5. Unterordnung Physoclysti.

(Anacanthini, Acanthopteri, Pharyngognathi, Plectognathi

und Lophobranchii.)

Die Physoclysti haben sämmtlich wie die höheren Physostomi eine

vollständig verknöcherte Wirbelsäule, fächerförmige Brustflossen,

eine homocerke Schwanzflosse und dünne, dachziegelartig sich deckende

Cycloid- oder Ctenoidschuppen (Fig. 717; einige sind nackt oder

mit Knochenplatten gepanzert). Zu den Physoclysti gehören alle,

welche Ctenoidschuppen besitzen, oder deren Bauchflossen brust- oder

kehlständig (Fig. 719 v) sind, oder deren Rücken- und Afterflossen

mehrere ungegliederte Stachelstrahlen (Fig. 719 d₁, 720) enthalten.

Fulkren und Kehlplatten fehlen stets, und die Schwimmblase besitzt

keinen Ausführungsgang.

Die Physoclysti bilden die höchstentwickelte Gruppe unter den Fischen,

und zu ihnen gehört die grosse Mehrzahl der tertiären und lebenden

Seefische. Sie erscheinen zuerst in der Kreide.

Es werden etwa 70 Familien unter den lebenden Physoclysti

unterschieden, von denen auch viele tertiär bekannt sind, während

nur sehr wenige auch aus der Kreide nachgewiesen sind. Die meisten

Physoclysti der Kreide gehören zur

Fam. Berycidae.

Körper ziemlich kurz und hoch (Fig. 719), mit starken Ctenoidschuppen

(Fig. 718) versehen. Augen gross. Feine Zähne, bürstenförmig vereinigt

an den Kiefern, meist auch am Gaumen. Rand des Kiemendeckels gezackt

oder gekerbt. Acht Kiemenhautstrahlen. Bauchflossen (Fig. 719 v)

brustständig, mit einem Stachel und mehr als fünf weichen Strahlen.

Rückenflosse aus einem vorderen stacheligen Theile (d₁) und einem

hinteren weichen Theile (d₂) bestehend; Afterflosse (a) ähnlich gebaut.

Kopf mit grossen oberflächlichen Schleimkanälen versehen. Kreide bis

Gegenwart. Die lebenden Formen sind meist Bewohner grösserer Tiefen.

[Illustration: Fig. 718. Ctenoidschuppe von Beryx microcephalus Ag.

Kreide von Lewes.]

[Illustration: Fig. 719. Beryx Lewesiensis Mant. Weisse Kreide von

Lewes (Sussex). a = Afterflosse; d₁ = stacheliger, d₂ = weicher Theil

der Rückenflosse; p Brustflosse; v = Bauchflosse.]

Beryx Cuv. (Fig. 719). Kreide bis Gegenwart.

B. Lewesiensis Mant. (Fig. 719) und B. microcephalus Ag. (Fig. 718)

aus der weissen Kreide von Sussex.

Fam. Percidae.

Ctenoidschuppen; Bürstenzähne; Rückenflosse lang, der stachelige Theil

nimmt wenigstens die Hälfte ein (Fig. 720). Bauchflosse brustständig

mit 4-5 weichen Strahlen. Kiemendeckel gezähnt oder bestachelt; 6 (7)

Kiemenhautstrahlen. Tertiär und recent sehr zahlreich.

Acanus Ag. (Fig. 720). Rückenflosse mit 10 langen gekörnelten

Stachelstrahlen und 12 weichen Strahlen nimmt fast den ganzen Rücken

ein. Oligocän von Glarus.

A. oblongus (Fig. 720). Oligocäne Schiefer von Matt bei Glarus.

Smerdis Ag. (Fig. 721). Kleine Fischchen mit dickem Kopfe, die vom

Eocän bis Miocän meist gesellig vorkommen.

S. macrurus Ag. (Fig. 721) und S. minutus Ag. im oligocänen Gyps

von Südfrankreich.

S. elongatus Meyr. Miocän von Kirchberg bei Ulm.

Fam. Palaeorhynchidae.

Langgestreckte, bandförmige Fische mit schnabelartig verlängerter

Schnauze und sehr schwach bezahnten oder zahnlosen Kiefern.

Rückenflosse vom Nacken, Afterflosse vom After bis zu der gabeligen

Schwanzflosse reichend. Bauchflossen brustständig. Wirbel verlängert.

Eocän und Oligocän.

Palaeorhynchus Blv. emend. Wettst. Häufig im Oligocän von Glarus, auch

in Galizien und im Elsass gefunden.

P. Glarisianus Blv. u. a. Oligocäne Fischschiefer von Glarus.

Fam. Centriscidae.

Bauchflossen bauchständig; zwei Rückenflossen; Mund zu einer langen

röhrenförmigen Schnauze verlängert. Tertiär und lebend.

[Illustration: Fig. 720. Acanus oblongus Ag. Oligocäner Fischschiefer

von Glarus.]

[Illustration: Fig. 721. Smerdis macrurus Ag. Oligocän von Aix (Bouches

du Rhône).]

Amphisyle Klein (Fig. 722). Kleine Fischchen mit stark comprimirtem

Körper; Rücken bepanzert; keine Schuppen und Zähne. Im Tertiär

stellenweise häufig (oligocäne Amphisylenschiefer), auch noch lebend in

den indopacifischen Meeren.

A. Heinrichi Klein (Fig. 722). Oligocän. Oberelsass, Galizien, auch

bei Wien.

[Illustration: Fig. 722. Amphisyle Heinrichi Klein. Oligocän des

Oberelsass.]

Geologische Verbreitung der Fische.

Fische kommen bereits im obersten Silur vor, doch sind aus diesen

Schichten nur sehr fragmentäre Reste bekannt: Panzerplatten, Zähne

und Ichthyodoruliten (Onchus), die keinen sicheren Schluss gestatten

auf den Bau der ganzen Thiere. Vollständiger erhaltene Fische

finden sich erst im Devon, besonders in der als Old red Sandstone

bezeichneten Sandsteinfacies; hier aber treten sie bereits in einer

ausserordentlichen Mannigfaltigkeit auf; seit jener Zeit spielen Fische

in allen Formationen unter den Wasserthieren eine hervorragende Rolle.

Von den beiden grossen Abtheilungen der Fische sind die der Deckknochen

entbehrenden Chondropterygii als die tiefer stehende Gruppe anzusehen.

Unter ihnen enthält die Ordnung der Proselachii die primitivsten

Formen, die einerseits den Vorfahren der Euichthyes ziemlich nahe

stehen dürften, während andererseits die Selachii, vielleicht auch

die Holocephali von ihnen abzuleiten sind. Reste von Chondropterygii,

die aber keine nähere Bestimmung zulassen, kommen im Devon vor.

Proselachii fanden sich bisher nur im Carbon und Perm (Keuper?).

Echte Selachii sind ausserordentlich reich im Carbon vertreten und

werden dann in beträchtlicher Menge fast in allen rein marinen Faunen

bis zur Gegenwart angetroffen. Die Holocephali treten dagegen stets

sehr zurück; ganz zweifellose Reste sind überhaupt erst seit dem Jura

bekannt.

Unter den zu den Euichthyes gezählten Fischen sind die dem Silur und

Devon eigenthümlichen gepanzerten Pteraspidae und Cephalaspidae sowie

die eigentlichen Placodermi (Asterolepidae und Coccosteidae) immer

noch räthselhafte Formen, deren systematische Stellung keineswegs klar

ist. Die Placodermi gehören zu den bezeichnendsten Fischen des Old red

Sandstone.

Die den Crossopterygii innig verwandten Dipnoi kommen seit dem Devon

in den meisten Formationen vor, finden sich aber nur an wenigen

Lokalitäten etwas häufiger.

Die höchste Entwicklung unter den Fischen hat in der Ordnung

der Teleostomi stattgefunden; unter ihnen herrscht die grösste

Formenmannigfaltigkeit, und sie spielen seit dem Devon in fast allen

Formationen die hervorragendste Rolle; zu ihnen gehört auch noch

heutigen Tages die ungeheure Mehrzahl der lebenden Fische.

Die verschiedenen Hauptgruppen der Teleostomi, nämlich die

Crossopterygii, Heterocerci, Euganoidei, Physostomi (mit den

primitiveren Amioidei und den moderneren Clupeoidei) und Physoclysti

dürften den verschiedenen auf einander folgenden und genetisch

zusammenhängenden Stufen einer Entwickelungsreihe entsprechen, die

mit den Crossopterygii beginnt und in den Physoclysti gipfelt. Die

wesentlichsten Fortschritte innerhalb dieser Entwickelungsreihe sind

die folgenden: Von den Heterocerci an verschwindet die quastenförmige

Brust- (und Bauch-)Flosse, indem das primäre Flossenskelet zu Gunsten

des secundären verkümmert; mit den Euganoidei hört die heterocerke

Schwanzform auf; die Amioidei entäussern sich der Ganoidschuppen; die

Clupeoidei erwerben die vollkommen verknöcherte Wirbelsäule und die

Physoclysti verlieren den Ausführungsgang der Schwimmblase.

Innerhalb dieser einzelnen Gruppen haben sich neben den typischen

und primitiver gebliebenen Formen andere hoch specialisirte Formen

ausgebildet, von denen manche theilweise die vollkommenere Organisation

der höheren Gruppen selbständig erworben haben. So finden sich z. B.

unter den Crossopterygii und Euganoidei einzelne Formen mit vollkommen

verknöcherter Wirbelsäule, wie sie erst den Clupeoidei und Physoclysti

eigen ist.

Jede von diesen sechs Gruppen der Teleostomi hatte ihre Blüthezeit

zu einer gewissen Periode der Erdgeschichte, während der sie den

dominirenden Fischtypus darstellte, und wurde in einer der darauf

folgenden Perioden von der nächst höheren Gruppe zurückgedrängt, die

an ihre Stelle trat. Jede der vier niederen Gruppen Crossopterygii,

Heterocerci, Euganoidei und Amioidei ist in der Gegenwart nur durch

ganz wenige lebende Arten vertreten, die auffallender Weise sämmtlich

Süsswasserbewohner sind, während von ihren fossilen Vorfahren einst

sicherlich ein grosser Theil das Meer bewohnte; ebenso leben weitaus

die meisten der heutigen Physostomi Clupeoidei im süssen Wasser. Zu den

Physoclysti dagegen, die die höchste Entwickelungsstufe der Teleostomi

repräsentiren, gehört heutigen Tages die überwältigende Mehrzahl der

Meeresfische.

Im Devon hatten die Crossopterygii ihre Blüthezeit, sind auch im

Carbon noch häufig; in allen späteren Formationen sind sie nur noch

durch einzelne Gattungen vertreten; auch die Heterocerci sind im

Devon schon vorhanden, erreichen ihre Hauptentwicklung aber erst

im Carbon, dominiren auch noch im Perm, während sie von Beginn der

Secundärzeit an ganz in den Hintergrund treten, ihren Platz den

Euganoidei überlassend; diese sind durch die ganze Secundärzeit reich

vertreten; ihren Höhepunkt erreichen sie aber im Lias, während ihnen

schon im oberen Jura von den Physostomi der Vorrang streitig gemacht

wird; vom Tertiär ab sind sie fast ganz verschwunden. In der unteren

Kreide werden die Physostomi Amioidei sehr zahlreich, in der oberen

Kreide überwiegen unbedingt die Ph. Clupeoidei, neben denen sich schon

einzelne Physoclysti zeigen. Vom Beginn der Tertiärzeit an haben

die Ph. Clupeoidei im süssen Wasser, die Physoclysti in den Meeren,

was Mannigfaltigkeit der Formen und Zahl der Arten anbetrifft, das

unbestrittene Uebergewicht unter den Fischen.

Die folgende Tabelle giebt eine Uebersicht über die geologische

Verbreitung der Hauptgruppen:

+------------------------------+-----+-----+------+----+-----+----+------+-------+------+

| |Silur|Devon|Carbon|Perm|Trias|Jura|Kreide|Tertiär|Recent|

+------------------------------+-----+-----+------+----+-----+----+------+-------+------+

| Proselachii | ? | ? | ... | ...| ? | | | | |

| Selachii | ? | ? | --- | ...| --- | ---| --- | --- | --- |

| Holocephali | | ? | | | | ...| ... | ... | ... |

| Placodermi | ? | --- | | | | | | | |

| Cephalaspidae u. Pteraspidae | ... | ... | | | | | | | |

| Dipnoi | ? | ... | ... | ...| ... | ...| | | ... |

| Teleostomi: | | | | | | | | | |

| Crossopterygii | ? | --- | --- | ...| ... | ...| ... | | ... |

| Heterocerci | ? | --- | --- | ---| ... | ...| | ... | ... |

| Euganoidei | | | | ...| --- | ---| --- | ... | ... |

| Physostomi { Amioidei | | | | | ... | ---| --- | ... | ... |

| { Clupeoidei | | | | | | ...| --- | --- | --- |

| Physoclysti | | | | | | | ... | --- | --- |

+------------------------------+-----+-----+------+----+-----+----+------+-------+------+

Die wichtigsten Fundorte fossiler Fische sind in folgender Uebersicht

geologisch geordnet:

Obersilur: Ludlow-Schichten von England und den russischen

Ostseeprovinzen (Insel Oesel) mit Onchus, Pteraspidae, Cephalaspidae.

Devon: Old red Sandstone von Schottland, den Ostseeprovinzen,

Galizien, Canada und New York (Catskill sandstone) etc. (litoral) mit

Pteraspidae, Cephalaspidae, zahlreichen Placodermi, Crossopterygii,

Acanthodidae, einigen Palaeoniscidae und Dipnoi.

Corniferous limestone und Huron shales von New-York und Ohio (marin)

mit Chondropterygii, Placodermi und wenigen Crossopterygii.

Carbon: Kohlenkalk von Irland, England, Russland und Nordamerika

(marin) mit ausserordentlich zahlreichen Selachii, wenigen

Pleuracanthus, Crossopterygii und Heterocerci.

Productive Steinkohle von Deutschland, Schottland, Nordamerika etc.

(litoral oder brakisch) mit wenigen Selachii, dafür zahlreichen

Crossopterygii und Heterocerci.

Perm: Rothliegendes von Saarbrücken-Pfalz, Schlesien, Böhmen, Autun

in Frankreich, Magnesian limestone in England, Kupferschiefer von

Thüringen und Hessen, Perm von Texas (litoral) mit Pleuracanthus,

wenigen Selachii, Dipnoi und Crossopterygii, aber sehr zahlreichen

Heterocerci.

Trias: Muschelkalk und Keuper (Bonebed) von Deutschland und England mit

zahlreichen Selachii, mit Ceratodus und Saurichthys.

Alpiner Muschelkalk (Schiefer von Perledo), Keuper (Besano, Raibler

Schichten), Rhätische Stufe (Schiefer von Seefeld etc.) mit sehr

zahlreichen Euganoidei und wenigen Amioidei.

Lias: Unterer Lias von Lyme Regis in Dorsetshire, Posidonomyenschiefer

und Slinkkalke des oberen Lias von Schwaben, Franken etc. mit Selachii,

wenigen Heterocerci, sehr zahlreichen Euganoidei und einigen Amioidei

und Clupeoidei.

Dogger: Grossoolith von Caen (Calvados) und plattige Kalke von

Stonesfield mit Ichthyodoruliten, Zähnen und Schuppen.

Malm: Lithographischer Schiefer von Bayern (Solnhofen, Eichstätt,

Kelheim), Kalkschiefer von Nusplingen in Württemberg und Cirin (Dép.

Ain) mit Selachii, Holocephali, Crossopterygii, sehr zahlreichen

Euganoidei und Amioidei nebst einigen Clupeidae, welch letztere

übrigens in ausserordentlicher Individuenzahl auftreten.

Kreide: Kalke von Pietraroja, Kalkschiefer von Castellamare und Torre

d’Orlando bei Neapel mit Selachii, vielen Euganoidei, Amioidei und

Clupeoidei.

Plattige Kalke von Comen (Istrien), Lesina (Dalmatien) etc.,

Kalkschiefer von Hakel (Libanon) mit wenig Selachii und Euganoidei,

zahlreichen Amioidei und Clupeoidei und den ersten Physoclysti.

Pläner, oberer Quader, weisse Kreide von Böhmen, Frankreich,

England, Nordafrika und Kansas etc. mit Zähnen u. dgl. von Selachii,

Pycnodontidae und Physostomi. Kalkschiefer von Sahel Akma (Libanon) und

Sandsteine von Sendenhorst in Westphalen mit sehr zahlreichen Amioidei

(besonders Hoplopleuridae) und Clupeoidei nebst einigen Physoclysti

(meist Berycidae).

Tertiär: London Clay von Südengland, Eocäne Kalksteine von Monte Bolca

(170 Fischarten) mit Selachii und wenigen Pycnodontidae, einigen

Clupeoidei und sehr zahlreichen Physoclysti (64 Gattungen).

Wasatch- und Bridger-Schichten von Neu-Mexico und Wyoming mit

Lepidosteidae und Amiidae, zahlreichen Isospondyli und Physoclysti.

Oligocän: Dachschiefer von Glarus, Menilitschiefer der Karpathen,

Amphisylen- und Melettenschiefer von Oberelsass, Galizien etc. mit

vielen Clupeoidei und sehr zahlreichen Physoclysti (darunter Lepidopus,

Palaeorhynchus etc.).

Gypsführende Mergel von Apt (Dép. Vaucluse) und Aix (Dép. Bouches du

Rhône) etc. mit Amia und zahlreichen Physoclysti.

Miocän von Baltringen (Schwaben), der Schweiz und von Malta mit sehr

zahlreichen Selachii.

Miocäne brakische Thone von Unterkirchberg bei Ulm, Süsswassermergel

von Steinheim mit sehr zahlreichen Clupeoidei und einigen Physoclysti.

Obermiocän von Licata in Sicilien (Süsswasser und marin) mit

Clupeoidei und Physoclysti.

Pliocän von Italien, Südfrankreich, Egypten etc. mit sehr

zahlreichen Selachii und Physoclysti.

Fußnoten:

[E] Diese Merkmale variiren beträchtlich innerhalb der Ganoiden selbst.

a. Die Klappen am Ostium arteriosum (Conus arteriosus) des Herzens

bilden bei Selachii und Ganoidei 6-3, bei einigen Clupeidae 2, bei

den meisten Teleostei 1 Querreihe mit je 2-9 Klappen.

b. Die Spiralklappe des Mitteldarmes ist bei den Ganoidei sehr

verschieden, stets aber unbedeutender entwickelt als bei Selachii,

fehlt aber Lepidosteus ganz wie den Teleostei.

c. Bei den Ganoidei sind an der Kreuzungsstelle die beiden Sehnerven

durch eine dünne Commissur verbunden, die den Teleostei fehlt.

[F] Zu den Ganoidei werden gewöhnlich gerechnet: Placodermi (nebst

Cephalaspidae und Pteraspidae), Crossopterygii, Heterocerci, Euganoidei

und ein Theil der Physostomi; zu den Teleostei die übrigen Physostomi

sowie die Physoclysti.]

Quadrupeda.

Unter diesem Namen lassen sich die drei Klassen von luftathmenden und

ursprünglich landbewohnenden Wirbelthieren, die Amphibia, Sauropsida

und Mammalia zusammenfassen im Gegensatz zu den Pisces, zu welchen

aber die niedersten Formen der Quadrupeda, besonders im Embryonal- und

Larvenzustande, noch viele und nahe Beziehungen aufweisen.

Elemente der Paläontologie · 第 329 / 606 题