C. Canalifera.

Die Schalen der hierher gehörigen Formen besitzen zumeist ein

niedriges, seltener mässig erhöhtes Gewinde. Der Canal ist meist kurz,

die Aussenlippe einfach. Häufig im Tertiär und in der Gegenwart, selten

in der Kreide.

[Illustration: Fig. 371. Cassis cancellata Lmk. Mitteleocän. Pariser

Becken. Links: von vorn. Rechts: von hinten, die umgeschlagene

Aussenlippe und den aufgebogenen Canal zeigend.]

Cassis Lmk. (Fig. 371). Schale eiförmig, mit kurzem Gewinde, glatt

oder verziert. Innenlippe umgeschlagen, meist gefaltet oder gekörnelt.

Aussenlippe verdickt und zurückgeschlagen. Canal kurz, aufgebogen.

Tertiär und Lebend, häufig im Neogen.

C. cancellata Lmk. (Fig. 371). Mitteleocän. Pariser Becken.

C. saburon Lmk. Miocän -- Lebend. Mittel- und Südeuropa.

Tritonium Link. (Fig. 372). Schale mehr oder weniger verlängert,

ei- bis spindelförmig. Umgänge mit entfernt stehenden, nicht

zusammenhängenden Querwülsten versehen. Selten in der Kreide, häufig im

Tertiär; zahlreiche lebende Formen.

T. flandricum d. Kon. (Fig. 372). Mittel-, seltener Oberoligocän.

Nordfrankreich, Belgien, Deutschland.

T. corrugatum Lmk. Miocän -- Lebend. Mittel- und Südeuropa.

[Illustration: Fig. 372. Tritonium flandricum d. Kon. Mitteloligocän.

Weinheim, Mainzer Becken.]

Elemente der Paläontologie · 第 174 / 606 题