E = i · phi(24 - a)

wo \phi (.) eine Funktion bezeichnet, die mit wachsendem Argument

jedenfalls _wächst_.

Hiernach wird die physiologische Bilanzgleichung zwischen Arbeitsprodukt

und Dauer der täglichen Arbeitszeit:

alpha P + beta P · f(1/a) + gamma · a = i · phi(24 - a)

Für jede bestimmte Person und jede bestimmte Art der Arbeit wird also

das tägliche Arbeitsprodukt bei einer bestimmten Dauer der täglichen

Arbeitszeit ein _Maximum_, und _Verkürzung der Arbeitszeit_ muß so lange

noch _Erhöhung der Tagesleistung_ zur Folge haben, als der Gewinn für

den täglichen Kräfteersatz aus der verlängerten Ruhezeit und die

Ersparnis an Kraftverbrauch für »Leergang« zusammen noch _größer_ sind

als der Kraftverbrauch für Beschleunigung des Arbeitstempos.

Fußnoten:

[Fußnote 35: [Dies Stenogramm ist von E. ABBE selbst einer -- allerdings

flüchtigen -- Durchsicht unterzogen. Cz.]]

[Fußnote 36: [JOHN RAE, Der Achtstunden-Arbeitstag. Weimar, E. Felber,

1897.]]

[Fußnote 37: [Abgedruckt am Schluß des zweiten Vortrags.]]

[Fußnote 38: [Ebenfalls am Schluß des zweiten Vortrags abgedruckt.]]

[Fußnote 39: [Später hat E. ABBE die betreffenden Ziffern genauer, nach

den Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung, diskutiert und das ganz

seiner früheren Annnahme entsprechende Ergebnis in engerem Freundeskreis

vorgetragen.]]

[Fußnote 40: [nämlich, infolge der inzwischen eingetretenen

Gesamtsteigerung des Stromverbrauchs, die bis an die Grenze der

Leistungsfähigkeit der damaligen Maschine ging]]

[Fußnote 41: [S. 2. Anhang »Bedingungsgleichung usw«.]]

[Fußnote 42: ABBE selbst maß fast 2 m, war aber sehr hager.]

[Fußnote 43: Maximum 53, Minimum 22 Jahre.]

[Fußnote 44: Maximum 33, Minimum 4 Jahre.]

Gesammelte Abhandlungen III Vorträge, Reden und Schriften sozialpolitischen und verwandten Inhalts · 第 40 / 54 题