Am freittage nach Jacobj hat die Denissche vnd Lubissche armada in der
see die schwedische schiffart angetroffen, vnd von morgens vmb 8 vhr an
mit inen geschlagen biß auff den abendt vmb sechs vhr. Es seind aber
die Schweden in der nacht nach dem gehalttenen schermmutzeln wider
nach den scheren gelauffen, dohin den Dehnen vnd Lubeckern vnmuglich
zu folgen, vnd nach deme ein mastbaum dem Lubisschen ammiralschieff
war abgeschossen worden, do were das Lubissche ammiralschieff gern
nach Dantzig gelauffen, das man einen neuen mastbaum in sein schieff
setzete. aber die Dehnischen haben nicht folgen wollen, sondern
gebeten, das man vnter Gottlandt gegen Wisbj lieff, welches ehemals
eine große kauffstadt gewesen. da wolten sie einen denischen edelman
so auff dem dehnischen vndterammiralschieff ein oberster gewesen,
begraben, deme der kopff im schermmutzel abgeschossen worden. Haben
derhalben die denissche vnd lubissche armada dohin gesetzet vnd ire
ancker fallen lassen vnd denselbigen todten zur erden bestedtiget.
Als sie nun nicht viel stunden alda verharret, hat sich so ein
grausamer sturmwindt gegen dem abendt erhoben, das man nicht anders
gemeinet, es sej ein erdbeben gewesen, welcher die gantze nacht
gewehret vnd die besten schieffe jemerlich etzliche zu grunde auff die
klippen geschlagen, etzliche mit wasser verfullet, das sie gesuncken
vnd sampt allem volcke vertruncken.
Von den lubisschen schiffen haben wir verloren den ammiral[195],
darauff der burgermeister, herr Bartholomeus Tinnappel genant gewesen,
mit haubtman, fenrich sampt allen knechten, schiffern und boßleuthen
geblieben. dergleichen ist verloren der vnterammiral vnd noch ein
schieff, das meerweib genanth, mit allem volck.
Aber von des konigs von Dennenmarcken armada ist in diesem storm
vmbkommen, der ammiral vnd vnterammiral sampt noch acht schiffen, die
grösten vnd besten, mit allem volck, so darauff gewesen, derer seelen
gott gnedig vnd barmhertzig sein wolle, dan es wirdt das volck, so
allenthalben darauff gewest, in die sieben tausend personen geschetzet,
die so erbermlich vmb ir leben kommen. Wir hetten villieber eine
feldtschlacht verlieren mögen, solt nicht so viel volcks vnd geschutz
sampt allerlej munition vnd prouianth verloren worden sein, als mit
dieser 13 schieff vntergang geschehen.
Was aber der Schwede auff seinen schieffen in diesem gehaltenen
schermmutzeln durch vnser geschütze verloren, vnd wie es seinen
schieffen in den storm ergangen, solches konnen wir noch nicht
erfharen, den es sind wenig feilschusse[196] von den vnsern in die
schwedische schieffe geschehen. das aber gottes wetter vnd windt vns so
grausamen schaden gethan, mussen wir vnsern sunden die schuldt geben
vnd dem almechtigen gott in sein gerichte heimstellen.
Es ist itzt in dieser stad von weibern vnd kindern ein solch heulen,
weinen vnd klagen, das es einen stein erbarmen möchte. Gott wolle vns
trösten vnd hinforder besser glück geben.
Dieser schieff vntergang ist geschehen am sontage nach Jacobj.
Den 21. tag Augusti sind zwene vnsere rathsherrn mit vnser pincken[197]
wider zu hause aus der see ankommen, welche noch aus dem storm sind
erhalten worden. Auch seind diesen morgen den 22. tag Augusti zwej
Orlagerschieff[198] aus vnser armada zu Tramunde vor die hafen
angelanget, die gott aus der notth errettet. wo die andern sind, weiß
man noch nicht eigentlich, hoffen aber, das sie in guten hafen liegen.
+Außen:+
Zeittung von dem erliddenen schaden der Denischen vnd Lubischen
schiffart. Datirt den 22. tag Augusti in Lubeck anno 1566.
Beilage 2 (von anderer Hand).
Zeitung auß Dennemarck vonn vnnsernn kriegesvolck, so zu lannde nach
Schwedenn gezogenn sein, kann ich euch nicht verhaltenn, das sie alle
durch die klippenn vnnd holenn weg seinn vnnd vnnser volck habenn
drei blockheuser vonn dem Schwedenn bekommen vnnd 18 stuck groß
geschutz. so habenn die vnnsern viel volck verlorenn. Frantz Banner
vnnd Josua Cwalenn[199] habens meiste volck verlorenn vnnter jhrenn
fahnenn. auch sinndt dar viel vonn denen zu fuße erschossenn, also das
viel volcks ist vmbkommenn so wol auf des Schwedenn, als auf vnnser
seitenn. doch hatt vnnser volck die vberhanndt behaltenn vnnd sinndt
nun vber die bößenn wege kommenn, also das sie nun guetenn wegk habenn
biß vor denn Stockholm. Daniel Rantzaw hatt zurucke geschriebenn,
das sie jhm soltenn eine freie offene straß haltenn, da sie möchtenn
zufhur bekommen, so wolt er mit gottes hulf sein windterleger vor
denn Stockholm schlahenn. so ist Heinrich Brade aufgezogenn mit 10
fahnenn hollenndischen burenn, auf das er denn annder zu hulf kommen
sol, so das sie nun freie zufuhr vonn prouiandt bekommenn konnenn.
so verhoffenn wir mit gottes hulffe, es sol zu einem guetenn ennde
gereichenn. Nach dato haben wir zeitung bekommenn, das Daniel Rantzaw
Warsteinn sampt dem schlosse erobert habenn sol. gott gebe jhm ferner
seinenn segenn.
+Außen:+
Zeittungen, wie es vmb den schwedisschen krieg zu lande stehe.
3.
Gottes gnad vnd fried durch Christum Jhesum vnsern heiland, erbar
vnd vhester grosgonstiger lieber herr vnd förderer. Euer herrn eines
erbarn vhesten vnd wolweisen raths der stadt Nurmbergk antwortt[200]
auff mein vberschickt buch der colloquien Lutherj sampt der 20
goltgulden verehrung hab neben euerm an mich gethanem schreiben jch
jungst bej meinem bothen wohl empfangen. Sage einem erbaren vhesten
vnd wolweisen rath meinen grosgonstigen vnd gebietenden herrn fur dieß
stadlich geschenck vnd verehrung dienstliche vnd vleissige dancksagung,
wils auch vmb ihre hehrlickeit zu verdienen vnd zu verschulden mich
bevleissigen. vnd fur die angewanthe förderung bin ich euer ehrenvhest
auch danckbar. wils hinwider zu verdienen willig befunden werden.
Bitte auch einem erbarn, vhesten vnd wolweisen rath von meiner wegen
hoche vnd dienstliche dancksagung fur die verehrung zu thun, vnd
weil ich itzt vergebliche zufellige bothschafft aus Erffurdt gegen
Norimberg hat, so hab ich nicht vnterlassen konnen, euer ehrenvhest
dieß briefflein mit zuschreiben, vnd fuge derselbigen zu wissen, das
ich aus der graffschafft Mansfeld mich in Erffurdt wesentlich[201]
begeben, vnd alda in der Kirchen zun predigern das pfarrampt angenommen
vnd mich wider ins predigtampt begeben hab. der liebe gott wolle mir
seinen heiligen geist vnd gnade darzu mildiglich verleihen. Vnd kan
euer ehrenvhest nicht pergen das die echter noch alle zu Gotha sind,
vnd man alda itzt viel abreitens hat. man hat auch innerhalb 14 tage
im Duringer walde bej funfftausend klaffter holtz fellen vnd hauen vnd
in großer eile nach der vhestung fuhren lassen, dergleichen aus dem
lande eine große prouianth in die vhestung gebracht, also das iederman
gefurcht, es würde ein neuer lerm für der handt[202] sein. aber es
ist (got lob) noch alles stille. vnd ist wohl etwas im werck gewesen,
als das der churfürst zu Sachsen nach absterbung des ertzbischoffs zu
Magdeburg gerne die bejden stiffte Magdeburg und Halberstadt hette an
sich gebracht. Nun wollens die marggraffen zu Brandenburg aus iren
henden nicht lassen vnd haben dem capittel furgeschlagen marggraf
Hans Georgens sohn oder des hertzogen von der Lignitz sohn, welcher
churfurst Joachims zu Brandenburgs tochter sohn ist. vnd wollten
derer einen gerne zum bisschofe haben, auff das die marggrafen diese
bejde stifte an der handt hetten. Vnd haben auch die marggrafen viel
postirens[203] itzt gegen Gotha, das sichs ansehen lest, als sej es
itzt ein kuchen.[204] Aber der churfürst zu Sachsen thut itzt gahr
gemache vnd halte es auch darfur, er werde sich vmb diese stiffte nicht
annemen, den daraus gahr ein großer lermen im deutschen lande erfolgen
durffte.
Grumbach lest ein neue buch zu Jhena drucken, dorinnen er sich
verantworttet wider des von Schwartzburgs aufflage vnd die vrgichten,
das er leuthe solt abgeferttiget[205] haben den churfursten lassen zu
erschießen. Diese bucher werden nichts guths anrichten. Gott wolt es
gnediglich abwenden.
Hat euer ehrenvhest gewisse zeittung, wie es in Vngern stehe vmb der
keiserlichen matt. kriegsvolck, so bitte ich dienstlich euer ehrenvhest
wolten mirs mittheilen. Gegeben zu Erffurd den freittag nach Burckhardj
[18. October] anno 1566.
Euer ehrenvhest williger diener
Joannes Aurifaber.
+Außen:+
Dem erbarn vnd vhesten Paulus Behaim, rathsherrn zu Norimberg meinem
großgonstigem lieben herrn vnd förderern Norimberg zu handen.
+Meißen.+ W. +Loose+.
Die heraldischen Wecken.
Die sogen. Wecken[206] kommen schon seit der ältesten heraldischen Zeit
in zweifacher Eigenschaft in den Wappen vor:
I. als heraldisches Muster (dessin) und
II. als heraldische Figur (künstliche).
In der alten Züricher Wappenrolle finden sich verschiedene Beispiele
von beiden Gattungen, und zwar ad I in den Wappen Nr. 18, 21, 180, 185
und 559 und ad II in den Wappen Nr. 153, 359, 389 und 391. Ich theile
hier Abbildungen mehrerer dieser Wappenschilde mit, und erlaube mir,
einige allgemeine Bemerkungen beizufügen, welche allerdings für den
Heraldiker von Fach nichts Neues enthalten, aber manchem Freunde der
edlen Heroldskunst unter den Lesern dieser Blätter doch nicht ganz
unerwünscht sein dürften.
Ad I. Geweckte Schilde und Felder. Fig. 1. „Baiern“ (Nr. 18): ein von
Weiß und Blau geweckter lediger Schild; Fig. 2. „Tek“ (Nr. 21): ein
von Gelb und Schwarz geweckter lediger Schild[207]; Fig. 3. „Criech“
(Nr. 185): ein getheilter Schild, oben ein von Weiß und Schwarz
gewecktes Feld, unten ein rothes Feld; Fig. 4. „Grünberg genannt
Salzfaß“ (Nr. 559): ein schräg getheilter Schild, oben ein wachsender
rother Leopard, unten von Weiß und Blau geweckt.
[Illustration: Fig. 1.]
[Illustration: Fig. 2.]
[Illustration: Fig. 3.]
[Illustration: Fig. 4.]
Ad II. Wecken als Figuren. Fig. 5. „Friberg“ (Nr. 153): im blauen
Schilde 3 weiße Wecken[208]; Fig. 6. „Egkher“ (Nr. 359): von Schwarz
und Weiß getheilter Schild mit 3 weißen Wecken im schwarzen Felde;
Fig. 7. „Schaler“ (Nr. 389): im rothen Schilde 5 (schrägbalkenartig)
schräg an einander gestellte weiße Wecken[209]. Bei Blasonierung
eines mehrfarbigen heraldischen Musters kann von einer Tinktur des
betreffenden +Feldes+ eben so wenig die Rede sein, wie von
+Figuren+ und von einer bestimmten +Zahl+ der einzelnen
Plätze, die sich ohnehin mit der Schildform beliebig verändert.
[Illustration: Fig. 5.]
[Illustration: Fig. 6.]
[Illustration: Fig. 7.]
Beide Tinkturen haben ganz die gleiche Eigenschaft; denn sie sind
organisch zu dem betreffenden heraldischen Muster miteinander verbunden
und bilden zusammen nur eine zusammengesetzte Tinktur, gehören somit
ebenso zu den „ledigen Wappen“, wie die mit einer einzigen Tinktur
(ohne Figur)[210].
Es gibt aber auch +Wappenbilder+ von +zusammengesetzter+ Tinktur.
Der Adler im Wappen von „Maͤrhern“ (Mähren, Nr. 81) ist z. B. weder ein
weißer Adler mit rothen Würfeln, noch ein rother mit weißen Würfeln
oder Schach, sondern ein von Weiß und Roth geschachter Adler.
Alle heraldischen Pelzmuster sind +zusammengesetzte+ Tinkturen
kat’exochän; z. B. der Adler im Wappen von „Froburg“ (Nr. 28) und der
Fürstenberg’sche Schildrand (Nr. 37) von weiß und blauem Kürsch, und
der öttingen’sche Schildrand (Nr. 29) von gelb und rothem Kürsch. So
sind auch die beiden kreuzweise über den rothen Schild der „Gutenberg“
(Nr. 91) gelegten weiß und blauen Streifen keine weißen Streifen mit
blauen „Eisenhütlein“[211], sondern einfache Pelzstreifen.
Ebenso verhält es sich mit allen heraldischen Mustern[212]. +Daher ist
das bayerische Stammwappen einfach ein von Weiß und Blau geweckter
lediger Schild.+ Es kann also eben so wenig von blauen Wecken im weißen
Feld oder umgekehrt die Rede sein, als von einer bestimmten Zahl von
Wecken (resp. Felderlein oder Plätzen), oder von Bezeichnung einer der
beiden Tinkturen als „Hauptfarbe“[213].
Wenn früher dieses Wappen als „blaw und weiß Wegk“ blasoniert wurde, so
beweist das nur, daß beide Tinkturen +zusammen+ das Wappen bildeten.
Wenn aber damals und später von einer bestimmten +Zahl+ von Wecken die
Rede ist, so ist das eben einfach einer jener heraldischen Verstöße
unserer +deutschen+ Heraldiker, über welche eine wissenschaftlichere
Kritik längst den Stab gebrochen hat.
Schon vor anderthalb hundert Jahren sagte Trier: „Die Hertzoge zu
Bayern führen schrägrechts von Silber und Blau geweckt. Die Zahl der
Reyhen wird bey dem Geweckten im Blasoniren nicht benamet, zuweilen
aber zehlet man die Felderlein,[214] doch ist die Zahl derselben selten
ausgemacht. Zum Exempel in gegenwärtigem hertzoglichen Bayrischen Wapen
wird von vielen die Zahl der Felderlein auf ein und zwantzig gesetzt.
Die Menge aber der Münzen und anderer Monumenten, wo diese Zahl nicht
beobachtet worden, zeiget, daß es dißfalls willkührlich sey;“ und O.
T. v. Hefner sagt[215]: „daß man die einzelnen +Weken+ gezält habe,
dafür finde ich nur ein Beispiel im Wappenbriefe der Stadt Gundelfingen
vom Jahre 1462, wo es heißt: „etc..... den dritten Tailn des Wappens
Bayerland, das sind siben blaw und weiß Wegk“ (siehe mein Wappenwerk,
I. 1, S. 15). Aber hundert bayerische Siegel und Wappen geben Beweis,
daß man es mit den 21 Weken nie so genau genommen habe.“
Schließlich will ich noch bemerken, daß die besäeten und bestreuten
Wappenschilde (+ohne+ oder +mit+ einem eigentlichen Wappenbilde) auch
unter die heraldischen Muster gerechnet werden können, da die +Zahl+
der Bilder auch bei ihnen willkürlich ist und sich nach der Größe und
der Form des Schildes richtet. Es wird wol keinem Kenner einfallen, im
alten Wappen von Frankreich (Nr. 13) -- (d’azur semé de fleurs-de-lys
d’or,) die +Zahl+ der Lilien anzugeben, oder in dem Wappen von
„Klingen“ (Nr. 138) die 10 Schindeln als feststehende +Normalzahl+ --
dieselben für +dieses+ Wappen annehmen zu wollen[216].
+Kupferzell.+ F.-K.
Zur Geschichte der Giesserfamilie Hilger in Freiberg.
Der Görlitzer Magistrat schreibt am 24. Juni 1521 an den Glockengießer
+Andreas Hilliger+ zu Breslau einen Brief folgenden Inhalts: Nachdem
wir wegen der Glocke (für die Peterskirche) mit Euch haben reden
lassen, haben wir unserem Diener Fabian befohlen, Euch Kupfer und
anderes Zubehör zu beschaffen. Auch findet Ihr inliegend (es ist aber
nur das Concept des Schreibens im lib. missiv. erhalten!) der Stadt
Wappen mit etzlichem Texte zu St. Peters Bilde. -- Der Name Hilliger
ist unzweifelhaft nur eine andere Form für den obigen Zunamen, als
deren Träger Lübke (deutsche Renaissance II, S. 783) zuerst die Brüder
+Wolf+ und +Oswald+ zu Freiberg zum Jahre 1545 als Hersteller der
großen Dedications-Tafel von Bronze in der Torgauer Schloßkirche laut
Inschrift anführt. In Rücksicht auf den Zeitabstand dürfte nunmehr in
dem Meister Andreas der Vater jener Künstler zu suchen sein, der gewiß
nur vorübergehend seinen Aufenthalt in Breslau genommen hatte. Die
Vermuthung stützt sich auf folgende Angabe der Görlitzer Rathsannalen
(Script. rerum Lusaticarum III, S. 425), wo es zum Jahre 1516 heißt,
daß der Rath im Einverständniß mit den Kirchenvätern eine neue Glocke
für St. Peter einem +Kannengießer von Freiberg+ angedingt habe, welcher
den Guß derselben durch seine zwei Söhne am 26. September d. J. im
Parchen jenseits des Frauenthurmes habe ausführen lassen. Sie wog 165
Centner, und von je einem bekamen die Verfertiger 2 Mark Görlitzer
Währung. Man ist versucht, die drei Ungenannten für Andreas, Wolf
und Oswald Hilger zu halten, welche letztere beide nach anfänglich
handwerksmäßigen Leistungen zur wirklichen Künstlerschaft sich werden
aufgeschwungen haben.
Im Breslauer Zeughaus befand sich ein Geschütz von 87 Centnern, genannt
die alte Sau. Es trug die Inschrift: „Hilf Gott aus Noth, der Junge ist
todt.“ Von dem Gießer +Michael Heiliger+ (sic!) aus Meißen, welcher den
Guß desselben 1543 vollzog, weiß die Sage Aehnliches zu erzählen, wie
von dem Meister der Sünderglocke zu Breslau.
+Bunzlau.+ +Dr. Ewald Wernicke+.
Verantwortliche Redaction: Dr. +A. Essenwein+. Dr. +G. K. Frommann+.
Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in
Nürnberg.
Gedruckt bei +U. E. Sebald+ in Nürnberg.
Mit einer Beilage.