Battista. Der Prinz. Marinelli.
Battista (eiligst). Eben kömmt die Gräfin an.
Der Prinz. Die Gräfin? Was für eine Gräfin?
Battista. Orsina.
Der Prinz. Orsina?--Marinelli!--Orsina?--Marinelli!
Marinelli. Ich erstaune darüber nicht weniger als Sie selbst.
Der Prinz. Geh, lauf, Battista: Sie soll nicht aussteigen. Ich bin
nicht hier. Ich bin für sie nicht hier. Sie soll augenblicklich
wieder umkehren. Geh, lauf!--(Battista geht ab.) Was will die Närrin?
Was untersteht sie sich? Wie weiß sie, daß wir hier sind? Sollte
sie wohl auf Kundschaft kommen? Sollte sie wohl schon etwas vernommen
haben?--Ah, Marinelli! So reden Sie, so antworten Sie doch!--Ist er
beleidiget, der Mann, der mein Freund sein will? Und durch einen
elenden Wortwechsel beleidiget? Soll ich ihn um Verzeihung bitten?
Marinelli. Ah, mein Prinz, sobald Sie wieder Sie sind, bin ich mit
ganzer Seele wieder der Ihrige!--Die Ankunft der Orsina ist mir ein
Rätsel wie Ihnen. Doch abweisen wird sie schwerlich sich lassen. Was
wollen Sie tun?
Der Prinz. Sie durchaus nicht sprechen, mich entfernen.
Marinelli. Wohl! und nur geschwind. Ich will sie empfangen.
Der Prinz. Aber bloß,
um sie gehen zu heißen.--Weiter geben Sie mit ihr sich nicht ab. Wir
haben andere Dinge hier zu tun.
Marinelli. Nicht doch, Prinz! Diese
andern Dinge sind getan. Fassen Sie doch Mut! Was noch fehlt, kömmt
sicherlich von selbst.--Aber hör ich sie nicht schon?--Eilen Sie,
Prinz!--Da (auf ein Kabinett zeigend, in welches sich der Prinz
begibt), wenn Sie wollen, werden Sie uns hören können.--Ich fürchte,
ich fürchte, sie ist nicht zu ihrer besten Stunde ausgefahren.