Einige Gattungen zeigen enge Beziehungen zu den Seeigeln, z. B.:
Cystocidaris Zitt. (Fig. 175 A-C). Die Platten des eiförmigen,
ungestielten Körpers sind z. Th. in meridionalen Reihen (C) oder Radien
angeordnet, nach Art der Ambulacraltafeln der Seeigel. Die Platten der
4 randlichen Reihen des Ambulacrums sind von Doppelporen durchbrochen,
die der zwei mittleren dicht (C). Die Anordnung und Gestalt der
schuppenförmigen Interambulacraltafeln ist eine unregelmässige; sie
sind mit stacheltragenden Warzen besetzt. Durch die excentrische und
einem Ambulacrum genäherte Lage der Afteröffnung (B a) und durch die
ebenfalls excentrische Lage einer (vielleicht als Madreporenplatte
zu deutenden) Stelle (m) ist ein wesentlicher Unterschied von den
Palechinoidea gegeben, während die Lage des Mundes (o) und das
Vorhandensein eines Kiefergebisses für die Zurechnung zu den Seeigeln
spricht. Im Obersilur von England.
C. pomum Wyv. Th. sp. (Fig. 175 A-C). Obersilur (Lower Ludlow).
England.
[Illustration: Fig. 175. A-C Cystocidaris pomum Wyv. Th. sp. Obersilur.
Leintwardine. England. Restaurirt. A von der Seite. o = Mund mit
Kiefergebiss; m = ? Madreporenplatte. B von oben. a = After, hart an
einem Ambulacrum gelegen. C ambulacrale Plattenreihen, 2 mediane und
je 2 peripherische, und die benachbarten Interambulacralplatten mit
Stacheln.]