4. Fam. Tarsiidae.

Die nachstehenden Formen zeigen grosse Übereinstimmung in Gebiss und

Schädel. Eocän bis Gegenwart.

Necrolemur Filh. Gebiss (2? · 1 · 3 · 3)/(1 · 1 · 3(4) · 3);

Gesichtspartie gestreckt. Oligocän von Europa.

N. Edwardsi Filh. Phosphorite von Quercy.

Anaptomorphus Cope (Fig. 905). Gebiss (2 · 1 · 2 · 3)/(2 · 1 · 2 · 3).

Gesichtspartie sehr kurz. Orbita zum grösseren Theile abgeschlossen

gegen die Schläfengrube; Schädel auffallend gewölbt und Gehirn

verhältnissmässig sehr gross für ein Thier aus dem mittleren Eocän.

Orbita sehr weit. Durch ihr grosses Hirn, sehr reducirtes Gebiss und

kurzes Gesicht erinnert diese merkwürdige Form lebhaft an die höheren

Affen, obwohl zu diesen doch keine näheren verwandtschaftlichen

Beziehungen herrschen dürften. Wasatch- und Bridger-Eocän von

Nordamerika.

A. homunculus Cope (Fig. 905). Wasatch von Wyoming.

Tarsius Storr. (Fig. 904). Schädel dem vorigen ähnelnd. Astragalus

und Calcaneus verlängert. Tibia und Fibula verwachsen. Oberer J₁

verlängert. Recent.

T. spectrum Geoffr. (Fig. 904). Der »Gespenstmaki« von den

Sundainseln.

[Illustration: Fig. 903. Lemur macaco. Recent. A oberer P₃, B Oberer

P₄.]

[Illustration: Fig. 904. Tarsius spectrum Geoffr. Recent. Oberer M₁.]

[Illustration: Fig. 905. Anaptomorphus homunculus Cope. Big Horn

(Wasatch-Eocän) von Wyoming. Schädel von oben.]

Elemente der Paläontologie · 第 507 / 606 题