XVII

In dem Heimathause Rieseles hatte sich nicht viel verändert. Trudel,

die Mutter, stand noch im Stall, eine Kuh ihr zur Seite, zwei Ziegen

meckerten hinten, ein Hasenvater hoppste an seinen vernachlässigten

Jungen vorbei, die Schwalbennester prangten in vergilbendem Rot, auf

der Stallschwelle saßen Hühner mit ihrem Hahn, Enten wackelten einher,

die Gänse erzählten sich die Neuigkeiten der Zeit, und das fleißige

Lieschen schnurrte dünn und abgearbeitet die Stunden aus der Stube

herunter in den Stall.

Die Mutter Trudel war alt und mager geworden, und es dauerte etliche

Tage, bis sie sich ihres Kindes erinnern konnte. Riesele, im ganzen

etwas schmächtiger gebaut als die Mutter, strotzte von Jugendkraft,

und es kam dem Bauern Klaus gleich am ersten Tag der Gedanke, die alte

Trudel irgendwie zu verkaufen und Riesele ihren Dienst versehen zu

lassen.

Seltsamerweise war die ganze Familie mit diesem Plane gleich

einverstanden, und auf der Straße sagten die Leute:

„Na Klaus, jetzt wirst du die Alte abschaffen!”

Es gab sich Gelegenheit, sie nicht einem Pferdehändler, auch nicht

einem Roßschlächter überantworten zu müssen, indem ein Bäuerlein des

Dorfes sie um ein Geringes erstand und sie neben sein schwaches Kühlein

spannte.

Die Hauptarbeit des Jahres war geschafft, als Riesele frischen Mutes

in die heimatlichen Siele trat. Am ersten Tag ließ sich Gustav von

seinem Bruder August ins Städtchen zu seinem Meister fahren, wo er das

Wagnerhandwerk erlernen wollte; und am Abend trabte Riesele nochmals

hinunter, den Gustav wieder abzuholen!

Jeder Schritt, den Riesele tat, war Freude; jeder Atemzug war Freude!

Das Birkenwäldchen drüben, das mächtig in die Höhe geschossen war, goß

Freude in Rieseles Seele; das leere Feld goß Freude in seine Seele!

Die kahlen Obstbäume, die wie abgearbeitete alte Männer den Hang

hinan standen, als mühten sie sich, hinaufzukommen, als wollten sie

jederzeit niedersinken auf ihren ausgebreiteten Schattenteppich, sie

erfüllten die Seele des Gäulchens mit Freude! Das Wässerlein rieselte

nicht größer, nicht kleiner, nicht lauter, nicht leiser inmitten der

Wiesen, und war so hell und so klar wie ehemals, ließ sich auf den

letzten Grund gucken und verheimlichte nichts von seinem Wesen, und gab

bereitwillig und munter schwatzend dem Riesele, wenn dieses über das

Brückelchen stapfte, den Schattenriß seines Kopfes wieder. Welch eine

Freude tat das Wässerlein in Rieseles Herz, wenn es die weiße Blesse

schimmern ließ!

Als Riesele am Abend mit dem Wagnergesellen heimkehrte, kamen ihm schon

ein paar Kinder entgegen, setzten sich zu den Burschen aufs Wägel, und

zu Hause hinter den Fensterscheiben winkte Trudel, das Mädchen, das ein

blaues Band im Krönchen seiner Haare trug, und öffnete das Fenster und

hörte nicht auf zu singen. Es kam sogar heraus zu Riesele, liebkoste es

und sprach:

„Aber wo sind deine goldenen Hufe, Riesele, wo sind sie denn geblieben?

Ich für mein Teil, wenn ich fortzöge in ein Märchenland wie du, ich

käme nicht heim ohne goldene Schuhe!”

„Geh du lieber gar nicht fort!” sagte Gustav, „sonst kann es geschehen,

daß du barfuß wiederkehrst, denn der Krieg macht Deutschland zum

Aschenbrödel der Welt!”

Gustav schirrte Riesele ab; am rechten Brustbein hatte das Kummet

der Mutter, das dem Riesele zu weit war, eine Wunde aufgeschürft, die

Trudel mit essigsaurer Tonerde sofort auswusch. Sie sang dazu das Lied

von den drei Lilien, und Riesele spürte keinen Schmerz und trat in

seinen Stall und legte sich.

Ueber Nacht schneite es ein wenig. Am andren Morgen bekam Riesele vom

Sattler ein weiches Unterkummet an, und nun zog es den Wagen in den

Fichtenwald. Der Bauer saß oben und klapperte mit der Peitsche in

die kalte Morgenluft, und immer fiel der Knall in den weiß beladenen

Fichtenwald und kam zurück und traf niemals Rieseles Ohren!

Hat Riesele je einen solchen Wald gesehen? Die Stämme stehen zu

tausenden im Lot nebeneinander, versinken nach der Tiefe zu im

Dunkeln, die saftgrünen Aeste hängen breit herab übern Weg, und ihr

Schnee bedroht Mensch und Tier, sich zu nahe an sein Geheimnis zu

wagen! Unendlich schier senkt sich der dicht ineinander verwucherte

Fichtenwald ins Tal hinab, steigt wieder empor und verliert sich ins

Weite. Hie und da bricht eine Schneelast vom Zweig und zerstäubt, denn

die Sonne stochert durch die brüchigen Wolken.

Als Riesele an einer Lichtung stehen bleibt, wo der Bauer kleine

Fichten schlägt, da ballt sich das Düster zusammen und flieht in großen

Fetzen über den weißen Hang hinan, und die Sonne greift in langen

Strichen durchs Düster zwischen den grünweißen Fichten. Von den Spitzen

herab tropft das Schneewasser, schneidet durch das Sonnenlicht und

jauchzt tiefblau auf für ein Sekündchen. Was hängt, zittert und quirlt

aus seiner Unruhe alle Farben dieser Erde, und entblößt die Schönheit

der Sonne und ihre Seele. Rasch sinken die Schneemassen hernieder, die

tiefhängenden Schalen heben sich der Sonne entgegen und lassen den

Schnee über die Ränder gleiten, und behalten tausend Wassertropfen

an den grünen Nadeln, in denen die Sonne ihr Geheimnis millionenfach

offenbart.

Geblendet von der schillernden Farbenpracht, läßt Riesele hin und

wieder die Lider sich über die großen Augen herabwölben und hebt sie

sogleich wieder, die Pracht in sich einzutrinken und keinen Tropfen zu

verlieren! Der Duft der Fichten mischt sich drein; die frisch umgehauen

wurden, strömen ihr aufgeritztes Blut umher, und Riesele saugt diesen

würzigen Duft durch die weiten Nüstern in sich ein.

Der Wagen ist schwer beladen, ein leichter Dampf schwebt über dem

kleinen Pferderücken, als der Bahnhof sichtbar wird! Aber Kinder sind

da, Kinder! Sie schreiten neben Riesele drein und rufen:

„Weihnachten, Weihnachten!” und es ist, als freue sich auch das

Riesele auf Weihnachten, und als freuten sich auch die erschlagenen

Fichten ihres frühen Todes, da sie für das Glück der Kinder sterben

durften ...

Oft und jeden Tag fast mußte Riesele diesen Weg wieder machen und mußte

Christbäume an den Bahnhof fahren.

Indeß wurde es kälter, und das Wasser, das über den Wiesen stand,

ward zu Eis. Die Kinder warfen ihre Schlittschuhe über die Schultern

und gingen, die Hände in den Hosentaschen, hinaus und schnallten die

Schlittschuhe an und fegten über die glatte Fläche, hielten die Arme

seitab und die roten Nasen hochauf.

Riesele durfte auch zu den Kindern! Der Bauer Klaus brach das Eis, um

es in die Brauerei des Städtchens zu fahren, und Riesele durfte lange

neben der Eisfläche stehen und gucken, und die Kinder kamen zu ihm,

wärmten ihre Hände an seinem Leib und unter seiner Rückendecke und

umstanden das liebe Gäulchen wie die Stadtkinder den Maronimann.

Was mußte Riesele nicht alles schaffen in der stillen Winterszeit!

War etwa der Herr Doktor aus dem Nachbardorf zu holen: wer anders als

Riesele hätte das so eilig besorgen können? Weilte der Herr Amtsrichter

im Dorf, und er wollte, nachdem er am Abend noch ein dunkles Geschäft

erledigt hatte, samt der schweren Tasche, die das dunkle Geschäft

verhüllte, rasch an den Bahnhof gebracht werden: wer anders als

Riesele, und wer diskreter als Riesele hätte den Herrn Amtsrichter über

den Berg gezogen?

Sollte der Herr Pastor ins Gebirg hinauf, und Glatteis klebte an den

Steinen, oder der Schnee sauste, vom Nordwind zerpeitscht, hernieder:

wer anders als Riesele wäre mit dem Herrn Pastor durch Nacht und Wind

gestürmt, zu denen, die es eilig hatten auf dem Weg zu ihrem ewigen

Glück?

Weihnachten kam und die Neujahrsnacht! In dieser Nacht betrat Cornel,

der Schweinehirt, den Stall und setzte sich vor Riesele auf dessen

steinerne Krippe und sprach:

„Ich will dir Prosit Neujahr sagen, Riesele, alter Freund! Nichts weiß

ich von dir aus deiner Zeit der Fremde! Nur eine schlimme Spur von der

Menschen Hand trägst du an deiner Seite, die ich erkennen kann: sie

haben dir das Geheiligte der Irdischkeit entrissen, um mehr Arbeit von

dir, um größere Freude an dir haben zu können. Sie ließen nicht zu, daß

du jemals Mutter werdest! Sie, die sich Krone der Schöpfung nennen,

treiben Raubbau mit Gottes Angesicht, wo immer sie es antreffen. Zum

Glück, ach ja, zum Glück werden sie ja von Tag zu Tag blinder für die

Herrlichkeiten der Schöpfung, wie zu des alten Noe Zeiten! Damals kam

die gewaltige Sintflut von oben herab über die Menschen! Später, als

sie wieder alles vergessen, aber nichts gelernt hatten, da schickte

Gott sogar seinen eigenen Sohn herunter, sie zu erlösen von ihren

Narreteien und von ihrer Vernichtungswut gegen Gott! Das war doch wohl

das letzte Mittel, das gegen sie zur Verfügung stand: Gott selber kam

und -- erlöste sie nicht! Riesele, Riesele! Sei froh, daß du kein

Mensch bist! Kein Gott könnte dich erlösen! Aber du könntest dich

auch nicht selber erlösen, Riesele, wenn du ein Mensch wärst, obwohl

du alsdann doch den Ekel an dir und die Sehnsucht nach Erlösung in

dir trügest! Siehe, ihr lieber Gott hat sie sich selber überlassen,

da er offenbar nicht wußte, was geschehen sollte! Nun, was haben sie

getan? Aus sich heraus, aus ihrer famosen Freiheit haben sie eine neue

Sintflut geboren, eine Sintglut aus Blut und Eisen! Aber auch diese

Flut war nicht schrecklich genug, sie zu bessern, nicht groß genug,

sie zu vertilgen, und nun stehen sie, zu Stahl geworden, wieder da

und wissen nicht, was jetzt geschehen soll! Frieden! kreischen sie,

überdrüssig des Stahles, an allen Ecken und Enden der Welt! Weißt du,

Riesele, was das ist: Frieden? Und wann erst wieder Frieden werden wird

auf Erden, wann der liebe Gott wieder sichtbarlich -- freilich nicht

mehr in Gestalt der Menschen -- auf Erden wandeln wird, wann, wann,

Riesele? Ich will es dir sagen, denn ich weiß es: wenn die Zeiten der

Menschen abgelaufen sein werden! Dann und nicht eher!

Soll ich dir sagen, was mir neulich unser Pastor, den du gut kennst,

den du noch aus deiner Jugendzeit kennst, was der zu mir sprach? Er

sprach, und er ist ein weiser Mann und hat das Herz auf dem rechten

Fleck:

„Pfaffen herbei!” hat er gesagt, „Hohenzollernsches Brimborium herbei!

Diesem Geschlecht kann die Hölle nicht heiß genug gemacht werden!” So

hat er gesagt, aber er irrt gewaltig! ... Er ist keiner von jenen, die

er herbeiwünscht, er verwünscht alle Peitschen, die über die Menschheit

geschwungen werden: ja, Pfaffen seiner Art ließe ich mir noch gelten,

aber er ist gar kein Pfaffe!

Einst, Riesele, wollte ich dir erzählen, wie die Menschen sich die

Tiere zu Haustieren machten, und ich will es dir jetzt rasch erzählen!

Als die Menschen noch so einfach und noch so gut waren wie die Tiere,

lebten deine Vorfahren frei und fröhlich draußen in den großen

Wiesengärten, die sich endlos über die Erde erstrecken. Sie lebten

vereinzelt, zu zweien und in großen Herden, sie fraßen das Gras vom

Erdboden, sonnten sich und pflegten der Minne. Sie lebten der Liebe

wegen. War im Winter die Erde überschneit, so scharrten sie mit breiten

Hufen das Gras bloß und warteten auf bessere Zeiten. Feinde lauerten

manchmal auf die Jungen, auf die Mütter, auf die starken Väter.

Blutgierige Raubtiere brachen aus den Hecken, aus den Wäldern hervor,

sprangen geschickt an ihre Kehlen und soffen ihr Blut.

Nicht minder geschickt aber wußten die Pferde sich zu verteidigen.

Schon lange, bevor der Feind zur Stelle sein konnte, hörten sie

ihn mit den hochgestellten Ohren, sahen sie ihn mit den großklaren

Augen im Kreise schleichen, und nun ordneten sie sich eiligst in der

Runde, streckten die Köpfe nach innen, daß die bewehrten Hinterbeine

nach außen im Kreise standen, und nun, wenn der Feind es wagte,

heranzukommen, feuerten diese Hufe gegen ihn aus, daß er kein

Plätzchen, keine Lücke fand, anzugreifen.

Da kam der Mensch! Erst schleuderte er aus dem Hinterhalt die

schwersten Steine in die Herde, dann schoß er Pfeile ab aus weiter

Entfernung, das Fleisch der Pferde zu essen, da er ringsum in der Natur

nicht genug fand und es den Blutsaugern ähnlich machen wollte.

An einem Fluß hing seine Hütte halb im Wasser; sein Feld erstreckte

sich den Wald entlang, seine Frauen und seine Kinder wuschelten im

Schilfrohr und nahmen den Kiebitzen und den Enten die Eier aus den

Nestern und stachen die Fische aus dem Wasser. Mühsam, ja, mühsam

warfen sie die Schollen der Erde um, daß neues Korn um so besser

wachsen konnte, und sie sahen die starken Pferde in göttlicher Freiheit

auf den Wiesen umhertollen und kamen, gedankenreich, wie sie sind,

darauf, diese Pferde einzufangen und vor die rohe Pflugschar zu

spannen. Mit einem großen Seil mußten sie das erste Pferd eingefangen

haben. Es ward an den Pfahl gebunden, es ward mit Rindshautriemen

gezügelt, alsdann zog es mit Leichtigkeit den Pflug! Zur Regenzeit

stand es unter einem Dach, zur Winterszeit in einem warmen Stall. Gab

es dem Menschen seine Kraft, so erhielt es dafür ein reichliches Futter

und brauchte besonders im kalten Winter nicht das spärliche Gras aus

dem Schnee zu scharren.

Durch ein Loch in der Lehmwand seines Stalles sah es seine Kameraden

draußen in der Kälte des Winters nach dem spärlichen Grase scharren,

indeß es selber seine warme Suppe nicht ganz verzehren konnte. Da kam

sein Herr herein, sattelte es, nahm das lange Seil, schwang sich auf

des Pferdes Rücken, und nun galoppierten die zwei keck den vielen

Kameraden entgegen, mitten in sie hinein, der Mensch schleuderte das

Seil und fing sich ein zweites Pferd, das mit heim in den warmen Stall

gehen mußte.

Möglich, Riesele, daß noch andere Pferde nachkamen, freiwillig ihrer

Freiheit sich begaben für das bißchen Wärme, für das bißchen Futter!

Wie gesagt, Riesele, Freiheit tauschten sie für die Bedürfnisse des

Bauches und für die Bequemlichkeit! Ich für mein Teil und du nicht

minder, Riesele, wir wären nicht in die Falle gegangen, wir wären

draußen geblieben, denn auch der garstige Winter ist schön, wie alle

Natur in jeglichem Zustand schön ist, wie jeder Mensch, der sich

natürlich gibt, und das Herz, das hier nicht recht Bescheid weiß, lebt

nur halb und weiß nicht, was vollkommene Freude ist!

Die Menschen haben die Verbindung verloren mit der großen Natur allhin

gleich dem Wasser der Pfütze, das steht, stockt, stinkt und nicht zum

Meere kann und des Meeres Pulsschlag verloren hat.

Gut, gut, Riesele: das Geschöpf ist in sich gut und will seinem

Mitgeschöpf behilflich sein! Aber der Mensch unterjochte die Tiere,

erfand die Peitsche, rottete viele gänzlich aus und machte auch den

Mitmenschen sich zum Haustier. Das ist die Wurzel alles Elends in der

Welt! Die Freiheit wurde ausgerottet, und was da übrig blieb, -- der

Pastor hat recht! -- das ist reif für den Schürhaken der Hölle!

Wer spielt die größte Rolle in diesem Menschengezücht? Wer? Der Bauch!

Ha, sie haben so viele Erfindungen gemacht, sie haben sich mit Leib

und Seele der Chemie verschrieben und von der Natur entfernt: wenn die

Chemie doch wenigstens ein Kernchen Radium zu präparieren verstünde für

den Bauch, für den Magen, für den absoluten Souverän der Menschen, daß

ein ganzes Geschlecht davon seine Kräfte beziehen könnte, der Freiheit

zu fröhnen und der Minne! Ha, sie überfressen sich und sagen: das ist

unmenschlich und tierisch! Sie wollen das Tier im Menschen überwinden,

hörst du's, Riesele! sie wollen das Tier im Menschen überwinden und

wissen nicht einmal mehr, daß das Tier keusch ist! Diese raffinierten

Bösewichter des Weltkriegs wissen überhaupt nichts mehr vom Guten!

Wer könnte uns erlösen? Wollen wir's einmal mit dem Gotte in unserer

Brust versuchen, der von uns verlangt, daß wir in Minne das Gute tun

und sonst gar nichts? Wollen wir's versuchen? Wir zwei, wir wollen uns

freiwillig der Gemeinschaft verschreiben und sie erlösen helfen, wenn

dies möglich ist! Wir wollen die Verirrten lieben, weil wir Mitleid

mit ihnen haben, die Hungrigen speisen, die Kranken besuchen, die

Gefangenen erlösen, o Gott, o Gott, Riesele: lieben wollen wir, lieben!

Wir wollen helfen, glücklich machen, wir wollen uns freiwillig in Minne

unserer Freiheit begeben, Riesele, Apostel der Freiheit werden, daß

Gott für unsere armen Mitmenschen in uns wirksam werde!”

Es schlug zwölf, als Cornel seine lange Rede beendet hatte, Schüsse

krachten im Tal umher, das Geknall vorlauter Feuerfrösche hüpfte

zwischen den Revolverschlägen umher, und junge Stimmen riefen das neue

Jahr ein, das wie jedes seiner Vorgänger den Menschen das Glück und

reichen Segen bringen sollte ...

Riesele: Geschichte eines kleinen Pferdes · 第 21 / 31 题