[1] +F. Lenormant: Die Geheimwissenschaften Asiens. Jena 1878. S. 23.+
[2] +II. 30.+
[3] +Western Asia Inscriptions. IV. 33. Z. 36-48.+
[4] Speziellen Nachweis gab ich in meinem +Faustbuch, S. 153ff.+
[5] Der Höllengöttin.
[6] Diese Vorstellung kommt bekanntlich auch im Hexenwesen vor.
[7] dito.
[8] +Vgl. Jesaias 13, 21.+
[9] Die Krankheit wurde von den A. zuweilen als persönliches Wesen gedacht.
[10] Punkte bedeuten Verstümmelungen des Urtextes.
[11] Eas Gemahlin.
[12] Vgl. den die Ägypter behandelnden Abschnitt.
[13] +Western Asia Inscriptions. IV. 16. 2.+
[14] Beiname Eas.
[15] +Western Asia Inscriptions. IV. 6. Col. 5.+
[16] +I. 181.+
[17] +Western Asia Inscriptions. IV. 3. Col. 2. Z. 3-26.+
[18] Demnach wurde die magische Heilkunde auch von Frauen ausgeübt.
[19] D. h. man magnetisierte die Kameelshaut wie heute zu Tage Papier oder
Watte.
[20] Auch hier begegnen wir einer Transplantation der Krankheit in die
Elemente.
[21] +Jes. 34. 13, 14.+
[22] Nergal.
[23] dito.
[24] +um-uruk.+
[25] Tiamat.
[26] +Essai de commentaire des fragments cosmogoniques de Bérose.+
[27] +II. 30.+
[28] +Western Asia Inscriptions. IV. 56. Col. 1.+
[29] +Western Asia Inscriptions. IV. 56. Col. 2.+
[30] Also die Zauberei mit den ausgeschnittenen Fußstapfen wie im
Mittelalter.
[31] Nestelknüpfen.
[32] +Slane: Prolegomènes d'Ibn Chaldûn. T. I. p. 177.+
[33] Vgl. in meinen +Geheimwissenschaften S. 636ff.+ die von Paracelsus und
Carrichter geschilderten Hexenkünste.
[34] +Western Asia Inscriptions. IV. 7.+
[35] Vgl. Dantes: +Lasciate ogni speranza voich'entrate+.
[36] D. h. die Sonne während ihrer nächtlichen Wanderung.
[37] Der Feruer entspricht also ungefähr dem transscendentalen Subjekt du
Prels.
[38] +II. 30.+
[39] +Sanch. 42. Ed. Orelli.+
[40] Saturn entsprach schwarz, Jupiter blau, Mars roth, der Sonne gelb,
Venus grün, Mercur grau oder bunt und dem Mond weiß.
[41] +Origenes contra Celsum. VI. S. 646.+
[42] +Western Asia Inscriptions. III. 52. 3.+
[43] +II. 29.+
[44] +De Divinatione. I. 41.+
[45] +Prediger Salomonis. X. 20.+
[46] +Hesekiel. XXI. 26.+
[47] +Deuteron. 18. 11.+
[48] +Cicero: De Divinatione. I. 43. II. 35.+
[49] +Loc. cit. 41.+
[50] +Loc. cit. I. 33.+
[51] +Loc. cit. II. 23.+
[52] +Levit. XIX. 26.+
[53] +Jerem. X. 2.+
[54] +Hist. nat. II. 70. 81. II. 20. 18. 43. 52. 17.+
[55] +Johannes Lydus: De ostentis. 21. S. 86. Ed. Kase.+
[56] +Lenormant: Choix de textes cunéiformes. Bd. IV.+
[57] +Plinius: Hist. nat. 52. 53.+
[58] +Müller: Die Etrusker. Bd. II. S. 162-178.+
[59] +Plinius: Loc. cit.+
[60] +II. 30.+
[61] +De operatione Daemonum.+
[62] Also ähnlich wie die spiritistischen Klopflaute.
[63] +Psellus: De operatione Daemonum.+
[64] +Richt. IX. 37.+
[65] +II. Sam. V. 25.+
[66] +Richt. IV. 5.+
[67] +Macrob. Saturn. II. 16.+
[68] +Apud. Phot. Bibl. cod. 94. Ed. Becker.+
[69] +De re rustica. III. 17. 4.+
[70] +Cicero: De Divinatione. II. 46.+
[71] +Western Asia Inscriptions. III. 562.+
[72] In meinem +Faustbuch+ und den +Geheimwissenschaften+.
[73] +Ant. Jud. IV. 14. 2.+
[74] +Herodot I. 132.+
[75] +Inschrift von Behistan. Taf. I. § 10-14.+
[76] +I. 131. III. 16.+
[77] +Damascius: De principiis. 125.+
[78] +De Is. et Osir. Ed. Reiske. S. 369.+
[79] +VII. 114.+
[80] +I. 103. 120. VII. 19.+
[81] +De vit. philos. prooem. 6.+
[82] +Plinius: Hist. nat. XXX. 2.+
[83] +Loc. cit. XXX. 5.+
[84] +Nach Kleukers Zendavesta. Th. III.+
[85] Vgl. die biblische »Wurzel Jesse«, ferner +4 Mos. 24. 17+ und
zahlreiche Parallelen aus der Geburtsgeschichte Christi.
[86] Symbol der Mondsichel. Auch in der jüdischen Geheimlehre ist Michael
der Erzengel des Mondes.
[87] +Vgl. Jes. 7, 14.; Ev. Matth. 1, 20-23.; Luc. 1, 31ff.+
[88] +Vgl. die Offenbarung Johannis.+
[89] Duzakh ist der Aufenthaltsort der Verdammten und Dews. Doch wird am
Ende der Welt Ahuramazdâ den Duzakh vernichten. +Vendid. Farg. XIX. II.
No. XVIII.+
[90] Vgl. das oben über die Wahrsagung aus Neugeborenen Mitgeteilte.
[91] +Izeschné, Ha. 42.+
[92] +Vendid. Farg. 19.+
[93] Kurzweg »Teufel«.
[94] Also in Wirklichkeit vielleicht der Oberste der medischen Magier.
[95] Man bemerke die Parallele zu Herodes.
[96] Jupiter.
[97] Venus.
[98] Der zweite Amschaspand.
[99] Wahrscheinlich Darius Sohn des Hystaspes.
[100] +Zerduscht-nameh. Kap. 14.+
[101] Nach der Tradition wurde Zoroaster 77 Jahre alt. Kleuker setzt seine
Geburt in das Jahr 589.
[102] Ich kürze hier Kleukers weitläufige Darstellung der Tradition ab.
Beim Übergang über den Araxes verrichtete Zoroaster ein ähnliches Wunder
wie Moses, indem er nämlich seine Anhänger trockenen Fußes durch den Fluß
führte.
[103] Dieses Fest wurde während der fünf letzten Tage des Jahres gefeiert.
[104] Zoroasters Vetter.
[105] Der zweite Monat des Jahres.
[106] Der fünfzehnte Tag.
[107] Das kaspische Meer.
[108] +Zerduscht-nameh. Kap. 21.+
[109] +Vendid. Farg. 19.+
[110] +Zerduscht-nameh. Kap. 22.+ Die Amschaspands entsprechen den
Planetengöttern und Erzengeln.
[111] +A. a. O., Kap. 25.+
[112] +A. a. O., Kap. 59.+
[113] Nach Bahman-Jescht bat Zoroaster Ahuramazdâ zweimal um
Unsterblichkeit.
[114] +Zerduscht-nameh. Kap. 60 u. 61.+
[115] Nach der Tradition Djemschid, der sich am Schluß seiner Regierung
wollte anbeten lassen.
[116] +Zerduscht-nameh. Kap. 25.+ Vgl. die Versuchungsgeschichte Christi.
[117] +Zerduscht-nameh. Kap. 25.+
[118] Berühmter Destur-Mobed (gelehrter Priester). Gewissermaßen eine
Reincarnation Zoroasters; eine Art neuer Buddha.
[119] +Zerduscht-nameh. Kap. 28.+
[120] Vgl. die später zu erwähnende kabbalistische Lehre von der Schachi
nach.
[121] Diese Engelämter gingen in die jüdische Geheimlehre über. Nach der
Kabbala herrscht Hariel über die nützlichen Tiere. Vgl. +Berith Menucha.
Fol. 37a.+
[122] Ized des Feuers; bei den Juden Jehuel. +Ber. Men. loc. cit.+
[123] Destur=Gelehrter, Mobed=Priester, Herbed=Initiierter.
[124] Feuertempel.
[125] Ized der Metalle; bei den Juden Azazel. +Vgl. Buch Henoch.+
[126] Ized der Reinheit; den Juden unbekannt.
[127] Ized des Wassers; bei den Juden Michael. +Ber. Men. l. c.+
[128] Ized der Gewächse; bei den Juden Alpiel. +Ber. Men. l. c.+
[129] +Vgl. Ev. Matth. 28, 19.+
[130] Der heilige aus 72 kameelhaarenen Fäden bestehende Gürtel der Parsen.
[131] Oberster der Ized, mit Silik-mulu-khi, dem Demiurgos, Logos usw. usw.
vergleichbar. Herr des Lichtes und der Sonne, Geber alles Guten usw.
[132] +Contra Celsum. Lib. VI.+
[133] Die betr. Stelle steht: +Vendidad, I. Fargard+, und lautet: »Der
elfte Ort und die Stadt des Überflusses, die ich, der ich Ahuramazdâ bin,
schuf, war Heetomeante, die Stadt der Verständigen und Glücklichen. Aber
der totschwangere Angrômainyus brachte daselbst Magie in Gang, die häßliche
Kunst. Sie macht allerlei Blendschein und giebt alles. Sie scheint groß,
aber wenn sie sich auch mit der höchsten Gewalt aufstellt, so kommt sie
doch vom Urgrunde des Bösen, vom Vater alles Unglücks. Weit ist sie von dem
Großen, von dem der Gutes thut.«
[134] Nach Kleuker im Jahre 549 v. Chr.
[135] +Zerduscht-nameh. Kap. 37. Vgl. Lucas 2, 46 usw.+
[136] Ahuramazdâ heißt auch der 1., 8., 15. und 23. Tag jeden Monats.
[137] Aufenthaltsort der Dews und Verdammten; Hölle.
[138] Nach Abu Djafar soll Gustaspes ursprünglich dem Sabäismus gehuldigt
haben.
[139] Fünfzig Pfund.
[140] Also die mediumistischen Erscheinungen der Feuerfestigkeit und des
forcirten Pflanzenwachstums.
[141] Die persischen Zauberer bedienten sich also derselben Stoffe wie die
Hexen des Mittelalters.
[142] dito.
[143] Zoroaster verlangt also wie Christus als Vorbedingung Glauben.
[144] Wir begegnen hier also Spuren der Physiognomik.
[145] Vermutlich um der Seelenwanderung zu entgehen.
[146] Ized der Krieger.
[147] Keim der guten Werke.
[148] An dieser Stelle ist vermutlich unter den verschiedenen Arten des
Feuers auch das Feuer Burzin verstanden, welches im Bun-Dehesch (siehe
nächsten Abschnitt) als ganz besonders heilig bezeichnet wird. Es wird vom
Blitz entzündet und das »Feuer der Feldarbeiter« genannt, weil es von
diesen ganz besonders verehrt wird. Gustaspes errichtete ihm ein Dadgah
(Heiligtum) auf dem Berge Revan in Khorasan.
[149] D. h. der Anhänger der protomedischen Religion.
[150] Im Zoroastrismus ist das Himmlische das Vorbild des Irdischen.
[151] Die ebene Oberfläche des Wassers ist Sinnbild des Eben- und
Gleichmaßes, des Maßhaltens.
[152] Verschiedene Arten von Feuer, welche durch Sonnenbrand, den Blitz und
das Aneinanderreiben von Hölzern entzündet und besonders verehrt wurden.
[153] dito.
[154] dito.
[155] Nicht mit Kaschmir zu verwechseln.
[156] Zoroaster stand der Annahme nach in den dreißiger Jahren.
[157] Abteilung, Kapitel, des Zendavesta.
[158] Vermutlich eine Art Yogis.
[159] +Aban Jescht, Kap. 26 u. 27.+
[160] +Kl. Ravaets, Fol. 63.+
[161] Über den Ursprung der Lehre von Zrvâna-akarana s. oben S. 70.
[162] Man vergleiche damit du Prels Abhandlung über den Genius des
Sokrates.
[163] Der Sirius, welcher als Stier mit goldenen Hörnern gedacht wird.
[164] Niedere Höllengeister, Dämonen.
[165] %a%-+Orionis+.
[166] Wie die sieben Amschaspands mit den Planeten zusammenhängen, so die
28 Izeds vermutlich mit den 28 Mondstationen. S. meine Geheimwissenschaften
S. 288.
[167] Erhabener mythischer Berg. -- Das Gebirge Elburs.
[168] Der Adam Kadmon der Kabbalisten.
[169] Auch nach der Kabbala ist Adam anfangs Androgyn.
[170] Den Wechsel der Jahreszeiten feiernde Feste.
[171] Vgl. das oben über die Maskim Gesagte.
[172] Hier ist also das Prinzip des Karma bereits ausgesprochen.
[173] Also Scheol, Hades &c.
[174] Hier haben wir den Ursprung der »Auferstehung des Fleisches«.
[175] Honover.
[176] +Geogr. L. I. 15.+
[177] Die Parsen sagen: »Wenn der Mensch geboren wird, so stellt sich
Angrômainyus seiner Seele dar wie Meschia, dem Stammvater des
Menschengeschlechts und spricht wie zu diesem: Ich bin Herr und Schöpfer
der Natur! Das glaubt die Seele und wird verunreinigt.«
[178] Ein Mund und Kinn verhüllender Schleier.
[179] In seiner Anlage uralt und mutmaßlich von Zoroaster herrührend.
[180] Dieser Gedanke ging bekanntlich in das Christentum über.
[181] In der Kabbala wohnt Jehovah in der Lichtwelt Aziluth auf dem
Funkenthron.
[182] Mondstationen.
[183] Beiname des Angrômainyus.
[184] Tageszeit von Mittag bis drei Uhr Nachmittag.
[185] Gebete.
[186] Der erste Monat des Jahres.
[187] Der ideale Urmensch. Nach dem Bun-Dehesch befand sich bei dessen
Schöpfung die Sonne im Lamm, Mercur und Venus in den Fischen, der Mond im
Stier, Saturn in der Wage, Jupiter im Krebs und Mars im Steinbock.
[188] Zwei Dews.
[189] Wasser des Lebens.
[190] Dew des Todes.
[191] Der Widder
[192] Es sind die sechs aufsteigenden und sechs absteigenden Zeichen des
Tierkreises gemeint.
[193] Der Umkreis der Erde wird in sieben Keschwars geteilt. Der Satz heißt
also, daß jeder Stern einen halben Tag über der Erde ist.
[194] Schalttage.
[195] Die neunte Mondstation (12°51' bis 25°43' [Symbol: Krebs]).
[196] Es handelt sich vermutlich um das Rückläufigwerden eines Planeten.
[197] Der Leben und Segen spendende Ized der Bäume.
[198] Der Ized des Wassers.
[199] Vielleicht Venus zur Zeit des größten Glanzes, wo sie zuweilen bei
Tag sichtbar ist.
[200] Also die Sintflut.
[201] Der Okeanos.
[202] Der den Regen hemmende Dew.
[203] Dew, Helfer des Apevesch.
[204] Ized, Helfer Taschters.
[205] Beiname von Apevesch.
[206] Entsprechend dem biblischen Baum des Lebens.
[207] Ich übergehe die sich hier anschließende mystische Geographie des
Bun-Dehesch.
[208] Rhabarber.
[209] Ein Flächenraum von etwa 55000 Quadratfuß. Das Paradies.
[210] Vermutlich Antilope.
[211] Auch die Neuplatoniker suchten sich bei ihren theurgischen
Operationen durch den mystischen Einfluß gewisser Tiere gegen böse Geister
zu schützen.
[212] Es sind die Geschlechtsteile gemeint.
[213] Der isolierte Ort, wohin sich Frauen und Mädchen während der
Menstruation begeben.
[214] Ein toter Körper, ein Stück davon.
[215] Der Glaube, daß der Blick menstruierender Frauen Flüssigkeiten
verunreinige, Wein umschlagen, Spiegel erblinden und Rasiermesser
abstumpfen lasse, war noch sehr lange verbreitet. +Vgl. Agrippa von
Nettesheim: Occulta Philosophia, Lib. I, cap. 42.+
[216] Unreinheiten, Auswurfstoffe.
[217] Gebet.
[218] Gurzscher, Comet. Ich brauche wohl kaum auf die Merkwürdigkeit dieser
Stelle hinzuweisen.
[219] Opfer.
[220] Niederer Diener des Kultus.
[221] dito.
[222] Das Band, mit welchem das heilige Bareçma zusammengebunden ist.
[223] Ich bemerke, daß man bis in die neueste Zeit Magismus &c. und
Mazdeismus ineinander warf.
[224] +Proklos: Theologia Platonis II. cap. 29.+
[225] Ich brauche wohl kaum zu sagen, daß von diesen Anschauungen der ganze
Gebrauch der Formeln, Beschwörungen und Charaktere in der Theurgie abhängt.
[226] Man sieht also, daß die Karmalehre keineswegs buddhistisch ist.
[227] Die Orakel sind bei Psellos meist in gebundener Rede abgefaßt.
[228] Man denke an die zehn Sephiroth der Kabbala.
[229] Also der Astralkörper.
[230] Diese angeblich spiritistisch-theosophische Lehre ist also in
Wahrheit uralt.
[231] Gewöhnlich in folgender lateinischer Fassung: +Ergo ex finibus terrae
prosiliunt canes terrestres, nunquam verum corpus mortali homini
monstrantes.+
[232] Die Aphorismen scheinen demnach, wie auch nach dem Kommentar zum
vorigen Aphorismus zu schließen, zum Gebrauch bei den Mysterien bestimmt
gewesen zu sein.
[233] Zrvâna-akarana.
[234] Die Feruer.
[235] Wir haben also wieder den Gegensatz zwischen Feruer und Seelen.
[236] Ahuramazdâ wurde bei den Gnostikern und Neuplatonikern zum Demiurgos.
[237] Die Henosis, die mystische Vereinigung mit Gott.
[238] Es ist wohl der Feruer gemeint.
[239] Der Satz bezieht sich wohl auf gewisse Gefahren, welche die Ekstase
im Gefolge hat.
[240] D. h. der zu erkennende Gegenstand ist außerhalb des Geistes.
[241] Nämlich Gott selbst.
[242] +III. 11.+
[243] +Eusebius: Praep. Ev. 6. 10.+
[244] +Asiatic Researches. VII. 279. VIII. 396. 494.+
[245] +Upanishad, bei Carey Sansc. Gramm. p. 903.+
[246] +Colebrooke: As. Res. VIII. 431.+
[247] +A. a. O. S. 405.+
[248] +Lacroce: Indisches Christentum. S. 613.+
[249] +A. a. O. S. 603.+
[250] +Parabodh. Chandrod in Rhodes' »Hindus« II. S. 350.+
[251] +Bhartrihari in Roger »Offene Thür« S. 492.+
[252] +A. a. O.+
[253] +As. Res. VIII. 421.+
[254] +A. a. O. 402.+
[255] +Philosophum. Tom. I. p. 904.+
[256] +Pag. 94.+
[257] +As. Res. VIII. p. 404. 440.+
[258] +Upnekh. I. 25. 213. II. 172. 251.+
[259] +II. 77. 2.+
[260] +I. 8-13.+
[261] +Markandeya puran, cap. 43.+
[262] +II. 75. 13ff.+
[263] +Manus Gesetz 12, 25.+
[264] +Goldene Sprüche des Pythagoras, V. 85 u. 86.+
[265] +2. 22.+
[266] +Diodorus Siculus I. 22.+
[267] +Jahrgang 1891.+
[268] +M. Huc: Souvenir d'un voyage dans la Tartaric, le Thibet et la
Chine. Paris 1853, p. 321-325.+
[269] Dies möchte ich stark bezweifeln. Carl Kiesewetter.
[270] Ausführlich steht der Bericht in meinen +Geheimwissenschaften,
S. 567ff.+
[271] +Voyage en Asie. Paris 1867.+
[272] +Geographische und ethnographische Bilder. Jena 1875. S. 406.+
[273] S. später den Abschnitt über Apollonius von Tyana.
[274] +Vgl. Psychische Studien, Jahrgang 1875, S. 300ff.+
[275] +De myster. Aegypt. ed. Gale. pag. 173.+
[276] +Geschichte der Medizin. Bd. I. S. 72.+
[277] +De vita Pythagorae.+
[278] +Odyssee, IV. 218-232.+
[279] +Lib. I.+
[280] +XVI. 801.+
[281] +Hist. Lib. IV, cap. 8.+
[282] Nach Sueton war keine Hoffnung, daß die Sehkraft wieder hergestellt
werden könnte.
[283] +Hist. nat. III. 46.+
[284] Nach Herodot (+Lib. III+) war der Apis schwarz, hatte auf der Stirne
einen viereckigen weißen Flecken, auf dem Rücken das Bild eines Adlers,
eine knopfartige Drüse am Hals und zweifarbige Haare am Schweif.
[285] Man pflegte den Apis auch über den Ausgang von Krankheiten zu
befragen.
[286] Nach den Arbeiten des Herrn Franz Lambert in der +Sphinx. Bd. V. u.
IV.+
[287] +Sitzungsbericht der Königl. Bayr. Akademie der Wissenschaften d. d.
6. Februar 1875.+
[288] Payni ist der zehnte Monat des ägyptischen Jahres und beginnt mit dem
26. Mai des julianischen Kalenders. Die Jahreszahl bezieht sich auf die
Regierung des Pharao.
[289] Chonsu, ursprünglich Mondgott, ist ebenfalls ein Heilgott der
Ägypter.
[290] Der mit dem 26. April des julianischen Kalenders beginnende neunte
Monat des ägyptischen Jahres.
[291] Vermutlich ein oberer Grad der Chonsupriester.
[292] dito.
[293] Der Priester wird euphemistisch Gott genannt.
[294] Wir haben hier also das bekannte dämonische Sprechen der Besessenen.
[295] Der sechste mit dem 26. Januar jul. Kal. beginnende ägyptische Monat.
[296] +Sphinx, Bd. V. S. 6.+
[297] Über Hermes Trismegistos und die hermetische Litteratur s. den betr.
Abschnitt. Über die Astrologie der Ägypter vgl. meine Geheimwissenschaften.
[298] +Jamblichus: De mysteriis Aegypt.+
[299] Vgl. dessen +Characterismi plantarum graduum XII signorum Zodiaci
Characterismos et membra hominis comparati+. -- Der Leibarzt Kaiser
Maximilians II., B. Carrichter, gab dieses Buch als von ihm verfaßt unter
dem Titel +Botanica astralis+ heraus.
[300] Nach unserm Kalender.
[301] Man betrachtete diese als pflanzliche Gebilde. Ich erinnere an die
Entenmuschel, welche bekanntlich auf Bäumen wachsen sollte.
[302] Ich zitiere nach +Ath. Kirchers Oedipus Aegyptiacus. Tom. III.
Syntagma de Medicina Hieroglyphica+.
[303] +Vgl. Sphinx. Bd. IV. Heft 23.+
[304] Nach den in der +Kabbala denudata+ gesammelten Werken,
Frank-Jellineks +Kabbala+ usw.
[305] +Vgl. Paracelsus: Das Buch von den Nymphen usw. Kap. 1.+
[306] +Etz Chajim. Fol. 248.+
[307] +Emek ha Melech. Fol. 85.+
[308] »Die Schedim wohnen in der Luft, in den oberen, inneren Kreisen der
Elemente. Sie wissen das Zukünftige durch die Vorsteher der Gestirne,
wissen aber nur um die nahe Zukunft. Weil sie einen feinen geistigen Leib
haben, so ist ihre Nahrung ebenso fein. Ihre Speisen und Getränke bestehen
in dem Geruch des Feuers und der Feuchtigkeit des Wassers. Dies ist das
Wesen des Rauchwerkes, welches man ihnen räuchert, denn dieses ist ihre
Speise. Sie genießen davon, verbinden sich dann mit den Menschen und machen
ihnen die Zukunft bekannt. Die Stufe dieser Ruchim ist: Manche bestehen aus
Feuer allein, andere aus Feuer und Luft, andere aus Feuer, Luft und Wasser,
und andere, welche außer den drei Elementen noch aus feiner Erde
zusammengesetzt sind. Nach der Feinheit ihres Leibes richtet sich der Grad
ihres Geistigen.« (+Nischmath Chajim, Fol. 118.+) -- »Die Engel oder Seelen
der Verstorbenen, wenn sie sich herunterlassen wollen in die Welt, dann
nehmen sie an etwas aus den vier Elementen, etwas nach Art des Körpers, so
daß sie den Anwesenden erscheinen als Mensch oder als ein anderes Geschöpf
und in solchen Gestalten zeigen sie sich den Propheten sowie anderen
Menschen und selbst den Bösen, wie die Männer von Sodom die Engel gesehen.
Dies ist das Geheimnis des Gewandes. -- Daher haben die Zauberer und die
Totenbefrager nötig Rauchwerk und Dünste, damit sie die Luft bereiten, daß
sich in ihr ausfunkeln die Dinge, die sich in der Luft herablassen. Deshalb
erscheinen die Toten oft in ihrer Gestalt dem Menschen selbst im Wachen.«
(+Raibad zum Sepher Jezirah, Fol. 7.+) -- »So ist die Ordnung der bösen
Seite. Man ordnet für sie einen Tisch mit Speisen und Getränken und
Zauberwerken, und macht Rauch vor dem Tisch. Dann versammeln sich alle
unreinen Ruchim und machen bekannt, was die Zauberer wünschen.« (+Sohar
Balak, Fol. 192.+) -- Ein Hauptmaterialisationsmittel war das Blut, weshalb
auch der zauberische Gebrauch des »Essens beim Blut« geübt wurde.
[309] »Die obersten hängen in der Luft, die untersten sind diejenigen,
welche die Menschen verspotten und ihnen Bedrängnisse im Traum machen. Sie
sind so frech wie der Hund. (Dieser Ausdruck findet sich bei Paracelsus,
+de occulta philosophia+ wörtlich wieder.) Es giebt eine höhere Stufe über
ihnen, welche den Menschen Dinge bekannt machen, die teils wahr, teils
unwahr sind; und alles, was wahr ist, geht doch nur auf die nächste Zeit.«
(+Sohar Waiikra, Fol. 25.+)
[310] Also Hauskobolde, Heimchen, Wichtel usw.
[311] Es sind die S'hirim der Bibel, welche Luther mit Feldteufel
übersetzt. +Vgl. 3. Mos. 17, 7 und Jes. 15, 21.+
[312] +Vgl. Sohar Chaja Sarah. Fol. 125.+
[313] +Bchai. Fol. 95.+
[314] +Von den unsichtbaren Werken. Lib. III.+ und +Scenen aus dem
Geisterreiche. II. 1.+
[315] +Sohar Bereschith. Fol. 35.+
[316] +Sepher ha Chajim. Fol. 230.+
[317] +Sanhedrin. Fol. 68.+
[318] +Nischmath Chajim. Fol. 122.+
[319] +Maireheth Elahuth. Fol. 42.+
[320] +Tractat Aboth. Abschn. 5.+
[321] +Sohar Tithro. Fol. 78.+
[322] +Sohar Emor. Fol. 76.+
[323] +Sohar Balak. Fol. 193.+
[324] +2 Timoth. 3, 8.+
[325] +4 Mos. 22.+
[326] Dieses Affiziertwerden des Menschen ist zwar ein immerwährendes, das
jedoch nicht stets zum Bewußtsein kommt.
[327] +Vgl. Jes. 46, 10 und Daniel 2, 27-30.+
[328] +Nischmath Chajim. Fol. 122 u. 132.+
[329] +Tract. Pesachim. Fol. 91.+
[330] +Nischmath Chajim. Fol. 132. Etz Chajim. Fol. 248.+
[331] +5 Moses 18, 10. More Nebuchim 3. Hosea 4, 12.+
[332] +Hesekiel 21, 26. Nischm. Chaj. Fol. 126.+
[333] +Nischmath Chajim a. a. O.+
[334] +Sohar Ci Thise. Fol. 191.+
[335] +Tract. Sanhedrin. Fol. 66. Hilch. Abodah sarah 6, 14.+
[336] +A. a. O. 6, 10.+
[337] +More Nebuchim. Th. 3, Abschn. 29.+
[338] +P'kudai. Fol. 237.+
[339] +Hilch. Abodah sarah 6, 10.+
[340] +Midrasch Tanchumah. Fol. 29.+
[341] +Hilch. Abodah sarah 6, 1.+
[342] +Ben Dior. Anm. z. Sepher Jezirah. Fol. 5. Nischm. Chaj. Fol. 1.+
[343] +K'bod Melech. Fol. 230.+ Der Habal de Garmin ist für die
Auferstehung dasselbe organisierende Prinzip, welches der Elementarnephesch
für den lebenden ist.
[344] Vgl. Jung-Stillings +Theorie der Geisterkunde § 209+ und
Eckartshausens bekanntes Rauchwerk.
[345] +1. Sam. 28, 15.+
[346] Es sind die Teravhim gemeint.
[347] +Hilch. Abodah sarah 6, 1.+
[348] +Nischm. Chaj. Fol. 133.+
[349] Vorher würde eigentlich die Bibel zu behandeln sein. Wegen Überfülle
des Stoffes werde ich dies in einem besonderen Buch: +Der Occultismus in
der heiligen Schrift+ thun.
[350] +Tractat Hagiga.+
[351] +Tractat Hagiga 12a.+
[352] Dieselben erlauben vor dem vierzigsten Jahr weder die Lektüre des
Sohar, noch eines anderen kabbalistischen Buches.
[353] +Psalm 116, 15.+
[354] +Sprüche 25, 16.+
[355] +Tract. Hagiga 14b.+
[356] Das Wort Acher heißt wörtlich: ein Anderer, ein anderer Mensch.
[357] Frank leitet Metatron von %meta thronon% ab, allein Metatron ist
offenbar der parsische Mithra.
[358] +Bab. Talmud. Tract. Berachoth.+
[359] S. den Philo behandelnden Abschnitt.
[360] +Daniel 12, 3.+
[361] Nämlich Nephesch.
[362] Es ist die die Ekliptik im »Drachenkopf« und »Drachenschwanz«
schneidende Mondbahn gemeint.
[363] +Mantuae, 1562. Fol.+
[364] Also ein Buch von ziemlich neuem Ursprung.
[365] Es ist Maimonides gemeint.
[366] Die beiden ersten Drucke des Sohar erschienen 1559 zu Cremona und
Mantua.
[367] +Talmud Babyl. tract. sabbat. M. und Fol. 34.+
[368] +Mant. Ausgabe. Tl. III. Fol. 26 u. 29.+
[369] +A. a. O. Fol. 153.+
[370] +Sohar. Tl. I. Fol. 113.+
[371] +A. a. O. Tl. III. Fol. 10.+
[372] +Morin: Exercitationes biblicae. Lib. II. Ex. 9. cap. 5.+
[373] +Glaube und Meinung. Tl. I. Kap. 4.+
[374] +Sohar. Tl. II. Fol. 42 u. 43.+
[375] +Hiob. 28. V. 20 u. 23.+
[376] +Glauben und Wissen. Tl. III. Kap. 2.+
[377] +A. a. O. Kap. 7.+
[378] +Hieron. ad Marcell. Ep. 136. Tom. III. Opp. omn.+
[379] +Tl. II. Fol. 99.+
[380] +Commentatio devi, quam graeca philosophia in theologiam tam
Muhammedanorum, tam Iudaeorum exercuerit. Part. I. Hamburg 1835. 4°.+
[381] +De ortu Cabbalae. Part. II. Hamburg 1837.+
[382] Es ist schwer, bei folgender Stelle des h. Paulus nicht an die
Kabbala zu denken: Auch nicht Acht hätten auf die Fabeln und der
Geschlechte Register, die kein Ende haben, und bringen Fragen auf, mehr
denn Besserung zu Gott im Glauben (+1. Thim. 1. 4.+)
[383] +Mant. Ausg. Tl. III. Fol. 296.+
[384] +Tl. III. Fol. 153.+
[385] +Kap. 3. V. 19.+
[386] +De coelo. Lib. II. cap. 13.+
[387] +Opp. Lib. III. cap. 24.+
[388] +De civitate Dei. Lib. XVI. cap. 9.+
[389] +Aboda Zarah. cap. 3.+
[390] Eine sehr gewagte Behauptung Franks. +C. K.+
[391] +Talm. Babyl. Tract. Chulin. cap. III.+
[392] +Schalscheleth hakabbalah. Fol. 24.+
[393] +Cuzary. Discors. 4. § 25.+
[394] +Jezirah, Kap. 1. Prop. 4.+
[395] +Jezirah, Kap. 1. Prop. 3.+
[396] +Propos. 5.+
[397] +Kap. 1, Propos. 6.+
[398] +Kap. III. Propos. 3.+
[399] +Kap. 4. Propos. 1. 2. 3.+
[400] +Kap. 5. Propos. 1 u. 2.+
[401] +Kap. 6. Propos. 3.+
[402] +Kap. 6. Propos. 2.+
[403] +Kap. 6. Propos. 2.+
[404] +Sohar, Tl. III. Fol. 152.+
[405] +A. a. O. Fol. 149.+
[406] +Homil. 7 in Levit.+
[407] %peri archôn%. +Lib. IV.+
[408] +Homil. 5 in Levit.+
[409] +Habak. III. 1.+
[410] +Sohar. Tl. III. Fol. 128.+
[411] So heißen die Adepten der Kabbala.
[412] +Jesaias 40. 25.+
[413] +Deuteron. 4. 15.+
[414] +Hiob 14, 11.+
[415] +Sohar, Tl. II. Fol. 42 u. 43.+
[416] +Sohar, Tl. I. Fol. 105.+
[417] +Sohar, Tl. III. Fol. 288.+
[418] +Idra Rabba. Fol. 114.+
[419] +Idra Rabba. Fol. 144.+
[420] +Idra Suta. Fol. 288.+
[421] +Sohar, Tl. III, Fol. 11.+
[422] +Pirke, Aboth. V. 1.+
[423] +Sohar, Tl. I, Fol. 2.+
[424] +Sohar, Tl. III, Fol. 288.+
[425] +Encyklopädie der philosophischen Wissenschaften. §§ 86 u. 87.+
[426] +Sohar, Tl. III, Fol. 292.+
[427] +Sohar, Tl. III, Fol. 291.+
[428] +A. a. O.+
[429] +A. a. O.+
[430] +Sohar, Tl. III, Fol. 291.+
[431] +Sohar, Tl. III, Fol. 288.+
[432] +Sohar. A. a. O.+
[433] +Sohar, Tl. I, Fol. 246.+
[434] +Sohar, Tl. III, Fol. 65.+
[435] +Sohar, Tl. III, Fol. 296.+
[436] +A. a. O.+
[437] +Sohar, Tl. I, Fol. 51.+
[438] +Idra Suta, am Schluß.+
[439] +Sohar, Tl. III, Fol. 10.+
[440] +Sohar, Tl. III, Fol. 7.+
[441] +Pardes Rimonim. Fol. 60-64.+
[442] +Sohar, Tl. I, Fol. 60-70.+
[443] +Vgl. Pardes Rimonim. Fol. 34-39.+
[444] +Pardes Rimonim. Fol. 42. u. 43.+
[445] +Idra Rabba. Tl. III, Fol. 148.+
[446] +Idra Suta. Fol. 292.+
[447] +Idra Rabba. Fol. 135.+
[448] +Buch des Geheimnisses. Kap. 1.+
[449] +Idra Rabba. Fol. 135.+
[450] +Idra Rabba. Fol. 142.+
[451] +Sohar, Tl. I, Fol. 20.+
[452] +Sohar. Fol. 246.+
[453] +Kommentar des Abraham ben Daud zum Sepher Jezirah. Pag. 65.+
[454] +Sohar, Tl. II, Fol. 100.+
[455] +Sohar. A. a. O.+
[456] +Sohar, Tl. II, Fol. 218.+
[457] +Sohar, Tl. I, Fol. 21.+
[458] +Sohar, Tl. I, Fol. 205.+
[459] Sein mystischer Name ist Samael. Von ihm wird in der Zukunft die
erste Hälfte, welche Gift bedeutet, wegfallen; die zweite Hälfte hingegen
ist allen Engelnaturen gemein. Dieselbe Idee wird auch noch in einer andern
Weise ausgedrückt: Nachdem durch kabbalistische Berechnung dargethan worden
ist, daß der Name Gottes alle Himmelsgegenden mit Ausnahme des Nordens
umfaßt, welcher den Dämonen als Strafort überwiesen ist, wird gesagt, daß
man am Ende der Tage auch diese Gegend im göttlichen Namen finden wird. Die
Hölle wird verschwinden und es wird weder Strafe, noch Leiden, noch
Schuldige mehr geben. Das Leben wird ein endloser Sabbath sein. +Vgl.
Pardes Rimonim, Fol. 10, Emek Hamelech, Kap. 1.+
[460] +Sohar, Tl. III, Fol. 61.+
[461] +Sohar, Tl. II, Fol. 20.+
[462] +Sohar, Tl. II, Fol. 20.+
[463] +Sohar, Tl. II, Fol. 74.+
[464] +Sohar, Tl. II, Fol. 76.+
[465] +Sohar, Tl. II, Fol. 75.+
[466] +A. a. O. Fol. 73-75.+
[467] +A. a. O. Fol. 73.+
[468] +Sohar, Tl. III, Fol. 68.+
[469] +Talmud. babyl. Tract. Sanhedrin. cap. 11.+
[470] +Sohar, Tl. I, Fol. 42.+
[471] +Sohar, Tl. I, Fol. 42ff.+
[472] +Tikunim-Tikun. 15. Fol. 36.+
[473] +Vgl. Sohar, Tl. II, Fol. 255-259.+
[474] +Sohar, Tl. I, Fol. 35.+
[475] Sie wird im Talmud Lilith genannt.
[476] +Ethica.+
[477] +Prediger Sal., Kap. III, V. 19.+
[478] +Talm. Bab. Tract. Berachoth 17.+
[479] +Talm. Bab. Tract. der Väter. Kap. 3.+
[480] +Sohar, Tl. III, Fol. 48.+
[481] +Sohar, Tl. II, Fol. 70.+
[482] +Sohar, Tl. II, Fol. 76a.+
[483] +Sohar, Tl. I, Fol. 191.+
[484] +A. a. O.+
[485] +Sohar, Tl. II, Fol. 142.+
[486] +Sohar, Tl. III, Fol. 107.+
[487] +Sohar, Tl. I, Sect. $LRLR$.+
[488] +Deuteron. 14. 1.+
[489] +Sohar, Tl. I, Fol. 245.+
[490] +Sohar, Tl. I, Fol. 55.+
[491] +Sohar, Tl. I, Fol. 98.+
[492] +Sohar, Tl. II, Fol. 96.+
[493] +Sohar, Tl. III, Fol. 61.+
[494] +Sohar, Tl. I, Fol. 23.+
[495] +Sohar, Tl. III, Fol. 61.+
[496] +Sohar, Tl. II, Fol. 99.+
[497] +Sohar, Tl. II, Fol. 99.+
[498] +Sohar, Tl. II, Fol. 208.+
[499] +Sohar, Tl. II, Fol. 216.+
[500] +Sohar, Tl. I, Fol. 66.+
[501] +Sohar, Tl. II, Fol. 94.+
[502] +Sohar, Tl. I, Fol. 168.+
[503] +Sohar, Tl. I, Fol. 48.+
[504] +Sohar, Tl. I, Fol. 145.+
[505] +Sohar, Tl. III, Fol. 85.+
[506] +Sohar, Tl. I, Fol. 52.+
[507] Ich gebe diese kleine Sammlung von Aphorismen als Wurzel so manches
»modernen« Glaubens.
[508] +Zeller, Philosophie der Griechen I. 169.+
[509] +Philosophie der Griechen I. 175.+
[510] +Aristoteles, Metaphys. XII. 2.+
[511] +Geschichte der Philosophie I. 41.+
[512] +Vergl. Curtesius, principi III, cap. 55-89.+
[513] +Dühring, Geschichte der Philosophie S. 23.+
[514] +Eudemus bei Theo (bezw. Dercyllides) Astronom. S. 324.+
[515] +Dühring, Geschichte der Philosophie S. 24.+
[516] +Fr. 18. b. Stob. Floril. 3, 84.+
[517] +Theophrast, De sensu 1.+
[518] +Fr. 22.+
[519] +Diog. IX. I.+ %polymathiê noon ou phyei%. +Procl. in Tim. p. 31.+
[520] +Fr. 73, 66, 67.+
[521] +Fr. 55. Lucian V. auct. 14.+ Die Ähnlichkeit einzelner dieser Sätze
mit oft wiederholten Ausführungen Giordano Brunos ist auffallend. Man
vergl. meine Lichtstrahlen aus Bruno's Werken. S. 1-3, S. 77, »bloß zu
leben, ihr Lebenszweck, Des Weges Ziel der Weg« u. s. w.
[522] +Fr. 12. Clemens Strom. V. 591.+ %apistiê gar diaphynganei mê
gignôskesdai%.
[523] +Plato Theät. 160.+ Kratylus, ein Lehrer Platos überbot diesen Satz
seines Lehrers Heraclit durch die Behauptung, man könne nicht einmal
_einmal_ in denselben Fluß steigen, ein Extrem, dessen Konsequenz
Aristoteles verspottet, wenn er sagt, Kratylus habe zuletzt nichts mehr
sagen zu dürfen geglaubt, sondern nur den Finger bewegt.
[524] +Vgl. Dühring, Geschichte der Philosophie. S. 28.+
[525] +Fr. 39.+
[526] +Plato, Theät. 152.+
[527] +Vergl. Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 536.+
[528] +Fr. 25.+
[529] +Lassalle, Die Philosophie Heracleitos des Dunklen I. 361.+
[530] +Plut. Is. et Os. 48.+
[531] +Plut. Is. et Os. C. 45.+
%palintonos gar harmoniê kosmou
hokôsper lyrês kai toxou kath' Hêrakleiton.%
[532] +Fr. 41.+
[533] +Diogenes L. IX. 18.+
[534] +Vgl. Zeller, Philos. der Griechen I. 555. Ueberweg, Geschichte der
Philosophie I. S. 48.+
[535] +Vgl. J. R. Mayer »Beiträge zur Dynamik des Himmels.« (Mechanik der
Wärme 159.)+ Auch +Giordano Bruno, Vom Unendlichen, dem All und zahllosen
Welten, übers. von Kuhlenbeck+ und meine Anmerkung dazu S. 91.
[536] +Stob. Ekl. I. 264.+
[537] +Stob. Florileg. 5, 120.+
[538] +Stob. Ekl. I. 906.+
[539] +Fr. 52b.+
[540] +Plat. facies lunae 1. 28.+
[541] +Diog. IX. 7.+
[542] +Sext. Emp. Pyrrh. Hypotyp. III, 230.+
[543] +Fr. 57. Stob. Floril. 104, 23.+ %êthos anthrôpô daimôn%.
[544] +Fr. 70. Fr. 9. Zeller, a. a. O. S. 592.+
[545] +Cic. Tusc. V. 36, 105.+
[546] +Diog. Laert. IX. 6.+
[547] +Etymolog. m in+ %bios% +u. Eustath. ad Iliad. I. p. 31+. Deutsch ist
das Wortspiel nicht wiederzugeben.
[548] +Augustin de civit. Dei VI, 5.+
[549] +W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre II. 40.+
[550] +Diogenes Laert. VIII. 6.+
[551] +Apulejus, Florid. II. 15.+
[552] +Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 26.+
[553] +W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre I. 94.+
[554] +Metaphysik. I. 5.+
[555] +Zeller, Philosophie der Griechen I. 322.+
[556] +Aristoteles, De coelo II. 13. Vgl. auch meine Vorrede zu Giordano
Brunos Dialoge vom Unendlichen, dem All und den Welten. S. III. Berlin
1893. (Lüstenöder.)+
[557] +Diogenes Laert. VIII. 36.+
[558] +Aristoteles de anima. I. 2.+
[559] +Bruno, degli eroici furori. I. 16.+
[560] +Simplicius, zur Physik des Aristoteles 173a.+
[561] +Vergl. Creuzer, Symbolik I. 144.+ Wenn angenommen wird, Plato und
die älteren Platoniker, Plotinus inbegriffen, hätten eine willkürliche
Seelenwanderung (Metensomatose) gelehrt, so hat Plotinus jedenfalls in
seinen späteren Jahren sich sehr skeptisch und mit großer Zurückhaltung
darüber geäußert, d. h. zu einer Zeit, wo er in den Geist von Platos Werken
am tiefsten eingedrungen war. Eben deswegen und wegen der Incongruenz einer
solchen Lehre mit einem Geiste, wie Plato war, möchte ich auch bezweifeln,
daß er wenigstens als gereifter Philosoph im Ernste so etwas behauptet
habe.
[562] +Diogenes L. VIII. 19 u. 20.+
[563] Die Quellen siehe bei +Zeller, Philosophie der Griechen I. 265
not. 3.+
[564] +Krit. Geschichte der Philosophie, S. 19.+
[565] +Fülleborn, Fragmente aus den Gedichten des Xenophanes und
Parmenides, Beiträge zur Geschichte der Philosophie. Jena 1795.+
[566] +Fr. 14.+
[567] +Fr. 1.+
%oulos hora, oulos de noei, oulos de t'akouei.%
[568] +Fr. 7.+
%panta theois anethêken Homêros th' Hêsiodiste
hossa par anthrôpoisin oneidea kai psogos esti.%
[569] +Vgl. Fiorentino, Bernardino Telesio ossia studi storici su l'idea
della natura.+
[570] +Vgl. Ueberweg, Geschichte der Philosophie I. § 20.+
[571] +Sphinx, VI. 33 (1888).+
[572] +Dühring, a. a. O. S. 37.+
[573] +Diogenes L. VIII. 63-67.+
[574] +Diog. Laert. VIII. 60.+
[575] +Boethius de music. cap. 1.+
[576] Diese Goëtie wurde, wie Kiesewetter bereits im +I. Bande S. 73+
bemerkt hatte, zur Zeit der Perserkriege durch die Magie des Persers
Osthanes abgelöst.
[577] +Aristotel. de anima II. 6.+
[578] +Aristotel. de anima II. 6.+
[579] +Geschichte der Philosophie a. a. O.+
[580] +Vgl. Zeller, Philosophie der Griechen I, S. 667.+
[581] +Noacks Jahrbücher für spekulative Philosophie II, 2.+
[582] +Cicero, Tusc. I. 16. 38.+ Diese Annahme gründete sich wohl nur
darauf, daß man keine ältern Schriften, als die des Pherekydes kannte, die
diese Lehre enthielten. +Vergl. Zeller, a. a. O. I. 56.+
[583] +Diogenes Laert. I. 10.+
[584] +Vgl. Ebstein, Einige Bemerkungen über die sog. Nona. (Berliner
Medizinische Wochenschrift 1891, Nr. 41.) Charcot, Leçons de mardi à la
Salpetrière. Paris 1889. p. 63ff. Löwenfeld, Über hysterische
Schlafzustände (Archiv für Psychiatrie XXII.)+
[585] +Plato de Legibus I. 642. Cicero, de Dio. I. 18. Aristoteles, Rhetor.
III. 17.+
[586] +Plato de republ. II. p. 364.+
[587] +De principiis 383.+
[588] Die hier, nach der Weise der hesiodischen Theogonie eine
geschlechtliche Syzygie bilden, die Luft (griechisch %Ho aêr%) ist der
männliche, die Nacht das weibliche Urwesen.
[589] +Thucydid. I. c. 4.+
[590] +Die vorchristliche Unsterblichkeitslehre. S. 62.+
[591] +Vgl. Plutarch, Pelopidas, cap. 10.+
[592] +Creuzer, Symbolik. S. 497.+
[593] +Somnium Scipionis I, 12.+
[594] +Lucretius.+
[595] Von %kykan% d. h. eine Mischung, die durch Schütteln entstanden. Er
ist teils Medizin, teils Zaubermittel, %kyphi% bei den egyptischen
Mysterien. Bildlich nennen die Philosophen das kosmische Ineinander der
Elemente bisweilen Kykeon, so Heraclit b. +Lucian, vit. auct. § 15. Vgl.
Preller, Demeter und Persephone. S. 98.+
[596] Man enthielt sich von Geflügel, Fischen und Bohnen, der Granaten und
Äpfel. +Vgl. du Prel, Mystik der alten Griechen, S. 104+, der hier einen
Zusammenhang mit »Mediumität« vermuten möchte.
[597] Nach Preller ist Jambe nichts als eine Personifikation des Jambus in
der Bedeutung des Spottgedichts.
[598] +Preller, a. a. O. S. 138. not. 22.+ Näheres siehe später!
[599] Besonders verstand man es auch, energische Lichteffekte durch Wechsel
von Licht und Finsternis zu erzielen.
[600] +Fragm. 116.+
[601] +Orphica No. 40.+
[602] Ganz richtig ist diese Worterklärung nicht; Gesetz_geberin_ würde
eigentlich Thesmo_thetes_ heißen. %phoros% bezieht sich auf das _Tragen_
der Satzungen im körperlichen Sinne; die Weiber trugen nämlich die
»Gesetze« der Ceres und ihre Symbole in Prozession herum.
[603] »Nicht Liebe überhaupt erregte und förderte Ceres, gleich der
Afrodite nur die treue Turteltaube war ihr angenehm; nur die Liebe des
ehelichen Paares erfreute sich ihrer Segnungen. Diese beziehen sich dann
auf dieselben Stufen weiblicher Passivität, welche Demeter selbst, freilich
nur gleichsam, doch alljährlich zu ertragen hat. Denn Säen und Pflügen
schien den Griechen ein Schwängern der Erde zu sein; die Göttin Erde selbst
schien um die Saatzeit den Keim neuer Pflanzung in brünstiger Liebe
aufzunehmen (+ad conceptum impetus terrae Plin. N. H. 18.+) +Preller,
Demeter S. 354.+«
[604] +Preller, a. a. O. S. 339.+
[605] Nach Mommsens Heortologie sollen heute noch Badegewohnheiten der
Mohammedanerinnen an die Gebräuche der Thesmophorien erinnern; unter
allerhand Neckereien und Scherzen fahren die Türkinnen ans Meer, nehmen
Speisen und Getränke mit und ergötzen sich nach dem Bade in ausgelassenster
Weise.
[606] %kteis% bedeutet wörtlich zunächst Kamm, dann eine Muschelart
(Kamm-Muschel). Diese letztere Bedeutung führt dann weiter: Vgl. Hofmann v.
Hofmannswaldau, die Schooß der Geliebten:
»Man sagt, die Venus sei ihr Wesen zu verstellen
Nicht nach gemeiner Art, vielmehr aus Meereswellen
In einer _Muschel_ Helm empfangen und gezeugt,
Wo sie des Meeres Schaum gewieget und gesäugt.
Wer glaubet dieses nicht, der Venus' Thun erwäget?
Weil aber eine Schooß der Muschel Bildniß träget,
Glaub ich, daß Venus zwar, was sie ans Licht gebracht,
Hernach zu einer Schooß der ganzen Welt gemacht;
Daß, als die Herrscherin ihr Muschelschiff verlassen,
Sie, aller Menschen Herz in diesen Schrein zu fassen,
Die Muschel in den Schooß der Weiber eingeschränkt
Und sich durchgehends selbst zur Wohnung nachgesenkt!«
[607] +Preller, a. a. O. 346.+
[608] Die Vierfaltigkeit, die Urgottheit.
[609] Des Urgeistes.
[610] Des unendlichen Raumes.
[611] Die Weltkugel.
[612] Der Urgottheit.
[613] +Aristoteles de coelo IV, 203. 8b. 35.+
[614] Ring oder Rolle, wodurch Spindel oder Spule umschwingen.
[615] Die berühmte Harmonie der Sphären.
[616] Der Sänger Orpheus wurde von Mänaden zerrissen, angeblich weil er
nicht stark genug gewesen, den Tod für Eurydike zu ertragen; Plato, Symp.
7, oder weil er die erotische Liebe bei den Thrakern eingeführt. In
Wahrheit ist dieser Tod eine Nachbildung der Sage von der Zerreißung des
Zagreus (siehe S. 492ff. 535 oben!), dessen Priester Orpheus ist.
[617] Thamyras, wie Orpheus, ein thrakischer (mystischer) Dichter, der nach
der Sage sich in einen Wettstreit mit den Musen einließ und besiegt seiner
Laute und des Augenlichts beraubt wurde. +Vgl. Ovid. amores III. VII. 62.+
[618] Der bekannte _Lethe_-Strom.
[619] M. E. zeigt sich hier schlagend, wie der Unsterblichkeitsglaube
lediglich aus dem Gefühl der _Wertschätzung_ hervorgeht. Ein zwingender
Beweis der Unsterblichkeit läßt sich nicht führen; ebensowenig freilich
auch ein Gegenbeweis. Gewöhnlich wird letzterer in dem mephistophelischen
Satze gefunden: »Alles, was entsteht, ist wert, daß es zu Grunde geht«; und
daher das Bestreben so vieler Metaphysiker, die Seele zu den unentstandenen
Urelementen des Seins zu rechnen. Jener Satz von der Vergänglichkeit alles
Entstandenen kann sich auch nur auf eine empirische Induktion berufen,
deren Beweiskraft keineswegs zwingend ist. Vgl. meine Anmerkung zu +Brunos
Dialog vom Unendlichen. Nr. 35. S. 9 u. 97+.
[620] Rein germanisch sind nur die Niedersachsen, Westfalen und Friesen im
Nordwesten, und die Tyroler bezw. Oberbaiern im Süden.
[621] Ptolemäus schätzte den Gesamtumfang der aristotelischen Werke auf
1000 Bände.
[622] +Metaph. III. 4.+
[623] +A. Vinet, sur le Jocelyn de M. de Lamartine in Essais de philosophie
morale, Paris 1837, p. 271, 275.+
[624] +Vergl. Schloßmann, a. a. O. S. 13.+
[625] +Alex. Aphrodis. de anima.+
[626] +Pindar, bei Bergk fragm. 108.+
[627] %aiônos eidôlon%.
[628]
+E fescina il canestro, che adopriamo
A'raccor queste gemme dolci e fine,
Fescinaia è la ninfa, ch'io tant 'amo,
Et le rime, ch'io canto Fescennine.
(Tansillo, vendemmiatore.)+
[629] In Süditalien werden bekanntlich die Reben nicht an kleinen Pfählen,
sondern hoch von Baum zu Baum auf den Feldern gezogen.
[630] +Vgl. S. 634 oben.+
[631] +Sors+ von +serere+ reihen. Es waren wahrscheinlich an einer Schnur
gereihte Holztäfelchen, die geworfen verschiedenartige Figuren bildeten;
was an die Runen erinnert.
[632] von +fatum+ = schicksalredend = +fari+.
[633] +lituus+ bedeutete zunächst die gekrümmte Kriegstrompete.
[634] +Plinius, H. N. XVI, 20.+
[635] +Plutarch, Romulus c. 20.+
[636] +Antiq. jud. Lib. XVIII. cap. VIII.+
[637] Daß daran nichts Wahres ist, bedarf wohl kaum einer Bemerkung,
wenngleich der Halbtheologe B. Bauer sich zu dem Versuch verstiegen hat,
das Christentum als Ableger des Alexandrinertums erklären zu wollen. Die
beste Abfertigung dieser Gelehrtenhypothese findet man bei +Dühring, Ersatz
der Religion, S. 18+. -- L. K.
[638] +De Cherubim II. 24.+
[639] Vgl. +De sacrificiis Abelis et Cain. II. 73+. +Vita Abrahami. V.
234-240+. +De nominum mutatione IV. 426 etc.+
[640] +De Cherubim II. 30-36.+
[641] +V. 260-270.+
[642] Also das bekannte platonische Bild.
[643] +De somniis. V. 34.+
[644] +Die Philosophie im Fortgang der Weltgeschichte.+
[645] +De nominum mutatione. IV. 332.+
[646] +De somniis. Lib. I. V. 34-36.+
[647] +De opificio mundi. 4.+
[648] +De confusione linguarum 340.+
[649] +De somniis 576.+
[650] Nach meiner Ansicht hat das Christentum, als eine wesentlich
_praktische_ Geistesrevolution nicht nur gegen eine bestimmte Richtung,
sondern gegen das Schriftgelehrtentum überhaupt, _nichts_ mit einer rein
theoretischen Aneignung griechischer Philosopheme durch einen jüdischen
saft- und kraftlosen Gelehrten zu thun; erst die Gnostiker und Manichäer
traten in Beziehung zu diesen alexandrinischen Exsudaten. -- L. K.
[651] +Leg. alleg. I. 46. II. 93.+ +De sacrificio Abel et Kain.+
[652] +De profugis. IV. 268.+
[653] +De migratione Abrahami III, 424.+
[654] +Ebendas. III, 440.+
[655] Vergl. +De confus. ling. 271+. +De profugis 359+. +De Abraham 287+.
+De somniis 455+. +De Gigant. 222-224+.
[656] Hinter dem »bekanntlich« sowie überhaupt hinter diesem Satze darf
nüchterne Geschichtsforschung getrost ein Fragezeichen setzen. -- L. K.
[657] +De opificio mundi 33.+
[658] +De eo quod detur 170.+ +De somniis I, 170.+
[659] +De eo quod detur 170, 172.+ +De somniis 578.+
[660] +De eo quod detur 170, 172.+ +De somniis 578.+
[661] +De confus. ling. 342.+ +De somniis I, 16.+ sagt Philo noch: »Von den
vier Theilen, (Philo rechnet die von ihm gemachten Unterabtheilungen nicht
als selbständige Theile) aus welchen der Mensch besteht, sind drei, nämlich
der Leib, die Sinne und die Rede, begreiflich; der vierte aber, der Geist,
ist nicht begreiflich. Was ist er seinem Wesen nach? Geist, Blut oder gar
Leib? Leib ist er nicht, sondern unkörperlich, ist er aber Grenze, Gestalt,
Zahl, Thätigkeit, Harmonie oder etwas Ähnliches? Und kommt er bei der
Geburt schon ausgebildet in uns hinein, oder wird die Feuernatur in uns,
wie Eisen in der Schmiede durch kaltes Wasser -- zur festen Masse? weshalb
auch %psychê% von %psychos% abgeleitet sein dürfte. Und weiter: erlischt
er, wenn wir sterben und geht mit dem Leib zu Grunde, oder überlebt er ihn,
oder ist er gar unvergänglich?« -- So schwankend sich auch Philo in diesen
Worten ausspricht, so leuchtet doch die Meinung durch, daß der Geist ein
Theil des göttlichen Äthers oder in diesen gekleidet sei.
[662] +Quod deterior. potior. incid. soleat II, 196, 198.+
[663] +De opificio mundi 33.+
[664] +Loco cit. 31.+
[665] Vgl. Paracelsus +De natura rerum+: »Denn wer kann wissen, was gut
ist, ohne zu wissen, was böse ist.«
[666] +De allegor. III, 80.+
[667] +De allegor. III, 71.+
[668] +De allegor. 68.+
[669] +De allegor. I, 59.+ +De profugis 459.+
[670] +De Decalogo 754.+
[671] +Quis rerum divin. heres sit IV, 118.+
[672] +De allegor. 52-54.+
[673] +Quod Deus sit immutabilis II, 408.+
[674] +Leg. allegor. 142.+
[675] +De nobilitate II, 437.+ Vgl. auch den freimaurerischen Mythus vom
salomonischen Tempelbau.
[676] +De opificio mundi I, 92.+
[677] +De opificio mundi I, 92.+
[678] +Loco cit. I, 100.+ Vgl. auch folgende Stelle aus Poiret +Göttliche
Haushaltung, Frankfurt und Leipzig, 1714. 8°. III, 314+: »Uranfänglich
vermochte der Mensch durch Geberde und Wort in der Kraft seiner Imagination
und seines Willens die gesammte Körperwelt zu beherrschen. Sowie wir jetzt
unsere Glieder bewegen können, wenn wir wollen, indem aus uns verborgene
Kräfte in sie fließen, welche dieselben in Bewegung setzen, ebenso konnte
der Mensch durch verborgene geistige Ausflüsse der Körperwelt befehlen,
nämlich denjenigen Gegenständen, welche in seiner Nähe oder ihm gegenwärtig
waren. -- Ebenso konnte der Mensch die sichtbare Welt auch durch seine
Stimme allein beherrschen. Es war blos eine Erneuerung dieser
ursprünglichen Natur des Menschen, wenn die Heiligen der alten Zeiten in
Übereinstimmung mit ihrer Willens- und Imaginationskraft so große Dinge
durch die Macht der Stimme oder des Wortes verrichteten, wenn z. B. Noah
die Thiere zu sich in die Arche rief, Josua der Sonne und Moses dem rothen
Meer befahl. Der Mensch hat die Sprache ursprünglich nicht zu dem Zweck
allein erhalten, um seines Gleichen durch sie seine Gedanken mitzutheilen,
denn das konnte er ursprünglich durch eine verborgene Wirkung oder durch
das alleinige Verlangen bewerkstelligen, einem andern seine Gedanken kund
zu thun.«
[679] +Loco cit. I, 100.+
[680] +Loco cit. I, 98.+
[681] +De opificio mundi I, 102.+
[682] +Loco cit. 108.+
[683] +De opificio mundi 104, 108.+
[684] +Loco cit. I, 114.+
[685] +Loco cit. I, 116.+
[686] Dieser Satz ist natürlich nicht im darwinistischen, sondern im
ethischen Sinn zu verstehen.
[687] +De opificia mundi I, 98.+ »%Synkekrita gar ek tôn autôn, gês, kai
datos, kai aeros, kai pyros.%« Das Feuer zielt wohl auf den ätherischen
Astralkörper, da im Altertum der Äther als Feuer gedacht wurde.
[688] +Loco cit. I, 100.+
[689] +De sacrif. Abel 149.+
[690] Philo legt hier die klimatischen Jahre der Astrologie zu Grund,
nämlich das 7., 14., 21., 28., 35., &c.
[691] +Quis rerum divin. heres sit 522, 523.+
[692] +De migrat. Abrah. III, 470.+
[693] +Quis rerum divin. heres sit 522, 523.+
[694] +De Cherubim II, 56.+
[695] Philo nennt hier nach Pythagoras nur Grammatik, Rhetorik und Musik.
Er hätte statt dessen sagen sollen: occulte Schulung.
[696] Man vergleiche mit diesen Personifikationen der Gottheit die
christliche Dreieinigkeit. Die Sophia ist die weibliche Potenz der
Gottheit, Maria vergleichbar. -- Über obige Stelle s. +De somniis 587+.
[697] +De gigantibus 364.+
[698] +De profugis 562.+
[699] +Quis rerum divin. heres sit I, 501.+
[700] +De Mose III, 155.+
[701] +Quis rer. divin. heres sit 522.+ +De somniis 588, 590.+
[702] +De somniis I, 74.+
[703] +De nominum mutatione 356.+
[704] +De nominum mutatione 358.+
[705] +De somniis V, 68.+
[706] +Odyssee XI, 303.+
[707] +De somniis V, 56.+
[708] +De nominum mutatione IV, 334.+
[709] +De profugis IV, 264.+
[710] +De migrat. Abrah. III, 410.+
[711] +Quis rerum divin. heres sit IV, 30.+
[712] +Leg. alleg. I, 268.+
[713] +Genes. XXIV, 7.+
[714] +Genes. XXIV, 63.+
[715] +Exod. IX, 29.+
[716] +Leg. allegor. I, 154.+
[717] +De ebrietate III, 238.+
[718] Porphyrius berichtet z. B. von Plotinos, daß dieser während sechs
Jahren nur viermal zur Anschauung gelangte.
[719] +De nominum mutatione IV, 332.+
[720] +De praemiis et poenis II, 413.+
[721] +De Dekalogo II. 198.+
[722] +De allegor. III, 76.+ Die Stelle scheint sich auf Präexistenz zu
beziehen.
[723] +De gigantibus II, 382.+
[724] +De profugis 466.+
[725] +De sacrific. Abel.+
[726] +De Cherubim 108.+
[727] +De congr. pagan. 432.+
[728] +De praemiis et poenis 921.+
[729] +De Cherubim 124.+
[730] +De confusione linguarum 331.+
[731] +De somniis 586.+
[732] Hier kennzeichnet sich Philos Hebräerhochmut. -- L. K.
[733] +De vita contemplativa II, 473. Ed. Mangey.+
[734] +De vita contemplativa II, 474.+
[735] Also als somnambule Seher.
[736] Also ein zoroastrischer Gedanke.
[737] +De vita contemplativa II, 475ff.+ %gnôsis tôn theiôn kai ouraniôn%.
[738] +Josephus: De bello Jud. II, cap. 8.+ +Philo: Quod omnis probus liber
sit II, 458.+
[739] +Loco cit.+
[740] +Josephus: Antiq. Jud. Lib. XVIII, 1.+ +Philo: Loco cit. 457.+
[741] +Josephus: Antiq. Jud. Lib. II, cap. 8, § 7.+
[742] +Loco cit. § 8.+
[743] +Philo: Quod omnis probus liber 459.+
[744] +Philo: Quod omnis probus liber 459.+
[745] +Josephus: Antiq. Jud. Lib. II, cap. 8, § 7.+
[746] +Loco cit. § 11.+
[747] +Quod omnis probus liber II, 458.+
[748] +Loco cit. § 6.+
[749] +De vita contemplativa II, 471.+
[750] +Loco cit.+
[751] %Philalêthês logos%. Vgl. +Opp. Philostr. ed Gotofr. Olear. Lips.
1709. Vol. I., p. 428 sq.+
[752] +Contra Celsum VI, 48.+
[753] +Apollonius von Tyana. Nach dem Griechischen des Philostratus.
Rudolst. 1885. S. 5.+
[754] +Vita Apollonii. Lib. I, 1. 3.+
[755] +Ap. v. T. und Christus. Tüb. 1832. S. 215.+
[756] +A. a. O. S. 386.+
[757] +Vita Apoll. Lib. I, 2, 4-6.+
[758] +Vita Apollon. Lib. I, 3, 8.+
[759] +Lib. I, 3, 9, 10, 12.+
[760] +Lib. I, 3, 14, 15.+
[761] +Lib. I, 4, 16-18.+
[762] +Lib. I, 5, 19.+
[763] +Lib. I, 5, 23+. Vgl. auch +Herodot VI, 13, 119+.
[764] +Lib. I, 6, 23-37.+
[765] +Lib. III, 10, 15.+
[766] +Lib. III, 10, 16, 17.+
[767] +De myster. Aeg. II, cap. 7.+
[768] +Lib. III, 10, 34.+
[769] +A. a. O. 38.+
[770] +Lib. III, 10, 39.+
[771] +A. a. O. 44.+
[772] +Lib. III, 11, 58.+
[773] +Lib. IV, 12, 16.+
[774] +Lib. IV, 12, 20.+
[775] +A. a. O. 21.+
[776] Ähnliche Vorfälle teilt auch +Frommann: De Fascinatione. Norimb.
1675. 4°.+ mit.
[777] +Lib. IV, 12, 34.+
[778] +A. a. O. 13, 43.+
[779] A. a. O. 44.
[780] +Lib. IV, 15, 11.+
[781] +A. a. O. 13.+
[782] +Lib. V, 16, 24.+
[783] +Lib. VI, 17, 11.+
[784] A. a. O. 13.
[785] +A. a. O. 27.+
[786] +Lib. VI, 18, 32.+
[787] +Lib. VII, 19, 9, 10.+
[788] +A. a. O. 20, 38.+
[789] +Lib. VIII, 21, 5.+
[790] +Lib. VIII, 23, 12.+
[791] +Ap. Gesch. 5, 19. 12, 7.+
[792] +Lib. VIII, 23, 19.+
[793] +A. a. O. 23, 26, 27.+
[794] +Hist. eccl. VI, 19.+
[795] Die Gedankenübertragung ist in solchem Falle stets von der
Willensthätigkeit des Übertragenden abhängig. Ist also der Wille des
Übertragenden ein böser, bleibt der übertragene Gedanke an der Schwelle des
Bewußtseins stehen und setzt er sich nur in körperliche Empfindung um, so
wird eine derartige psychische Operation stets irgendwelche
Krankheitserscheinungen im Gefolge haben, die um so greller sich geltend
machen, je schwächer die Seelenkräfte des Objekts und je stärker die des
Operierenden sind. Dies zugegeben, kann der Fall gedacht werden, daß +A+
auf +B+ in dieser Weise nachteilig einwirkt, so lange die Empfindung bei
+B+ nicht zum Bewußtsein gekommen ist; wenn dies aber geschehen ist und +B+
eine stärkere psychische Kraft besitzt als +A+, so wird +B+ auf gleiche
Weise reziprok wirken können, denn wie Paracelsus schon eben so naiv als
richtig sagt: »der stärkere Geist überwindet den schwächeren, der stärkere
wehrt sich besser und macht sich den schwächern unterthan.« Auf diese
einfache Formel läßt sich die ganze heilende wie schadende Magie, das
Maleficium, der böse Blick, das Beschreien und endlich der Heilmagnetismus
zurückführen. Darin begründet sich auch die alte Erfahrung, daß Frauen,
Kinder, Tiere &c., bei denen der Wille und überhaupt die psychischen Kräfte
wenig oder gar nicht zur Entwickelung gelangten, als der »Bezauberung« ganz
besonders unterworfen gelten.
[796] Vielleicht auch nur Experimentalpsychologen.
[797] +Enn. V. Lib. V. cap. 7.+
[798] +Enn. V. Lib. I, cap. 7. Lib. II, cap. 1.+
[799] +Enn. IV. Lib. III, cap. 17.+
[800] +Enn. V. Lib. I, cap. 4.+
[801] +Enn. III. Lib. II, cap. 1.+
[802] +Enn. V. Lib. IX, cap. 9. VI. Lib. VII, cap. 12.+
[803] +Enn. II. Lib. IV, cap. 4.+
[804] +Enn. III. Lib. V, cap. 3. V. Lib. I. cap. 6 u. 10. Lib. II, cap. 1.+
[805] +Enn. V. Lib. I, cap. 6.+
[806] +Enn. V. Lib. I, cap. 7.+
[807] +Enn. V. Lib. VI, cap. 4.+
[808] +Plotinos opusc. Stob. Eclog. Phys. pag. 113.+
[809] +Enn. VI. Lib. II, cap. 22.+
[810] +Loc. cit., cap. 3.+
[811] +Enn. VI. Lib. VII, cap. 14.+
[812] +Enn. III. Lib. VIII, cap. 2.+
[813] +Loc. cit., cap. 2.+
[814] +Enn. VI. Lib. IV, cap. 2.+
[815] +Enn. IV. Lib. VIII, cap. 3.+
[816] +Enn. VI. Lib. VII, cap. 9.+
[817] Sollte man nicht meinen, Plotin habe in seiner mystischen
Ausdrucksweise den Kampf ums Dasein und die Vererbungstheorie antizipiert?
[818] +Loco cit.+
[819] +Enn. IV. Lib. IV, cap. 60.+
[820] +Enn. IV. Lib. VIII, cap. 8.+ +Lib. VIII. cap. 4.+
[821] +Enn. I. Lib. I, cap. 12.+
[822] +Enn. V. Lib. III, cap. 13 u. 14.+
[823] +Loco cit.+
[824] +Enn. VI. Lib. IX. cap. 7.+
[825] +Loco cit.+
[826] +Enn. VI. Lib. IX, cap. 10.+
[827] +Enn. V. Lib. II, cap. 1.+
[828] +Porphyrius: Vita Plotini 18.+
[829] +De abstinentia I, 30.+ +I, 59.+ +II, 45, 53.+
[830] Diese und die im Folgenden hervorgehobene Stelle sind die einzigen
Spuren von der Lehre eines Seelenkörpers bei Porphyrius.
[831] +Sentenz 2, 3, 38, 39.+ +Stobaeus: Eclog. phys. Th. II, pag. 822.+
[832] +II, cap. 57 bis zum Schluß.+
[833] Dieser Satz Kiesewetters läßt auf einen sonderbaren Begriff desselben
von »Psychophysik« schließen. -- L. K.
[834] +Vates.+
[835] Die Neuplatoniker haben auch die persisch-jüdische Vorstellung guter
Dämonen als Engel und Erzengel in ihre Pneumatologie aufgenommen.
[836] Offenbar kannte Porphyrius die Erscheinungen des Hypnotismus und
Mesmerismus.
[837] Wohl eher mit einer _Hallucination_. -- L. K.
[838] Wie mir scheint mehr als genug. -- L. K.
[839] +De myst. Aegypt. Sect. I, cap. 5.+
[840] +De myst. Aegypt. Sect. I, cap. 3.+
[841] +Loco cit. S. I, c. I, 21.+
[842] +Sect. III, cap. 4.+ Nichts seltenes in Irrenhäusern. -- L. K.
[843] +De myst. Aegypt. I, 10. III, 3.+
[844] +Loc. cit. I, 12, 13, 15. V, 23.+
[845] +Loco cit. III, 3.+
[846] +Loco cit. III, 22, 28, 29.+
[847] +Sect. III, cap. 14.+
[848] +Sect. II, cap. 10.+
[849] Die Theorie der Truggeister finden wir bereits bei _Paulus_ vor,
welcher (+2. Cor. 11, 14+) vom Satan spricht, der sich in einen Engel des
Lichts verstellt. _Augustin_ sagt in der +Civitas Dei, B. XIX, cap. 9+: »Es
ist gewiß, daß jene Philosophen, welche die Götter zu ihren Vertrauten zu
haben glaubten, unter böse Geister geraten waren, von denen sie betrogen
wurden.« -- _Psellus_ sagt in seiner Schrift +De operatione Daemonum+:
»+Ante adventum boni spiritus frequens Daemonum coetus affluet et varii
generis variaeque formae spectra daemonica praecurrant et appareant, ab
omnibus partibus elementorum excitata, partim ac omnibus lunaris cursus
portionibus composita etc. imo cum laetitia et gratia quadam blanditiae
saepius occurentia, speciem bonitatis Initiato praebent.+« _Reuchlin_ (+De
verbo mirificio. Lib. II, cap. 1.+) fürchtet nichts mehr als diesen Betrug
der Geister, und _Luther_ sagt in seinen Tischreden, er wisse nicht, ob er
dem lieben Gott dafür danken solle, wenn er ihm einen Engel ins Haus
schickte, denn er würde sich kaum des Gedankens enthalten können, ob es
nicht vielleicht der Teufel sei, und so erzählte er denn auch bei dieser
Gelegenheit einige diesbezügliche erbauliche Anekdoten.
[850] +De myst. Aegypt. Sect. I, cap. 21.+
[851] +Loco cit., Sect. I, cap. 21.+
[852] +L. c. Sect. I, cap. 9.+
[853] Die Fürsten der Materie bei Jamblichus gleichen völlig den 7
höllischen Großfürsten des Höllenzwangs.
[854] Aus vorstehendem »Kaff« wird es, wenn Leute wie Jamblichus auch mit
zu den »Philosophen« gezählt werden, wohl verständlich, wie verächtlich
auch dieses Wort werden konnte. Tiefer konnte die griechische Philosophie
wohl nicht sinken. -- L. K.
[855] Ganz wie im Höllenzwang.
[856] +De myst. Aegypt. Sect. II, cap. 3-5.+
[857] +De myst. Aegypt. Sect. II, cap. 6 u. 9.+
[858] +Sect. II, cap. 7.+ Ganz wie im Höllenzwang.
[859] Die gleiche Idee herrscht noch im modernen Spiritismus.
[860] Wie im Höllenzwang.
[861] +De myst. Aegypt. Sect. II, cap. 8.+
[862] +In Alcib. p. 76.+
[863] +L. cit. 89.+
[864] +Edit. Commel. Paris 1596. P. 56, 59.+
[865] Diese Probe der vollständigen Paralyse des Neuplatonismus dürfte
genügen. -- L. K.
[866] +Occult. Phil. Lib. III, cap. 53.+
[867] +Zürich, 1776. 8°.+
[868] Im pythagoräischen Sinn.
[869] Wir haben hier also wieder einen eigenartigen Vergleich für die
Doppelnatur des Menschen, die Lehre von einem transcendenten und
empirischen Ich, wie sie schon den alten Mysterien nicht unbekannt gewesen
zu sein scheint, dann bei Plato, Aristoteles und neuerdings bei Kant und du
Prel sich vertreten findet. Vergl. S. 558ff., S. 613ff. oben.
[870] +Ammian XV, 9.+
[871] +Viscum L. album+, spielt noch jetzt als +mistle-toe+ bei der
Weihnachtsfeier in England eine Rolle.
[872] Das heutige +Anglesey+.
[873] Wer sich für den sog. Neo-Druidismus, der zur Zeit wie eine Abart des
Freimaurerwesens erscheint, des Näheren interessiert, sei auf den Aufsatz
von Paulo »_Enthüllungen aus den Druiden-Logen_« in der _Kritik_,
Wochenschau des öffentlichen Lebens (Berlin) III. Jahrgang Nr. 65. (25. I.
1896) S. 153-160 aufmerksam gemacht.
[874] Übe Enthaltsamkeit mit Zunge, Magen und --!