Litteratur über Hexapoda.
Scudder, S. H., in Zittel’s Handbuch der Paläontologie Bd. II, p.
747-749, 751-753.
Fossile Insekten sind in grosser Menge bekannt (ca. 2600 Arten), aber
ihr Vorkommen beschränkt sich auf Ablagerungen im Süsswasser oder
bestimmte marine Absätze, in welche sie durch die herrschenden Winde
hineingetragen wurden. Die hauptsächlichsten Fundpunkte (zumeist
gleichzeitig auch solche für Myriapoden und Spinnen) sind:
Miocän: Oeningen (Baden), Rott a. Niederrhein, Radoboj (Kroatien),
Parschlug (Steiermark).
Oligocän: Bernstein des Samlandes, Brunstatt b. Mülhausen
(Ober-Elsass), Aix (Provence), Florissant (Colorado),
Green River (Nordamerika).
Eocän: Insel Wight, Phosphorite von Quercy.
Oberer Malm: Südengland (Purbeck), Solnhofen (Franken).
Lias: Schambelen (Ct. Aargau), England, Mecklenburg.
Trias: Südpark (Colorado).
Perm: Lebach b. Saarbrücken, Weissig (Sachsen).
Carbon: Commentry und Allier (Frankreich), Mason Crag (Illinois),
Saarbrücken, Wettin b. Halle, Manebach (Thüringen), Belgien,
England.
Devon: Nordamerika.
Alle Abtheilungen der heutigen Hexapoden sind aus mesozoischen und
känozoischen Ablagerungen bekannt; die meisten jungfossilen lassen sich
ohne grosse Schwierigkeiten in die Ordnungen und Unterordnungen der
A. Heterometabola:
1) Orthoptera (Schaben, Heuschrecken, Eintagsfliegen, Libellen),
2) Neuroptera (Köcherfliegen),
3) Hemiptera (Wanzen),
4) Coleoptera (Käfer);
B. Metabola:
5) Diptera (Fliegen),
6) Lepidoptera (Schmetterlinge),
7) Hymenoptera (Bienen, Ameisen)
einreihen. Anders die paläozoischen und ein Theil der triadischen
Formen. Sie werden als