran schuld?« rief Georg nun hitzig. »Du bist schuld! Denn
der Staat ist es, der heut auf alles die Hand gelegt hat, und du willst
den noch einfältigeren Sozialstaat. Nun, aber das weiß ich schon lange,
daß die Zerrüttung überall herumprasselt.«
»Ich freilich fühle die neue Grundlage.«
»Schon? wo denn? Wir müssen ja immer tiefer. Jetzt kommt doch erst
Amerika, und Taylor und die ganze Mechanisierung. Schon muß Bogner sich
Kunstmaler nennen, damit man ihm glaubt, daß er kein Anstreicher ist,
und der heutige Geistestyp ist der Schriftsteller.«
»Das«, widersprach Bogner langsam, »kannst du so wohl nur für
Deutschland festlegen.«
»Und in Frankreich vielleicht? Da giebts ja nur Schriftsteller.«
»Den _homme de lettres_, den _écrivain_ -- kaum im deutschen
Sprachsinne. Der Franzose freilich ist immer der _artiste_, der, der
diese Dinge macht.«
»Ja, da hast du recht, und der Deutsche ist der, der sie erfindet,
erdichtet. Form und Gehalt.«
»Freilich,« sagte Klemens sardonisch, »er nennt sich Schriftsteller,
aber selbst Rudolf Herzog hält sich für einen >Dichter< und wird auch
gehalten.«
»Womit du etwas sehr gutes Deutsches zum Ausdruck bringst. Der Deutsche,
als Künstler, fühlt Verantwortlichkeit, nämlich gegen etwas, das über
ihm ist und Allen. Er fühlt sich fraglos unterworfen dem namenlosen
Zwang, ohne zu denken, und einsam. Der Schriftsteller in Frankreich ist
öffentlich, wie der ganze Mensch dort, ist vergesellschaftet, ein
Staatsinstrument. Racine, Corneille waren Staatsdichter.«
»Und Baudelaire? Und Verlaine, Mallarmée?«
»Lyriker, mein Lieber. Der Vers macht einsam. Nun, ich denke, das dürfte
wohl doch klar sein, daß wir in Deutschland eine Art, ich will sagen
dichterischer Menschen haben, die einzig ist. Der Franzose hat immer
seine _gloire_, dargestellt in äußerer Ehre, und Balzac hätte alles
hingeworfen, so groß er war, wenn er auf andre Weise den Ruhm hätte
erlangen können, der ihm vorstrahlte. Der Poet in der Dachkammer,
hungernd und frierend, verachtet und entzückt, das ist unsre Form.«
Georg stand auf, da fertig gegessen war. Egloffstein stand schon mit
Zigarren vor Klemens; Georg zog seine Dose und bot sie Bogner. Als sie
alle Drei rauchten, trat er an die Glastür und dachte, es sei doch das
Beste im Leben, sich um nichts und wieder nichts unter Männern mit
Worten zu schlagen.
Er wandte sich um. Bogner stand hinter seinem Stuhl, die Arme auf der
Lehne. Klemens saß am Tisch, verfinsterten Gesichts, und wickelte an
seiner Zigarre.
Ob Irene nicht bald kommt? -- Und Birnbaum, dachte er beunruhigt,
Birnbaum wollte kommen ... Georg blickte verstohlen auf die Uhr und
fand, daß es drei Viertel eins war. Um halb drei sollte gegessen werden.
Draußen war es wieder dunkel geworden, und der Regen plätscherte nach
Kräften auf der Terrassenfläche.
In diesem Augenblick -- da er sich schon nach drinnen wenden wollte mit
einer Frage und gleichzeitig den Trieb verspürte, in den Regen hinein zu
laufen -- gingen Haltung und Fassung mit so reißender Schnelligkeit von
ihm, daß er nur noch mit einem ratlos haschenden Blick über die Beiden
streifen konnte, bevor er zur Tür schritt, um den Nebenraum zu betreten.
Dort stellte er sich ans nächste Fenster, legte die Stirn an die Scheibe
und überließ sich dem inneren Toben.
Warum, mein Gott, warum tu ich alldies? Das ist doch alles nur Krampf
und nur Einbildung! Es sind ja ganz andere Dinge! Warum denn? Wie komm
ich denn da hinein? Ich war mit Renate. Auf einmal erschienen die
Andern, ich konnte mich nicht entziehn. Aber warum? Warum hab ich mich
nicht vor ihre Füße geworfen, oder warum gestand ich ihr nicht
wenigstens ein, was mich quält, oder daß ich in einem ganz andern Netz
hänge, und bat sie, mich allein zu lassen oder zu helfen? Und warum
Renate? Warum nicht Allen, dem nächsten, Bogner, Klemens? Was sind da
für Widerstände? Renate? Daß ich sie liebe? Höllengelächter, und das
machten wir uns zum Hindernis, statt zum Hebel? Wir? Sind Andre anders?
Und bei Bogner, bei den Andern, was war da die Schranke? Daß ich hier
Herzog bin? Das wäre fürchterlich. Das kann nicht sein; kann der
innerste Grund nicht sein.
Und warum denn, fing er von neuem an, warum nicht noch jetzt? Ich
brauche ja nicht zu schreien, ich kann mich ganz ruhig zu ihnen setzen
und sagen: Bogner ... Ihm brach die Brust von Verlangen nach ihm, aber
schon im Wenden mußte er denken, daß doch wieder ein Hindernis da sein
würde, und ihm fiel schon ein, daß Birnbaum sich angemeldet hatte. Er
zog die Uhr, es war kurz vor eins, in einer Viertelstunde konnten sie
hier sein. -- Ist, fragte er wieder, eine Viertelstunde nicht genug?
Kann Birnbaum nicht warten? Aber nein -- nun, das sind wenigstens
Pflichten, die kann man gelten lassen.
Er fühlte sich wie mit Blut übergossen, zauderte aber wieder. -- Nun
such ich nach Ausflüchten, dachte er wirr. Ja, Klemens hat mit sich
selber zu tun, das sieht man ja. Und ist es mit ihm nicht dasselbe wie
mit mir? Hier rennt er allein durch die Welt, wäre vielleicht längst
wieder davongerannt, wenn man ihm gesagt hätte, daß sie hier ist,
anstatt sich mit ihr zusammenzutun, um, da sie schon Beide um dasselbe
leiden, wenigstens zusammen zu leiden. Der liebt sie auch und läßt sich
auch hindern, wie ich. Und was, was ist denn der Grund, daß die Menschen
sich lieben und heiraten, wenn nicht der, daß sie sich zusammen
hinsetzen können, um von ihren Leiden zu reden, statt -- von
Architektur.
Aber wir wollen unser Leiden immer für uns allein haben. Warum sind wir
denn so? Und hinterdrein klagen wir dann, daß wir einsam sind und keiner
uns hilft. Oder liegt es am Leiden? Ist Leiden so, daß es allein gehabt
sein will? Gott im Himmel, bist du es denn also, der im Leiden wohnt und
sich nicht will teilen lassen mit jemand? Warum denn enthüllst du dich
nie?
Es blieb still; auch Georg wurde stiller. Die Fensterreihen des
Nordflügels blitzten in der vorbrechenden Sonne auf, gewaltige Speichen
aus Golddunst drehten sich magisch über dem Wäldchen, und stark
leuchtende Wolkenballen quollen empor. Die naßbraune Terrasse dampfte.
Georg drehte sich um nach einem Geräusch. Egloffstein ging durch den
Saal mit einem Stoß Servietten, und Georg war nahe daran, sich zu
schämen, weil er vielleicht die ganze Zeit nicht allein gewesen war.
Danach zauderte er nicht länger, nebenan einzutreten.