Als wir aus dem Garten auf unser Schiff zurückkehrten, war es finstere

Nacht; der reine, blaue Himmel hatte sich rasch mit schwarzen Wolken

umzogen. Wir fuhren nun die Nacht über der Insel Curzola zu. Als wir

Morgens erwachten, befanden wir uns vor dem Städtchen, welches den Namen

der Insel Curzola führt. Das Wetter war trübe und regnerisch, was keiner

Gegend vortheilhaft steht, besonders wenn sie so kahl ist, wie die Umgebung

der Stadt. -- Nach eingenommenem Frühstücke fuhren wir ans Land. Auch in

diesem Orte ist alles nach venezianischem Muster gebaut: hübsche kleine

Balkons, maurische Bogen mit graziösen Verzierungen und dergleichen

Schmuck, welcher dem Bürgerhause einen unwiderstehlichen Reiz giebt. Unsere

Vorfahren haben diese Kunst verstanden und mit Recht konnte der ärmste

Städter das Aeußere seines Hauses malerisch, das Innere desselben wohnlich

nennen, wogegen die jetzige Architektur, selbst bei den Palästen kalt,

steif und unwohnlich ist. Nicht die gerade gemessene Linie und die

glatte Wand befriedigt den Schönheitssinn: das Auge sucht nach zierlich

geschlungenen Linien und heimlichen Ruhepunkten. Das altdeutsche Haus mit

Erker und Thürmchen und der venezianische leicht geschwungene

Fensterbogen, der auf den traulichen Balkon führt, sind mir lieber, als das

kasernenartige, weiß angestrichene Gebäude des 19. Jahrhunderts, welches

an die Kinderhäuser aus Pappe erinnert. Mit den Zinsspekulationen und

überhaupt mit den Miethwohnungen hat die Poesie in diesem Fache aufgehört.

Auch der Dom dieser kleinen Stadt erweckt durch seinen Bau Interesse. Als

wir in denselben eintraten, spielte irgend ein patriotischer Künstler

zu unserer Bewillkommnung den Radetzky-Marsch auf der Orgel, was sich in

diesen heiligen Räumen und auf diesem Kircheninstrumente gar sonderbar

ausnahm. Doch höre ich immer diesen Schwanengesang des verstorbenen Strauß,

wo es auch sei, außerordentlich gern. Das Innere des Gotteshauses war

düster, aber ehrwürdig. In einer Seitenkapelle zeigte man uns, hinter

Säulen versteckt, einen schönen Titian. Wir bewunderten auch in diesem

Bilde die Farbenpracht und würdevolle Composition des großen Meisters.

Beim Durchschreiten der engen und ernsten Gassen bemerkten wir an der Thüre

eines verfallenen Palastes einen prachtvollen Thorhammer aus korinthischem

Metalle, welcher in künstlerisch ausgezeichneter Arbeit Neptun mit

zwei Meer-Rossen darstellt. Die Schönheit dieses Werkes ergriff uns

Kunstliebhaber so sehr, daß wir von dem Instrumente Gebrauch machten, um

den allenfallsigen Bewohner der verfallenen Räume heraus zu beschwören, da

es in unserer Absicht lag, dieses Kunstwerk wo möglich an uns zu bringen.

Auf den ersten wohltönenden Klang des Metalles erschien kein dienstbarer

Geist, erst als wir anfingen stärker zu poltern, öffnete sich die morsche

Thür und es zeigte sich eine gutmüthige Hexe mit einem blinden Manne, ob

des Besuches sehr verwundert. Es mag auch schon lange Zeit verstrichen

sein, seit menschliche Wesen sich um diesen alten Herrn mit seiner Dienerin

erkundigt haben. Wir lobten den Meergott, was die Leute zu entzücken

schien; als wir jedoch um den Preis fragten, wollte der alte Herr nichts

davon wissen. Er versicherte, daß ihm schon ein Engländer so viel

Silber geboten habe, als der schwere Hammer wiege. Dies erschreckte

uns einigermaßen und wir empfahlen uns augenblicklich, um uns aus den

Stadtmauern hinaus auf den Schiffsbauplatz zu begeben. Hier werden sehr

viele und ganz vortreffliche Schiffe gebaut, welche der Stadt einen Ruf und

einen Werth geben.

Das Material kommt aus der Herzegovina und aus dem Thale der Narenta.

Der einzige Reichthum der Dalmatiner beruht auf dem schäumenden, ewig

wechselnden Elemente, mit welchem sie ausdauernd im Kampfe stehen; sie

müssen auf den Fluthen ihr Glück suchen, da der größte Theil des Landes

ihnen nur glühende, unfruchtbare Steinpartien bietet. Wir kehrten nun auf

unser Schiff zurück und näherten uns der Halbinsel Sabioncello. Das Meer

war wieder bewegter geworden, daher der größere Theil der Gesellschaft

nicht den tanzenden Kahn besteigen wollte. Nur Graf C., Professor G. und

ich sprangen in das schaukelnde Fahrzeug und hüpften beim stärksten Regen

über Berg und Thal dem Lande zu. Den Ort Sabioncello hatte man uns wegen

der merkwürdigen Kostüme der Frauen gerühmt; es ist eigentlich nur eine

Reihe einzelner am Meere liegender Häuser, welche von üppigen Gärten, in

denen Palmen grünen, umgeben sind. Sie gehören reichen Schiffsbesitzern,

die den größten Theil ihrer Jugend auf Weltreisen zubringen und erst dann

mit Schätzen beladen einen gemächlichen häuslichen Herd gründen. Wir traten

in das Haus des Podesta, welcher ebenfalls einst ein reisender Kapitän war

und dessen zwei Brüder sich noch in diesem Augenblicke in Amerika befinden.

Der Zweck unseres Besuches war, eine der Trachten zu sehen, welche die

Frauen dieser Halbinsel schon seit Jahrhunderten unverändert tragen. Man

wies uns Stühle in einem recht reinlichen und anständigen Salon an, welcher

mich an die Romane von Marryat erinnerte. An der Wand hingen Kupferstiche

in einfachen Rahmen, Seekarten und Perspective erhöhten den Schmuck des

seemännischen Zimmers, die Möbel waren von leichtem Holz und Rohr und mögen

wohl ehemals in der Cajüte eines Schiffes gebraucht worden sein. Der Boden

war, wie auf einem Verdecke, auf das reinste gescheuert. Eine Glasthür

führte auf einen Balkon, welcher die Aussicht auf das Meer gab und von wo

gewiß manchmal die Gattin dem kommenden Kauffahrer entgegen gesehen haben

mag; und noch jetzt ist es das Interesse und Vergnügen des alten Kapitäns,

mit seinem guten Fernrohr den Lauf der kommenden und gehenden Schiffe zu

verfolgen. Wir warteten nicht lange, bis die auffallend hübsche Tochter

des Podesta in der eigenthümlichen Tracht erschien. Auf dem Kopfe hatte sie

einen hohen Strohhut nach Männerart, an dessen schmalem Rande sich ein sehr

breites, farben- und faltenreiches Band aufstülpte und so denselben fast

ganz deckte. An der einen Seite des Hutes befanden sich fünf bis sechs

verschiedenfarbige große Straußfedern. Vom Rande des Hutes hingen an beiden

Seiten, in der Nähe der Ohren, kirschrothe leicht geschlungene Bändchen

herab. Zwei rabenschwarze Locken bildeten einen schönen Gegensatz zur

blendend weißen Haut des feinen Gesichtes. Im reichen Zopfe steckten

goldene Nadeln nach Art der Römerinnen. Um den weißen Nacken schlangen sich

verschiedenartige Ketten von demselben Metalle; den Obertheil des Körpers

bedeckte ein brauner Spenser und ein kleines Tuch aus den schreiendsten

Farben zusammengesetzt. Das Mieder war ebenfalls vielfarbig und mit

goldenen Ketten und Münzen geschmückt. Der Rock bestand aus einem rothen,

blauen und gelben breiten, horizontalen Streifen. Die kleinen Füßchen

steckten in zierlichen Lederschuhen mit großen Bändermaschen geziert. Das

Ganze war ein Gemenge von bunten und schreienden Farben; wäre der bizarre

Hut nicht gewesen, so könnte man die Tracht schön nennen. Bei Witwen ist

alles Farbige schwarz, doch die Form der Kleidung bleibt dieselbe. Graf

C. wollte als galanter Ritter das schöne bescheidene Mädchen ansprechen,

leider verstand sie aber keine unserer Sprachen.

Unter einem reichen Erguß des Himmels kehrten wir befriedigt in unseren

schwimmenden Palast zurück und neckten die zurückgebliebenen Wasserscheuen

mit dem schönen Anblicke, der uns im Hause des Podesta zu Theil geworden

war.

Der vierte October auf offener See.

Um acht Uhr war die Stunde zur Abfahrt vom Hafen von Zara bestimmt. Es war

der Tag des Namensfestes unseres vielgeliebten Monarchen. Schon gestern

waren wir zu einem großen Diner beim Stellvertreter des Gouverneurs

eingeladen; derselbe brachte während des Speisens einen Toast auf den

Kaiser aus, welcher mit Jubel unter dem Schall der Musik und dem Donner der

Kanonen aufgenommen wurde. Heute kam noch in aller Frühe der liebenswürdige

Gastgeber, mit den übrigen Generalen der Stadt, auf einer Barke zum Vulkan,

um von uns Abschied zu nehmen. Wir dankten ihm herzlich für die rührende

Freundlichkeit, welche er während der zwei Tage unserer Anwesenheit für uns

gehabt hatte; denn er hatte alles aufgeboten, um uns auf irgend eine Art zu

unterhalten und uns das Andenken an diesen kleinen Ort angenehm zu machen.

Einen Tag war Soirée und Theater, den zweiten führte er uns selbst in dem

Städtchen herum, um uns die einzelnen Merkwürdigkeiten desselben zu zeigen.

Nach dem großen Diner, welches er uns gab, machte er mit uns eine Promenade

in die nicht uninteressanten Umgebungen von Zara. Am gestrigen Abend ließ

er die Musik im beleuchteten Volksgarten spielen. Er hatte das Talent,

diese kleinen Feste wie aus der Erde zu zaubern; dadurch wurde uns der

Aufenthalt in Zara wirklich recht angenehm. Die Sehenswürdigkeiten des

Städtchens sind nicht groß, obwohl es, wie alle Orte, welche unter der

venezianischen Botmäßigkeit standen, einige interessante Kirchen und

Festungswerke hat. Das Merkwürdigste der Neuzeit ist eine bombenfeste

Kaserne, welche sich durch ihren zweckmäßigen und schönen Bau auszeichnet.

Auch sehr schöne Cisternen befinden sich unter dem Titel =cinque pazzi=

innerhalb der Festungsmauern.

Alle Flüssigkeiten aus der Stadt vereinigen sich hier, werden mittelst Sand

filtrirt, und kommen in genießbarem Zustand heraus. Der Gedanke ist, wenn

auch nicht appetitlich, doch äußerst sinnreich. Durch die =porta della

terra ferma=, welche im außerordentlich schönen venezianischen Style

aus schweren goldgelben Steinen aufgebaut ist, gelangt man, wie der Name

derselben ausdrückt, in das Land, welches in der Nähe der Stadt sehr flach

und monoton ist. Das Meer jedoch, welches jede Gegend mit einem eignen

Zauber hebt, die zahlreichen Inseln und die großen Bergketten, welche

Dalmatien von der österreichischen Militärgrenze trennen, geben der

Landschaft besonders gegen Abend einen schönen melancholischen Ausdruck.

Die häuser- und baumleeren Flächen erhalten durch die sinkende Sonne eine

Lilafarbe, welche ihnen einen schwermüthigen Anstrich giebt, der zur Seele,

wenigstens zu meiner, spricht und sie mit einem süßen Weh erfüllt. Die

Vegetation ist arm und der Mangel an Wäldern erinnert an die drückende,

ausraubende Herrschaft der See-Republik. Das Aufkommen neuer Baumkultur

vermindert leider die große Anzahl von Ziegen, welche außer den Eseln die

Hauptviehzucht des Landes ausmachen. Durch den Mangel an Vegetation sengt

die Sonne überall und die Quellen sind versiegt.

In diesem Punkte, wie in vielen andern sind Dalmatien und Griechenland

vergleichbar. Beide sind in dieser Hinsicht zu bedauern und die Abhülfe

ließe sich nur mit Gewaltmaßregeln durchführen, deren Nutzen das Volk erst

nach langen Jahren fühlen würde; aber der Egoismus ist in der Welt zu weit

vorgedrungen. Alles denkt nur an den Augenblick. Und für die Regierung,

wenn sie nicht vom Volke unterstützt wird, sind solche Maßregeln eine

schwere Sache. Es gehörte hierzu der zähe, eigensinnige Wille einer

Frau, wie Englands Elisabeth, die in ihrem Eilande alle häßlichen

und fehlerhaften Pferde umbringen ließ, um die Race zu heben; es ward

durchgesetzt, aber freilich freuten sich erst die Enkel dessen.

Als es acht Uhr schlug und die Räder unseres Schiffes zu rauschen anfingen,

brachten uns die freundlichen Generale noch vom Ufer aus ein dreimaliges

Hoch, und unter dem Donner der Kanonen und den Tönen der Volkshymne,

welche dem Lande den Namenstag des Kaisers verkündeten, verließen wir mit

aufgehißten Wimpeln die Stadt Zara. Es war ein imposanter Augenblick,

und stolz hob sich unser österreichisches Selbstbewußtsein. Groß ist der

Gedanke, daß so ein Tag von den kalten Endspitzen Galiziens, bis in den

tiefsten Süden Dalmatiens gefeiert wird! Der Morgen war leider etwas trüb,

das Meer jedoch zur großen Freude der Aengstlichen außerordentlich ruhig.

Den Vormittag brachten wir theils auf dem Verdecke, theils in den Cajüten

zu, wozu uns ein unangenehmer Regen zwang, der das Verdeck überschwemmte.

Man schrieb Journale, rief politische Dispute hervor, welche gewöhnlich vom

Graf C. ausgingen, und brachte so recht angenehm und heiter einige Stunden

zu. Als wir noch auf dem Verdecke dem schlechten Wetter trotzen wollten,

ward uns ein Schauspiel zu Theil, welches allgemeines Bedauern erregte. Wir

segelten gar weit vom Lande, als plötzlich ein armes Rothkehlchen ängstlich

um unsere Köpfe schwirrte; es suchte überall einen Ruhepunkt für seine

matten Glieder, doch kaum hatte es sich auf ein Tau gesetzt, um sich etwas

Ruhe zu gönnen, so wich es wieder scheu vor den ihm neuen Gegenständen

zurück. Zu einer Rückkehr auf das Land war keine Möglichkeit mehr. Es hatte

sich zu weit über die trügerischen Fluthen gewagt. Mehrmals verloren wir

es aus dem Auge, doch bald erschien es wieder von Mattigkeit überwältiget;

endlich entschwand es unseren Blicken und fand vermuthlich in den Wellen

den Tod. Es erinnerte so lebhaft an den Eingang zu Lenau's Faust. Der

große Dichter schildert dieses Bild mit so viel inniger Wärme und tiefer

Melancholie. Gern hätten wir das arme Thierchen gerettet, doch ihm

beizukommen war keine Möglichkeit. Gegen die Essenszeit heiterte sich das

Wetter zu unserer großen Freude auf und wir konnten den schönen Tag nach

Möglichkeit feiern. Wir ließen die Tafel auf dem frisch geputzten Verdecke

bereiten, und setzten uns in voller Parade zum Male. Der Kapitän befahl,

die großen Kanonen zu laden um im Augenblicke des Toastes die Laute des

Geschützes über die Fluthen des österreichischen Meeres donnern zu lassen.

Aus der Kellerprovision wurde der letzte gute Wein gereicht, mit dem man

während der Reise nicht sehr gespart hatte. An diesem Tage mußte alles

glänzend sein; auch war er ja einer der letzten unserer schönen Reise,

die wir nur der Huld des Monarchen zu danken hatten. Alle Officiere des

Schiffes hatten wir zur Tafel gezogen. Um fünf Uhr versammelte man sich.

Die schweren Wolken, welche den Morgen getrübt hatten, zerstreuten sich an

Oesterreichs schönem Horizonte; alles war in der heitersten fröhlichsten

Laune. Selbst mein Bruder, welcher vom hitzigen Fieberanfalle, Gott sei

Dank, wieder hergestellt war und der arme Kapitän, der sich seit einigen

Tagen leidend fühlte, erschienen. Heute wollte ja Niemand fehlen. In der

Mitte des Males erhoben wir uns, die Matrosen stiegen auf die Raen. Ich

brachte den Toast auf das Wohl des Kaisers mit innigem, vollem Herzen aus

und von allen Seiten des Schiffes, von oben und unten, tönte der freudige

Jubelschall, unterstützt vom Donner der Kanonen, und in demselben

Augenblick schwanden die Nebel und das Tagsgestirn stand glühend und

prächtig auf dem reinen Spiegel der sanften Fluthen. Himmel und Meer

erglänzten in goldener Pracht, und so vereinigte sich Wasser und Luft und

die scheidende Sonne, deren letzte Strahlen auf unseren hoch erhobenen

Champagner-Gläsern wieder glitzerten, zur Feier des Tages. Nun folgte Toast

auf Toast und eine stille Wehmuth ergriff uns bei dem Gedanken, daß wir zum

letztenmal an froher Tafelrunde auf dem theueren Vulkan säßen. Auf jeden

neuen Jubelruf scholl die Antwort der Matrosen, welche auf dem Takelwerk

geblieben waren, gleich einem Echo, bis auch sie an die Reihe kamen und mit

Wein beschenkt wurden. Der Genuß des feurigen Rebensaftes verfehlte seine

erheiternde Wirkung nicht, vom Ersten bis zum Letzten waren alle guter

Dinge, wie es sich an einem solchen Tag geziemt. Obwohl wir aus südlichen

Ländern kommend, die Kühle empfindlicher spürten, blieben wir doch noch bis

zum späten Abend auf dem Verdecke. Als es schon völlig dunkel war,

erscholl noch das »Gott erhalte« von den muntern und dankbaren Matrosen

in italienischer Sprache gesungen. Nachdem sie noch einige Liedchen

ausführten, begaben wir uns alle zur Ruhe der letzten Nacht, welche unsere

Reisegesellschaft hier zubrachte. Wie froh war ich, daß wir wenigstens den

Abend noch so heiter und zufrieden verlebt hatten.

Druck von Bär & Hermann in Leipzig.

[ Hinweise zur Transkription

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt. In dieser Transkription

wird gesperrt gesetzte Schrift "_gesperrt_" wiedergegeben, und Textanteile

in Antiqua-Schrift sind "=hervorgehoben=".

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, einschließlich

uneinheitlicher Schreibweisen wie beispielsweise "Balcon"/"Balkon",

"Caravane"/"Karavane", "Caserne"/"Kaserne", "Costüme"/"Kostüme",

"Feste"(Burg)/"Veste", "Gebärden"/"Geberden", "Mahl"/"Mal",

"Meisel"/"Meißel", "Piräus"/"Pyräus",

mit folgenden Ausnahmen,

Seite 70/71:

"Retterbottes" geändert in "Retterbootes"

(erwartete man den taktmäßigen Ruderschlag eines Retterbootes)

Seite 77:

"keinesweg" geändert in "keineswegs"

(der Anblick war keineswegs so freundlich feenhaft)

Seite 98:

"frückstücken" geändert in "frühstücken"

(das königliche Ehepaar zu frühstücken pflegt)

Seite 111:

"enem" geändert in "einem"

(bald befand er sich in einem Säulenwalde)

Seite 115:

"von" geändert in "vom"

(während in unmittelbarer Nähe der vom Rumpfe abgebrochene Kopf)

Seite 121:

"Ueberbleisel" geändert in "Ueberbleibsel"

(lasen von der zerbrochenen Flasche Ueberbleibsel als Andenken auf)

Seite 134:

"." eingefügt

(ein romantisches Ziel für Spaziergänger. Die Aussicht auf Athen)

Seite 136:

"eben falls" geändert in "ebenfalls"

(worauf wir ebenfalls diesen furchtbaren Punkt)

Seite 145:

"bber" geändert in "aber"

(Der Römer ist groß, aber erdrückend schwer)

Seite 152:

"Beiweis" geändert in "Beweis"

(in dieser Einrichtung zeigt sich ein Beweis richtiger Berechnung)

Seite 155:

"Mosche" geändert in "Moschee"

(Als wir die Moschee verließen, um das Minaret zu besteigen)

Seite 185/186:

"inexbressibles" geändert in "inexpressibles"

(Die =inexpressibles= von weißem Tuche mit Goldstreifen)

Seite 194:

"uaturgemäße" geändert in "naturgemäße"

(Dandys werden über dieses naturgemäße Verfahren erschrecken)

Seite 256:

"," hinter "das" entfernt

(erscholl noch das »Gott erhalte«)]

Mein erster Ausflug: Wanderungen in Griechenland · 第 15 / 15 段