[Illustration: Fig. 136. Conoclypeus conoideus Lesk. sp. Eocän.
Kressenberg, Bayerische Voralpen. A Schale von der Seite gesehen; a =
am-Felder; ia = ia-Felder; p = petaloide Ambulacra. B Scheitelschild
mit der grossen Madreporenplatte; o = Augentäfelchen; g =
Genitaltafeln, von denen nur 4 durchbohrt. C Unterseite; a = After-,
o = Mundlücke, von den lippenartig vorspringenden Enden der ia-Felder
(Floscelle) umgeben.]
Diese Familie enthält nur die eine ausgestorbene Gattung:
Conoclypeus Ag. (Fig. 136 A-C) (mit der Untergattung Oviclypeus Dam.)
Die hochgewölbten, meist gigantischen Schalen erinnern auffallend
an Echinoconus. Aber die Ambulacra verbreitern sich nach unten (A
p) (werden petaloid) und die Poren sind gejocht (d. h. durch eine
Furche verbunden). Die Poren der äusseren Reihe überdies spaltförmig
verbreitert. Auf der Unterseite verlaufen die Porenstreifen einfach;
die Ambulacra vertiefen sich in der Nähe der Mundlücke, so dass die
Enden der ia-Felder lippenartig vorspringen (Floscelle C o). Der
grösste Theil des Scheitelschildes (B) wird von der Madreporenplatte
eingenommen. Nur 4 Genitaltafeln (g) sind durchbohrt. Von der oberen
Kreide bis ins Miocän, sehr häufig im Eocän.
C. conoideus Lesk. sp. (Fig. 136 A-C). Mittel- und Obereocän, weit
verbreitet und häufig. Südeuropa, Nordafrika, Kleinasien.