Die Wüste .... Furcht und Schrecken,
Nur Sand und nichts als Sand,
Wie weit mag sie sich strecken,
Versengt, verdorrt, verbrannt!
Nichts Lebendes will weilen,
Die Hügel selbst zerteilen
Im Winde sich, enteilen
Wie Flugsand auf dem Strand.
Es ziehen Karawanen
Nach Mamre und Ophir,
Frech kreuzen ihre Bahnen
Das heilige Revier.
Schwer schleppt durch heiße Dünen,
Wo keine Halme grünen,
Verwegenheit zu sühnen,
Sich keuchend Mensch und Tier.
Der Wüste tiefes Schweigen
Hört Gott der Herr allein,
Ihm ist sie erb und eigen,
Er markt sie ohne Stein,
Läßt Dünste sich erheben,
Die dieses Meer umschweben,
Sie zittern und sie beben
Und hüllen alles ein.