ablehnen. Nach dem Mittagsessen beurlaubte ich mich, schlief Nachts
schon zu _Smithfield_ und erreichte folgendes Tages die Gebirgshöhe
der Alleghanykette, über die ich ging. Hier, auf dem _Laurel-Hill_, dem
erhabensten Uebergangspunkt, hat man freilich bei gutem Wetter eine weite
Aussicht. Allein mir ward der frostige Genuß zu Theil, ein paar Stunden
lang beschneit zu werden.
Ich eilte durch das Fort _Cumberland_, im Marylander Staat, nach _Oldtown_
oder Cumberland, einer artigen Stadt am Ufer des Potomak; von da nach
_Hamsktown_, _Midletown_ und _Frederiktown_. Alle diese letztern Städte
sind größtentheils von Deutschen bevölkert, ziemlich ansehnlich, und dem
Anschein nach wohlhabend.
Am 4. November war ich wieder in _Baltimore_. An Unterhaltung hätte es mir
auf der langen Meilenstraße, die ich von ihrem Anfang bis zu ihrem Ende
zurückgelegt hatte, durchaus nicht fehlen können, wenn ich zuletzt auch
nur die Menge der Wagen zum Zeitvertreib gezählt hätte, die mir entweder
begegneten, oder die ich einholte und hinter mir ließ. Diese Fuhrwerke, wie
Frachtwagen, mit Tuch überspannt, und von vier bis sechs Rossen gezogen,
waren häufig mit Ankömmlingen aus Europa und ihrem Gepäck beladen, die
insgesammt dem milden Himmelsstrich des Ohiolandes entgegenzogen. Andere
dieser Wagen, die in derselben Richtung von Osten her kamen, führten dem
Innern des Freilandes die Fabrikate und Waaren der Küstenstädte in
Fülle zu; so wie hingegen die, welche von Westen her den Meeresgestaden
entgegenreiseten, mit Getreide und andern Erzeugnissen des fruchtbaren
Bodens der westlichen Staaten befrachtet erschienen.
Wohl über tausend solcher Karren zählte ich auf der hundert Stunden langen
Strecke Wegs. Auch haben sich längs der Straße die Gasthöfe und Herbergen
sehr vervielfältigt und sie sind insgesammt stark besucht. Eben so sieht
man von Zeit zu Zeit ungeheure Heerden von Rindvieh und Schweinen auf
dieser Straße, die ostwärts den großen Küstenstädten zugetrieben werden, um
sowohl diese als die Schiffe mit Fleisch zu versorgen. Eine solche Heerde
gebraucht zwei Monate Zeit, um aus der Mitte des Ohiolandes bis Baltimore
zu kommen. Und hier wird dann das Vieh lebendig zu vier bis fünf Dollars
der Zentner verkauft, was im Ankauf ein bis zwei Dollar gekostet hatte.
31.
Die Heimkehr.
(4. Nov. bis 11. Dez.)
Um Abschied zu nehmen bei meinen Bekannten, ihre Bestellungen und Aufträge
nach Europa zu empfangen, blieb ich zwei Tage in _Baltimore_, dann eben so
lange in _Philadelphia_ und auch in _New-York_. Hier erfuhr ich, daß das
amerikanische Paketboot »_Desdemona_«, ein Dreimaster von 400 Tonnen, ganz
neu gebaut, am 15. Nov. nach Europa und zwar nach Havre absegeln würde.
Mir konnte nichts willkommener sein. Ich ward mit dem Kapitän alsbald des
Preises einig, obwohl ich dem Schiffe gern einen glückweissagendern Namen
gewünscht hätte, als den der beklagenswürdigen Gemahlin von Shakespears
Othello.
Freunde begleiteten mich noch bis zum Hafen. Ich schied mit verhehlter
Trauer von dem Lande, das mir lieb geworden war. »Auf Wiedersehen!« rief
ich. Mein Fuß riß sich vom Boden der neuen Welt los. Ich stand im Nachen
und fuhr der schönen Desdemona und der alten Welt entgegen. Bald nach mir
kam auch der Befehliger des Schiffs, Kapitän _Naghel_, an Bord.
Ich saß auf einer der äussern Bänke der Kajüte und sah dem gefährlichen
Treiben der Matrosen zu, welche an Seilen und Masten umherkletterten,
Stangen und Segel und Tauwerke zu ordnen und zu ändern. Es wandelte mich
ein Grausen an bei diesem Schauspiel, wo die Menschen, gleich Spinnen, auf
Fäden liefen. In demselben Augenblick fiel einer der Matrosen, der sich
droben nicht fest genug gehalten haben mochte, aus der Höhe herab. Doch
durch die Bewegung, welche eben vom Schiff gemacht ward, glaubte ich
ihn gerettet; denn er fiel nicht ins Fahrzeug, sondern ins Meer.
Unglücklicherweise aber befand sich da noch das Kanot, auf dem der Kapitän
gekommen war. Der Matrose stürzte hinein, durchbrach den Boden. Zwei andere
Matrosen mit Seilen stürzten sich ihm sogleich ins Wasser nach und
brachten ihn endlich aufs Verdeck. Er war ohne Bewußtsein und schien ganz
zerschmettert.
Ein Gegenwind, der jede Minute an Stärke wuchs, machte die Ausfahrt vom
New-Yorker Hafen schwierig. Der Kapitän fürchtete die Untiefen, Sandbänke
und Klippen, und ließ umwenden. Wir kehrten in den Hafen zurück und warfen
Anker. Unterdessen war der unglückliche Matrose wieder zu sich selbst
gekommen. Er jammerte und schrie erbärmlich. Der Kapitän ließ ihn auf einem
Nachen zur Stadt und dann ins Hospital bringen. Ja, weil der Gegenwind
nicht aufhörte, ging Hr. Naghel selbst in die Stadt, den bedauernswerthen
Kranken zu versorgen und dessen Stelle durch einen andern zu ersetzen.
Als er folgendes Morgens wieder aufs Schiff kam, vernahm ich, daß der
Matrose eine sehr böse Nacht gehabt habe. Der Kapitän meinte, das sei ein
übles Vorzeichen für unsere Reise. Der Name der schönen Desdemona deutete
auch auf nichts Besseres.
Aber das focht mich wenig an. Ich befand mich hier auf dem Paketboot weit
bequemer, als auf dem Hyperion, mit dem ich nach Amerika gekommen war. Bei
den besten Einrichtungen der Desdemona für ihre Reisenden waren wir doch
nur unserer zwei Reisende, um acht Zimmer mit zwei Betten einzunehmen. Dazu
kam mir freilich die Jahreszeit zu statten. In jeder andern Zeit sind bei
vierzig Personen an der ersten Tafel, für die der unveränderliche Preis auf
dreißig Louisd'or festgesetzt ist; so wie fünfzehn Louisd'or für Reisende
am zweiten Tisch, mit Wohnung im Zwischenverdeck; und sieben Louisd'or für
Tisch und Wohnung gemein mit den Matrosen.
Die Bemannung der Desdemona bestand aus dem Kapitän, zwei Lieutenants,
vierzehn Matrosen, zwei Stewards und einem Koch. Der Grund einer so
zahlreichen Schiffsmannschaft, während nur zwei Reisende waren, lag
ebenfalls wieder in der Jahreszeit, welche die reichste an Stürmen zu sein
pflegt. Das Schiff bedarf größerer Sorgfalt und die Reisenden scheuen sich,
mit einem schlechtbemannten Fahrzeug zu gehen. Auch steht um solche Zeit
die Prime der Schiffsversicherung, wegen möglicher Unfälle in Orkanen,
beträchtlich höher. Die diesmalige Ladung der Desdemona übrigens bestand
aus Kolonialwaaren, besonders Tabak.
Die Paketboote haben ihren regelmäßigen Dienst zwischen Amerika und Europa,
der von Jahr zu Jahr bestimmt wird. Zwischen New-York und Havre waren in
jenem Jahr zwölf dergleichen Fahrzeuge thätig, nämlich: Cadmus, Eduard
Quesnel, Lewis, Desdemona, Eduard Bonaffe, die Königin Mab, Don Quixotte,
Howard, Heinrich, Montano und Stephania.
Der Herbst ist eigentlich für Amerika die schöne Jahreszeit. Die Amerikaner
nennen ihn daher den »_Indianer-Sommer_«, oft auch nur den »_Blätterfall_.«
In der That, bis zum 15. Nov. lachte über uns herab der herrlichste Himmel;
aber am 16. Nov., eben am Tag unserer Abreise von New-York, überzog er sich
mit Gewölken; das Wetter wurde unangenehm und drohend. Wir gebrauchten
vier Stunden, um aus dem Hafen zu kommen; mußten beim Gegenwind uns langsam
drehen und wenden, um Sandbänken und Klippen auszuweichen, und traten erst
zu Mittag ins offene Meer.
In den ersten paar Tagen war der Wind uns ziemlich günstig und erträglich;
dann aber wuchs seine Gewalt; jeden Tag, jede Stunde kam ein anderer Stoß
und Luftstrom. Wir machten dabei viel Weg in kurzer Zeit, aber nicht auf
die angenehmste Art. Das Meer gewährte einen finstern, wilden, gährenden
Anblick mit seinen lärmenden Wogen.
Das erste Unwetter, das wir zu bestehen hatten, kam uns aus Norden her, und
daher also, rücksichtlich unserer Fahrt und Richtung, gar nicht ungelegen.
Der Sturm dauerte zwölf Stunden. Alle Segel waren beigelegt, bis auf zwei,
die man auch nur zur Hälfte öffnete. In einer Stunde flogen wir über drei
Wegstunden oder zehn Seemeilen. Mich unterhielt das Gewirr und Spiel der
gewaltigen Wellen, wie sie sich, weiß, wie Schnee, aufbäumten in langen
Reihen, und weite, dunkle Furchen zwischen sich ließen. Es waren bewegliche
Gletscherketten durch finstere, lange Thäler geschieden. Wenn das Schiff
an einem Wasserberg aufstieg, dann und weit hastiger in ein Wellenthal
niederfuhr und einer neu heranrauschenden, sich thürmenden Wassermasse mit
mächtigem Stoß begegnete, schien das erbitterte Meer wüthend aufzufahren,
um das gebrechliche Fahrzeug zu verschlucken. Es war ein prachtreiches,
aber zugleich grausenhaftes Schauspiel.
Der zweite Sturm erschien uns wenige Tage nachher, ebenfalls von Norden
her; aber widerwärtig für unsere Richtung. Er drängte uns volle zwei Grad
südwärts. Die Wogen kamen von der Seite, und schlugen so gewaltig gegen die
Rippen des Schiffes, daß sie des Nachts wie Kanonendonner andröhnten. Das
Fahrzeug krachte jedesmal in allen Fugen, als bräche es auseinander. Von
Zeit zu Zeit fuhren die Wellen leckend über das Verdeck hin.
Der dritte und letzte Sturm -- sonst sollen nur der _guten_ Dinge drei sein
-- überfiel uns auf der Höhe vom _Cap Finisterre_, am Eingang der Meerenge
von Calais. Das was mehr als Sturm, es war Orkan. Der grimmige Ozean glich
sich gar nicht mehr; hatte seine ganze Farbe verändert; sah schauderhaft
grauschwarz aus. Ein schmutziges Grauschwarz bedeckte über uns den Himmel,
und ein falbes Wölkchen öffnete sich nur hin und wieder hell, um jene
Grabesfarbe recht deutlich zu zeigen.
Der Kapitän ließ schnell alle Segel einziehen. Aber ehe man noch damit zu
Ende war, fuhren, wie Blitze, Windstöße um Windstöße mit einer Macht daher,
die Alles wegzureissen schienen. Der Wasserstaub hochaufsprudelnder Wogen
wehte über Verdeck und Bord. Das Schiff legte sich taumelnd bald auf die
eine, bald auf die andere Seite. Der Kapitän konnte sich im Geheul und
Gelärm der Wellen, dem Zischen und Pfeifen des Windes in Seilen, Tauen und
Masten, den Matrosen durchaus nicht verständlich machen. Er lief von einem
zum andern, that endlich einen bösen Fall, verlor die Besinnung und mußte
in die Kajüte getragen werden.
Als er wieder einigermaßen zu sich selbst gekommen war, nahm er die Charte
und Magnetnadel. Ich trat zu ihm, als er mit dem Zirkel maß. Ich wagte
nicht, ihm eine Frage zu thun, denn seine Unruhe malte sich zu deutlich im
Gesicht.
Gegen eilf Uhr Nachts meldete der Lieutenant, er habe Licht von den
Leuchtthürmen an der Küste gesehen. Der Wind trieb uns gegen die Küste zu.
Ich ging aufs Verdeck. Nacht, Graus, donnerndes Brüllen der Elemente; unter
uns, über uns, um uns Alles Bewegung; Alles Aufruhr; nichts Festes mehr;
Weltuntergang. -- Nun wußte ich, was Orkan auf dem Meere sei; ich hatte
sonst manchmal davon gelesen. Aber es war und blieb ein großes Schauspiel.
Ich sah in diesen Augenblicken nur die grauenvolle Majestät der mir
unbekannten Erscheinungen; die Furcht ums arme Leben plagte mich nicht,
kam eigentlich erst hintennach, da sie gar nicht mehr nöthig war. Mein Herz
schlug ruhig. Meine Brust ward nur vom Erstaunen bewegt.
Nach Mitternacht, um zwei Uhr, kamen wir der Küste schon so nahe, daß ich
ganz deutlich den rothen Laternenblitz der Leuchtthürme sah. Es donnerten
fort und fort Wind und Wogen; die Menschen aber wurden stumm. Die Matrosen
ließen sich nicht mehr hören. Menschliche Kunst und Kraft standen an den
Grenzen ihres Gebiets. Rettung mußte von der Hand des Weltenregierers
erwartet werden.
Eine hangende Lampe erhellte das Zimmer der Kajüte mit bleichem, ungewissem
Schein. Ich stand da beim Kapitän. Er erzählte mir nun vom Schiffbruch des
amerikanischen Paketboots, »der _Paris_«, Kapitän _Robinson_, das damals
seine zweite Reise machte. Zu allem Ueberfluß holte er noch die Abbildung
von jenem unglücklichen und schönen Fahrzeug hervor, und zeigte mir sie.
Merkwürdiger war mir die Aehnlichkeit aller Umstände zwischen jenem Schiffe
und dem unsrigen; man denke nur, dieselben Stürme von nämlicher Seite her,
und dieselben Küsten, wo es scheiterte.
Ich hörte ihn ruhig erzählen, als gingen uns diese Dinge nichts an. Wir
sind in Gottes Gewalt und Liebe, ob ein Abendlüftchen wollüstig seufze
oder ein Sturm brülle. Hätte ich nur die Zaubermacht des Seemalers _Horaz
Vernet_ gehabt; hätte ich nur die gräuelvolle Weltempörung um mich her, die
sich aufbäumenden Wassermassen, den zischenden Schaumschwall, die schwarzen
Abgründe dazwischen, Flug und Bewegung aller Dinge, die Umwandlung der
schauerlichen Erscheinungen von Augenblick zu Augenblick malen können! Ich
ging um drei Uhr wieder hinaus, die ungeheure Verwirrung der Dinge, der
Auflösung eines Weltballs ähnlich, zu schauen. Ich mochte mir nicht die
Einbildung mit Erzählungen von Noth und Jammer quälen lassen. Der Anblick
der Natur in ihren schreckenvollen Werken ist erhabener, als jedes Bild
der gemärterten Phantasie, und selbst die Gefahr vor dem Auge hat etwas
Feierliches, Edles, was die Furcht, in der Vorstellung von ihr, nicht
wiedergibt.
Immer noch, als ich wieder in die Kajüte zurückkam, stand der Kapitän mit
Zirkel und Charte da und maß und rechnete. Nun erzählte er mir wieder
eine ganze Reihe von Schiffbrüchen seiner zeitgenössischen Kapitäne, seit
ohngefähr fünfzig Jahren.
Plötzlich unterbrach uns ein eigenes Geschrei der Matrosen. Des Kapitäns
Gesicht legte sich sogleich in zufriedenere Falten. Er ging und sagte:
»Jetzt änderts!« -- Die zwei Worte thaten mir, nach der langen Historie von
den gescheiterten Schiffen, herzlich wohl. Ich möchte es nicht läugnen.
Ich ging hinaus, das Rufen und Schreien der Matrosen dauerte fort. Ich sah,
man rollte die Segel auf. Jetzt völlig beruhigt, legte ich mich schlafen.
Bei Tagesanbruch kam der Kapitän und sagte, wir wären in der Nähe von den
Inseln Jersei und Guernesei. -- Ich wollte die Freude auch sehen, und sah
im Wasser umher Trümmer von Schiffen. Wir erfuhren späterhin, es wären zwei
Küstenfahrer untergegangen.
Endlich und endlich Morgens zehn Uhr am 11. Dezember hatten wir einen
Piloten am Bord, und Nachmittags um halb vier Uhr waren wir im Hafen von
_Havre de Grace_.
Was bleibt mir noch zu erzählen? -- Ich war Weihnachten bei meinen Lieben
in der lieben Heimath. Ich hatte Wort gehalten. Meine Reise ging wie ein
Traum aus.
That ich recht, auch Andern, wie meinen Lieben, davon zu erzählen? --
Wahrlich, ich weiß es nicht. Uebrigens kömmt die Frage nun hintennach zu
spät. Ich hätte sie voran thun sollen. Es tröstet mich, daß jeder das Recht
hat, seine Ohren zu schließen, der nicht zuhören mag. So bin ich auf jeden
Fall Niemandem mit meiner Plauderei beschwerlich. -- Mein Besuch der
neuen Welt hat mir hohen Genuß gewährt und freut mich in den Bildern der
Erinnerung noch heut.
Im Verlag von _Heinr. Rem. Sauerländer_ in Aarau erscheinen folgende
neue Schriften:
Mein _Besuch Amerikas_ im Sommer 1824. 1 fl. 30 kr. -- 1 Thlr.
_Erheiterungen_, herausgegeben von _H. Zschokke_ für 1827.
8 fl. 15 kr. -- 4 Thlr. 20 gr.
_Franz_, interessante Züge aus dem Jugendleben u. s. w.
1 fl. -- 16 gr.
_Götzinger_, deutsche Sprachlehre für Schulen. 54 kr. -- 14 gr.
Dessen praktische Aufgaben zur Einübung derselben. 36 kr. -- 10 gr.
(Beide Abtheilungen zusammen bilden ein Ganzes, und kosten
1 fl. 30 kr. -- 1 Thlr.)
_Hirzels_ franz. Grammatik. 4te Aufl. 54 kr. -- 14 gr.
Dessen franz. Uebersetzungsbuch. 45 kr. -- 12 gr.
Dessen franz. Schulwörterbuch. 1 fl. 36 kr. -- 22 gr.
(Diese 3 Schulbücher kosten zusammen 3 fl. 15 kr. -- 2 Thlr.)
_Lutz_, Beschreibung des Schweizerlandes. 3 Bände. 2te Aufl.
6 fl. -- 4 Thlr.
_Schweizerbote_, eine Wochenschrift für 1827.
netto 3 fl. 20 kr. -- 1 Thlr. 21 gr.
_Stunden der Andacht_, 8 Bde. in großem Druck, 12te Aufl. auf Schreibp.
16 fl. 30 kr. -- 11 Thlr.
-- -- auf weiß Druckp. 11 fl. -- 7 Thlr. 8 gr.
-- -- auf ord. Druckp. 8 fl. 15 kr. -- 5 Thlr. 12 gr.
_Unterhaltungsblätter_ für Welt- und Menschenkunde für 1827.
12 fl. -- 8 Thlr.
Druckfehler.
Seite 18 Z. 1 u. 2 v. u. l. »von Charl[e]stown nach Amsterdam«, statt
von Amsterdam nach Charl[e]stown.
-- 21 Z. 10 l. »Mittags«, st. Mitternachts.
-- -- Z. 1 v. u. l. »Queen-Maab«, st. Queen-Maal.
-- 58 Z. 9 l. »=the Maryland=«, st. Lac Maryland.
-- 59 Z. 1 l. »=sweah patatoes=[sic]«, st. Sweat-Patators.
-- 61 Z. 1 v. u. l. »12,508,000 Einwohner«, st. fünfzehn Millionen
[Seelen].
-- 71 Z. 1 v. u. l. »Brighton«, st. Bigbone. [Anm.: Namen hier
vertauscht]
-- 78 Z. 12 l. »Rariton«, st. Bariton.
-- 113 Z. 10 l. »Mohawkfluß«, st. Mohanokfluß.
-- 119 Z. 11 l. »Manlieus«, st. Mansieu.
-- -- Z. 20 l. »Skenektedes«, st. Kenektedes.
-- 132 Z. 9 l. »Blackrock«, st. Blakwek.
-- 176 Z. 10 v. u. l. »Athens«, st. Athen.
-- 180 Z. 15 l. »Scioto-Strom«, st. Scioko-Strom.
-- 193 Z. 14 l. »Flatboat«, st. Flazboat. [und Z. 5 v. u.]
-- 194 Z. 17 l. »Morero«, st. Morin.
-- 202 Z. 11 l. »aus dem Neuenburgerlande«, st. aus dem Waatlande.
-- 202 Z. 15 l. »Guinand«, st. Guinaud.
-- 204 Z. 3 v. u. und Seite 205 [Z. 6] v. o. l.
»Sugarcreek«, st. Sugaroreak.
-- 212 Z. 7 l. »Turkycreek«, st. Turbynek.
-- 221 Z. 18 l. »=Help your self=«, st. =Help you self=.
-- 228 Z. 7 l. »Potalia«, st. Potalin.
-- 230 Z. 13 l. »=wonderfull=«, st. =wondertull=.
-- 238 Z. 10 l. »Laurel-Hill«, st. Samuel-Hill.
Hinweise zur Transkription
Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt. In dieser Transkription
werden _gesperrt_ gesetzte Schrift sowie Textanteile in =Antiqua-Schrift=
hervorgehoben.
Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, einschließlich
uneinheitlicher Schreibweisen wie beispielsweise "Bai" -- "Bay", "Cajüte"
-- "Kajüte", "Delavare" -- "Delaware", "Feste" (Festung) -- "Veste",
"Getraide" -- "Getreide", "gibt" -- "giebt", "hieher" -- "hierher",
"Kapitain" -- "Kapitän", "New York" -- "New-York" -- "Newyork", "ohngefähr"
-- "ungefähr", "Partei" -- "Parthei", "Tamoak" -- "Tomoak", "Utica" --
"Utika",
mit folgenden Ausnahmen,
Seite 7:
"hiel-" geändert in "hielten"
(Einige von den Pfiffigsten hielten mich offenbar)
Seite 12:
"Große" geändert in "Größe"
(Kisten von aller Form und Größe, Waarenballen)
Seite 12:
"Wassenbecken" geändert in "Wasserbecken"
(Das große Wasserbecken war geschlossen)
Seite 15:
"Schiffkapitän" geändert in "Schiffskapitän"
(mit dem Schiffskapitän, einem Amerikaner)
Seite 20:
"nnd" geändert in "und"
(prellenden und schnellenden Wirthen)
Seite 29:
"Gemuth" geändert in "Gemüth"
(daß sie aus reinem, frommem Gemüth hervorging)
Seite 47:
"Meranville" geändert in "Moranville"
(wegen dem Tode eines Herrn _Moranville_ gehalten)
Seite 56:
"Vorträgen" geändert in "Verträgen"
(wurden von den eingegangenen Verträgen frei gemacht)
Seite 60:
"Slops" geändert in "Sloops"
(Eine Menge Schiffe, Sloops und anderer Fahrzeuge begegneten uns)
Seite 72:
Halbsatz ganz gestrichen, weil auf Seite 73 doppelt vorhanden
(_New-York_ bei damals etwa 120,000 Einw. dreiundfünfzig Kirchen;)
Seite 80:
"Bariton-Ufer" geändert in "Rariton-Ufer" entspr. Druckfehler-Verzeichnis
(Nachdem wir noch am linken Rariton-Ufer)
Seite 84:
"Governor-Ellis" geändert in "Governor-, Ellis-"
(Governor-, Ellis- und Gill-Island, worauf Vesten zur Vertheidigung)
Seite 100:
"Bariton" geändert in "Rariton" entspr. Druckfehler-Verzeichnis
(wohnte auf einem Landgut am Ufer des Rariton)
Seite 103:
"Champlansee" geändert in "Champlainsee"
(den Hudson hinauf durch den Georgs- und Champlainsee)
Seite 104:
"Orange-Towa" geändert in "Orange-Town"
(am Städtchen _Orange-Town_, dreizehn Stunden von Newyork)
Seite 108:
"Skenestady" geändert in "Skenectady"
(nahm einen Reisewagen, übernachtete in Skenectady)
Seite 112:
"Skenetady" geändert in "Skenectady"
(In _Skenectady_, wo ich einen Preussen)
Seite 114/115:
"Whisby" geändert in "Whisky"
(9094 Gallonen Whisky)
Seite 114/115:
"Bret-" geändert in "Brett-"
(Brett- und Zimmerholz)
Seite 125:
"Alleghanij" geändert in "Alleghany"
(von denen die Alleghany-Berge aufgeschichtet sind)
Seite 138:
"äugten" geändert in "säugten"
(zwei andere säugten ihre Kinder)
Seite 139/140:
"Whisk" geändert in "Whisky"
(ihrem Whisky (oder Meth))
Seite 145:
"Irokosen" geändert in "Irokesen"
(sonst allein vom Geheul der Irokesen)
Seite 146:
"an- ansiedeln" geändert in "ansiedeln"
(Wer sich da ansiedeln will, ist gehalten)
Seite 152:
"N u-Orleans" geändert in "Neu-Orleans"
(Von Neu-Orleans, den Missisippi und Ohio herauf)
Seite 155/156:
"fahrt" geändert in "fährt"
(kein Dampfboot, wegen zu niedrigen Wasserstandes, fährt)
Seite 157:
"insgsammt" geändert in "insgesammt"
(insgesammt stammten sie frisch aus Deutschland, England)
Seite 172:
"Millonen" geändert in "Millionen"
(ein Jahr ins andere sechs bis sieben Millionen Dollars abwirft)
Seite 173:
"Schazkammersekretair" geändert in "Schatzkammersekretair"
(der Schatzkammersekretair hat jährlich nur)
Seite 175:
"Nachbaren" geändert in "Nachbarn"
(von einem der christlichen Nachbarn ganz unerwartet)
Seite 183:
"pielt" geändert in "spielt"
(auf welcher Herr Dorfeuil meisterhaft spielt)
Seite 185:
"Cicinnati" geändert in "Cincinnati"
(Wir waren Mittags von Cincinnati abgefahren)
Seite 193:
"Flußaufwarts" geändert in "Flußaufwärts"
(Flußaufwärts wird es nie wieder gebracht)
Seite 210:
"." eingefügt
(immer waren die Negerinnen schuld.)
Seite 211:
"Irrländer" geändert in "Irländer"
(Ueber meinen Irländer hatte ich, soviel mich betraf)
Seite 212:
"Portsmuth" geändert in "Portsmouth"
(noch vierzehn Wegstunden bis _Portsmouth_ zurückzulegen)