Nr. 64; _Nawadir_, S. 25; Griechisch, Nr. 32; Serbisch, S. 123 ff. und
81 ff.
Vgl. P. Sébillot, _Contes et légendes de la Haute-Bretagne_, Nr. 100:
_L’âne du Jaguen_ in der _RTP_, XXIV, S. 202 ff.
65. _Volksbuch_, Nr. 65; Barker, S. 66; _Sottisier_, Nr. 235; Ethé,
S. 243; Tewfik, Nr. 12; Nouri, S. 55 ff.; _Tréfái_, Nr. 65; Mardrus,
S. 94 ff.; _Nawadir_, S. 25; Kuka, S. 216 ff.; _Fourberies_, Nr. 29;
Griechisch, Nr. 120; Walawani, S. 156; Serbisch, S. 24; Kroatisch, S.
100 und 6 ff.; Murad, Nr. 5; Pann, S. 331.
Köhler, I, S. 491; Gazeau, S. 201 ff.; _Fourberies_, S. 60; _Tréfái_,
S. 12 und 16; Basset im _Keleti Szemle_, I, S. 221 ff.
Die Schnurre ist nichts als eine glückliche Steigerung der Anekdote von
Scipio Nasica und dem Dichter Ennius, die bei Cicero, _De oratore_,
II, 68, 276 erzählt wird und ohne Namen im _Philogelos_ als Nr. 193
wiederkehrt. Vgl. zu dieser Fassung, wo der Besucher zwar der Magd oder
dem Diener, aber nicht dem Herrn selber glaubt, daß dieser nicht zu
Hause sei, die Nachweise Österleys zu Kirchhofs _Wendunmuth_, III, Nr.
139, ferner Castiglione, _Il Cortegiano_, II, c. 75 (hg. v. Wesselski,
I, S. 207 und 321), Lodovico Carbone, _Facezie_, ed. da Abd-el-Kader
Salza, Livorno, 1900, S. 34, Nr. 29, Guicciardini, _Detti, et fatti
piacevoli et gravi_ (1. Ausg. 1565), Venezia, 1581, S. 153 ff., _Tales
and Quicke Answeres_ (ca. 1535), Nr. 112 (Hazlitt, I, S. 126 ff.), _The
Jests of Scogin_, S. 140 ff., _The Pleasant Conceites of Old Hobson
the Merry Londoner_ (1. Ausg. 1607), Nr. 35 (Hazlitt, III, S. 51),
_Oxford Jests Refined and Enlarged_, London, 1684 bei Ashton, _Humour,
Wit and Satire_, S. 235, Gaspar Lucas Hidalgo, _Diálogos de apacible
entreteniemento_ (1. Ausg. 1605), diál. I, cap. 2 in _Extravagantes_,
Barcelona, 1884, S. 31 usw.
Parallelen zu unserer Version stehen bei Juan de Timoneda, _Sobremesa y
alivio de caminantes_ (1. Ausg. 1563), p. II, c. 62 in der _Biblioteca
des autores españoles_, III, S. 182, nach diesem bei Zabata, _Diporto
de’ viandanti_, S. 80, in der _Arcadia in Brenta_ S. 397 ff., bei
Casalicchio, _L’utile col dolce_ (1. Ausg. 1671), c. I, d. 8, a. 4,
Venezia, 1708, S. 144, bei Baraton, _Poesies diverses_, Paris, 1705, S.
189, in den _Pantagruéliques_ (1. Ausgabe 1854), Turin, 1870, S. 58,
bei Büttner, _Suaheli-Literatur_, I, S. 88 und II, S. 87 ff. und bei
Roda Roda, S. 222 ff.
66. _Volksbuch_, Nr. 66; Barker, S. 66 ff.; _Sottisier_, Nr. 75 (1.
Teil); _Tréfái_, Nr. 66; _Nawadir_, S. 25; Griechisch, Nr. 95.
Köhler, I, S. 488 ff.; Gazeau, S. 202; _Fourberies_, S. 41.
Vgl. das 6. Abenteuer Guru Paramártans, wo einem Schüler Gurus
mitgeteilt wird, daß sich Gurus Tod durch das Erkalten seiner Lenden
anzeigen werde (Österley in der _Z. f. vgl. Litg._, I, S. 67 ff.). Bei
W. F. O’Connor, _Folk Tales from Tibet_, 2. ed., London, 1907, S. 30
ff.: _The story of the foolish young mussulman_ werden gelbe Fußsohlen
als ~Todeszeichen~ angegeben.
Zu dem Zuge vom ~eingebildeten Toten~ vgl. die Nrn. 46, 49, 121, 141
und 382.
67. _Volksbuch_, Nr. 67; _Sottisier_, Nr. 305; Tewfik, Nr. 35;
_Tréfái_, Nr. 67; Griechisch, Nr. 96; Serbisch, S. 109 und 35;
Kroatisch, S. 13.
68. _Volksbuch_, Nr. 68; Barker, S. 67 ff.; _Sottisier_, Nr. 102;
Tewfik, Nr. 34; _Tréfái_, Nr. 68; _Nawadir_, S. 26; Griechisch, Nr. 97;
Serbisch, S. 14 ff.; Kroatisch, S. 13.
_Tréfái_, S. 16.
69. _Volksbuch_, Nr. 69; Barker, S. 68 ff.; _Tréfái_, Nr. 69; Nawadir,
S. 26; Griechisch, Nr. 99; Serbisch, S. 189.
Köhler, I, S. 492 ff.; Tréfái, S. 12.
~Fröschen Geld gegeben~: Dazu vgl. außer der bei Köhler, III, S. 14 und
im _Archiv für slavische Philologie_, XXII, S. 304 und 309 angegebenen
Literatur noch Krauss, _Sagen und Märchen der Südslaven_, S. 244 ff.,
Pitrè, _Novelle popolari toscane_, S. 180 (Giucca), Landes, _Contes
et légendes annamites_, Saigon, 1886, S. 320, Merkens, I, Nr. 39, und
Keller, _Schwaben_, S. 98 ff.
70. Barker, S. 69 ff.; _Volksbuch_, Nr. 70; _Sottisier_, Nr. 68;
Nouri, S. 123 ff.; _Tréfái_, Nr. 70; _Nawadir_, S. 26; Kuka, S. 217;
Griechisch, Nr. 98; Kroatisch, S. 18 ff.; Murad, Nr. 22. Die erste
Frage allein als Inhalt einer selbständigen Erzählung: Tewfik, Nr. 51;
Serbisch, S. 31.
Köhler, I, S. 492 ff.; Gazeau, S. 202 ff.; _Fourberies_, S. 39;
Hartmann, S. 64 ff.
Die außerordentlich reiche Literatur über das Motiv der ~drei Fragen~
hat A. L. Jellinek im _Euphorion_, IX, S. 159 zusammengestellt; dazu
kommen noch: De Puymaigre im _Archivio_, III, S. 98 ff.; Basset,
_Loqmân berbère_, Paris, 1890, S. LXI ff.; Ad. Rittershaus, _Die
neuisländischen Volksmärchen_, Halle a. S., 1902, S. 404 ff.; Letterio
di Francia, _Franco Sacchetti novellatore_, Pisa, 1902 (= vol. 16
der _Annali della R. scuola normale superiore di Pisa, Filologia e
filosofia_), S. 112 ff.; Meißner, _Neuarabische Geschichten aus dem
Iraq_, S. 89 ff.; Menéndez y Pelayo, _Origenes de la Novela_, II, S.
LVIII ff.
71. _Sottisier_, Nr. 61; Cantimir[117], I, S. 164; De la Croix, I, S.
153 ff.; Flögel, S. 176 ff.; Hammer, I, S. 629 ff.; Doran, S. 73 ff.;
Nick, I, S. 147 ff.; Murad, Nr. 24. An allen diesen Stellen handelt es
sich um Feigen, die der Hodscha statt der zuerst in Aussicht genommenen
Quitten dem Sultan Timur überbringt. In den folgenden Fassungen
variieren die als Geschenk gebrachten Früchte und statt Timurs ist es
der Bei, Hegemon, Beg, Pascha oder Kaid, der sie erhält: _Volksbuch_,
Nr. 71; Barker, S. 77 ff.; Nouri, S. 151 ff.; _Tréfái_, Nr. 71;
_Nawadir_, S. 26; _Fourberies_, Nr. 25; Griechisch, Nr. 100; Serbisch,
S. 141 ff. und 186 ff.; Kroatisch, S. 77 ff.; Pann, S. 333 ff.
Köhler, I, S. 494 ff.; Gazeau, S. 203 ff.; _Fourberies_, S. 37 ff.;
_Tréfái_, S. 6 ff.; vgl. ferner Cloustons Abhandlung »_Luckily, they
are not peaches_« in den _Popular Tales und Fictions_, II, S. 467 ff.
In der Anmerkung zur 68. Facetie Arlottos (I, S. 226 ff.) ist der
Anfang einer Erzählung des Midrasch _Wajikra rabba_ mitgeteilt worden,
die eine Parallele zu diesem Schwanke Nasreddins darstellt; hier folge
nunmehr der Schluß:
Der König befahl, daß man ihn vor das Tor des Palastes setze und jeder
Aus- und Eingehende ihn mit seinen Feigen ins Gesicht werfen solle.
Am Abende wandte er sich von da weg und ging nach Hause und erzählte
seinem Weibe: »Alles, was mir begegnet ist, habe ich dir zu danken.«
»Geh,« sprach sie zu ihm, »schwatze es deiner Mutter vor; gut, daß es
nur Feigen und nicht Ethroge und daß sie reif und nicht unreif waren.«
Die älteste abendländische Version dieser Schnurre, die auch bei Kuka,
S. 217 ff. wiederkehrt, scheint eine der _Cento novelle antiche_
zu sein; in Gualteruzzis Texte ist sie die 74., in dem Borghinis
die 73. (Ausgabe Milano, 1804 = vol. I der _Raccolta di Novelle_,
S. 193 ff., wo nach D. M. Manni eine Parallele gegeben und auf das
Sprichwort _Manco male, ch’elle non furon pesche_ verwiesen wird; ed.
Biagi, Firenze, 1880, S. 107 ff.; ed. Sicardi, Straßburg, o. J., S. 95
ff.) Eben diese Novelle, zu der man D’Ancona, _Romania_, III, S. 180
vergleiche, wird von Seb. Pauli in der _Modi di dire toscani_, zit.
Ausg., S. 259 ff. nach Ménage zur Erklärung des Sprichwortes _Fortuna
che non furon pesche_ herangezogen und mit der auch von Clouston,
a. a. O. zitierten Geschichte von dem Feigentribute von Poggibonsi
zusammengestellt. Denselben Stoff behandeln Tomaso Costo in einer
Novelle des 5. Tages seines zuerst 1596 erschienenen _Fuggilozio_,
deren Argument lautet: _Il re Francesco donando a molti gli vien
portata una soma di zucche da un malizioso contadino, a cui son tratte
per la testa_ (Venetia, 1604, S. 331 ff.) und die _Arcadia in Brenta_,
S. 36 ff.; mit einem andern Motive ist er verquickt bei D’Ouville,
_L’Elite des contes_ (1. Ausg. 1641), Paris, 1873, S. 48 ff.: _Autre
naïveté_.
Eine serbische Variante in der _Anthropophyteia_, III, S. 363 ist
deshalb bemerkenswert, weil sie an die oben, S. 211 erwähnte Strafe des
Rhaphanizein erinnert.
Zweifellos scheint es mir zu sein, daß dieser Schwank und die bekannte
Fabel von der Eichel und dem Kürbis (s. unten Nr. 513) in einem
Zusammenhange stehn.
72. Volksbuch, Nr. 72; Barker, S. 78 ff.; _Sottisier_, Nr. 65 (hier
wieder von Timur); _Tréfái_, Nr. 72; Griechisch, Nr. 104; Serbisch, S.
175 ff.
_Tréfái_, S. 8.
Köhler, I, 416 ff.
73. Volksbuch, Nr. 73; _Sottisier_, Nr. 64 (von Timur); _Tréfái_, Nr.
73; Griechisch, Nr. 105; Serbisch, S. 110. Anders E. Sachau, _Skizze
des Fellichi-Dialekts von Mosul_, Berlin, 1895, S. 70, wo dem Molla
Nasreddin eingeredet wird, sein junger Stier sei ein Pferd.
74. _Sottisier_, Nr. 224; _Volksbuch_, Nr. 74[118]; _Tréfái_, Nr. 74;
Mardrus, S. 110; Griechisch, Nr. 106; Kroatisch, S. 90 ff. Die Frage,
wodurch sich Nasreddin von einem Esel unterscheide, die bei Mardrus
fehlt, als Nr. 25 bei Murad.
Köhler, I, S. 496.
75. _Volksbuch_, Nr. 75; Barker, S. 80 ff.; _Sottisier_, Nr. 62;
Tewfik, Nr. 39; Nouri, S. 114 ff.; _Tréfái_, Nr. 75; Griechisch, Nr.
107 und 154; Τὰ 52 Παραμύθια, Athen, o. J., S. 81 ff., Nr. 33: Ὁ
Βοεβόδας καὶ ὁ Ναστραδὶν Χόντζας Serbisch, S. 16; Kroatisch, S. 15;
Murad, Nr. 15; Pann, S. 334 ff.
Köhler, I, S. 496; _Fourberies_, S. 38; Hartmann, S. 63; _Tréfái_, S. 12
Die ausgiebigsten Nachweise zu dieser oft behandelten Geschichte, die
der Hauptsache nach mit der 4. Novelle des 6. Tages im _Dekameron_
(übersetzt von Wesselski, Leipzig, 1909, II, S. 228 ff.) übereinstimmt,
gibt Bolte in seiner Ausgabe der _Schwankbücher_ von Montanus,
Tübingen, 1899, S. 613 ff. und abgedruckt sind sie bei Lee, _The
Decameron_, S. 177 ff.; einige Nachträge bei Hans Sachs, _Sämtliche
Fabeln und Schwänke_, III, S. 255. Es sei noch auf folgende Parallelen
verwiesen: _Le Parangon des Nouvelles honnestes et delectables_ (1.
Ausg. 1531), Paris, 1865, S. 36 ff.: _De la grue qui n’avoit qu’une
cuisse_; Garibay, _Cuentos_ (Mitte des 16. Jahrhunderts) bei Paz y
Melia, _Sales españolas_, II, S. 61; Melchor de Santa Cruz, _Floresta
española_ (1. Ausg. 1574), Bruxellas, 1598, p. II, c. 2, Nr. 62 (vgl.
Menéndez y Pelayo, _Origenes de la Novela_, II, S. XLIII), schlecht ins
Deutsche übersetzt bei Chr. Lehmann, _Exilium melancholiae_ (1. Ausg.
1643), Straßburg, 1669, E, Nr. 75, S. 122 ff.; _England’s Jests Refin’d
and Improv’d_, 3^{rd} Edition, London, 1693 bei Ashton, S. 291 ff.;
Zincgref-Weidner, IV, S. 184; Harsdörfer, _Ars apophtegmatica_, S. 198,
Nr. 918; Merkens, I, S. 65 ff., Nr. 77.
Die Antwort Nasreddins: »Hierzulande haben die Gänse nur ein Bein«
entspricht der Antwort, die in der 75. Novelle der Gualteruzzischen
Ausgabe der _Cento novelle antiche_ (ed. Biagi, Firenze, 1880, S.
108 ff., ed. Sicardi, Straßburg, o. J., S. 96 ff.) der Spielmann dem
Herrgott gibt: »E non ànno ernioni quelli (chavretti) di questo paese«.
Zu dieser Erzählung vgl. Bolte bei Montanus, S. 562 ff.
76. Barker, S. 82 ff.; _Volksbuch_, Nr. 76; _Sottisier_, Nr. 97;
_Tréfái_, Nr. 76; Griechisch, Nr. 108; Serbisch, S. 167 ff.
Basset in der _RTP_, XI, S. 498; _Tréfái_, S. 20; Horn, S. 71
(Karakusch); _Volksbuch_ (Decourdemanche), S. 126 ff. (Karakusch).
Clouston, _Noodles_, S. 86 ff.
77. _Volksbuch_, Nr. 77; Barker, S. 83 ff.; _Sottisier_, Nr. 73; Ethé,
S. 247 ff.; Tewfik, Nr. 38; Nouri, S. 159 ff.; _Tréfái_, Nr. 77;
_Nawadir_, S. 26; Griechisch, Nr. 47; Walawani, S. 154; Serbisch, S.
126 ff. und 15; Kroatisch, S. 14 ff.; Pann, S. 341.
Köhler, I, 496; Clouston, _Flowers_, S. 69; _Fourberies_, S. 40 ff.;
_Tréfái_, S. 27.
78. _Volksbuch_, Nr. 78; _Sottisier_, Nr. 191; Tewfik, Nr. 6; _Tréfái_,
Nr. 78; Mardrus, S. 97 ff.; _Nawadir_, S. 27; _Fourberies_, Nr. 6;
Griechisch, Nr. 140; Serbisch, S. 34.
79. _Volksbuch_, Nr. 79; Barker, S. 84 ff.; _Sottisier_, Nr. 229;
Tewfik, Nr. 65; Nouri, S. 172 ff.; _Tréfái_, Nr. 79; _Nawadir_, S. 27;
Kuka, S. 218; _Fourberies_, Nr. 57; Griechisch, Nr. 21; Serbisch, S. 20
ff.; Kroatisch, S. 25 ff.; Murad, Nr. 26. Vgl. auch unten Nr. 495.
Clouston, _Noodles_, S. 90; Gazeau, S. 204; _Fourberies_, S. 59; Basset
in der _RTP_, XI, S. 498; Hartmann, S. 52.
Vgl. die 1. Karakuschgeschichte im _Volksbuch_ (Decourdemanche), S.
116, die wieder mit einer Dschohageschichte im _Nuzhat al udaba_
(Basset im _Keleti Szemle_, I, S. 221, Nr. 1; Basset in der _RTP_,
XI, S. 498) übereinstimmt. Als älteste Version darf aber wohl die 28.
Facetie im _Philogelos_ gelten:
Σχολαστικοῦ τὸν ἀντίχειρα κύων ἔδακεν. ὁ δὲ εἶπεν εἰ τὸ ἱμάτιον
ἐπίασεν, ἐσχισμένον ἂν ἦν.
80. _Volksbuch_, Nr. 80; Barker, S. 85 ff.; _Sottisier_, Nr. 50; Nouri,
S. 22 ff.; _Tréfái_, Nr. 80; _Nawadir_, S. 27; Griechisch, Nr. 51;
Serbisch, S. 181 ff.
Hartmann, _Der islamische Orient_, I, Berlin, 1905, S. 182 aus dem
zentralasiatischen Volksbuche von Meschreb, dem weisen Narren.
81. Volksbuch, Nr. 81; _Sottisier_, Nr. 32; Ethé, S. 243; Nouri, S. 222
ff.; _Tréfái_, Nr. 81; _Nawadir_, S. 27; Griechisch, Nr. 52; Kroatisch,
S. 79 ff. Vgl. auch unten Nr. 510.
Köhler, I, 496 ff.; _Fourberies_, S. 33 ff.; _Tréfái_, S. 12.
Die Literatur über den ~Dieb auf dem Mondstrahle~ ist zusammengestellt
bei Chauvin, II, S. 84 und IX, S. 31; dazu Kuka, S. 238 ff.
82. Barker, S. 86 ff.; _Volksbuch_, Nr. 82; _Sottisier_, Nr. 104;
Nouri, S. 170 ff.; _Tréfái_, Nr. 82; _Nawadir_, S. 28; Griechisch, Nr.
53; Serbisch, S. 173 ff.; Kroatisch, S. 99 ff.
83. _Sottisier_, Nr. 7; _Volksbuch_, Nr. 83; _Tréfái_, Nr. 83;
Griechisch, Nr. 54.
_Tréfái_, S. 19 ff.
Vgl. die allerdings von unserer Fassung etwas abweichende, aber mit
Buadem, Nr. 133 übereinstimmende 658. Erzählung bei Bar-Hebraeus, S.
166, die mit Wesselski, _Mönchslatein_, Nr. 134 zusammenzustellen
ist; zu den dort, S. 247 und bei Bebel, I, S. 132 ff. gegebenen
Nachweisen kommen noch: Kuka, S. 161, _Tales and Quicke Answeres_,
Nr. 83 (Hazlitt, I, S. 101), Domenichi, _Facetie_, 1548, Bl K_{4}^b
(nach Gastius), Doni, _I Marmi_, Vinegia, 1552, II, S. 49 ff., _Archie
Armstrong’s Banquet of Jests_ (1. Ausg. einfach als _Banquet of Jeasts_
1630), Edinburgh, 1872, S. 218 ff., _Certayne Conceyts und Jests_,
Nr. 23 (1. Ausg. 1609), bei Hazlitt III, S. 11, Lehmann, _Exilium
melancholiae_, D, Nr. 14, S. 85, Harsdörfer, _Ars apophtegmatica_, S.
94, Nr. 416, Schupp, _Schriften_, S. 372, _Joe Miller’s Jests_, London,
o. J. (ca. 1750), S. 96, Nr. 547 und Swynnerton, S. 300 ff.
Eine Geschichte der kroatischen Ausgabe, S. 102 erzählt folgendes:
Als Nasreddin einmal mit seinem Sohne in einem Bette schlief, hörten
sie mitten in der Nacht, wie sich zwei Diebe ins Zimmer schlichen, und
der eine ging auf die eine Seite, der andere auf die andere. Nasreddin
stieß seinen Sohn und sagte ihm ins Ohr: »Das sind Dummköpfe; sie
werden gar nichts finden.«
»Ich werde sie erschrecken,« sagte der Sohn.
»Nein, du mußt schweigen; ich habe eine stärkere Stimme und werde so
schreien, daß sie erschrecken, und vielleicht verliert dann einer
etwas, was er anderswo gestohlen hat und was wir brauchen können.«
Ähnlich ist folgende Facetie bei Domenichi, 1562, S. 55 (1581, S. 66):
Ghino pouero inuitò vna notte Spachino a dormire seco, et la notte
mentre dormiuano, entrò vn ladro in casa, e andaua ruspando per rubare
qualche cosa. Il che sentendo Spachino toccò Ghino (dicendo): e vn
ladro? Disse allhora Spachino: Io vuò gridare, che forse gli caderà
qualche cosa.
Mit dieser Schnurre stimmt der Zigeunerschwank bei Roda Roda, S. 156
überein.
84. _Sottisier_, Nr. 79; _Volksbuch_, Nr. 84; Nouri, S. 93; _Tréfái_,
Nr. 84; Griechisch, Nr. 55.
Vgl. Pauli, _Schimpf und Ernst_, Anhang, Nr. 35, S. 413 ff.;
Hans Sachs, _Schwänke_, IV, Nr. 302, S. 100 ff.; Wickram,
_Rollwagenbüchlein_, Nr. 91, S. 118 ff.; Kirchhof, _Wendunmuth_, I, Nr.
373, S. 410; Aurbacher, _Volksbüchlein_, I, S. 125 ff.
85. _Volksbuch_, Nr. 85; _Sottisier_, Nr. 267; _Tréfái_, Nr. 85;
Griechisch Nr. 56.
86. _Sottisier_, Nr. 268; _Volksbuch_, Nr. 86; _Tréfái_, Nr. 86;
Griechisch, Nr. 57.
87. _Volksbuch_, Nr. 87; Barker, S. 87 ff.; _Sottisier_, Nr. 279;
Nouri, S. 92; _Tréfái_, Nr. 87; _Nawadir_, S. 28 (Basset _RTP_, VI, S.
304); Griechisch, Nr. 45; Serbisch, S. 118 ff.
Galland, S. 17; _Fourberies_, S. 64.
88. _Volksbuch_, Nr. 88; _Tréfái_, Nr. 88; _Nawadir_, S. 28;
Griechisch, Nr. 46.
89. _Volksbuch_, Nr. 89; Barker, S. 88 ff.; _Sottisier_, Nr. 80;
Ethé, S. 242 ff.; Nouri, S. 96; _Tréfái_, Nr. 89; _Nawadir_, S.
28; _Fourberies_, Nr. 26; Griechisch, Nr. 49; Serbisch, S. 38 ff.;
Kroatisch, S. 87.
Gazeau, S. 204; _Fourberies_, S. 41; _Tréfái_, S. 22.
90. _Volksbuch_, Nr. 90; _Sottisier_, Nr. 163; _Tréfái_, Nr. 90;
_Nawadir_, S. 28; Griechisch, Nr. 50; Murad, Nr. 6.
Vgl. _Recueil_, 1555, S. 83 ff., nouv. 14: _D’un superstitieux medecin,
qui ne vouloit rire avec sa femme, si non quand il plouvoit, et de la
bonne fortune de ladicte femme apres son trespas_ (deutsch bearbeitet
von Kirchhof, _Wendunmuth_, B. III, Nr. 241) = _Aventures_, 1556, S.
108 ff., nov. 18 = _Les joyeuses Aventures et nouvelles Recreations_,
Paris, 1577, Bl. 46^a ff., devis 13 = Des Periers, S. 289 ff., nouv. 95.
91. _Volksbuch_, Nr. 91; _Sottisier_, Nr. 306; _Tréfái_, Nr. 91;
Griechisch, Nr. 121.
92. _Volksbuch_, Nr. 92; _Sottisier_, Nr. 196; _Tréfái_, Nr. 92;
Mardrus, S. 116 ff.; _Nawadir_, S. 29; Griechisch, Nr. 122.
Gazeau, S. 204 ff.
93. _Volksbuch_, Nr. 93; _Sottisier_, Nr. 307; _Tréfái_, Nr. 93;
_Nawadir_, S. 29; Griechisch, Nr. 133; Serbisch, S. 187.
94. _Volksbuch_, Nr. 94; Barker, S. 89; _Sottisier_, Nr. 308; _Tréfái_,
Nr. 94; _Nawadir_, S. 29; _Fourberies_, Nr. 28; Griechisch, Nr. 123;
Serbisch, S. 179.
95. _Volksbuch_, Nr. 95; Barker, S. 90; _Sottisier_, Nr. 309; _Tréfái_,
Nr. 95; _Nawadir_, S. 29; Griechisch, Nr. 132; Serbisch, S. 112.
96. Barker, S. 90 ff.; _Volksbuch_, Nr. 96; _Sottisier_, Nr. 17; Nouri,
S. 26 ff.; _Tréfái_, Nr. 96; _Nawadir_, S. 29; _Fourberies_, Nr. 44;
Reinisch, _Nuba-Sprache_, I, S. 162 (= Basset, _Contes populaires
d’Afrique_, S. 137: _Joha et les souliers_); Griechisch, Nr. 134;
Serbisch, S. 171 ff.; Kroatisch, S. 65 ff.
_Fourberies_, S. 31 und 79; _Tréfái_, S. 27.
Vgl. folgende Schnurre bei Doni, _Rime del Burchiello_, Vinegia, 1553,
S. 148:
Batista de Peruzzi fu un ceruello ombroso, onde la state quando
s’andaua a bagnare, come s’era spogliato nudo, si cigneua un pugnale
sfoderato dietro alle reni, et entraua sotto acqua. Vna volta gli fu
domandato, per che portaua l’arme sotto l’acqua. O, disse egli, tu sei
sciocco, a colui che gne ne dimandò; che diauol so io, chi ci sia qua
sotto.
97. _Sottisier_, Nr. 47; _Volksbuch_, Nr. 97; Barker, S. 91 ff.;
Nouri, S. 214 ff.; _Tréfái_, Nr. 97; Mardrus, S. 100 ff.; _Nawadir_,
S. 29; Pharaon, S. 204 ff.; _Fourberies_, Nr. 18; Griechisch, Nr. 135;
Serbisch, S. 140 ff.
Köhler, I, S. 497; St. Prato in der _RTP_, II, S. 503 ff.; Gazeau, S.
205; _Fourberies_, S. 36; _Tréfái_, S. 17.
Ispirescu, S. 3 (Gaster im _Magazin_, XCVI, S. 564). Chauvin (VIII,
S. 158) stellt diesen Schwank mit der großen Reihe von Erzählungen
zusammen, wo es sich um eine ~Scheinzahlung für eine Scheinleistung~
handelt.
Eine ähnliche Ableitung des Anspruchs, als nahestehender zu gelten,
findet sich im _Nuzhat al udaba_ (Basset in der _RTP_, XIII, S. 667):
Man erzählt, daß ein Parasit zu einer Hochzeit gekommen, aber weggejagt
worden ist. Da schrie er: »Unglück über euch, einen Menschen, wie ich
bin, wegzujagen!« »Und wer bist du denn?« »Ich bin der Nachbar des
Tischlers, der den Leisten für den Schuster gemacht hat, der den Schuh
der Braut genäht hat!«
98. _Sottisier_, Nr. 112; _Volksbuch_, Nr. 98; Barker, S. 93; _Tréfái_,
Nr. 98; Griechisch, Nr. 111; Serbisch, S. 174.
99. _Volksbuch_, Nr. 99; Barker, S. 93 ff.; _Sottisier_, Nr. 310;
_Tréfái_, Nr. 99; _Nawadir_, S. 30; Griechisch Nr. 126.
_Tréfái_, S. 23.
100. Barker, S. 94 ff.; _Volksbuch_, Nr. 100; _Tréfái_, Nr. 100;
Griechisch, Nr. 127.
Der zweite Teil für sich allein: Buadem, Nr. 8; Serbisch, S. 54;
Kroatisch, S. 31.
Der ~Reiter, der sein Pferd nicht kennt~ usw. kehrt in der 90.
Facetie Poggios wieder: _Jocatio cuiusdam Veneti qui equum suum non
cognoverat_; auf dieser beruhen die Nr. 72 der _Tales and Quicke
Answeres_ (Hazlitt, I, S. 91 ff.), die Nr. 19 der _Pleasant Conceites
of old Hobson the Merry Londoner_ (Hazlitt, III, S. 33 ff.) und
der erste Teil des 40. Kapitels des _Lalenbuchs_ (v. d. Hagen,
_Narrenbuch_, S. 197 ff.; _Das Lalenbuch_, Stuttgart, 1839, S. 142).
Vgl. auch die 24. Novelle bei Des Periers, zit. Ausg. S. 112 ff.
Der zweite Teil des Schwankes (~Verkehrt aufsitzen~) hat zwei
Parallelen in Costos _Fuggilozio_, zit. Ausg. S. 118: _Gofferia d’un
Veneziano caualcando, e sua accorta risposta_ und S. 163 ff.: _Risposta
mordace d’un Buffone_, deren zweite eine obszöne Begründung bringt.
101. _Sottisier_, Nr. 82; _Volksbuch_, Nr. 101; Barker, S. 95 ff.;
Nouri, S. 38; _Tréfái_, Nr. 101; Griechisch, Nr. 128.
Gazeau, S. 205.
102. _Volksbuch_, Nr. 102; _Barker_, S. 96; _Tréfái_, Nr. 102;
Griechisch, Nr. 129.
103. _Volksbuch_, Nr. 103; Barker, S. 97; _Sottisier_, Nr. 311;
_Tréfái_, Nr. 103; _Nawadir_, S. 30; Griechisch, Nr. 130; Serbisch, S.
112.
104. _Volksbuch_, Nr. 104; Barker, S. 97 ff. (anders); _Sottisier_, Nr.
312; Tewfik, Nr. 27; Nouri, S. 97; _Tréfái_, Nr. 104; _Nawadir_, S. 30;
Griechisch, Nr. 131 und 21; Serbisch, S. 23; Kroatisch, S. 10.
Clouston, _Noodles_, S. 91; Gazeau, S. 205 ff.; _Fourberies_, S. 68;
_Hartmann_, S. 65.
105. _Volksbuch_, Nr. 105; _Sottisier_, Nr. 313; _Tréfái_, Nr. 105;
_Nawadir_, S. 30; Griechisch, Nr. 86.
Köhler, I, S. 497; _Fourberies_, S. 68 (die Schnurre findet sich schon
in dem _Rabi al abrar_ des 1143 verstorbenen Zamachschari).
Vgl. die von Bolte zu Wickram, Nr. 39, S. 372 zusammengestellte
Literatur.
106. _Volksbuch_, Nr. 106; _Sottisier_, Nr. 314; Tewfik, Nr. 26;
_Tréfái_, Nr. 106; _Nawadir_, S. 30; Griechisch, Nr. 64; Serbisch, S.
29; Kroatisch, S. 10.
Horn, S. 69 (eine ältere Version bei Zakani).
107. _Volksbuch_, Nr. 107; _Sottisier_, Nr. 190; Nouri, S. 144 ff.;
_Tréfái_, Nr. 107; Mardrus, S. 116; _Nawadir_, S. 30; Griechisch, Nr.
65; Serbisch, S. 41 ff.
108. _Volksbuch_, Nr. 108; _Sottisier_, Nr. 108; Buadem, Nr. 26;
_Tréfái_, Nr. 106; _Nawadir_, S. 30; Griechisch, Nr. 64; Serbisch, S.
29; Kroatisch, S. 10.
109. _Volksbuch_, Nr. 109; _Sottisier_, Nr. 315; _Tréfái_, Nr. 108;
Griechisch, Nr. 67; Serbisch, S. 185; Vgl. auch oben Nr. 10.
_Tréfái_, S. 18.
Vgl. weiter Reinisch, _Die Nuba-Sprache_, I, S. 179 ff. und A. de
Motylinski, _Dialogue et textes en dialecte de Djerba_, Paris, 1898, S.
24 ff. = Basset, _Contes populaires d’Afrique_, S. 23 ff.
110. _Volksbuch_, Nr. 110; _Sottisier_, Nr. 264 + 290; _Tréfái_, Nr.
110; Griechisch, Nr. 62; Serbisch, S. 115 ff.
Gazeau, S. 206.
Am nächsten den occidentalen Varianten der im zweiten Teile des
Schwankes erzählten Geschichte steht Panns Gedicht, S. 351 ff., dessen
Inhalt kurz ist, wie folgt: Da der Hodscha Nastratin Geld hat, schickt
er seinen Sohn in die Fremde studieren, und der kommt zur Freude seiner
Eltern mit den besten Zeugnissen heim. Als er nun die erste Nacht im
väterlichen Hause verbringt, sieht er auf der Decke Kuhmist kleben. Es
ist ihm unerklärlich, wie es die Kuh angestellt haben müsse, um dort
oben ihren Mist abzulagern; er sieht in der Mechanik, in der Mathematik
und in andern Büchern nach, kann aber die Lösung nicht finden. Am
Morgen kommt sich seine Mutter erkundigen, wie er geschlafen habe, und
da erzählt er ihr, welche Überlegungen ihn um seinen Schlaf gebracht
hätten. Auf die Antwort der Mutter, daß das Brett früher im Hofe
gelegen habe, wo es wahrscheinlich von irgendeinem Rinde beschmutzt
worden sei usw. meint er, daß man ihm auf den fremden Schulen die Dinge
nie so gut erklärt habe wie seine Mutter, die den besten Professor
für ihn abgegeben hätte. Sie ist nunmehr überzeugt, daß ihr Sohn ein
ebensolcher Dummkopf bleiben werde wie sein Vater Nastratin.