Bei den äusserlich schwanzlosen Fröschen und Kröten tritt an Stelle der
Schwanzwirbel ein langes ungegliedertes Urostyl. Ausser dem Atlas und
dem Kreuzbeinwirbel sind nur noch sieben Rumpfwirbel vorhanden, bei
welchen an Stelle der Rippen meist nur lange Querfortsätze entwickelt
sind. Die Wirbel sind meist procöl. Die Extremitäten sind sehr kräftig,
Astragalus und Calcaneus verlängert.
Anura sind erst seit der Tertiärzeit bekannt. Sie sind gegenwärtig
in zahlreichen Arten über die ganze Erde verbreitet mit Ausnahme der
kalten Zone. Die fossilen zeigen nur geringfügige Abweichungen von den
lebenden. Mitunter finden sich auch die Larven wohl erhalten.