28. September.

Mein lieber Makar Alexejewitsch!

Um Gottes willen, eilen Sie sogleich zum Juwelier! Sagen Sie ihm, daß er

die Ohrgehänge mit Perlen und Smaragden nicht arbeiten soll. Herr Bükoff

sagt, die seien zu teuer, das risse ein Loch in seinen Beutel. Er ärgert

sich. Er sagt, daß es ihm ohnehin schon ein Heidengeld koste und daß wir

ihn plündern. Und gestern sagte er, wenn er diese Ausgaben vorausgesehen

hätte, würde er sich die Sache noch sehr überlegt haben. Er sagt, daß

wir sogleich nach der Trauung abreisen werden, ich solle mir also keine

Illusionen machen: es kämen weder Gäste, noch werde nachher getanzt

werden, die Feste seien noch weit im Felde, ich solle mir nur nicht

einbilden, gleich tanzen zu können. So spricht er jetzt! Und Gott weiß

doch, ob ich das alles nötig habe, oder nicht! Herr Bükoff hat doch

selbst alles bestellt. Ich wage nicht, ihm zu widersprechen: er ist so

heftig. Was wird nur aus mir werden?!

Sämtliche Werke 14 · 第 73 / 102 题