Augenhöhle und untere Schläfenhöhle äusserlich mit einander in
Verbindung, indem der Augenhöhlenrand hinten durch eine Einbuchtung
unterbrochen ist. Zwischenkiefer berühren die Nasenbeine. Pterygoide
bilden keine Gaumenplatten. Wirbel amphicöl. Zwei oder mehr
Reihen rechteckiger ungekielter Dorsalplatten; bis zehn Reihen
Ventralplatten, die zum Theil oder alle sich schuppenförmig bedecken.
Süsswasserbewohner aus dem Malm und der unteren Kreide.
Pholidosaurus H. v. M. (= Macrorhynchus Dunker). Schnauze schnabelartig
verlängert. Spleniale nimmt Theil an der Bildung der langen
Unterkiefersymphyse. Zähne zahlreich. Untere Kreide. Kann als Stammform
der langschnauzigen Crocodilidae gelten.
Ph. Schaumburgensis H. v. M. Wäldersandstein von Bückeburg.
Goniopholis Owen. Schädel ziemlich kurz mit breiter Schnauze.
Spleniale nimmt höchstens nur einen geringen Antheil an der
Unterkiefersymphyse. Orbita etwas kleiner als obere Schläfenhöhle.
Zähne nicht zahlreich (23/23), dick, etwas gebogen, gefurcht und mit
Kanten versehen. Bauchpanzer paarig. Malm und untere Kreide.
G. crassidens Owen. Malm von England.
Bernissartia Dollo. Schädel kurz mit breiter Schnauze. Orbita
grösser als obere Schläfengrube. Mehr als zwei Reihen Dorsalplatten.
Bauchpanzer einfach. Wälderformation. Kann als Stammform der
kurzschnauzigen Crocodilidae gelten.
B. Fagesi Dollo. Wälderformation. Belgien.