8. Fam. Atrypidae.

Schale meist mit gerundetem Schlossrand und ohne Area. Die Spiralkegel

richten ihre Grundfläche gegen die grosse, ihre Spitzen gegen die Mitte

der kleinen Klappe (Fig. 213 B). Häufig im Paläozoicum, selten in der

Trias und im Lias (Koninckella p. 213).

[Illustration: Fig. 213. A, B Atrypa reticularis L. sp. Mitteldevon.

Eifel. f = Schnabelloch. B dieselbe aus England. Junges Exemplar. Die

kleinere Klappe ist zum grössten Theile entfernt. cr = Stiele (Crura);

b = Verbindungsband der Spiralkegel (sp).]

Atrypa Dalm. (Fig. 213 A, B). Schale beiderseits gewölbt, meist

radial gerippt und mit concentrischen, oft blättrigen Anwachsstreifen

versehen, faserig. Grössere Klappe die kleinere nur wenig überragend.

Schnabel kurz, übergebogen, mit Schnabelloch (f). An den Schlossrand

der kleineren Klappe heften sich die Stiele (B cr), welche die

Spiralkegel (sp) tragen. Letztere werden durch ein gebogenes Band (B b)

verbunden. Silur und Devon.

A. reticularis L. sp. (Fig. 213). Silur und Devon. Ueberall.

A. desquamata Sow. sp. }

} Ueberall im Devon.

A. aspera Schl. sp. }

Elemente der Paläontologie · 第 125 / 606 题