In dieses Todten Gegenwart verläßt
Der Muth mich, und die Brust zerreißt der Zweifel--
--Laß mich im Irrthum! Weine im Verborgnen!
Sieh nie mich wieder--niemals mehr--Nicht dich,
Nicht deine Mutter will ich wieder sehen,
Sie hat mich nie geliebt! Verrathen endlich
Hat sich ihr Herz, der Schmerz hat es geöffnet.
Sie nannt' ihn ihren bessern Sohn!--So hat sie
Verstellung ausgeübt ihr ganzes Leben!
--Und du bist falsch, wie sie! Zwinge dich nicht!
Zeig' deinen Abscheu! Mein verhaßtes Antlitz
Sollst du nicht wieder sehn! Geh hin auf ewig!
(Er geht ab. Sie steht unschlüssig, im Kampf widersprechender
Gefühle, dann reißt sie sich los und geht.)
Siebenter Auftritt.
Chor. (Cajetan.) -- -- -- -- -- -- --
Wohl Dem! Selig muß ich ihn preisen,
Der in der Stille der ländlichen Flur,
Fern von des Lebens verworrenen Kreisen,
Kindlich liegt an der Brust der Natur.
Denn das Herz wird mir schwer in der Fürsten Palästen,
Wenn ich herab vom Gipfel des Glücks
Stürzen sehe die Höchsten, die Besten
In der Schnelle des Augenblicks!
Und auch Der hast sich wohl gebettet,
Der aus der stürmischen Lebenswelle,
Zeitig gewarnt, sich heraus gerettet
In des Klosters friedliche Zelle,
Der die stachelnde Sucht der Ehren
Von sich warf und die eitle Lust
Und die Wünsche, die ewig begehren,
Eingeschläfert in ruhiger Brust.
Ihn ergreift in dem Lebensgewühle
Nicht der Leidenschaft wilde Gewalt,
Nimmer in seinem stillen Asyle
Sieht er der Menschheit traur'ge Gestalt.
Nur in bestimmter Höhe ziehet
Das Verbrechen hin und das Ungemach,
Wie die Pest die erhabnen Orte fliehet,
Dem Qualm der Städte wälzt es sich nach.
(Berengar, Bohemund und Manfred.)
Auf den Bergen ist Freiheit! Der Hauch der Grüfte
Steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte;
Die Welt ist vollkommen überall,
Wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual.
(Der ganze Chor wiederholt.)
Auf den Bergen u. s. w.
Achter Auftritt.
Don Cesar. Der Chor.
Don Cesar (gefaßter).
Das Recht des Herrschers üb' ich aus zum letzten Mal,
Dem Grab zu übergeben diesen theuren Leib,
Denn dieses ist der Todten letzte Herrlichkeit.
Vernehmt denn meines Willens ernstlichen Beschluß,
Und wie ich's euch gebiete, also übt es aus
Genau--Euch ist in frischem Angedenken noch
Das ernste Amt, denn nicht von langen Zeiten ist's,
Daß ihr zur Gruft begleitet eures Fürsten Leib.
Die Todtenklage ist in diesen Mauern kaum
Verhallt, und eine Leiche drängt die andre fort
Ins Grab, daß eine Fackel ander andern sich
Anzünden, auf der Treppe Stufen sich der Zug
Der Klagemänner fast begegnen mag.
So ordnet denn ein feierlich Begräbnißfest
In dieses Schlosses Kirche, die des Vaters Staub
Verwahrt, geräuschlos bei verschloßnen Pforten an,
Und Alles werde, wie es damals war, vollbracht.
Chor. (Bohemund.)
Mit schnellen Händen soll dies Werk bereitet sein,
O Herr--denn aufgerichtet steht der Katafalk,
Ein Denkmal jener ernsten Festlichkeit, noch da,
Und an den Bau des Todes rührte keine Hand.
Don Cesar.
Das war kein glücklich Zeichen, daß des Grabes Mund
Geöffnet blieb im Hause der Lebendigen.
Wie kam's, daß man das unglückselige Gerüst
Nicht nach vollbrachtem Dienste alsobald zerbrach?
Chor. (Bohemund.)
Die Noth der Zeiten und der jammervolle Zwist,
Der gleich nachher, Messina feindlich theilend, sich
Entflammt, zog unsre Augen von den Todten ab,
Und öde blieb, verschlossen dieses Heiligthum.
Don Cesar.
Ans Werk denn eilet ungesäumt! Noch diese Nacht
Vollende sich das mitternächtliche Geschäft!
Die nächste Sonne finde von Verbrechen rein
Das Haus und leuchte einem fröhlichen Geschlecht.
(Der zweite Chor entfernt sich mit Don Manuels Leichnam.)
Erster Chor. (Cajetan.)
Soll ich der Mönche fromme Brüderschaft hieher
Berufen, daß sie nach der Kirche altem Brauch
Das Seelenamt verwalte und mit heil'gem Lied
Zur ew'gen Ruh einsegne den Begrabenen?
Don Cesar.
Ihr frommes Lied mag fort und fort an unserm Grab
Auf ew'ge Zeiten schallen bei der Kerze Schein;
Doch heute nicht bedarf es ihres reinen Amts,
Der blut'ge Mord verscheucht das Heilige.
Chor. (Cajetan.)
Beschließe nichts gewaltsam Blutiges, o Herr,
Wider sich selber wüthend mit Verzweiflungsthat;
Denn auf der Welt lebt Niemand, der dich strafen kann,
Und fromme Büßung kauft den Zorn des Himmels ab.
Don Cesar.
Nicht auf der Welt lebt, wer mich richten strafen kann,
Drum muß ich selber an mir selber es vollziehn.
Bußfert'ge Sühne, weiß ich, nimmt der Himmel an;
Doch nur mit Blut büßt sich ab der blut'ge Mord.
Chor. (Cajetan.)
Des Jammers Fluthen, die auf dieses Haus gestürmt,
Ziemt dir zu brechen, nicht zu häufen Leid auf Leid.
Don Cesar.
Den alten Fluch des Hauses lös' ich sterbend auf,
Der freie Tod nur bricht die Kette des Geschicks.
Chor. (Cajetan.)
Zum Herrn bist du dich schuldig dem verwaisten Land,
Weil du des andern Herrscherhauptes uns beraubt.
Don Cesar.
Zuerst den Todesgöttern zahl' ich meine Schuld,
Ein andrer Gott mag sorgen für die Lebenden.
Chor. (Cajetan.)
So weit die Sonne leuchtet, ist die Hoffnung auch,
Nur von dem Tod gewinnt sich nichts! Bedenk' es wohl!
Don Cesar.
Du selbst bedenke schweigend deine Dienerpflicht!
Mich laß dem Geist gehorchend, der mich furchtbar treibt,
Denn in das Innre kann kein Glücklicher mir schaun.
Und ehrst du fürchtend auch den Herrscher nicht in mir,
Den Verbrecher fürchte, den der Flüche schwerster drückt!
Das Haupt verehre des Unglücklichen,
Das auch den Göttern heilig ist--Wer das erfuhr,
Was ist erleide und im Busen fühle,
Gibt keinem Irdischen mehr Rechenschaft.
Neunter Auftritt.
Donna Isabella. Don Cesar. Der Chor.
Isabella (kommt mit zögernden Schritten und wirft unschlüssige
Blicke auf Don Cesar. Endlich tritt sie ihm näher und spricht
mit gefaßtem Ton).
Dich sollten meine Augen nicht mehr schauen,
So hatt' ich mir's in meinem Schmerz gelobt;
Doch in die Luft verwehen die Entschlüsse,
Die eine Mutter, unnatürlich wüthend,
Wider des Herzens Stimme faßt--Mein Sohn!
Mich treibt ein unglückseliges Gerücht
Aus meines Schmerzens öden Wohnungen
Hervor--Soll ich ihm glauben? Ist es wahr,
Daß mir ein Tag zwei Söhne rauben soll?
Chor. (Cajetan.)
Entschlossen siehst du ihn, festen Muths,
Hinab zu gehen mit freiem Schritte
Zu des Todes traurigen Thoren.
Erprobe du jetzt die Kraft des Blutes,
Die Gewalt der rührenden Mutterbitte!
Meine Worte hab' ich umsonst verloren.
Isabella.
Ich rufe die Verwünschungen zurück,
Die ich im blinden Wahnsinn der Verzweiflung
Auf dein geliebtes Haupt herunter rief.
Eine Mutter kann des eignen Busens Kind,
Das sie mit Schmerz geboren, nicht verfluchen.
Nicht hört der Himmel solche sündige
Gebete; schwer von Thränen, fallen sie
Zurück von seinem leuchtenden Gewölbe.
--Lebe, mein Sohn! Ich will den Mörder lieber sehn
Des einen Kindes, als um beide weinen.
Don Cesar.
Nicht wohl bedenkst du, Mutter, was du wünschest
Dir selbst und mir--Mein Pfad kann nicht mehr sein
Bei den Lebendigen--Ja, könntest du
Des Mörders gottverhaßtes Antlitz auch
Ertragen, Mutter, ich ertrüge nicht
Den stummen Vorwurf deines ew'gen Grams.
Isabella.
Kein Vorwurf soll dich kränken, keine laute,
Noch stumme Klage in das Herz dir schneiden.
In milder Wehmuth wird der Schmerz sich lösen,
Gemeinsam trauernd, wollen wir das Unglück
Beweinen und bedecken das Verbrechen.
Don Cesar (faßt ihre Hand, mit sanfter Stimme).
Das wirst du, Mutter. Also wird's geschehn.
In milder Wehmuth wird dein Schmerz sich lösen--
Dann, Mutter, wenn ein Todtenmal den Mörder
Zugleich mit dem Gemordeten umschließt,
Ein Stein sich wölbet über beider Staube,
Dann wird der Fluch entwaffnet sein--Dann wirst
Du deine Söhne nicht mehr unterscheiden,
Die Thränen, die dein schönes Auge weint,
Sie werden einem wie dem andern gelten,
Ein mächtiger Vermittler ist der Tod.
Da löschen alle Zornesflammen aus,
Der Haß versöhnt sich, und das schöne Mitleid
Neigt sich, ein weinend Schwesterbild, mit sanft
Anschmiegender Umarmung auf die Urne.
Drum, Mutter, wehre du mir nicht, daß ich
Hinuntersteige und den Fluch versöhne.
Isabella.
Reich ist die Christenheit an Gnadenbildern,
Zu denen wallend ein gequältes Herz
Kann Ruhe finden. Manche schwere Bürde
Ward abgeworfen in Lorettos Haus,
Und segensvolle Himmelskraft umweht
Das heil'ge Grab, das alle Welt entsündigt.
Vielkräftig auch ist das Gebet der Frommen,
Sie haben reichen Vorrath an Verdienst,
Und auf der Stelle, wo ein Mord geschah,
Kann sich ein Tempel reinigend erheben.
Don Cesar.
Wohl läßt der Pfeil sich aus dem Herzen ziehn,
Doch nie wird das verletzte mehr gesunden.
Lebe, wer's kann, ein Leben der Zerknirschung,
Mit strengen Bußkasteiungen allmählich
Abschöpfend eine ew'ge Schuld--Ich kann
Nicht leben, Mutter, mit gebrochnem Herzen.
Aufblicken muß ich freudig zu den Frohen
Und in den Äther greifen über mir
Mit freiem Geist--Der Neid vergiftete mein Leben,
Da wir noch deine Liebe gleich getheilt.
Denkst du, daß ich den Vorzug werde tragen,
Den ihm dein Schmerz gegeben über mich?
Der Tod hat eine reinigende Kraft,
In seinem unvergänglichen Palaste
Zu echter Tugend reinem Diamant
Das Sterbliche zu läutern und die Flecken
Der mangelhaften Menschheit zu verzehren.
Weit, wie die Sterne abstehn von der Erde,
Wird er erhaben stehen über mir,
Und hat der alte Neid uns in dem Leben
Getrennt, da wir noch gleich Brüder waren,
So wurd er rastlos mir das Herz zernagen,
Nun er das Ewige mir abgewann
Und, jenseits alles Wettstreits, wie ein Gott
In der Erinnerung der Menschen wandelt.
Isabella.
O, hab' ich euch nur darum nach Messina
Gerufen, um euch Beide zu begraben!
Euch zu versöhnen, rief ich euch hieher,
Und ein verderblich Schicksal kehret all
Mein Hoffen in sein Gegentheil mir um!
Don Cesar.
Schilt nicht den Ausgang, Mutter! Es erfüllt
Sich Alles, was versprochen ward. Wir zogen ein
Mit Friedenshoffnungen in diese Thore,
Und friedlich werden wir zusammen ruhn,
Versöhnt auf ewig, in dem Haus des Todes.
Isabella.
Lebe, mein Sohn! Laß deine Mutter nicht
Freundlos im Land der Fremdlinge zurück,
Rohherziger Verhöhnung preisgegeben,
Weil sie der Söhne Kraft nicht mehr beschützt.
Don Cesar.
Wenn alle Welt dich herzlos kalt verhöhnt
So flüchte du dich hin zu unserm Grabe
Und rufe deiner Söhne Gottheit an;
Denn Götter sind wir dann, wir hören dich,
Und wie des Himmels Zwillinge, dem Schiffer
Ein leuchtend Sternbild, wollen wir mit Trost
Die nahe sein und deine Seele stärken.
Isabella.
Lebe, mein Sohn! Für deine Mutter lebe!
Ich kann's nicht tragen, Alles zu verlieren!
(Sie schlingt ihre Arme mit leidenschaftlicher Heftigkeit um ihn;
er macht sich sanft von ihr los und reicht ihr die Hand mit
abgewandtem Gesicht.)
Don Cesar.
Leb wohl!
Isabella.
Ach, wohl erfahr' ich's schmerzlich fühlend nun,
Daß nichts die Mutter über dich vermag!
Gibt's keine andre Stimme, welche dir
Zum Herzen mächt'ger als die meine dringt?
(Sie sieht nach dem Eingang der Scene.)
Komm, meine Tochter! Wenn der todte Bruder
Ihn so gewaltig nachzieht in die Gruft,
So mag vielleicht die Schwester, die geliebte,
Mit schöner Lebenshoffnung Zauberschein
Zurück ihn locken in das Licht der Sonne.
Letzter Auftritt.
Beatrice erscheint am Eingang der Scene. Donna Isabella. Don Cesar
und der Chor.
Don Cesar (bei ihrem Anblick heftig bewegt sich verhüllend).
O Mutter! Mutter! Was ersannest du?
Isabella (führt sie vorwärts).
Die Mutter hat umsonst zu ihm gefleht,
Beschwöre du, erfleh' ihn, daß er lebe!
Don Cesar.
Arglist'ge Mutter! Also prüfst du mich!
In neuen Kampf willst du zurück mich stürzen?
Das Licht der Sonne mir noch theurer machen
Auf meinem Wege zu der ew'gen Nacht?
--Da steht der holde Lebensengel mächtig
Vor mir, und tausend Blumen schüttet er
Und tausend goldne Früchte lebenduftend
Aus reichem Füllhorn strömend vor mir aus,
Das Herz geht auf im warmen Strahl der Sonne,
Und neu erwacht in der erstorbnen Brust
Die Hoffnung wieder und die Lebenslust.
Isabella.
Fleh' ihn, dich oder Niemand wird er hören,
Daß er den Stab nicht raube dir und mir.
Beatrice.
Ein Opfer fordert der geliebte Todte;
Es soll ihm werden, Mutter--Aber mich
Laß dieses Opfer sein! Dem Tode war ich
Geweiht, eh' ich das Leben sah. Mich fordert
Der Fluch, der dieses Haus verfolgt, und Raub
Am Himmel ist das Leben, das ich lebe.
Ich bin's, die ihn gemordet, eures Streits
Entschlafne Furien geweckte--Mir
Gebührt es, seine Manen zu versöhnen!
Chor. (Cajetan.)
O jammervolle Mutter! Hin zum Tod
Drängen sich eifernd alle deine Kinder
Und lassen dich allein, verlassen stehen
Um freudlos öden, liebeleeren Leben.
Beatrice.
Du, Bruder, rette dein geliebtes Haupt!
Für deine Mutter lebe! Sie bedarf
Des Sohnes; erst heute fand sie eine Tochter,
Und leicht entbehrt sie, was sie nie besaß.
Don Cesar (mit tief verwundeter Seele).
Wir mögen leben, Mutter, oder sterben,
Wenn sie nur dem Geliebten sich vereinigt!
Beatrice.
Beneidest du des Bruders todten Staub?
Don Cesar.
Er lebt in deinem Schmerz ein selig Leben,
Ich werde ewig todt sein bei den Todten.
Beatrice.
O Bruder!
Don Cesar (mit dem Ausdruck der heftigsten Leidenschaft).
Schwester, weinest du um mich?
Beatrice.
Lebe für unsre Mutter!
Don Cesar (läßt ihre Hand los, zurücktretend).
Für die Mutter?
Beatrice (neigt sich an seine Brust).
Lebe für sie und tröste deine Schwester.
Chor. (Bohemund.)
Sie hat gesiegt! Dem rührenden Flehen
Der Schwester konnt' er nicht widerstehen.
Trostlose Mutter! Gieb Raum der Hoffnung,
Er erwählt das Leben, die bleibt dein Sohn!
(In diesem Augenblick läßt sich ein Chorgesang hören, die Flügelthüre
wird geöffnet, man sieht in der Kirche den Katafalk aufgerichtet und
den Sarg von Candelabern umgeben.)
Don Cesar (gegen den Sarg gewendet).
Nein, Bruder! Nicht dein Opfer will ich dir
Entziehen--deine Stimme aus dem Sarg
Ruft mächt'ger dringend als der Mutter Thränen
Und mächt'ger als der Liebe Flehn--Ich halte
In meinen Armen, was das ird'sche Leben
Zu einem Loos der Götter machen kann--
Doch ich, der Mörder, sollte glücklich sein,
Und deine heil'ge Unschuld ungerächet
Im tiefen Grabe liegen?--Das verhüte
Der allgerechte Lenker unsrer Tage,
Daß solche Theilung sei in seiner Welt--
--Die Thränen sah ich, die auch mir geflossen,
Befriedigt ist mein Herz, ich folge dir.
(Er durchsticht sich mit einem Dolch und gleitet sterbend an seiner
Schwester nieder, die sich der Mutter in die Arme wirft.)
Chor (Cajetan.) (nach einem tiefen Schweigen).
Erschüttert steh' ich, weiß nicht, ob ich ihn
Bejammern oder preisen soll sein Loos.
Dies Eine fühl' ich und erkenn' es klar:
Das Leben ist der Güter höchstes nicht,
Der Übel größtes aber ist die Schuld.