P. Martinsi d’Orb. Mittlerer Dogger. }
P. arbustigerus d’Orb. Oberer Dogger. } Mitteleuropa.
P. procerus Seeb. Oberer Dogger. }
P. funatus Opp. (Fig. 536). Unteres Callovien. }
lassen sich folgende 4 Gruppen unterscheiden:
A. Annulatocostati. Rippen gerade, regelmässig vertheilt und
gespalten, nicht gebündelt. Windungsquerschnitt etwa so hoch wie
breit. (Vgl. Dact. commune -- Fig. 534.)
P. evolutus Neum. Callovien. Mitteleuropa.
P. Indogermanus Waag. Sehr häufig im Oxford. Europa, Indien,
Südamerika.
P. bifurcatus Qu. Oberes Oxford. Mitteleuropa.
P. colubrinus Rein. Oxford -- Tithon. }
} Europa.
P. biplex Sow. Kimmeridge. }
B. Obliquecostati. Rippen regelmässig vertheilt, aber schräg nach
vorn gerichtet. Windungsquerschnitt so hoch oder etwas höher als
breit.
P. plicatilis Sow. }
P. Martelli Opp. } Weit verbreitet im Oxford.
P. virgulatus Qu. }
P. polygyratus Rein. }
} Weit verbreitet im Kimmeridge.
P. Achilles d’Orb. }
P. contiguus Cat. }
P. transitorius Opp. } Tithon. Alpengebiet und Südeuropa.
P. senex Opp. }
C. Prorsocostati. Berippung unregelmässig, indem die Rippen am
Nabelrande gebündelt oder angeschwollen; Spaltrippen auf der
Aussenseite nach vorn gerichtet. Windungsquerschnitt meist höher
als breit (Fig. 535).
P. Koenigi Sow. Callovien. }
} Mitteleuropa.
P. Schilli Opp. Oxford. }
P. polyplocus Rein. (Fig. 535). }
} Kimmeridge. Mitteleuropa.
P. Lothari Opp. (Fig. 537). }
P. virgatus v. B. Leitform für die Virgatus-Sch. (untere Wolga-Stufe)
in Russland.
P. nodiger Eichw. }
P. subditus Tr. } Obere Wolga-Stufe. Russland.
P. Okensis d’Orb. }
D. Retrocostati. Berippung unregelmässig, aber die Spaltrippen auf
der Aussenseite nach rückwärts gebogen. Parabelknoten häufig
vorhanden.
P. aurigerus Opp. Oberer Dogger. }
P. curvicosta Neum. Unteres Callovien. } Weit verbreitet.
P. convolutus Qu. Oberes Callovien. }
Von der Gattung Perisphinctes zweigen eine Anzahl oberjurassischer und
cretacischer Gattungen ab, die sich durch eine entwickeltere Skulptur
(Knoten- und Stachelbildung) sowie meist durch Unterbrechung der
Berippung auf der Aussenseite unterscheiden. Dieselben sondern sich in
zwei Gruppen:
a. Armati. Flankenrippen gerade oder rückwärts gebogen, ungespalten
(höchstens an der Nabelkante gespalten), oft fehlend; meist 1 oder
2 Knoten- oder Stachelreihen entwickelt. Aussenseite ohne Furche
und Kiel.? Nebenformen selten. Malm und Neocom.
b. Tuberculati. Flankenrippen in der Regel gespalten und mit 1, 2
oder mehreren Reihen von Knoten oder Stacheln verziert.
Aussenseite meist gefurcht, zuweilen gekielt. Zahlreiche
Nebenformen. Oberer Malm -- Oberste Kreide (? Eocän).
a. Armati.
Aspidoceras Zitt. (Fig. 538, 539). Schale weit oder eng genabelt.
Windungsquerschnitt quadratisch gerundet bis halbmondförmig.
Aussenseite gerundet, selten berippt; Flanke mit geraden oder schwach
zurückgebogenen Rippen versehen oder glatt. Eine Knotenreihe am
Nabelrande (kn) und meist noch eine weitere auf der Flanke (kn’) oder
am Aussenrande. Aptychus massiv, mit ungefalteter, glatter, aber
poröser Oberfläche (Fig. 539). Diese Gattung wurzelt in denjenigen
Formen der Gruppe der Retrocostati von Perisphinctes, welche
Aussenknoten erhalten. Callovien -- Neocom, hauptsächlich im Oxford und
Kimmeridge. Europa, Indien, Südamerika.
[Illustration: Fig. 538. Aspidoceras acanthicum Opp. Kimmeridge.
Franken. A Schale von der Seite, B von vorn. C Lobenlinie. kn = innere,
kn’ = äussere Knotenreihe.]
[Illustration: Fig. 539. Aptychus von Aspidoceras. Kimmeridge. Le
Hâvre. A von innen, B von aussen, C gegen die Harmonie-(Innen-)Seite
gesehen. D Querschnitt nach der Linie s-s. h = Harmonielinie; f =
Furche; e = äussere, i = innere Schicht; l = dichte Lamelle der
Innenseite.]
A. perarmatum Sow.}
} Grenzschichten zwischen Callovien und Oxford.
A. biarmatum Ziet.}
A. Oegir Opp. }
} Unteres Oxford. Mitteleuropa.
A. Babei d’Orb.}
A. acanthicum Opp. (Fig. 538). } Leitformen des Kimmeridge in
A. circumspinosum Qu. } Europa, z. Th. auch in Indien.
A. Uhlandi Opp. }
A. Rüppeli d’Orb. } Leitformen des Kimmeridge in Europa, z. Th.
A. longispinum Sow. } auch in Indien.
A. cyclotum Opp. Tithon. Südeuropa und Alpengebiet.
Ein kleiner Seitenzweig, durch eine Aussenfurche unterschieden, ist
als Waagenia Neum. abgetrennt. Bezeichnend für das obere Kimmeridge in
Europa, namentlich im Alpengebiet.
W. Beckeri Neum. Oberes Kimmeridge.
W. hybonota Opp. Unteres Tithon.
Peltoceras (Fig. 540). Weitgenabelte Schalen mit quadratischem oder
rechteckigem Windungsquerschnitt. Rippen kräftig, oft geknotet, gerade
oder häufiger nach rückwärts gebogen, über die Aussenseite fortsetzend.
Die Gattung zweigt von den retrocostaten Perisphincten (Gruppe
Convoluti) des Calloviens ab. Oberes Callovien und Oxford in Europa.
P. annulare Rein. } Leitform des oberen
P. athleta Phill. } Callovien.
P. Constanti d’Orb. Grenzschichten zwischen Callovien und Oxford.
P. Eugenii d’Orb. Grenzschichten zwischen Callovien und Oxford.
P. transversarium d’Orb. (Fig. 540). Zonenammonit des unteren Oxford
(»Transversarius-Sch.«).
P. bimammatum Qu. Zonenammonit des oberen Oxford (»Bimammatus-Sch.«).
[Illustration: Fig. 540. Peltoceras transversarium Qu. Unteres Oxford.
Frankreich. Schale von der Seite, die starken rückwärts gebogenen
Rippen zeigend.]
Simoceras Zitt. Schale sehr weit genabelt, mit geraden, seltener
gespaltenen, aber häufig geknoteten Rippen verziert. Berippung auf der
Aussenseite unterbrochen. Einschnürungen vorhanden. Hilfsloben fehlen.
Auch diese Gattung entwickelt sich aus den Perisphincten, vielleicht
auch aus Peltoceras durch Verstärkung der Rippen und Unterbrechung der
Skulptur auf der Aussenseite. Nur im Malm, besonders im Tithon der
Alpenländer und Südeuropas.
S. Herbichi Hau. Kimmeridge. Süddeutschland und Alpenländer.
S. Volanense Opp. }
} Tithon. Alpengebiet und Südeuropa.
S. biruncinatum Qu. }
Hier dürften sich die unter dem Namen Ancyloceras Guembeli Opp. aus
dem Tithon bekannt gewordenen Nebenformen anschliessen.
b. Tuberculati.