[135] Um hier nur einige Namen von Pflanzen zu geben, die in der

Landschaft des Carmel den Durchreisenden, von der Küste und dem Kison

an bis zu den Höhen der Kalkgebirge ins Auge fielen erwähnen wir:

+Aegilops ovata+, +Agrostis alba+, +Alopecurus creticus+, +Aristida

pumila+, +Avena hirsuta+, +Bromus lanuginosus+ und +rubens+; +Cynodon

dactylon+, +Festuca rigida+ und +pungens+, +Polypogon monspeliens.+,

+Saccharum aegyptiacum+, +Serapias lingua+, +Juniperus Oxycedrus+,

+Statice aristata+; +Buphthalmum graveolens+, +Gnaphalium sanguineum+,

+Carduus leucographus+, +Centaurea calcitrapoides+ und +pumila+;

+Phlomis herba venti+, +Teucrium Chamaedrys+ und +orientale+,

+Marrubium acetabulosum+, +Moluccella laevis+, +Salvia syriaca+,

+Acanthus spinosus+; +Convolvulus hirsutus+; +Physalis somnifera+;

+Onosma syriacum+; +Ammi copticum+, +Cachrys Libanotis+; +Anethum

graveolens+; +Delphinium incanum+ und +peregrinum+; +Chelidonium

Glaucium+; +Cucumis Prophetarum+; +Tamarix gallica+?, +Anabasis

spinosissima+, +Salsola kali+, +Atriplex halimus+; +Dianthus

monadelphus+; +Euphorbia aleppica+ und +malacophylla+, +Ricinus palma

Christi+; +Ononis vaginalis+, +Hedysarum Alhaghi+ u. a. m.

[136] 2. Kön. 4, V. 25-27.

[137] Wilken +IV+, S. 390; +VII+, S. 769.

[138] Sacharja 12, V. 11, verglichen mit 2. Chron. 35, V. 22-25.

[139] Offenb. 10, V. 16.

[140] Matth. 12, V. 1; Marc. 2, V. 33; Luc. 6, V. 1.

[141] Matth. 4, V. 25 bis Cap. 5, V. 1-10.

[142] So heißt jetzt bei den Muselmännern der Berg der Seligkeiten (m.

s. v. Raumer Palästina S. 37).

[143] Wilken +III+, 2. S. 195.

[144] +Wilh. Tyr. XXI, 29+ bei Wilken a. a. O. 194.

[145] Wilken a. a. O. S. 270.

[146] Wilken +III.+ (2) S. 275 und 285.

[147] Unter diesen war übrigens nicht der Großmeister Gerhard von

Betford, dem Saladin, seines hohen Ranges wegen das Leben schenkte, das

er erst später durch seine treulose Wortbrüchigkeit verwirkte.

[148] Richt. 8, V. 21.

[149] Luc. 23, V. 34; Matth. 5, V. 44; 1. Cor. 4, V. 12.

[150] 1. Thessal. 5, V. 8; Eph. 6, V. 14.

[151] Abgesehen von vielen andren Beispielen dieser Art machte selbst

der sonst ruhmwürdige König Balduin +II.+ sich dieses Tadels schuldig.

M. v. Wilken +II.+ S. 516.

[152] Dieser hat auch für uns Christen eine hohe Bedeutung, denn er war

es, welcher 50 Jahre vor Christo aus den Weissagungen der Propheten

es erkannte und es aussagte, daß der verheißene Messias länger nicht

mehr als einen Jobelcyklus (50 Jahre) ausbleiben könne. Simeon, dem es

vergönnt war noch mit seinen Augen den Heiland zu sehen (Luc. 2, V.

25-32) war ein Schüler jenes großen Hillel.

[153] +Jos. de bell. Jud. L. III. c. 18; edit. Havercamp. T. II. p.

258.+

[154] Die Juden halten dafür, daß in jeder dieser vier Städte

wöchentlich zweimal ein Gebet zu Jehovah nicht nur zum Heil ihres

eignen Volkes, sondern der ganzen Erde dargebracht werden müsse, wenn

nicht alsbald die ganze Welt das Verderben ereilen solle.

[155] Magdala bedeutet einen hohen Thurm.

[156] Ps. 1, V. 3.

[157] 1. Mos. 37, V. 14-28.

[158] Matth. 5, V. 14; m. ~v. Raumer~ a. a. O. S. 135.

[159] Richt. C. 17 und 18.

[160] 1. Kön. 12, V. 30.

[161] 1. Mos. 32, V. 26.

[162] Unsre barometrische Messung ergab für die Höhe des Bergrandes

des Jordansthales im engeren Sinne 858 Par. Fuß; die Höhe des

Josephsbrunnens am gestrigen Tage hatten wir 829 Fuß gefunden.

[163] Wilken Gesch. der Kreuzzüge +II+, S. 687.

[164] Burkhardts Reisen, herausgegeb. von Gesenius +II.+ S. 550.

[165] v. Raumers Palästina, 2te Aufl. S. 409.

[166] Der Orientalische Name von Damaskus.

[167] Damaskus.

[168] Dieser war einer der gerühmtesten Mystiker des Islams; wegen

der großen Vielseitigkeit und Tiefe seines Erkennens preisen ihn die

Mohamedaner als den zweiten Aristoteles (m. v. Hammer Gesch. der

Osmanen, erste Aufl. S. 489.)

[169] 1. Mos. 15, V. 2.

[170] Nach Aleppo allein werden von getrockneten Aprikosen und

Aprikosenmasse jährlich gegen 300 bis 400 Centner versendet.

[171] M. s. die vortreffliche Beschreibung von Damaskus in v. Hammers

Gesch. des Osman. Reichs +II.+ S. 481 u. f., woraus viele der Hauptzüge

hier entnommen sind.

[172] Wilken Gesch. der Kreuzzüge +VII+, S. 412 und 413.

[173] Ep. Jud. V. 9.

[174] Nach v. Hammer ist die Länge 550 nach Ali Bey 400 Fuß.

[175] Wilkens Gesch. der Kreuzzüge +III.+ (1) S. 245.

[176] Zwischen Damaskus und hier fanden sich unter andren die +Veronica

macrostachya+, +Onosma sericeum+, ein noch unbestimmtes +Zygophyllum+,

+Hyppocrepis unisiliquosa+ u. f.

[177] Luc. 3, V. 1.

[178] +Aegilops ovata+, +Bromus lanuginosus+, +Hordeum bulbosum+ u. a.

[179] Unter den Pflanzenarten die wir dort fanden zeichneten sich zwei

Orchideen vom Geschlecht des +Himantoglossum+ und der +Cephalanthera+

aus.

[180] Jos. 11, V. 17; Hohel. 8, V. 11. Es hieß auch Beth-Semes, d. h.

Haus der Sonne nach Richt. 1, V. 33 und Baalath nach 1. Kön. 9, V. 18.

[181] Sie gehören, wie die Perser, zur Secte der Verehrer des Ali.

[182] Saladin war im Jahr 1137 zu Takrid am Tigris geboren. Einige

Jahre nachher erhielt sein Vater durch Zenki die Statthalterschaft von

Baalbeck, in welcher Würde er, als Zenki im Jahr 1146 starb, durch den

Fürsten von Damaskus bestätigt wurde.

[183] Diesen feinen, tieffühlenden und mit der Beredsamkeit eines

liebenden Gemüthes sich aussprechenden Beobachter habe ich hier, in der

Beschreibung der Ruinen von Baalbeck öfters zur Seite gehabt, weil er

mir das treueste Abbild meiner eignen Erinnerungen und schriftlichen

Bemerkungen gab. M. v. +Letters on Egypt, Edom and the holy Land, by

Lord Lindsay. Vol. II. p. 188+ u. f.

[184] Namentlich +Medicago radiata+ u. f. neben dem +Centranthus

elongatus+ und der +Veronica macrostachya+. Auch jenes +Glaucium+ das

wir schon bei Nebi Abel fanden.

[185] Es steht hier das Oertlein Malaka.

[186] Aus der alten, heiligen Moschee +Amru+ in Alt-Kairo ließen uns

einige alte Türken nicht eher heraus, als bis wir unsere Namen mit

Bleistift an eine Mauer geschrieben, die auch fast jeden Fränkischen

Besucher der Moschee nennen könnte.

[187] Eden 4454, Betscherri 4322 Par. Fuß über der Meeresfläche; die

Region der Cedern reicht bis an die Höhe von nahe 6000 Fuß.

[188] +Plin. h. n. V, 20.+ Nach Eusebius (+Martyr. Pal. 4+) und

Sokrates dem Kirchenhistoriker (+hist. eccles. I, 27+) sollte Berytus

auch Beroë geheißen haben. Der eigentliche, alttestamentliche Name war

Berotha oder Berethai (2. Sam. 8, V. 8; Ezech. 47, V. 16.).

[189] 2. Sam. 8, V. 8.

[190] Hesek. 47, V. 16.

[191] Hesek. 28, V. 12 u. f.

[192] Jesaj. 33, V. 9; 29, V. 17.

[193] +Archaeolog. I.+ 7, 1.

[194] Jac. 1, V. 3.

[195] +Précis de la Geographie universelle III.+ 81.

[196] Unter den hier gefundenen Gewächsen erwähne ich der +Daphne

oleaefolia+; +Majorana nervosa+, +Teucrium regium+; eines +Bupleurum+

und einer +Frankenia+ von unbestimmter Art. Unter den Käfern zeichneten

sich mehrere schöne Arten von +Buprestis+ aus; an Conchilien erschien

die Gegend sehr arm.

[197] 2. Joh. 10.

[198] Der glasige Feldspath ist meist in sehr verwittertem Zustand; im

Mandelstein und in dem lavaartigen Gestein zeigen sich hin und wieder

Spuren der kalihaltigen Mineralien des Vesuvs. Da leider die hier

gemachte geognostische Sammlung uns verloren gieng, wage ich es nicht

etwas Genaueres über diesen Gegenstand zu sagen.

[199] Namentlich, doch zum Theil schon verblüht: +Asphodelus ramosus+,

+Allium subhirsutum+, +Muscari comosum+, +Iris graminea+; +Tordylium

apulum+; +Cerinthe major+; +Linum angustifolium+; +Trifolium

clypcatum+, +Lathyrus sativus+, +Vicia hybrida+, +Trigonella

corniculata+.

[200] Apok. 4, V. 11.

[201] Dieses neue, wohleingerichtete Schiff betraf bei der Heimkehr

von einer späteren Fahrt nach Amerika das Unglück, hier im Hafen von

Syra mit all seinen vielen Waaren die noch nicht ausgeladen waren zu

verbrennen.

[202] M. v. +Walsh. A residence at Constantinopole etc. P. I.+

[203] Er wurde schon in seinem 21sten Jahre zum Lehrstuhl der

Rechtswissenschaft und Geschichte an jener Hochschule berufen und

wirkte 6 Jahre (bis 1817) in diesem Beruf.

[204] Ich lasse über diese Gabe Rudharts einen Andren, »einen Mann von

Wort« reden, ~Friedrich von Roth~, in seinem Ehrengedächtniß Ignaz

von Rudharts, mitgetheilt in den Münchner gelehrten Anzeigen Nr. 69

des Jahrganges 1839. »Hervorragend wurde er vornehmlich durch ein

Vermögen, das in Deutschland selten ist, weil die Geschäfte durchaus

schriftlich geführt werden, die Beredsamkeit. Ein hochbejahrter

Staatsmann, bei dem es nicht leicht zur Bewunderung kam, bezeichnete

ihn einst in der Kammer der Reichsräthe als »den glänzenden Redner,

den man eben so gerne höre als lese;« und es waren nicht wenige der

Meinung, von den vielen Vorträgen auf dem Landtage, Reden genannt,

seyen Rudharts die einzigen, denen mit Recht der Name zukomme. Er hatte

zur Beredsamkeit, durch eine glückliche Verbindung von Festigkeit und

Beweglichkeit, viel Anlage; dazu die Vortheile einer einnehmenden

Gestalt und einer biegsamen Stimme; auch war ihm von der Uebung der

freien Rede im Lehramte ohne Zweifel viel geblieben. Das Meiste

aber that gewiß die Macht des Willens. Denn vor einer so gemischten

Versammlung wo die Schulsprache noch sorgfältiger als der Kanzleistyl

zu vermeiden war, gemeinfaßlich und dennoch gründlich, mit Nüchternheit

und doch mit Nachdruck, über mannichfache, oft verwickelte Sachen,

frei, zuweilen unvorbereitet zu sprechen, so daß die Aufmerksamkeit

nicht nur gereizt sondern festgehalten wurde, dieß konnte nur einem

starken Vorsatze, allerdings durch große Mittel unterstützt, gelingen.

Und woher dieser starke Vorsatz? ~Es war ihm ernst~; oder nach einem

Spruche aus den Blüthenzeiten der Redekunst: ~das Herz machte ihn

beredt~. Nie beschlich ihn Gleichgültigkeit oder auch nur Lauheit;

nie Zagheit, nicht einmal Schüchternheit. Eine hohe Meinung von der

Aufgabe des Abgeordneten; ein tiefes Gefühl von dessen Pflicht; die

Ueberzeugung, daß das Rechte nicht auf platter Hand liege sondern aus

der gründlichsten Erörterung allein zu Tage komme; das Vertrauen, daß

ein gutes Wort eine gute Statt finde; das erfüllte, durchdrang und

übernahm ihn; davon quoll ihm die Rede. Belehrt durch die Geschichte

und noch mehr durch die Geschäfte, welche selbst eine niedere Art

Geschichte sind, daß den meisten Irrungen zwischen Wohlgesinnte nur

unrichtig gefaßte oder mangelhaft gewürdigte Thatsachen zum Grunde

liegen, hatte er sein Absehen immer vorzüglich auf dieses Gebiet,

als das zugänglichste für Aufklärung und dadurch für Verständigung,

Annäherung, Vereinigung.

[205] Ich kann nicht umhin noch einige Stellen aus dem erwähnten

Ehrengedächtniß über die Amtsthätigkeit Rudharts in Passau anzuführen:

»Nach dem Schlusse des dritten, von ihm besuchten, Landtages wurde

Rudhart zum Präsidenten der Regierung zu Passau ernannt. Als oberster

Staatsbeamter in einem Bezirke, der den dritten Theil Altbayerns umfaßt

und eines großen Emporkommens fähig ist, konnte er wohl versucht

werden, vielfach einzugreifen, um mit jenem gelinden Zwange, den eine

geachtete Verwaltung auszuüben weiß, die Entwicklung zu beschleunigen,

wozu ihm die reichen Mittel vor Augen lagen. Er enthielt sich dessen,

überzeugt, daß in weiten Kreisen nur eigener Trieb gedeihlich wirke,

der zu seiner Zeit von selbst eintrete, wenn ihm nur Recht und Ordnung

den Weg bereite. -- Also mit Verzicht auf alles Außerordentliche,

widmete er dem Ordentlichen seine ungetheilte Aufmerksamkeit, ohne

vorzugsweise einen Zweig vor dem andern zu bedenken, sondern mit jener

Unpartheilichkeit gegen die Sachen, die auch dem gerechten Manne

zuweilen schwerer zu üben ist als gegen die Personen, ist er nicht,

wie Rudhart, immer eingedenk, daß er im Namen des Landesherrn, nicht

in eigenem, handle. Sein schneller und scharfer Blick drang, ohne daß

er sich zerstreute, in alle Gänge der Verwaltung, deren kleinstes

Getrieb er weit entfernt war als Kleinigkeit gering zu schätzen.

Gewohnt, alles was ihm oblag frisch zu thun, begehrte er dasselbe,

nicht unbillig, da es dabei mehr auf guten Willen als besondere Kräfte

ankommt, auch von den Untergebenen, und wehrte dadurch, so viel an ihm

war, einer der schwersten Plagen des gemeinen Lebens, der Zögerung in

den Geschäften. Theilnehmend und wohlwollend, bemühte er sich nicht nur

das Ungehörige abzustellen, sondern zu dessen Vermeidung anzuleiten,

und nicht nur gegründete Unzufriedenheit durch Abhülfe, sondern auch

unbegründete durch Belehrung zu heben. Für diese Amtsführung ist ihm

die ~allgemeine~ Zufriedenheit zu Theil geworden, die sich schon bei

seinen Lebzeiten mehrfach zu erkennen gegeben, später in dem Beschlusse

des versammelten Landrathes von Niederbayern, ihm ein Denkmal zu

setzen, auf das feierlichste ausgesprochen hat. Nicht selten fällt auf

Ehrenbezeugungen dieser Art ein trübender Verdacht von Schmeichelei,

wenn sie der Macht, von Prahlerei, wenn sie dem Ruhme dargebracht

werden; ~dieses~ Denkmal, einem stillen Verdienste von einer

Dankbarkeit, worein sich keine Nebenabsicht mischen kann, errichtet,

wird in dem reinen Lichte der Wahrheit stehen.

[206] Fr. ~v. Roth~ a. a. O.

[207] M. v. +Edw. Giffard, Esqu. A short visit to the Ionian Islands p.

107+.

[208] Der öffentliche Schatz der im Opisthodomus am Parthenon

aufbewahrt wurde, hatte einmal über 14 Mill. Thaler enthalten.

[209] +Hippocrat. de decent. ornat. p. 25+; +Galen. de opt. medic.

phil. p. 9+.

[210] +Pausan. III+, 23.

[211] Nach dem Scholiasten zu Dionys. +Perieget. v. 499.+

[212] Die Zeit der Olympischen Spiele, welche in jedem vierten

Jahre hier gefeiert wurden, diente zum Maaßstab der Griechischen

Zeitrechnung; die Länge des hiesigen Stadiums zu 600 Fuß zum Normalmaaß

der Räume.

[213] Apostelgesch. 28, V. 7.

[214] Auf diese Sichelform gründete sich sein alter Name +Zankle+.

[215] Nach Torcias Beschreibung dieses Ereignisses.

[216] Ein 2700 Fuß hoher Berg ist im Meer über 14 geogr. Meilen weit

bemerkbar.

[217] Nahe bei der Mündung des kleinen Flusses Helos (Almedo).

[218] In meiner »Reise durch Südfrankreich und Italien.«

[219] In meiner schon erwähnten Reise durch Südfr. u. Ital.

[220] 2. Mos. 25, V. 9 u. 40.

[221] 2. Mos. 31, V. 2 u. f.

[222] Cosmus +III.+ in den Jahren 1694-1695.

[223] Das Bild stehet in der Ep. Pauli an Timoth. C. 5, V. 5.

[224] Im Landsitz Aedes, dem jetzigen Dörflein Pietola.

Reise in das Morgenland in den Jahren 1836 und 1837, Dritter und letzter Band · 第 41 / 41 段