Vergiß die treuen Toten nicht.“

Das Jahr 1866 schien ohne Opferforderung an Alt-Geltow vorüber gegangen

zu sein. Aber _jetzt_! Manch neuer Name wird sich zu den alten gesellen.

In der Kirche hatte sich ein Mann aus dem Dorfe, ich weiß nicht,

ob Lehrer oder Küster zu uns gefunden. „Nun müssen Sie noch die

_Meusebach_sche Begräbnisstätte sehen“, so sagte er. Wir horchten

auf, da wir von einer solchen Begräbnisstätte nie gehört hatten,

folgten dann aber unserm neu gewonnenen Führer, bis wir draußen an

einen Vorsprung gelangten, eine Art Bastion, wo der Kirchhofshügel

steil abfällt. Hier, an höchster Stelle, die einen Überblick über

das Dorf und seine Gärten gestattet, bemerkten wir nunmehr einen

eingefriedigten, mit Eichen und Zypressen umstellten Platz, dessen

schlichtes, mit Convolvulus und wildem Wein umranktes Gitter drei

Efeugräber einschloß. In ihnen ruhten Vater, Mutter, Sohn. Die letzten

ihres Namens. Das Ganze wirkte durch seine große Einfachheit.

Der Vater, Karl Hartwig Gregor Freiherr _von Meusebach_, lange

Zeit Präsident des Rheinischen Kassations- und Revisionshofes, war

ein Kenner der deutschen Literatur, zugleich ein Sammler ihrer

Schätze, wie kaum ein zweiter. Wir finden über ihn Folgendes: „Seine

bibliographischen Bestrebungen umfaßten das ganze Gebiet von Erfindung

der Buchdruckerkunst bis auf die Gegenwart, doch so, daß er dem

_Volks-_ und _geistlichen Liede_, den Schriften Luthers, vor allen

aber _Fischarts_, so wie den nach seiner Meinung zu sehr verachteten

und vergessenen Schriftstellern des 17. Jahrhunderts einen gewissen

Vorrang zugestand. Alle erheblich scheinenden Bücher, welche seine

scharfsinnigen Untersuchungen ihn kennen gelernt hatten, suchte er zu

erwerben. So gedieh seine Bibliothek zu einer seltenen Vollständigkeit

und zu einem fein gegliederten inneren Zusammenhange.“

Von 1819 an lebte er in Berlin, wenn ich nicht irre in einem der

Häuser, die bei dem Neuen-Museums-Bau verschwunden sind. Hier besuchte

ihn anfangs der zwanziger Jahre Hoffmann von Fallersleben, der über

diesen Besuch in seinen „Aufzeichnungen und Erinnerungen“ berichtet.

„Schon in Koblenz hatte ich viel gehört von einem Herrn von Meusebach,

der von dort aus als Geheimer Rat an den Rheinischen Kassationshof in

Berlin versetzt worden sei.

Er besitze, so hieß es, eine große Bibliothek, reich an altdeutschen

Werken, sei ein großer Kenner und immer noch ein eifriger Sammler.

Ich erfuhr bald seine Wohnung: er wohnte in dem Hause der Frau

Friedländer hinter der kleinen Brücke, die über den Kupfergraben auf

den Museumsplatz und die Neue Friedrichsstraße zuführte. Ich ging eines

Morgens zwischen neun und zehn Uhr hin, ließ mich anmelden, wurde aber

abgewiesen. Ich wiederholte noch zweimal meinen Besuch; immer aber

hieß es: ‚der Herr Geheime Rat schläft noch.‘ Ich ließ mich nicht

abschrecken und versuchte es zum vierten Male, aber erst um elf Uhr.

Diesmal hatte ich sagen lassen, der Herr von Arnim habe mich ja schon

angemeldet. Nach einiger Zeit kehrte der Bediente zurück: ich möchte

eintreten.

Herr von Meusebach war in eifrigem Gespräch begriffen mit Frau von

Savigny, begrüßte mich, ließ mich stehen und setzte sein Gespräch fort.

Frau von Savigny war so gesprächig, daß sich gar kein Ende absehen

ließ. Endlich nach einer Viertelstunde war der Born ihrer Beredtsamkeit

versiegt und sie empfahl sich.

Meusebach wendete sich nun an mich. Ich sprach einfach aus, was ich

von ihm wünschte, nämlich seine Bücher zu sehen. Das gefiel ihm.

Ehe er mir aber etwas zeigte, öffnete er die Tür zur Bibliothek und

holte links aus der Ecke zwei gestopfte Pfeifen und bot mir die eine

an. Als wir so recht damit im Zuge waren, schloß er eine Tapetentür

auf; in diesem unbemerkten Wandschrank wurden die Lieblingsbücher

und kostbarsten und seltensten aufbewahrt. Zuerst zeigte er mir das

Luthersche Gesangbuch von 1545. ‚Was sagen Sie dazu?‘ Ich freute mich,

staunte, bewunderte. Es folgte nun eine ganze Reihe derartiger Bücher,

die ich alle noch nie gesehen hatte. Die Bücherschau dauerte bereits

über anderthalb Stunden, da trat Friedrich der Bediente ein: ‚Herr

Geheime Rat, es ist angerichtet.‘ Das störte uns nicht, wir fuhren in

unserem angenehmen Geschäfte fort. Friedrich kam wieder: ‚Herr Geheime

Rat, das Essen steht schon längst auf dem Tische.‘ ‚Gut. Nun kommen Sie

mit.‘ Ich hatte früher nie Sauerkraut essen können, heute schmeckte es

mir vortrefflich, sowie der leichte Moselwein (einen andern führte der

Herr Geheime Rat nicht). Frau von Meusebach lachte, daß ich es heute so

schön getroffen hätte. Die Unterhaltung war sehr heiter. Ich erzählte

allerlei hübsche Geschichten so unbefangen, als ob ich in einem Kreise

alter lieber Freunde mich befände.

Nach Tische begaben wir uns wieder an unsern Wandschrank. Als der

Kaffee kam, holte ich mir selbst eine frisch gestopfte Pfeife, --

Friedrich mußte immer an die dreißig wohlgereinigt und gestopft im

Gange erhalten. Meusebach ergötzte sich sehr, daß ich schon so gut

Bescheid wußte.

Wir begannen von neuem die Bücherschau. Es wurde Licht angezündet, wir

setzten uns. Jetzt kamen die Liederbücher und die _Fischartiana_ an

die Reihe. Meine Freude steigerte sich. Der Tee wurde gebracht. Frau

von Meusebach kam mit ihren Kindern. Das störte uns weiter nicht. Wir

unterhielten uns und besahen Bücher; Tee und Essen war Nebensache.

Die Kinder gingen wieder fort, Frau von Meusebach folgte bald nach,

wir waren wieder allein. Eine frische Pfeife wurde angebrannt. Es

war bereits spät. Ich wollte nach Haus, mußte aber bleiben. Es wurde

zwölf, es wurde eins. Immer noch kein Ende. Da kam Meusebach auf

meine ‚Liederhandschrift‘, die ich das Glück gehabt hatte auf einem

Trödel in Bonn zu entdecken, zu sprechen und meinte, es wäre hübsch,

wenn er das Buch mal sehen könnte. Das „Sehen“ verstand ich recht gut

und beschloß bei mir, es ihm zu Weihnachten zu verehren. Endlich um

halb zwei schieden wir und waren nach _fünfzehntehalb_ Stunden erster

Bekanntschaft beide recht frisch und vergnügt. Ich mußte versprechen,

meinen Besuch bald zu wiederholen, und es fiel mir denn auch nicht im

geringsten schwer, recht bald Wort zu halten.“

Gegen Ende seines Lebens hin empfand Meusebach immer tiefer das

Bedürfnis, ungestört seinen Studien leben zu können. Er gab seine hohe

richterliche Stellung auf (1842) und zog sich nun nach _Alt-Geltow_

zurück. Mit ihm ging seine Bibliothek. Aber nicht lange mehr hatte

er sich dieser Muße zu freuen. Er starb am 22. August 1847. Seine

Bibliothek, ein Schatz, wurde 1849 seitens der preußischen Regierung

erstanden und der Berliner Bibliothek einverleibt.

Hatte der Vater der stillen Welt seiner Bücher angehört, so gehörte

der Sohn (seiner äußeren Stellung nach ebenfalls Jurist) um so voller

der Außenwelt, dem Markt des Lebens an. Er war in eminentem Sinne

ein „Lebemann“, geistreich, schlagfertig, eine feine und spitze

Zunge zugleich. Die März-Ereignisse zogen ihn in die Politik;

sein berühmter Ausspruch: „ich rieche Leichen,“ womit er in den

Oktobertagen desselben Jahres auf die Tribüne trat, ist unvergessen

geblieben und ein geflügeltes Wort geworden. Die fünfziger Jahre

sahen ihn im diplomatischen Dienst, erst als Generalkonsul in

den Donaufürstentümern, dann als Gesandten in Brasilien. Seine

Wunderlichkeiten wuchsen. 1854 in Giurgewo war er im türkischen

Kugelregen nicht nur spazieren gegangen, sondern hatte seinen

Rattenfänger auf das Apportieren von Sprengstücken abgerichtet; acht

Jahre später in Rio verfiel er dem Wahnsinn. Seine Lebensweise hatte

die angeborene Exzentrizität unterstützt. „Champagner in Eis“ war

sein steter Begleiter und seine oft abgegebene Versicherung, „daß

er seines Vaters Bibliothek in den _Keller_ getragen habe,“ war nur

allzu richtig. So konnte die Katastrophe kaum ausbleiben. Eine reich

angelegte Natur ging in ihm zu Grunde.

Daß ich Gräbern wie diesen auf dem Geltower Kirchhofe begegnen würde,

_der_ Gedanke hat mir fern gelegen. Ich las die einfachen Zuschriften,

nahm ein Efeublatt vom Grabe des Vaters und stand noch immer wie im

Bann dieser Stätte.

Unser Führer endlich löste ihn. „Da drüben ist noch ein Grab, das

Sie sehen müssen.“ -- Zugleich brach er auf und gab uns dadurch das

Zeichen, ihm zu folgen.

Ein dichtes Fliedergestrüpp hatte uns wie ein Kulisse von dem

eigentlichen Kirchhof, der jetzt, wie erwähnt, seine _zweite_

Bestellzeit hat, getrennt, und wir standen nunmehr, nachdem wir das

Gestrüpp glücklich durchbrochen, vor einer kleinen Gräberreihe, die das

solange brach gelegene Feld neu zu durchziehen begann. Eines der Gräber

war besonders gehegt und gepflegt: ein Gartenbeet mit Rosen und Nelken,

mit Levkojen und Heliotrop dicht überwachsen. Zu Häupten des Grabes

stand ein Kreuz, dahinter hohe Malven. Die Inschrift lautete: „Hier

ruhet in Gott _Johann Schupke_, geboren den 1. Februar 1822, gestorben

den 30. November 1865. Jesaias Kapitel 57 Vers 2: ‚Und die richtig vor

sich gewandelt haben, kommen zum Frieden und ruhen in ihren Kammern.‘“

Die Sonne war am Untergehen; die schönste Zeit des Tages zumal für eine

märkische Landschaft. Wir ließen deshalb die Gräber, unterbrachen

unser Gespräch und stiegen die Kirchturmtreppe hinauf, um uns, nachdem

wir die Luken geöffnet, der im Golde daliegenden Schwielow-Ufer zu

freuen. Wie schön! Hier oben erst erneute sich das Gespräch. „Ja, von

unserm Schupke wollt' ich erzählen“, so hob unser Führer an. Ich nickte

zustimmend.

Gott hab' ihn selig, das war ein Mann und durch schwere Schulen war er

gegangen! Wen Gott lieb hat, den züchtigt er. Und das muß ich sagen;

wenn der Himmel je einen preußischen Förster lieb gehabt hat, dann hat

er Schupken lieb gehabt.

War er ein Alt-Geltower? fragte ich, um wenigstens etwas von Teilnahme

auszudrücken.

Da seh ich, daß Sie ihn nicht gekannt haben. Er war ein Schlesier, aus

dem Riesengebirge oder so herum, und sprach das Rübezahl-Deutsch bis an

sein seliges Ende. Nie ist ein reines =a= über seine Lippe gekommen.

Wie kam er denn in diese Gegenden?

Wie so viele andere hierherkommen. Er wurde nicht lange gefragt. Sie

hoben ihn aus, und ein schmucker Junge, wie er war, nahmen sie ihn zur

Garde. Er stand bei den Jägern.

Und durch schwere Schulen ist er gegangen, sagten Sie?

Das will ich meinen! Lassen Sie sich erzählen. Der grüne Jägerrock

sticht in die Augen; grün geht noch über blau; kurz und gut, Schupke

wurde ein glücklicher Liebhaber. Der Himmel hing ihm voller Geigen. Ob

er das Mädchen heiraten wollte, weiß ich nicht, aber sie hielt zu ihm,

und eines Tages, der Böse hatte sein Spiel, schenkte sie ihm Uhr und

Kette. Eine goldene Uhr. Es sei ein Erbstück; ein Onkel von ihr sei

gestorben.

Das hätte nun unsern Schupke wohl stutzig machen sollen; aber der

Mensch ist eitel, und wenn er hübsch ist und erst zweiundzwanzig Jahr,

dann ist er's doppelt, kurzum Schupke nahm die Uhr und freute sich

dran; die kleine goldene Kette paradierte zwischen dem dritten und

sechsten Knopf, und wenn ihm ein Gedanke durch den Kopf ging, so dachte

er: „es sterben so Viele; warum soll er nicht gestorben sein?“

Es sterben so viele Onkel, aber _ihr_ Onkel, des Mädchens Onkel

war _nicht_ gestorben und schon am andern Tage hieß es: des alten

Wolffenstein goldene Uhr wird vermißt, Uhr und Kette; und eine Stunde

später hieß es: man weiß, wer sie hat; sie hat es gestanden.

Das ging wie ein Lauffeuer durch die Stadt; es kam auch in die

Jäger-Kaserne. Schupke wurde leichenblaß. Ein unbescholtener Mann,

makellos, aller Leute Liebling, -- und nun entehrt. „Ich hab' es nicht

gewußt“; aber wer hätte es geglaubt? Der Schein war gegen ihn. Es

schüttelte ihn am ganzen Leibe; er riß das Fenster auf, um wieder frei

zu atmen; es half nichts; ein furchtbares Anklagewort gellte ihm vor

den Ohren; er hörte das Ticken der unglückseligen Uhr auf seiner Brust;

er tat sie weg -- es tickte noch.

Es _mußte_ sein; er nahm seine Büchse und ging hinaus.

Aber das Leben ist süß. Er irrte draußen umher, erst an der Havel hin,

dann links in den Forst hinein. „Jetzt!“ Er riß seinen Rock auf. Nein,

noch nicht. So vergingen Stunden.

Wo ist Schupke? hieß es derweilen in der Kaserne. Man öffnete seinen

Schrank. Da lagen Uhr und Kette. Man sah auf den Büchsenstand. _Eine_

Büchse fehlte; Schupkes. Alles war klar.

Der Hauptmann seiner Kompagnie, Graf Schlieffen, warf sich aufs Pferd.

Der Weg war wie vorgeschrieben. Er sagte sich: ein Jäger ist in den

_Wald_ gegangen. Fünfhundert Schritt hinter dem Schützenhause begegnete

ihm ein Mann, der Reisig auf seiner Karre heimkarrte. „Guten Tag, Papa,

habt Ihr nicht einen Gardejäger hier herum gesehen?“

„Woll, den hebb ick sehn. Reitens man to, Herr Hauptmann. Met den Jäger

is et nich richtig. Ick kaek upp'n Kirchhof. Do läg he an een von de

Gräbers up sine Knie, un ick hürte, wie he lies' beden und spreeken

deih. Un denn legt he sinen Kopp up det Grab, immer deeper int Gras.

Mit den Jäger is et nich richtig. Reitens man to, Herr Hauptmann.“

Also doch. Graf Schlieffen jagte vor. In einer Minute hielt er an dem

halb angelehnten Torflügel. Da lag der Gardejäger noch auf seinen

Knien, wie der Reisigsammler erzählt hatte, und betete. Schupke! rief

der Graf.

Schupke sprang auf und griff nach seiner Büchse. Er sah wie gestört

aus; dann winkte er mit der Hand, wie um anzudeuten: der Graf solle ihn

nicht stören.

Der aber ritt näher. Schupke winkte noch einmal. Als der Graf auch

jetzt noch weiter vorritt, legte Schupke die Büchse an die Schulter:

Zurück, Herr Hauptmann, oder ich schieße!

Der Graf hielt; -- ein Gardejäger trifft seinen Mann. So war Zeit

gewonnen. Im nächsten Augenblick aber fiel ein Schuß. Schupke hatte

sich in die Brust geschossen.

Auf einer Bahre trugen sie ihn heim. Er schien ein Sterbender. Aber die

Jugend war stärker als der Tod. Drei Jahre lang lag er im Lazarett, die

Kugel hatte ihm ein Stück Tragband mit in die Lunge gejagt; dann stand

er auf und war ein genesener Mann. Kein Mensch in Potsdam sprach von

dem, was _vorher_gegangen war; in Mitleid war jede andere Betrachtung

untergegangen; jeder hatte ein tiefes Mitgefühl für den Mann von Ehre,

der die leise Schuld, die ihn traf, mit seinem Blute bezahlt hatte. Er

verließ das Lazarett und wurde Förster in der Pirschheide. Hier, wo die

Lichtung ist, dort stand sein Haus.

Das Trauerspiel war aus; das Idyll begann. Er schloß eine glückliche

Ehe, und ehe zehn Jahr ins Land gegangen waren, war er eine „Figur“

in Havelland und Zauche. Er trat wie ein Sonnenschein in jeden Kreis;

jedes Gesicht wurde heiterer, die Kinder liefen ihm entgegen und

reichten ihm die Hand. Er hatte die glücklichste Mischung: einen festen

Sinn und ein freundliches Herz.

So lebte er in unserer Mitte, unseres Dorfes Stolz, sich und andern zur

Freude. Aber er sollte nicht zu hohen Jahren kommen. Eines Morgens --

alle Dächer lagen in Reif und die Sonne stand wie eine rote Kugel über

den Bäumen, -- da lief es von Haus zu Haus: Schupke ist tot. Es war nur

allzu wahr.

Er hatte einen eigenen Tod gehabt. Einen etwas engen Stiefel mit Gewalt

anziehend, war eines der vernarbten Blutgefäße wieder geplatzt und der

Erguß in die Lunge hatte seinem Leben ein Ziel gesetzt.

Drei Tage später haben wir ihn begraben. Keiner fehlte. Es waren

herzliche Tränen, die auf sein Grab fielen. Die Pirschheide hatte

keinen bessern Mann gesehen.

So erzählte unser Führer. Die Sonne war inzwischen untergegangen;

wir gaben unsern Lukenplatz auf und stiegen _hinunter_. Ein weißer,

kaum fußhoher Nebel zog über den Kirchhof hin, und hüllte die Gräber

ein; aber die Kreuze ragten hell darüber hinaus und auf der goldenen

Inschrift des einen lag es wie ein letzter Schimmer.

Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Dritter Teil Havelland · 第 144 / 149 题