Ich schaue auf und sehe: über dem Körper der Nähterin schwebt ein
bläulicher Dunstkegel aus kreisendem Nebel, die Spitze aufwärts
gekehrt, ein zweiter ähnlicher senkt sich, die Spitze nach unten, von
der Decke herab und tastet nach ihm, bis sie sich verbunden haben zur
Gestalt einer menschengroßen Sanduhr.
Dann ist ihre Form mit einemmal, — wie das Bild einer Laterna magica,
das jemand mit einem Ruck scharf einstellt, — klar umrissen und—Ophelia
steht da, leibhaftig und wirklich.
So deutlich und körperhaft, daß ich laut aufschreie und auf sie zueilen
will.
Ein Angstruf in mir — in der eigenen Brust —, ein doppelter Angstschrei
aus zwei Stimmen reißt mich im letzten Augenblick zurück:
„Halte dein Herz fest! Christopher!“
„Halte dein Herz fest!“ gellt es in mir, als riefen der Urahn und
Ophelia zu gleicher Zeit durcheinander.
Der Spuk schreitet mit verklärtem Gesicht auf mich zu. Jede Falte des
Gewandes ist genau wie sie im Leben war. Dasselbe Minenspiel, dieselben
schönen, träumerischen Augen, die schwarzen, langen Wimpern, die
feingezeichneten Brauen, die schmalen, weißen Hände, — sogar die Lippen
sind rot und lebensfrisch. — Nur das Haar ist von einem Schleier
verhüllt. Sie neigt sich zärtlich über mich, ich fühle ihr Herz
klopfen; sie küßt mich auf die Stirn und schlingt die Arme um meinen
Hals. — Die Wärme ihres Körpers dringt in mich ein. — „Sie ist zum
Leben erwacht!“ — sage ich mir, — „es kann kein Zweifel sein!“
Mein Blut will heiß werden und das Mißtrauen beginnt einem süßen
Glücksgefühl zu weichen, aber immer angstvoller schreit in mir Ophelias
Stimme; es ist wie ein ohnmächtig verzweifeltes Händeringen:
„Verlaß mich nicht! Hilf mir! — — — Er trägt nur meine Maske!“ — glaube
ich endlich in Worten zu verstehen, dann erstickt die Stimme wie hinter
Tüchern.
„Verlaß mich nicht!?“ das war ein Hilferuf! Er hat mich bis ins
Innerste getroffen!
Nein, meine Ophelia, die du in mir wohnst, ich verlasse dich nicht!
Ich beiße die Zähne zusammen und werde kalt, — kalt vor Mißtrauen.
„Wer ist dieser ‚Er‘, der Ophelias Maske tragen soll?“ frage ich im
Geiste und starre forschend der Spukgestalt ins Gesicht: da huscht über
das Antlitz des Phantoms ein statuenhafter Ausdruck steinerner
Leblosigkeit, die Pupillen ziehen sich zusammen, als habe sie ein
Lichtstrahl getroffen.
Es war wie das blitzschnelle Ausweichen eines Wesens, das sich
fürchtet, erkannt zu werden; aber so rasch es geschah, einen Herzschlag
lang habe ich in den Augen des Gespenstes statt meiner selbst das
winzige Bildnis eines fremden Kopfes gesehen.
Im nächsten Moment hat sich die Spukgestalt von mir gelöst und schwebt
mit ausgebreiteten Armen auf den Drechslermeister zu, der sie, laut
weinend vor Liebe und Glück, umfängt und ihre Wangen mit Küssen
bedeckt.
Ein unbeschreibliches Grauen erfaßt mich. Ich fühle, wie sich mir die
Haare sträuben vor Entsetzen. Die Luft, die ich atme, lähmt mir die
Lungen wie ein eisiger Hauch.
Das Bild des fremden Kopfes, winzig wie eine Nadelspitze und dennoch
klarer und schärfer als alles, was ein Auge sehen kann, schwebt mir
vor.
Ich schließe die Lider und halte es im Geiste fest. Das Antlitz
beständig mir zugekehrt, will es entrinnen; es irrt umher wie ein
Funken in einem Spiegel, dann zwinge ich es, still zu stehen und wir
starren uns an.
Es ist das Gesicht eines Wesens, mädchenhaft und zugleich das eines
Jünglings, von einer unbegreiflichen fremdartigen Schönheit.
Die Augen haben keine Iris, sind leer wie die eines Marmorbildes und
glitzern wie Opal.
Ein leiser, kaum sichtbarer, aber durch seine Verstecktheit um so
furchtbarerer Ausdruck einer allzerstörenden Erbarmungslosigkeit liegt
um die schmalen blutleeren, an den Mundwinkeln mit feinen Linien in die
Höhe gezogenen Lippen. — Die weißen Zähne schimmern durch die
seidendünne Haut; ein grausiges Lächeln der Knochen.
Der optische Punkt zwischen zwei Welten ist dieses Antlitz, ahne ich;
die Strahlen eines haßerfüllten Reiches der Vernichtung sind gesammelt
darin wie in einer Brennlinse: der Abgrund aller Auflösung, dessen
schwächstes Sinnbild der Todesengel ist, lauert hinter ihm. —
„Was ist diese Gestalt, die da Ophelias Züge vortäuscht?“ frage ich
mich angstvoll. „Woher kam sie, welche Kraft des Universums hat ihr
Konterfei lebendig gemacht? Es wandelt, bewegt sich voll Liebreiz und
Güte und dennoch ist es die Maske einer satanischen Kraft; — wird der
Dämon in ihm plötzlich die Hülle abwerfen und uns in höllischer
Scheußlichkeit angrinsen, bloß um ein paar armselige Menschen in
Verzweiflung und Enttäuschung zurückzulassen?“
„Nein,“ begriff ich; „um solch nichtiger Zwecke willen offenbart sich
der Teufel nicht“; ob das Uralte in mir es flüsterte, ob es die
lebendige Stimme Ophelias in meinem Herzen war, die da sprach, oder die
wortlose Erkenntnisquelle meines eigenen Wesens, — ich weiß es nicht
mehr, aber ich verstand: „die unpersönliche Kraft alles Bösen ist es,
die nach stummen Naturgesetzen handelnd, wunderbare Dinge
hervorzaubernd, in Wirklichkeit nur ein höllisches Gaukelspiel im Sinne
des Gegensatzes treibt. — Was da die Maske Ophelias trägt, ist kein
raumerfüllendes Wesen, — es ist das magische Erinnerungsbild in dem
Drechslermeister, das unter metapsychischen Bedingungen, deren Ablauf
und Grundlage wir nicht kennen, sich sichtbar und greifbar gemacht hat
— vielleicht zu dem teuflischen Zweck, die Kluft, die das Reich der
Toten von dem der Lebenden trennt, noch zu erweitern. — Die noch nicht
zu reiner kristallisierter Persönlichkeitsform gestaltete Seele der
armen hysterischen Nähterin hat, aus dem Körper des Mediums gequollen
wie eine plastisch knetbare magnetische Masse, die Hülle geborgt, aus
der die Sehnsucht des alten Drechslermeisters jenes Phantom schuf. —
Das Medusenhaupt, das Symbol der versteinernden Macht des
Abwärtssaugens, ist hier am Werke im kleinen, kommt segnend wie
Christus zu den Armen, schleicht sich ein wie der Dieb in der Nacht in
die Hütten der Menschen.
Ich blicke auf: der Spuk ist verschwunden, die Nähterin röchelt, meine
Hände liegen noch auf dem Tisch; die andern haben sie gefaltet. —
Mutschelknaus beugt sich zu mir und flüstert: „Sag nicht, daß es meine
Tochter Ophelia war, es soll niemand erfahren, daß sie tot ist; sie
wissen nur, es war eine Erscheinung eines Wesens aus dem Paradies, das
mich lieb hat.“
Wie ein Kommentar zu meinen Erwägungen beginnt da feierlich die Stimme
des Mannes mit den langen Haaren; — streng wie ein Oberlehrer richtet
er das Wort an mich:
„Danken Sie Pythagoras auf den Knien, junger Mann! Auf Herrn
Mutschelknaus’ Bitte habe ich mich an ihn durch das Medium gewendet,
damit er Sie zu unserer Sitzung zulasse, auf daß Sie von ihren Zweifeln
genesen! — — Der geistige Stern Fixtus hat sich im Weltall gelöst und
fliegt auf unsere Erde zu. — Die Auferstehung aller Toten ist nahe. —
Schon sind die ersten Vorboten auf dem Wege. Sie werden unter uns
wandeln die Geister der Abgeschiedenen wie unseresgleichen und die
wilden Tiere werden wieder Gras fressen wie einstens im Garten Eden. —
Ist es nicht so? Hat Pythagoras das nicht gesagt?“
Das fette Weib gluckst bejahend.
„Junger Mann, lassen Sie die Eitelkeit der Welt fahren! Ich bin durch
ganz Europa gewandert (er deutet auf seine Sandalen) und sage Ihnen: es
gibt nicht eine Straße, selbst nicht im kleinsten Dorf, in der heute
keine Spiritisten wären. Bald wird sich die Bewegung wie eine
Springflut über die ganze Welt ergießen. Die Macht der katholischen
Kirche ist gebrochen, denn der Heiland kommt in eigener Gestalt.“
Mutschelknaus und das fette Weib nicken entzückt, — sie haben aus den
Worten eine frohe Botschaft heraus gehört, die ihrer Sehnsucht
Erfüllung verheißt; — mir aber werden sie zur Prophezeiung einer
kommenden furchtbaren Zeit.
So wie ich vorhin das Haupt der Meduse in den Augen des Spuks sah, so
höre ich jetzt aus dem Munde des Mannes mit den langen Haaren ihre
Stimme; das eine wie das andere in die Maske der Erhabenheit gekleidet.
Die gespaltene Zunge einer Viper der Finsternis ist es, die da spricht.
Sie redet vom Heiland und meint den Satan. Sie sagt: die wilden Tiere
werden wieder Gras fressen! — Mit dem Gras meint sie die Arglosen — die
große Menge — und mit den wilden Tieren: die Dämonen der Verzweiflung.
Das Furchtbare an der Prophezeiung ist — ich fühle es: daß sie in
Erfüllung gehen wird! — Das Furchtbarste: daß sie gemischt ist aus
Wahrheit und infernalischer Tücke! Die leeren Masken der Toten werden
auferstehen, aber nicht die Heißersehnten, die Hingegangenen, nach
denen die Irdischen weinen! Sie werden tanzen kommen zu den Lebenden,
aber es wird nicht der Anbruch des tausendjährigen Reiches sein: — ein
Ballfest der Hölle soll es werden, ein satanisch frohlockendes Erwarten
des Hahnschreis eines nimmerendenden, grausigen kosmischen
Aschermittwochs!
„Soll heute schon die Zeit der Verzweiflung für den alten Mann und die
andern, die hier sitzen, anbrechen? Wünschest du es?“ — höre ich es wie
stumm fragenden Hohn aus der Stimme der Meduse klingen, „ich will dich
nicht hindern, Christopher! Sprich! — Sag ihnen, der du dich meiner
Gewalt entronnen glaubst, — sag ihnen, daß du mich gesehen hast in den
Pupillen des Phantoms, das ich aus den krebsigen Keimen des verwesenden
Seelenkleides jener Nähterin baute und wandeln hieß! — — Sag ihnen doch
alles, was du weißt! Ich will dir beistehen, damit sie dir glauben!
Mir kann es recht sein, wenn du besorgen willst, was Pflicht meiner
Diener ist. — Sei doch ein Vorbote des großen weißen Dominikaners, der
die Wahrheit bringen soll, wie dein braver Ahnherr hofft! — — Sei nur
ein Diener der herrlichen Wahrheit, zur Kreuzigung will ich dir gerne
verhelfen! — Sag diesen da mutig die Wahrheit; ich freue mich schon zu
sehen, wie ‚erlöst‘ sie sich fühlen werden!“
Die drei Spiritisten schauen mich an, erwartungsvoll, daß ich dem Mann
mit den langen Haaren eine Antwort gebe. Ich gedenke der Stelle in
Ophelias Brief, in der sie mich bat, ihrem Ziehvater hilfreich
beizustehen, ich zögere: soll ich sagen, was ich weiß? Ein Blick in die
vor Seligkeit glänzenden Augen des Alten raubt mir den Mut. Ich bleibe
stumm.
Was ich bis dahin nur mit flachem Verstande gewußt, so wie
Menschenkinder „wissen“, das wühlt jetzt meine ganze Seele auf: die
brennende Erkenntnis: der furchtbare Riß, der durch die ganze Natur
geht, ist nicht nur auf die Erde beschränkt, — der Kampf zwischen Liebe
und Haß, der Zwiespalt zwischen Himmel und Hölle reicht bis in die Welt
der Abgeschiedenen hinein, weit über das Grab hinaus.
Nur in den Herzen der Lebendiggewordenen im Geiste haben die Toten
wahrhaft Ruhe, fühle ich; dort allein ist Rast und Zuflucht für sie;
schlafen die Herzen der Menschen, so schlafen auch die Toten darin;
wachen die Herzen geistig auf, so werden auch die Toten lebendig und
nehmen Teil an der Welt der Erscheinung, ohne der Qual, die dem
irdischen Dasein anhaftet, unterworfen zu sein.
Das Bewußtsein der Ohnmacht und gänzlichen Hilflosigkeit ergreift mich,
wie ich mir überlege: was soll ich tun, jetzt wo es in meine Hand
gegeben ist zu schweigen oder zu reden? — was soll ich später tun als
reifer Mann, vielleicht als ein Vollendeter, als ein magisch
Vollkommengewordener? Die Zeit steht vor der Tür, wo die Lehre des
Mediumismus einer Pestwelle gleich die Menschheit überfluten wird, das
fühle ich als Gewißheit. Ich male mir aus: „der Abgrund der
Verzweiflung muß die Menschen verschlingen, wenn sie dereinst nach
kurzem Taumel des Glücks sehen werden: die Toten, die da den Gräbern
entsteigen, lügen, lügen, lügen, ärger als je ein Geschöpf der Erde
lügen konnte, — sind dämonische Scheinwesen, sind Embryos, einer
infernalischen Begattung entsprossen!
Welcher Prophet wird dann stark und groß genug sein, ein solches
geistiges Ende der Welt aufzuhalten?!“ — — —
Mit einemmal, mitten in mein stummes Selbstgespräch hinein, überkommt
mich eine seltsame Empfindung: es ist, als würden meine beiden Hände,
die immer noch, untätig, auf der Tischplatte ruhen, von Wesen
ergriffen, die ich nicht sehen kann; eine neue magnetische Kette hat
sich gebildet, ahne ich, — ähnlich wie bei Beginn der Sitzung, nur bin
ich jetzt der einzig lebende Teilnehmer.
Die Nähterin auf dem Boden richtet sich auf und kommt zum Tisch; ihre
Miene ist ruhig, als sei sie vollkommen bei Bewußtsein.
„Es ist Pytha — es ist Pythagoras!“ sagt der Mann mit den langen Haaren
stockend, aber aus dem wankenden Tonfall seiner Stimme klingt der
Zweifel; das normale nüchterne Aussehen des Mediums scheint ihn zu
verblüffen.
Die Nähterin sieht mich fest an und sagt mit einer tiefen Stimme, wie
ein Mann, zu mir:
„Du weißt, daß ich nicht Pythagoras bin!“
Ein schneller Blick in der Runde belehrt mich, daß die andern nicht
hören, was sie spricht; der Ausdruck ihrer Gesichter ist leer. Die
Nähterin nickt bestätigend: „Ich rede nur zu dir, die Ohren der andern
sind taub! Das Reichen der Hände ist ein magischer Prozeß; verbinden
sich Hände, die noch nicht geistig lebendig sind, so taucht das Reich
des Medusenhauptes aus dem Abgrund der Vergangenheit auf und die Tiefe
speit die Larven der Toten aus; die Kette der lebendigen Hände jedoch
ist der Schutzwall, der den Hort des obersten Lichtes beschirmt; die
Diener des Medusenhauptes sind unsere Werkzeuge, aber sie wissen es
nicht; sie glauben, sie zerstören, aber in Wahrheit schaffen sie Raum
der Zukunft; wie Würmer, die das Aas verzehren, zernagen sie den
Leichnam der materialistischen Weltanschauung, dessen Fäulnisgeruch die
Erde verwesen ließe, wenn sie nicht wären; sie hoffen, ihr Tag bricht
an, wenn sie die Gespenster der Toten unter die Menschen schicken! Wir
lassen sie freudig gewähren. Sie wollen einen leeren Raum schaffen, der
Irrsinn und äußerste Verzweiflung heißt und alles Leben verschlingen
soll; aber sie kennen das Gesetz der „Erfüllung“ nicht! Sie wissen
nicht, daß aus dem Reich des Geistes nur die Quelle der Hilfe springt,
wenn die Not da ist.
Und diese Not schaffen sie selber.
Sie tun mehr als wir: sie rufen den neuen Propheten herab. Sie stürzen
die alte Kirche und ahnen nicht, daß sie die neue rufen. Sie wollen das
Lebendige fressen und fressen nur das Verwesende. Sie wollen die
Hoffnung der Menschen auf das Jenseits vertilgen und vertilgen nur das,
was fallen soll. Die alte Kirche ist schwarz geworden und lichtlos,
aber der Schatten, den sie in die Zukunft wirft, ist weiß; die
vergessene Lehre der ‚Lösung mit Leichnam und Schwert‘ wird die
Grundlage der neuen Religion sein und das Rüstzeug des geistigen
Papstes.
„Sorge dich nicht um diesen da“ — die Nähterin richtete ihren Blick auf
den teilnahmslos vor sich hinschauenden Drechsler — „und auch nicht um
seinesgleichen; keiner, der es redlich meint, wandert dem Abgrund zu.“
Den Rest der Nacht habe ich auf der Bank im Garten zugebracht, bis die
Sonne kam, froh war ich im Wissen: hier zu meinen Füßen schläft nur die
Form meiner Geliebten, sie selbst ist wach wie mein Herz, ist
untrennbar mit mir verbunden.
Das Morgenrot stieg aus dem Horizont, Nachtwolken hingen wie schwere,
schwarze Vorhänge vom Himmel bis zur Erde herab, orangegelbe und
violette Flecken formten ein riesenhaftes Gesicht, dessen starre Züge
mich an das Medusenhaupt erinnerten; als wolle es die Sonne
verschlingen, schwebte es regungslos lauernd. Das ganze Bild: ein
Schweißtuch der Hölle mit dem Antlitz des Satans darin.
Ich habe, ehe die Sonne kam, ihr wie zum Gruß den Zweig eines
Holunderstrauches abgebrochen und, damit er wachsend und gedeihend
selber ein Baum würde, ihn in die Erde gesteckt; mir war, als
bereicherte ich dadurch die Welt des Lebens.
Noch ehe das große Licht erschien, hatten die ersten Boten seines
Glanzes das Medusenhaupt vertilgt; in eine unabsehbare Schar weißer
Lämmer verwandelt, trieben die vorher so drohend dunkeln Wolken über
den strahlenden Himmel.
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