2. Amphipoda.

Fossile Vertreter dieser Abtheilung sind selten. Die

Steinkohlenformation und das Perm haben einige Reste geliefert, unter

denen die Gattung

Gampsonyx Jord. (Fig. 599) die bekannteste ist. Das erste Antennenpaar

(i) ist kürzer als das zweite (äussere -- a), welches sich zu einem

langen Fühlfaden verlängert. Rumpf und Hinterleib bestehen aus 14

Segmenten und einem mit flossenartigen Anhängen (f) versehenen

Endgliede (t). Das Fusspaar des ersten freien Rumpfsegmentes (I)

überragt die übrigen an Grösse. Perm.

G. fimbriatus Jord. (Fig. 599). Unteres Rothliegendes. Saargebiet,

Schwarzwald, Böhmen.

Verwandte Gattungen in der Steinkohlenformation Englands und Nordamerikas.

b. Thoracostraca.

Litteratur über Thoracostraca.

Bell, Th. A Monograph of the fossil Malacostracous Crustacea of

Great-Britain. Palaeontogr. Soc. Part. I, Crustac. of the London clay.

1857. Part II, Crust. of the Gault and Greensand. 1862.

Bittner, A. Die Brachyuren des Vicentinischen Tertiärgebirges.

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Huxley, Th. Der Krebs. Eine Einleitung in das Studium der Zoologie.

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Meyer, H. v. Neue Gattungen fossiler Krebse aus Gebilden vom bunten

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---- Jurassische u. Triasische Crustaceen. Palaeontographica 1854. Vol.

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---- Die Prosoponiden oder Familie der Maskenkrebse. Palaeontographica

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Milne-Edwards, A. Hist. des Crustacés podophthalmaires fossiles. I.

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XIV 1871. II. Cancériens. ibid. 4ᵉ sér. tome XVIII 1862, XX 1863; 5ᵉ

sér. tome I 1864, III 1865.

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I. Ueber jurassische Crustaceen. Stuttgart 1862.

Reuss, A. Zur Kenntniss fossiler Krabben. Denkschr. d. k. k. Akad. Wien

1857. Bd. XVII.

Von den 4 Gruppen, welche man bei den heutigen Schalenkrebsen

unterscheidet: Cumacea, Stomatopoda, Schizopoda und Decapoda ist nur

die letztere fossil häufig.

Decapoda (Zehnfüssler).

Die Segmente des Kopfes und zumeist auch alle Rumpfsegmente sind mit

dem grossen Kopfbrustschilde verwachsen. 10, theilweise mit Scheeren

bewaffnete Gehfüsse vorhanden. Schon in paläozoischen Formationen

(Devon) vorhanden, aber erst im Mesozoicum und Känozoicum häufig. Sie

zerfallen in:

1. Macrura (Langschwänze) mit stark entwickeltem Hinterleibe und

breiter Schwanzflosse (Fig. 600, 601).

2. Brachyura (Kurzschwänze) mit kurzem, verschmälertem, gegen die

Brust umgeschlagenem Hinterleibe, ohne Schwanzflosse (Fig. 603).

Elemente der Paläontologie · 第 244 / 606 题