=-la= s. Lah.
=-lach, -lacher= s. Loh.
=Lachenicht= III. Satz-N. Auch _Lachnit_.
=Lachmann= s. Loh.
=Lachner= III. „einer aus Lachen“ (O. 18 mal Rud.).
=-laf= a) deutsch s. Laif b) slawisch, eig. slaw. „Ruhm“, wobei
das s mit einem vorhergehenden t zu z oder tz verschmilzt: _Butzlaf_
(S. 6. 90). _Mitzlaff_ („Schwertruhm“). _Panzlaf_ u. a.
=Lafrenz= s. Laurentius.
=Lage= III. in ON. kann nach Förstemann Ortsnamen S. 128 dem ahd.
lâga Lage (situs) etwa in der Bed. „Wohnort“ entsprechen oder einen
tiefliegenden Ort bezeichnen: altnord. lâg Senkung des Bodens, niederd.
leeg niedrig. Fast ausschließlich im nordwestlichen Deutschland (auch
in Flurnamen).
FN. _Zurlage_. -- _v. Dincklage_. _Graflage_. _Kamplage_.
_Snethlage_. _Steinlage_. _Weglage_.
=Lah= III. 1) mhd. lache „Pfütze, Lache“ 2) mhd. lôch „Gebüsch“ 3)
Lage.
FN. _Kälberla_. _Kamla_ (= Kampla). _Honerla_ (1507: Honderlage =
Hunrichlage.)
=Laiber= s. Laif.
=LAIC= I. zu got. laikan „springen“, laik „Lied, Tanz“, ahd. leih
„Spiel“ (Kampfspiel), mhd. leichen „spielen“ (noch in Luthers Bibel:
wider den Stachel löken d. i. ausschlagen).
FN. Lecard: _Leichardt_; _Leichert_ -- _Leikert_.
(Laicowig): _Leggewig_.
Einstämmige Kürzung Laic-.
Laico: _Leich_ -- _Leyck_ -- _Liche_.
Häufiger auslautend (60 mal Först.):
_-lich_: _Gerlich_.
_-lick_: _Göttlick_.
_-lach_: _Gerlach_.
_-lei_: _-ley_: _Thierley_.
=LAIF= I. zu got. laifs überlebend, ahd. leiba, mhd. leibe
Überb~leib~sel; daher in Namen wohl den Überlebenden d. i. „Sohn“
bezeichnend. Berührt und mischt sich mit Liub.
FN. Leibher: _Laiber_, _Leiber_.
Einstämmige Kürzung. Patr. A. Laiping: _Leibing_.
Auslautend seit dem 4. Jh. (in 81 Namen Först.):