Über diese auch in der Kabbalistik ausgesprochene Lehre bemerkt der erste
Kommentator nur, daß dies daher komme, weil kein geschaffener Geist Gott
als ungeschaffenes Wesen begreifen könne. Psellos läßt sich auf keine
Erklärung ein und sagt nur, daß dieser Satz dem christlichen Glauben
widerspreche. Plethon hingegen äußert sich folgendermaßen:
»Obgleich geistige Wesen mittelst des Geistes wahrgenommen werden, entzieht
sich doch der Schöpfer auch diesem, wenn der menschliche Forschungsgeist
die Natur der Gottheit zu erforschen sich vermißt.«
Der zweiunddreißigste und letzte Aphorismus der ersten Fassung, der
zweiundzwanzigste bei Psellos und Plethon lautet:
1. »Der Vater aller Wesen flößt nicht Furcht ein, sondern den Trieb, ihm
gehorsam zu sein.«