2. Fam. Goniopholidae.

Augenhöhle und untere Schläfenhöhle äusserlich mit einander in

Verbindung, indem der Augenhöhlenrand hinten durch eine Einbuchtung

unterbrochen ist. Zwischenkiefer berühren die Nasenbeine. Pterygoide

bilden keine Gaumenplatten. Wirbel amphicöl. Zwei oder mehr

Reihen rechteckiger ungekielter Dorsalplatten; bis zehn Reihen

Ventralplatten, die zum Theil oder alle sich schuppenförmig bedecken.

Süsswasserbewohner aus dem Malm und der unteren Kreide.

Pholidosaurus H. v. M. (= Macrorhynchus Dunker). Schnauze schnabelartig

verlängert. Spleniale nimmt Theil an der Bildung der langen

Unterkiefersymphyse. Zähne zahlreich. Untere Kreide. Kann als Stammform

der langschnauzigen Crocodilidae gelten.

Ph. Schaumburgensis H. v. M. Wäldersandstein von Bückeburg.

Goniopholis Owen. Schädel ziemlich kurz mit breiter Schnauze.

Spleniale nimmt höchstens nur einen geringen Antheil an der

Unterkiefersymphyse. Orbita etwas kleiner als obere Schläfenhöhle.

Zähne nicht zahlreich (23/23), dick, etwas gebogen, gefurcht und mit

Kanten versehen. Bauchpanzer paarig. Malm und untere Kreide.

G. crassidens Owen. Malm von England.

Bernissartia Dollo. Schädel kurz mit breiter Schnauze. Orbita

grösser als obere Schläfengrube. Mehr als zwei Reihen Dorsalplatten.

Bauchpanzer einfach. Wälderformation. Kann als Stammform der

kurzschnauzigen Crocodilidae gelten.

B. Fagesi Dollo. Wälderformation. Belgien.

Elemente der Paläontologie · 第 397 / 606 题