Litteratur über Gastropoda.
(Vergl. p. 228, 229.)
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Univalven (Abb. d. k. k. geol. Reichsanstalt. Bd. III. Wien 1856.)
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Belgique.)
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(Kongl. Svenska Vet. Ak. Handl. Bd. XIX, No. 6. 1884.)
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Stoliczka, F. Cretaceous Fauna of Southern India. II. The Gasteropoda
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Zittel, K. A. Die Gastropoden der Stramberger Schichten (Mitth. aus d.
Mus. d. k. bay. Staates. Bd. II, Abth. 3. 1873).
Die Schnecken sind nackte oder beschalte Weichthiere mit gesondertem
Kopfe und einem bauchständigen Fusse (daher der Name Gastropoda).
Sie leben z. Th. im Wasser, z. Th. auf dem Lande und athmen theils
durch Kiemen, theils durch Lungen. Die Mehrzahl der Schnecken besitzt
die Fähigkeit, ein kalkiges Gehäuse (Schale) abzusondern, welches
in der Regel äusserlich liegt, so dass das Thier sich in dasselbe
ganz oder theilweise zurückziehen kann, seltener befindet sich die
rückgebildete Schale in der Körperhaut versteckt. Das Gehäuse ist
ähnlich zusammengesetzt wie die Schale der Lamellibranchiata; eine
-- oft fehlende -- äussere, hornige Lage (Oberhaut) bedeckt die
eigentliche Schale. Letztere besitzt meist eine porzellanartige
Beschaffenheit; zuweilen ist die innerste Lage perlmutterartig. Der
kohlensaure Kalk ist vorwiegend als Aragonit vorhanden und dies ist der
Grund der relativ leichten Zerstörbarkeit der Schneckenschalen, die in
den älteren Formationen entweder in Calcit umgewandelt oder gänzlich
aufgelöst sind.
[Illustration: Fig. 305. Latirus craticulatus Lin. Lebend. Rothes
Meer. A eine rechtsgewundene Schneckenschale in der gebräuchlichen
Stellung; das Gewinde (g) der Länge nach bis zur Mitte aufgeschnitten,
der letzte Umgang (u) ganz. b = Basis; sp’ = Spitze; u’ = erste, durch
Querwände abgeschlossene Umgänge; n = vertiefte Nähte zwischen den
einzelnen Umgängen; sp = Spindel; f = Falten derselben, auch in den
früheren Umgängen sichtbar; M = Mündung; c = unterer, c’ = oberer Canal
derselben; a = Aussenlippe; i = Innenlippe; s = Spiralstreifen der
Schalenoberfläche. B h-h = Länge oder Höhe, b-b = Breite oder Dicke des
Gehäuses.]
[Illustration: Fig. 306. Eine linksgewundene, ungenabelte
Schneckenschale. a = Aussen-, i = Innenlippe; c = Mündungscanal.]
Die für die Unterscheidung der fossilen Schnecken allein verwerthbare
Schale besteht nur in den seltensten Fällen aus mehreren (8) Stücken
(Placophora), vielmehr gewöhnlich nur aus einem einzigen Stücke.
Zweiseitig symmetrische [und dann in der Regel napfförmige (Fig.
312) oder spiral in einer Ebene aufgerollte (Fig. 311)] Schalen
gehören zu den seltenen Erscheinungen. Die in der Anlage vorhandene
zweiseitige Symmetrie des Thieres und der conisch röhrenförmigen
Schale wird vielmehr in der Regel dadurch gestört, dass sie sich
spiral um eine Achse wickeln unter fortwährender Verschiebung der
Aufrollungsebene nach einer und derselben Richtung (von hinten nach
vorn). Der zuerst gebildete Theil der Schale -- Spitze (Fig. 305 sp’)
-- ist geschlossen, der zuletzt entstandene -- Basis (Fig. 305 b) --
besitzt eine Oeffnung, Mündung (Fig. 305 M) genannt, aus welcher das
Thier Fuss, Kopf und einen Theil des Mantels hervorstrecken kann. Für
die Betrachtung wird die Schale gewöhnlich derart gestellt, dass die
Spitze nach oben, die Basis nach unten gerichtet ist, und der Beschauer
die Mündung in ihrer ganzen Breite übersieht (Fig. 306, 307 A). Die
Ausdehnung der Schale in der Richtung der Aufrollungsachse heisst Länge
oder Höhe (Fig. 305 B h-h), die grösste dazu senkrechte Ausdehnung
Dicke oder Breite (Fig. 305 B b-b). Man bezeichnet die Schale als links
gewunden, wenn bei der erwähnten Stellung derselben die Mündung links
von der Achse gelegen ist (Fig. 306), im entgegengesetzten, häufigeren
Falle als rechts gewunden (Fig. 305; Fig. 307 A, B). Die einzelnen
Windungen der Schale (Umgänge) wickeln sich in sehr verschiedenartiger
Weise um die Aufrollungsachse, wodurch eine grosse Mannigfaltigkeit der
Gesammtform hervorgerufen wird. Die hauptsächlichsten Abänderungen der
spiral gewundenen Schale sind folgende:
Die Schale ist:
1. walzenförmig (die Umgänge nehmen nach unten nur wenig an Dicke zu)
(Fig. 393);
2. thurmförmig oder verlängert (zahlreiche, langsam und regelmässig an
Dicke zunehmende Umgänge) (Fig. 314, 317);
3. eiförmig (Gewinde kurz, letzter Umgang mehr oder weniger oval)
(Fig. 329);
4. spindelförmig (Schale beiderseits zugespitzt) (Fig. 305);
5. kegelförmig (regelmässig conisch mit platter Grundfläche)
(Fig. 325);
6. kreiselförmig (regelmässig conisch mit convexer Grundfläche) (Fig.
320);
7. kugelig (Gewinde niedrig, letzter Umgang sehr breit) (Fig. 307 A);
8. mützenförmig (Gewinde kurz oder fast fehlend, letzter Umgang
trompetenartig erweitert) (Fig. 313);
9. niedergedrückt (Gewinde kaum hervorragend, Umgänge regelmässig an
Weite zunehmend) (Fig. 319);
10. scheibenförmig (Umgänge nahezu in einer Ebene liegend, Gewinde von
der Seite nicht sichtbar) (Fig. 327).
In seltenen Fällen werden die Windungen ganz unregelmässig, wodurch
Formen entstehen, die manchen Serpulaschalen (Fig. 118 D) zum
Verwechseln ähnlich sehen.
Die Schneckenschale umschliesst für gewöhnlich eine einfache Höhlung,
die dem Thiere als Wohnraum dient. Der Eingeweidesack des Thieres liegt
in dem hinteren Theil der Schalenhöhlung, dem Gewinde (Fig. 305 g)
versteckt, Kopf und Fuss können in den letzten Umgang der Schale (Fig.
305 u) zurückgezogen werden. Zuweilen liegt aber ein Theil des Mantels
ausserhalb der Schale und auf diese zurückgeschlagen. Der zuerst
gebildete, vom Thiere nicht mehr bewohnte Theil der Schalenhöhlung wird
häufig durch kalkige Querblätter von dem Wohnraum abgeschieden oder
auch durch compacte Kalksubstanz ausgefüllt (Fig. 305 u’).
[Illustration: Fig. 307. A Nerita Plutonis Bast. Miocän. Uecken,
Aargau. a = die verdickte Aussenlippe; i = Innenlippe, mit Zähnen (z)
versehen. B Längsschnitt einer Schneckenschale mit weitem und tiefem
Nabel (n’) (Solarium perspectivum Lin.). Bezeichnungen wie in Fig. 305
A.]
Meist wickeln sich die Umgänge in der Richtung der Achse fest um
einander und bilden eine solide Säule, die Spindel oder Columella (Fig.
305 sp). Die Spindel wird nur an der Innenseite der Mündung von aussen
sichtbar, ebenso die spiralen Wülste, welche häufig auf der Spindel
verlaufen und Spindelfalten oder schlechtweg Falten genannt werden
(Fig. 305 f). Berühren sich die Windungen in der Achse der Schale
nicht, so entsteht ein engerer oder weiterer, conischer, gegen unten
verbreiterter und sich öffnender Hohlraum, Nabel (Fig. 307 B n’). Wird
derselbe nachträglich von einer schwieligen Verdickung verschlossen,
so spricht man von einer Nabelschwiele (Fig. 322). Die äusserlich
gewöhnlich durch Vertiefungen bezeichnete Grenze der Umgänge heisst
Naht (Fig. 308 n).
[Illustration: Fig. 308. Latirus craticulatus Lin. Lebend. Rothes
Meer. A eine rechtsgewundene Schneckenschale in der gebräuchlichen
Stellung; das Gewinde (g) der Länge nach bis zur Mitte aufgeschnitten,
der letzte Umgang (u) ganz. b = Basis; sp’ = Spitze; u’ = erste, durch
Querwände abgeschlossene Umgänge; n = vertiefte Nähte zwischen den
einzelnen Umgängen; sp = Spindel; f = Falten derselben, auch in den
früheren Umgängen sichtbar; M = Mündung; c = unterer, c’ = oberer Canal
derselben; a = Aussenlippe; i = Innenlippe; s = Spiralstreifen der
Schalenoberfläche. B h-h = Länge oder Höhe, b-b = Breite oder Dicke des
Gehäuses.]
[Illustration: Fig. 309. Eine linksgewundene, ungenabelte
Schneckenschale (Fusus antiquus Müll.). a = Aussen-, i = Innenlippe; c
= Mündungscanal.]
Die Mündung der Schale wechselt in ihrem Umriss ausserordentlich: sie
kann kreisrund (Fig. 386), halbmondförmig (Fig. 310 A), eiförmig (Fig.
324 A), linear (Fig. 328) etc. sein. Nur selten bildet der Mundrand
oder -saum ein geschlossenes Ganzes -- zusammenhängender Mundrand (Fig.
324) --, meist trennt sich der Aussenrand (Aussenlippe -- Fig. 310 A a)
vom Innen- oder Spindelrande (Innenlippe -- Fig. 310 A i). An Stelle
des fehlenden Innenrandes können die vorletzte Windung oder die Spindel
treten (Fig. 326). Die Trennung der beiden Ränder tritt dann besonders
scharf hervor, wenn die Mündung sich nach unten (vorn) in eine kürzere
oder längere Rinne (Ausguss oder Canal -- Fig. 308 c) verlängert,
welche die Athemröhre aufnimmt, oder wenn gar eine Rinne am oberen
(hinteren) Ende der Mündung auftritt (Fig. 308 c’). Der Innenrand
legt sich meist fest an die vorletzte Windung oder die Spindel an.
Der Aussenrand verläuft gerade, d. h. in der Fortsetzung des letzten
Umganges (Fig. 325), er kann aber auch nach innen eingerollt, nach
aussen umgeschlagen (Fig. 314 a), zuweilen flügelartig ausgebreitet
(Fig. 368) und dann auch wohl fingerförmig zertheilt sein (Fig. 369).
Auf Innen- wie Aussenlippe treten Verzierungen, als Zähne (Fig. 310
A z), Runzeln oder Falten auf. Die Verzierungen der Schalenoberfläche
(Skulptur genannt) wie Wülste, Rippen, Streifen, Furchen, Stacheln,
Höcker etc. verlaufen entweder den Nähten parallel, also spiral
-- Spiralverzierungen (Fig. 308 s, 309, 310 A) -- oder senkrecht
dazu -- Querverzierungen (Fig. 315). Die bei lebenden Schnecken
(namentlich Meeresschnecken) zur Artunterscheidung gut verwerthbaren
Farbenzeichnungen finden sich bei den fossilen in der Regel nicht mehr
erhalten. Die Schalen der Süsswasserschnecken sind an ihrer (durch
Bacterien) angefressenen Spitze und der grünen oder schwarzen (zuweilen
auch bei meerischen Schnecken vorkommenden) Epidermis kenntlich.
Viele Schnecken, namentlich aus der Ordnung der Prosobranchiata,
tragen auf der Hinterseite des Fusses eine gesonderte, hornige oder
kalkige Platte, meist von der ungefähren Form der Mündung, den sog.
Deckel, mit welchem das Thier beim Zurückziehen in die Schale die
Mündung verschliessen kann (Fig. 384). Häufig zeigt der Deckel spirale
Windungen (Fig. 351 b). Manche Lungenschnecken sondern nur für den
Winter ein deckelartiges Gebilde (Winterdeckel oder Diaphragma) ab. Bei
der Gattung Clausilia findet sich ein an die Spindel festgeheftetes
Deckelstück (Clausilium -- Fig. 392 B).
Die meisten Gastropoden leben im Wasser, die Mehrzahl der
Lungenschnecken (Pulmonata) und einige Prosobranchiata (Unterordnung
Neurobranchiata) auf dem Lande. Weitaus der grösste Theil der
Wasserbewohner findet sich im Meere, nur ein geringer Theil im
Süsswasser; manche Formen können in salzigem und brackischem,
andere in süssem und brackischem gleich gut fortkommen. Sowohl
Land- als Wasserschnecken zeigen gegen die Pole zu eine Abnahme der
Formenmannigfaltigkeit, der Grösse und der Pracht der Verzierung. Die
Meeresschnecken leben meist in geringen Tiefen (0-72 m), in grösseren
Tiefen nehmen sie rasch ab, und in der abyssischen Region (über 500 m)
findet man nur noch wenige, z. Th. sehr dünnschalige Formen.
[Illustration: Fig. 310. A Nerita Plutonis Bast. Miocän. Uecken,
Aargau. a = die verdickte Aussenlippe; i = Innenlippe, mit Zähnen (z)
versehen. B Längsschnitt einer Schneckenschale mit weitem und tiefem
Nabel (n’) (Solarium perspectivum Lin.). Bezeichnungen wie in Fig. 308
A.]
Man theilt die Gastropoden in folgende Ordnungen und Unterordnungen ein:
A. Athmung durch Kiemen (wenn durch Lungen, meist ein Deckel vorhanden).
a. Kiemen und Vorhof hinter der Kammer des Herzens. Schale häufig
fehlend. Fossil nicht sehr wichtig.
I. Ordn. Opisthobranchiata.
b. Kiemen und Vorhof vor der Kammer des Herzens. Schale meist
vorhanden.
α. Vorderer Theil des Fusses zu einer aufrechten Flosse
umgewandelt. Nackt oder beschalt. Fossil unwichtig.
II. Ordn. Heteropoda.
β. Fuss mit Kriechsohle. Schale stets, Deckel meist vorhanden.
Fossil sehr wichtig.
III. Ordn. Prosobranchiata.
1. Schale aus 8 beweglichen Stücken bestehend. Fossil unwichtig.
1. Placophora.
2. Schale aus einem Stück bestehend.
* Athmung durch Kiemen.
o Kiemen blattförmig, kreisförmig angeordnet. Schale
napfförmig. Fossil nicht wichtig.
2. Cyclobranchiata.
oo Kiemen federförmig. Schale spiral aufgerollt, selten
napfförmig. Fossil wichtig.
3. Aspidobranchiata.
ooo Kiemen kammförmig. Schale spiral. Meist ein Deckel
vorhanden. Fossil sehr wichtig.
4. Ctenobranchiata.
** Athmung durch Lungen. Fossil nicht sehr wichtig.
5. Neurobranchiata.
B. Athmung durch Lungen. Ein eigentlicher Deckel fehlt. Fossil wichtig.
IV. Ordn. Pulmonata.
Die systematische Stellung mancher fossilen Schnecken muss unsicher
bleiben, weil ganz ähnliche und im fossilen Zustande schwer oder
gar nicht unterscheidbare Gehäuse von ganz verschieden organisirten
Thieren erzeugt werden können. Eine natürliche Eintheilung lässt sich
somit nach den Gehäusen allein nicht erzielen. Um dem Anfänger die
Bestimmung der wichtigsten fossilen Formen zu erleichtern, geben wir
nachstehende Schlüsseltabelle, in welcher nur Merkmale der Schale für
die Unterscheidung verwerthet sind. Die Gruppirung der Gattungen ist
dadurch vielfach eine ganz unnatürliche geworden.
A. Schale aus mehreren (8) Stücken bestehend
Chiton.
B. Schale aus einem Stück bestehend, oft mit Deckel.
a. Schale vollkommen zweiseitig symmetrisch, spiral in einer Ebene
aufgerollt oder napfförmig (Fig. 311, 312).
α. Schale napfförmig (Fig. 312).
1. Am Wirbel geschlossen (Fig. 331)
Patella.
2. Am Wirbel mit Schlitz (Fig. 312)
Fissurella.
β. Schale spiral in einer Ebene aufgerollt, Aussenlippe mit
Spalt (Fig. 311)
Bellerophon.
b. Schale mützenförmig, gebogen oder im Anfang spiral, oft fast
symmetrisch. Mündung trompetenartig erweitert (Fig. 313)
Capulus.
c. Schale unsymmetrisch spiral aufgerollt, mit geschlossenen Windungen
(Fig. 314-327).
α. Mündung mit Ausguss oder Canal (Fig. 314-318).
1. Aussenlippe oben mit seitlichem Schlitz (Fig. 316).
a. Mündung länglich, mit langem Canal (Fig. 316)
Pleurotoma.
b. Mündung oval oder viereckig, mit kurzem Ausguss. Mündung
mit Falten (Fig. 317)
Nerinea.
2. Aussenlippe ohne seitlichen Schlitz.
o Spindelfalten in allen Windungen vorhanden.
+ Mündung kaum höher als breit; letzter Umgang wenig höher
als die früheren. Gehäuse thurmförmig (Fig. 314)
Cerithium.
++ Mündung verlängert. Letzter Umgang erweitert (Fig. 375).
Gehäuse spindelförmig
Voluta.
oo Spindelfalten fehlend oder undeutlich.
+ Mündung mit kurzem Ausguss. Innenlippe umgeschlagen
(Fig. 314).
* Letzter Umgang wenig höher als die früheren. Mündung
kaum höher als breit. Gehäuse thurmförmig (Fig. 314)
Cerithium.
** Letzter Umgang viel höher als die übrigen. Mündung
verlängert.
§ Innenlippe schwielig verdickt. Mündung unten stark
verengt (Fig. 358)
Melanopsis.
§§ Innenlippe nicht schwielig verdickt (Fig. 373)
Buccinum.
++ Mündung mit kürzerem oder längerem Canal (Fig. 315, 318).
* Aussenlippe nicht ausgebreitet (Fig. 318).
§ Schale ohne Querwülste (Fig. 377)
Fusus.
§§ Schale mit Querwülsten (Fig. 318).
aa. Die Querwülste stehen unregelmässig (Fig. 318)
Tritonium.
bb. Die Querwülste hängen zusammen (Fig. 380)
Murex.
** Aussenlippe ausgebreitet, oft mit fingerförmigen
Fortsätzen.
§ Mündung nach oben nicht in eine Rinne auslaufend
(Fig. 370)
Alaria.
§§ Mündung nach oben in eine Rinne auslaufend (Fig.
315 r)
Rostellaria.
β. Mündung ganz, d. h. ohne unteren Ausguss oder Canal (Fig.
319-327).
1. Aussenlippe mit Schlitz (Fig. 320 A s, C s).
o Schale thurmförmig, hoch
Murchisonia.
oo Schale kreiselförmig, niedrig (Fig. 320)
Pleurotomaria.
2. Aussenlippe ohne Schlitz (Fig. 319, 321-327).
o Spindel oder Innenlippe ohne Falten, höchstens gezähnt
(Fig. 319, 321-327).
+ Innenlippe abgeplattet und meist gezähnt. Gewinde sehr
niedrig; letzter Umgang sehr gross (Fig. 321).
* Schale dickwandig (Fig. 341, 344)
Nerita, Velates.
** Schale dünnwandig (Fig. 321)
Neritina.
++ Innenlippe weder abgeplattet noch gezähnt (Fig. 319,
322-327).
* Schale mit weitem Nabel (Fig. 319).
§ Meeresschnecken (Fig. 319)
Straparollus, Solarium.
§§ Süsswasserschnecken (Fig. 327)
Planorbis.
** Schale eng oder gar nicht genabelt (Fig. 322-326).
§ Ränder der Mündung zusammenhängend (Fig. 324).
aa. Mündung meist kreisrund, selten oben ein wenig
ausgezogen. Zahl der Umgänge oft mehr als 5 (Fig.
384, 385)
Cyclostoma.
bb. Mündung oben deutlich verschmälert. Umgänge meist
wenig zahlreich (bis 5) (Fig. 324)
Paludina.
§§ Ränder der Mündung nicht zusammenhängend (Fig. 322,
323, 325, 326).
aa. Schale hoch thurmförmig (Fig. 323).
I. Mündung rundlich oder vierseitig, oben nicht
ausgezogen. Schalen mit regelmässigen
Spiralstreifen oder Rippen (Fig. 349)
Turritella.
II. Mündung nach oben verschmälert (Fig. 323).
α. Schale glatt, selten mit Spiralstreifen;
Umgänge flach oder regelmässig gewölbt
(Fig. 359)
Chemnitzia.
β. Schale meist quer gerippt, oft auch mit
Spiralstreifen; Umgänge meist kantig (Fig.
323)
Melania.
bb. Schale niedriger, kegelig bis kugelig (Fig. 322,
325, 326).
I. Schale kugelig, letzter Umgang sehr hoch und
breit (Fig. 322)
Natica.
II. Schale regelmässig conisch oder halbkugelförmig
(Fig. 325, 326).
α. Schale meist mannigfaltig verziert (Fig.
325).
a. Mündung rund, eher höher als breit (Fig.
336, 338)
Turbo.
b. Mündung quer, breiter als hoch (Fig. 325)
Trochus.
β. Schale nur durch Anwachsstreifen verziert
(Fig. 326).
Helix.
oo Schale mit Spindelfalten (Fig. 328, 329).
+ Schale eiförmig, dick; rechtsgewunden; Gewinde niedrig
(Fig. 328, 329)
Actaeonella, Avellana.
++ Schale spindelförmig; linksgewunden; Gewinde hoch (Fig.
392)
Clausilia.
[Illustration: Fig. 311. Bellerophon bicarenus Lév.]
[Illustration: Fig. 312. Fissurella Italica Dfr. ¹⁄₁.]
[Illustration: Fig. 313. Capulus neritoides Phill. sp. ¹⁄₁.]
[Illustration: Fig. 314. Cerithium margaritaceum Brocc.]
[Illustration: Fig. 315. Rostellaria fissurella Lmk.]
[Illustration: Fig. 316. Pleurotoma cataphracta Brocc. sp. ¹⁄₁.]
[Illustration: Fig. 317. Nerinea trinodosa Voltz.]
[Illustration: Fig. 318. Tritonium flandricum d. Kon. ¹⁄₁.]
[Illustration: Fig. 319. Straparollus pentangulatus Sow. sp.]
[Illustration: Fig. 320. A, B Pleurotomaria anglica Sow. sp. C Pl.
caepa Desl.]
[Illustration: Fig. 321. Neritina crenulata Kl.]
[Illustration: Fig. 322. Natica millepunctata Lmk. ¹⁄₁.]
[Illustration: Fig. 323. Melania inquinata Desh.]
[Illustration: Fig. 324. Paludina. A P. pachystoma Sdbg. B P. avellana
Neum.]
[Illustration: Fig. 325. Trochus angulatoplicatus Mnstr.]
[Illustration: Fig. 326. Helix deflexa A. Br.]
[Illustration: Fig. 327. Planorbis euomphalus Sow. ¹⁄₁.]