2. Fam. Plagiaulacidae.

P stark comprimirt, mit schneidendem Rande, der letzte vergrössert; nur

zwei M; die fast nur durch Unterkiefer bekannten Gattungen und Arten

bilden eine zusammenhängende Formenreihe, deren älteste aus dem Jura

noch vier P zeigen, während die jüngsten aus dem Eocän nur noch den

letzten P besitzen, der stets der grösste Backzahn ist; derselbe ist

oft mit schiefen seitlichen Furchen versehen (Fig. 853 p₄). M mit zwei

oder drei Höckerreihen. Oberer Jura und unterstes Eocän von Europa und

Nordamerika; auch in der Laramie-Kreide.

Ctenacodon serratus Marsh; /(1 · 0 · 4 · 2); P₄ gesägt, ohne

Furchen. Jura der Felsengebirge.

Plioprion minor Falc.; /(1 · 0 · 4 · 2); P₄ mit Furchen. Purbeck von

England.

Plagiaulax Becklesi Owen; /(1 · 0 · 3 · 2); P₄ mit Furchen. Purbeck

von England.

Ptilodus mediaevus Cope; /(1 · 0 · 2 · 2); P₄ mit Furchen.

Puerco-Eocän von Neu-Mexico.

Neoplagiaulax eocaenus Lém. (Fig. 853); /(1 · 0 · 1 · 2); P₄ mit

Furchen. Eocän bei Reims; ähnlich ist N. americanus Cope aus dem

Puerco-Eocän von Neu-Mexico.

Liotomus Marshi Lém.; /(1 · 0 · 1 · 2); P₄ ohne Furchen. Eocän bei

Reims.

[Illustration: Fig. 853. Neoplagiaulax eocaenus Lém. Unteres Eocän von

Reims. Rechter Unterkiefer von innen.]

Elemente der Paläontologie · 第 440 / 606 题