Landschaft des Carmel den Durchreisenden, von der Küste und dem Kison
an bis zu den Höhen der Kalkgebirge ins Auge fielen erwähnen wir:
+Aegilops ovata+, +Agrostis alba+, +Alopecurus creticus+, +Aristida
pumila+, +Avena hirsuta+, +Bromus lanuginosus+ und +rubens+; +Cynodon
dactylon+, +Festuca rigida+ und +pungens+, +Polypogon monspeliens.+,
+Saccharum aegyptiacum+, +Serapias lingua+, +Juniperus Oxycedrus+,
+Statice aristata+; +Buphthalmum graveolens+, +Gnaphalium sanguineum+,
+Carduus leucographus+, +Centaurea calcitrapoides+ und +pumila+;
+Phlomis herba venti+, +Teucrium Chamaedrys+ und +orientale+,
+Marrubium acetabulosum+, +Moluccella laevis+, +Salvia syriaca+,
+Acanthus spinosus+; +Convolvulus hirsutus+; +Physalis somnifera+;
+Onosma syriacum+; +Ammi copticum+, +Cachrys Libanotis+; +Anethum
graveolens+; +Delphinium incanum+ und +peregrinum+; +Chelidonium
Glaucium+; +Cucumis Prophetarum+; +Tamarix gallica+?, +Anabasis
spinosissima+, +Salsola kali+, +Atriplex halimus+; +Dianthus
monadelphus+; +Euphorbia aleppica+ und +malacophylla+, +Ricinus palma
Christi+; +Ononis vaginalis+, +Hedysarum Alhaghi+ u. a. m.
[136] 2. Kön. 4, V. 25-27.
[137] Wilken +IV+, S. 390; +VII+, S. 769.
[138] Sacharja 12, V. 11, verglichen mit 2. Chron. 35, V. 22-25.
[139] Offenb. 10, V. 16.
[140] Matth. 12, V. 1; Marc. 2, V. 33; Luc. 6, V. 1.
[141] Matth. 4, V. 25 bis Cap. 5, V. 1-10.
[142] So heißt jetzt bei den Muselmännern der Berg der Seligkeiten (m.
s. v. Raumer Palästina S. 37).
[143] Wilken +III+, 2. S. 195.
[144] +Wilh. Tyr. XXI, 29+ bei Wilken a. a. O. 194.
[145] Wilken a. a. O. S. 270.
[146] Wilken +III.+ (2) S. 275 und 285.
[147] Unter diesen war übrigens nicht der Großmeister Gerhard von
Betford, dem Saladin, seines hohen Ranges wegen das Leben schenkte, das
er erst später durch seine treulose Wortbrüchigkeit verwirkte.
[148] Richt. 8, V. 21.
[149] Luc. 23, V. 34; Matth. 5, V. 44; 1. Cor. 4, V. 12.
[150] 1. Thessal. 5, V. 8; Eph. 6, V. 14.
[151] Abgesehen von vielen andren Beispielen dieser Art machte selbst
der sonst ruhmwürdige König Balduin +II.+ sich dieses Tadels schuldig.
M. v. Wilken +II.+ S. 516.
[152] Dieser hat auch für uns Christen eine hohe Bedeutung, denn er war
es, welcher 50 Jahre vor Christo aus den Weissagungen der Propheten
es erkannte und es aussagte, daß der verheißene Messias länger nicht
mehr als einen Jobelcyklus (50 Jahre) ausbleiben könne. Simeon, dem es
vergönnt war noch mit seinen Augen den Heiland zu sehen (Luc. 2, V.
25-32) war ein Schüler jenes großen Hillel.
[153] +Jos. de bell. Jud. L. III. c. 18; edit. Havercamp. T. II. p.
258.+
[154] Die Juden halten dafür, daß in jeder dieser vier Städte
wöchentlich zweimal ein Gebet zu Jehovah nicht nur zum Heil ihres
eignen Volkes, sondern der ganzen Erde dargebracht werden müsse, wenn
nicht alsbald die ganze Welt das Verderben ereilen solle.
[155] Magdala bedeutet einen hohen Thurm.
[156] Ps. 1, V. 3.
[157] 1. Mos. 37, V. 14-28.
[158] Matth. 5, V. 14; m. ~v. Raumer~ a. a. O. S. 135.
[159] Richt. C. 17 und 18.
[160] 1. Kön. 12, V. 30.
[161] 1. Mos. 32, V. 26.
[162] Unsre barometrische Messung ergab für die Höhe des Bergrandes
des Jordansthales im engeren Sinne 858 Par. Fuß; die Höhe des
Josephsbrunnens am gestrigen Tage hatten wir 829 Fuß gefunden.
[163] Wilken Gesch. der Kreuzzüge +II+, S. 687.
[164] Burkhardts Reisen, herausgegeb. von Gesenius +II.+ S. 550.
[165] v. Raumers Palästina, 2te Aufl. S. 409.
[166] Der Orientalische Name von Damaskus.
[167] Damaskus.
[168] Dieser war einer der gerühmtesten Mystiker des Islams; wegen
der großen Vielseitigkeit und Tiefe seines Erkennens preisen ihn die
Mohamedaner als den zweiten Aristoteles (m. v. Hammer Gesch. der
Osmanen, erste Aufl. S. 489.)
[169] 1. Mos. 15, V. 2.
[170] Nach Aleppo allein werden von getrockneten Aprikosen und
Aprikosenmasse jährlich gegen 300 bis 400 Centner versendet.
[171] M. s. die vortreffliche Beschreibung von Damaskus in v. Hammers
Gesch. des Osman. Reichs +II.+ S. 481 u. f., woraus viele der Hauptzüge
hier entnommen sind.
[172] Wilken Gesch. der Kreuzzüge +VII+, S. 412 und 413.
[173] Ep. Jud. V. 9.
[174] Nach v. Hammer ist die Länge 550 nach Ali Bey 400 Fuß.
[175] Wilkens Gesch. der Kreuzzüge +III.+ (1) S. 245.
[176] Zwischen Damaskus und hier fanden sich unter andren die +Veronica
macrostachya+, +Onosma sericeum+, ein noch unbestimmtes +Zygophyllum+,
+Hyppocrepis unisiliquosa+ u. f.
[177] Luc. 3, V. 1.
[178] +Aegilops ovata+, +Bromus lanuginosus+, +Hordeum bulbosum+ u. a.
[179] Unter den Pflanzenarten die wir dort fanden zeichneten sich zwei
Orchideen vom Geschlecht des +Himantoglossum+ und der +Cephalanthera+
aus.
[180] Jos. 11, V. 17; Hohel. 8, V. 11. Es hieß auch Beth-Semes, d. h.
Haus der Sonne nach Richt. 1, V. 33 und Baalath nach 1. Kön. 9, V. 18.
[181] Sie gehören, wie die Perser, zur Secte der Verehrer des Ali.
[182] Saladin war im Jahr 1137 zu Takrid am Tigris geboren. Einige
Jahre nachher erhielt sein Vater durch Zenki die Statthalterschaft von
Baalbeck, in welcher Würde er, als Zenki im Jahr 1146 starb, durch den
Fürsten von Damaskus bestätigt wurde.
[183] Diesen feinen, tieffühlenden und mit der Beredsamkeit eines
liebenden Gemüthes sich aussprechenden Beobachter habe ich hier, in der
Beschreibung der Ruinen von Baalbeck öfters zur Seite gehabt, weil er
mir das treueste Abbild meiner eignen Erinnerungen und schriftlichen
Bemerkungen gab. M. v. +Letters on Egypt, Edom and the holy Land, by
Lord Lindsay. Vol. II. p. 188+ u. f.
[184] Namentlich +Medicago radiata+ u. f. neben dem +Centranthus
elongatus+ und der +Veronica macrostachya+. Auch jenes +Glaucium+ das
wir schon bei Nebi Abel fanden.
[185] Es steht hier das Oertlein Malaka.
[186] Aus der alten, heiligen Moschee +Amru+ in Alt-Kairo ließen uns
einige alte Türken nicht eher heraus, als bis wir unsere Namen mit
Bleistift an eine Mauer geschrieben, die auch fast jeden Fränkischen
Besucher der Moschee nennen könnte.
[187] Eden 4454, Betscherri 4322 Par. Fuß über der Meeresfläche; die
Region der Cedern reicht bis an die Höhe von nahe 6000 Fuß.
[188] +Plin. h. n. V, 20.+ Nach Eusebius (+Martyr. Pal. 4+) und
Sokrates dem Kirchenhistoriker (+hist. eccles. I, 27+) sollte Berytus
auch Beroë geheißen haben. Der eigentliche, alttestamentliche Name war
Berotha oder Berethai (2. Sam. 8, V. 8; Ezech. 47, V. 16.).
[189] 2. Sam. 8, V. 8.
[190] Hesek. 47, V. 16.
[191] Hesek. 28, V. 12 u. f.
[192] Jesaj. 33, V. 9; 29, V. 17.
[193] +Archaeolog. I.+ 7, 1.
[194] Jac. 1, V. 3.
[195] +Précis de la Geographie universelle III.+ 81.
[196] Unter den hier gefundenen Gewächsen erwähne ich der +Daphne
oleaefolia+; +Majorana nervosa+, +Teucrium regium+; eines +Bupleurum+
und einer +Frankenia+ von unbestimmter Art. Unter den Käfern zeichneten
sich mehrere schöne Arten von +Buprestis+ aus; an Conchilien erschien
die Gegend sehr arm.
[197] 2. Joh. 10.
[198] Der glasige Feldspath ist meist in sehr verwittertem Zustand; im
Mandelstein und in dem lavaartigen Gestein zeigen sich hin und wieder
Spuren der kalihaltigen Mineralien des Vesuvs. Da leider die hier
gemachte geognostische Sammlung uns verloren gieng, wage ich es nicht
etwas Genaueres über diesen Gegenstand zu sagen.
[199] Namentlich, doch zum Theil schon verblüht: +Asphodelus ramosus+,
+Allium subhirsutum+, +Muscari comosum+, +Iris graminea+; +Tordylium
apulum+; +Cerinthe major+; +Linum angustifolium+; +Trifolium
clypcatum+, +Lathyrus sativus+, +Vicia hybrida+, +Trigonella
corniculata+.
[200] Apok. 4, V. 11.
[201] Dieses neue, wohleingerichtete Schiff betraf bei der Heimkehr
von einer späteren Fahrt nach Amerika das Unglück, hier im Hafen von
Syra mit all seinen vielen Waaren die noch nicht ausgeladen waren zu
verbrennen.
[202] M. v. +Walsh. A residence at Constantinopole etc. P. I.+
[203] Er wurde schon in seinem 21sten Jahre zum Lehrstuhl der
Rechtswissenschaft und Geschichte an jener Hochschule berufen und
wirkte 6 Jahre (bis 1817) in diesem Beruf.
[204] Ich lasse über diese Gabe Rudharts einen Andren, »einen Mann von
Wort« reden, ~Friedrich von Roth~, in seinem Ehrengedächtniß Ignaz
von Rudharts, mitgetheilt in den Münchner gelehrten Anzeigen Nr. 69
des Jahrganges 1839. »Hervorragend wurde er vornehmlich durch ein
Vermögen, das in Deutschland selten ist, weil die Geschäfte durchaus
schriftlich geführt werden, die Beredsamkeit. Ein hochbejahrter
Staatsmann, bei dem es nicht leicht zur Bewunderung kam, bezeichnete
ihn einst in der Kammer der Reichsräthe als »den glänzenden Redner,
den man eben so gerne höre als lese;« und es waren nicht wenige der
Meinung, von den vielen Vorträgen auf dem Landtage, Reden genannt,
seyen Rudharts die einzigen, denen mit Recht der Name zukomme. Er hatte
zur Beredsamkeit, durch eine glückliche Verbindung von Festigkeit und
Beweglichkeit, viel Anlage; dazu die Vortheile einer einnehmenden
Gestalt und einer biegsamen Stimme; auch war ihm von der Uebung der
freien Rede im Lehramte ohne Zweifel viel geblieben. Das Meiste
aber that gewiß die Macht des Willens. Denn vor einer so gemischten
Versammlung wo die Schulsprache noch sorgfältiger als der Kanzleistyl
zu vermeiden war, gemeinfaßlich und dennoch gründlich, mit Nüchternheit
und doch mit Nachdruck, über mannichfache, oft verwickelte Sachen,
frei, zuweilen unvorbereitet zu sprechen, so daß die Aufmerksamkeit
nicht nur gereizt sondern festgehalten wurde, dieß konnte nur einem
starken Vorsatze, allerdings durch große Mittel unterstützt, gelingen.
Und woher dieser starke Vorsatz? ~Es war ihm ernst~; oder nach einem
Spruche aus den Blüthenzeiten der Redekunst: ~das Herz machte ihn
beredt~. Nie beschlich ihn Gleichgültigkeit oder auch nur Lauheit;
nie Zagheit, nicht einmal Schüchternheit. Eine hohe Meinung von der
Aufgabe des Abgeordneten; ein tiefes Gefühl von dessen Pflicht; die
Ueberzeugung, daß das Rechte nicht auf platter Hand liege sondern aus
der gründlichsten Erörterung allein zu Tage komme; das Vertrauen, daß
ein gutes Wort eine gute Statt finde; das erfüllte, durchdrang und
übernahm ihn; davon quoll ihm die Rede. Belehrt durch die Geschichte
und noch mehr durch die Geschäfte, welche selbst eine niedere Art
Geschichte sind, daß den meisten Irrungen zwischen Wohlgesinnte nur
unrichtig gefaßte oder mangelhaft gewürdigte Thatsachen zum Grunde
liegen, hatte er sein Absehen immer vorzüglich auf dieses Gebiet,
als das zugänglichste für Aufklärung und dadurch für Verständigung,
Annäherung, Vereinigung.
[205] Ich kann nicht umhin noch einige Stellen aus dem erwähnten
Ehrengedächtniß über die Amtsthätigkeit Rudharts in Passau anzuführen:
»Nach dem Schlusse des dritten, von ihm besuchten, Landtages wurde
Rudhart zum Präsidenten der Regierung zu Passau ernannt. Als oberster
Staatsbeamter in einem Bezirke, der den dritten Theil Altbayerns umfaßt
und eines großen Emporkommens fähig ist, konnte er wohl versucht
werden, vielfach einzugreifen, um mit jenem gelinden Zwange, den eine
geachtete Verwaltung auszuüben weiß, die Entwicklung zu beschleunigen,
wozu ihm die reichen Mittel vor Augen lagen. Er enthielt sich dessen,
überzeugt, daß in weiten Kreisen nur eigener Trieb gedeihlich wirke,
der zu seiner Zeit von selbst eintrete, wenn ihm nur Recht und Ordnung
den Weg bereite. -- Also mit Verzicht auf alles Außerordentliche,
widmete er dem Ordentlichen seine ungetheilte Aufmerksamkeit, ohne
vorzugsweise einen Zweig vor dem andern zu bedenken, sondern mit jener
Unpartheilichkeit gegen die Sachen, die auch dem gerechten Manne
zuweilen schwerer zu üben ist als gegen die Personen, ist er nicht,
wie Rudhart, immer eingedenk, daß er im Namen des Landesherrn, nicht
in eigenem, handle. Sein schneller und scharfer Blick drang, ohne daß
er sich zerstreute, in alle Gänge der Verwaltung, deren kleinstes
Getrieb er weit entfernt war als Kleinigkeit gering zu schätzen.
Gewohnt, alles was ihm oblag frisch zu thun, begehrte er dasselbe,
nicht unbillig, da es dabei mehr auf guten Willen als besondere Kräfte
ankommt, auch von den Untergebenen, und wehrte dadurch, so viel an ihm
war, einer der schwersten Plagen des gemeinen Lebens, der Zögerung in
den Geschäften. Theilnehmend und wohlwollend, bemühte er sich nicht nur
das Ungehörige abzustellen, sondern zu dessen Vermeidung anzuleiten,
und nicht nur gegründete Unzufriedenheit durch Abhülfe, sondern auch
unbegründete durch Belehrung zu heben. Für diese Amtsführung ist ihm
die ~allgemeine~ Zufriedenheit zu Theil geworden, die sich schon bei
seinen Lebzeiten mehrfach zu erkennen gegeben, später in dem Beschlusse
des versammelten Landrathes von Niederbayern, ihm ein Denkmal zu
setzen, auf das feierlichste ausgesprochen hat. Nicht selten fällt auf
Ehrenbezeugungen dieser Art ein trübender Verdacht von Schmeichelei,
wenn sie der Macht, von Prahlerei, wenn sie dem Ruhme dargebracht
werden; ~dieses~ Denkmal, einem stillen Verdienste von einer
Dankbarkeit, worein sich keine Nebenabsicht mischen kann, errichtet,
wird in dem reinen Lichte der Wahrheit stehen.
[206] Fr. ~v. Roth~ a. a. O.
[207] M. v. +Edw. Giffard, Esqu. A short visit to the Ionian Islands p.
107+.
[208] Der öffentliche Schatz der im Opisthodomus am Parthenon
aufbewahrt wurde, hatte einmal über 14 Mill. Thaler enthalten.
[209] +Hippocrat. de decent. ornat. p. 25+; +Galen. de opt. medic.
phil. p. 9+.
[210] +Pausan. III+, 23.
[211] Nach dem Scholiasten zu Dionys. +Perieget. v. 499.+
[212] Die Zeit der Olympischen Spiele, welche in jedem vierten
Jahre hier gefeiert wurden, diente zum Maaßstab der Griechischen
Zeitrechnung; die Länge des hiesigen Stadiums zu 600 Fuß zum Normalmaaß
der Räume.
[213] Apostelgesch. 28, V. 7.
[214] Auf diese Sichelform gründete sich sein alter Name +Zankle+.
[215] Nach Torcias Beschreibung dieses Ereignisses.
[216] Ein 2700 Fuß hoher Berg ist im Meer über 14 geogr. Meilen weit
bemerkbar.
[217] Nahe bei der Mündung des kleinen Flusses Helos (Almedo).
[218] In meiner »Reise durch Südfrankreich und Italien.«
[219] In meiner schon erwähnten Reise durch Südfr. u. Ital.
[220] 2. Mos. 25, V. 9 u. 40.
[221] 2. Mos. 31, V. 2 u. f.
[222] Cosmus +III.+ in den Jahren 1694-1695.
[223] Das Bild stehet in der Ep. Pauli an Timoth. C. 5, V. 5.
[224] Im Landsitz Aedes, dem jetzigen Dörflein Pietola.