4. Ordnung Anura.

Bei den äusserlich schwanzlosen Fröschen und Kröten tritt an Stelle der

Schwanzwirbel ein langes ungegliedertes Urostyl. Ausser dem Atlas und

dem Kreuzbeinwirbel sind nur noch sieben Rumpfwirbel vorhanden, bei

welchen an Stelle der Rippen meist nur lange Querfortsätze entwickelt

sind. Die Wirbel sind meist procöl. Die Extremitäten sind sehr kräftig,

Astragalus und Calcaneus verlängert.

Anura sind erst seit der Tertiärzeit bekannt. Sie sind gegenwärtig

in zahlreichen Arten über die ganze Erde verbreitet mit Ausnahme der

kalten Zone. Die fossilen zeigen nur geringfügige Abweichungen von den

lebenden. Mitunter finden sich auch die Larven wohl erhalten.

Elemente der Paläontologie · 第 353 / 606 题