Mein Täubchen, meine liebe Warwara Alexejewna!
Ich, das heißt der Juwelier sagt – gut. Von mir aber wollte ich nur
sagen, daß ich erkrankt bin und nicht aufstehen kann. Gerade jetzt, wo
so viel zu besorgen ist, wo Sie meiner Hilfe bedürfen, jetzt müssen die
Erkältungen kommen, ist das nicht ganz verkehrt! Auch habe ich Ihnen
noch mitzuteilen, daß zur Vollendung meines Unglücks Seine Exzellenz
heute geruht haben, sehr böse zu sein: sie haben sich über Jemeljan
Iwanowitsch geärgert, haben sehr gescholten und sahen zu guter Letzt
ganz erschöpft aus, so daß sie mir über alle Maßen leid getan haben. Sie
sehen, ich teile Ihnen alles mit.
Ich wollte Ihnen eigentlich noch einiges schreiben, aber ich fürchte,
Ihnen damit nur unnütz Zeit zu rauben. Ich bin ja doch, mein Kind, ein
dummer Mensch, bin ungebildet und unwissend, schreibe, wie es gerade
kommt und was mir einfällt, so daß Sie vielleicht dort irgendwie so
etwas ... ich kann ja nicht wissen was ... Ach, nun, was soll man da
reden!
Ihr
Makar Djewuschkin.