Hierher gehören 2 Gattungen, welche in der alpinen Trias und z. Th.
auch noch im Lias verbreitet sind.
Aulacoceras Hau. (Fig. 550). Der gekammerte Theil (A) gleicht einem
Orthoceras mit randständigem Sipho, aber Septaldüten fehlen, statt
dessen sind kurze Septalkragen vorhanden. Der Sipho ist hinter den
Scheidewänden (A s) erweitert; er scheidet eine kalkige Hülle ab
(A si). Die Wand der Schale (Conothek -- s’) meist mit Längs- und
Querskulptur. Das selten mit dem Phragmokon im Zusammenhange gefundene
Rostrum (Scheide -- C) ist kurz und von keulenförmiger Gestalt, meist
mit tiefen Seitenfurchen (f) versehen, auf der Bauch- und Rückenseite
abgeplattet und oberflächlich gekörnelt (g). Die Scheide besteht
aus schwammiger Kalkmasse. In der alpinen Trias, häufig nur in der
karnischen Stufe des Salzkammerguts.
Au. reticulatum Hau. sp. (Fig. 550 A). Karnische Stufe.
Salzkammergut.
Au. inducens Braun sp. Karnische Stufe. Südalpen.
Atractites Gue. Phragmokon und Scheide nicht selten im Zusammenhange
erhalten. Conothek mit Asymptotenlinie und bogenförmigen Rückenlinien
(siehe Belemnites), im Uebrigen glatt. Scheide oft sehr gross,
cylindrisch oder unregelmässig keulenförmig, ohne seitliche Furchen.
Häufig in der Trias der Alpen, der Balkanhalbinsel und der arktischen
Regionen; desgl. im Lias der Alpen und des Apennin; auch in Peru.
A. secundus Mojs. sp. Oberer Muschelkalk. Nordalpen. Norische Stufe.
Südalpen.
A. alveolaris Qu. sp. Norische Stufe. Nordalpen.
A. Ausseanus Mojs. sp. Karnische Stufe. Nord- und Südalpen.
A. liasicus Gue. Unterer Lias (α). Nordalpen.
A. orthoceropsis Men. sp. Unterer und mittlerer Lias. Alpen. Apennin.
Nahe verwandte Formen, durch einen sehr langen Phragmokon
ausgezeichnet, finden sich auch im mitteleuropäischen Lias:
Xiphoteuthis elongata d. l. B. sp. Mittlerer Lias. England,
Lothringen, Elsass, Schwaben.