Dem verwundeten, doch unbesiegten Krieger

soll vom Marquis *d'Argens* (1704-71) herrühren (s. ~König~: "Vers.

ein. hist. Schild. der Residenz Berlin", T. 5, Bd. 1, S. 100, Berlin

1798; und Gallus: "Gesch. d. Mark Brandenb." B. 6, S. 130. Züllich. u.

Freyst. 1805). Camille ~Paganet~ ("Hist. de Fréd. le Gr.", Vol. 1,

Livr. 2, p. 416. Par. 1830) giebt jedoch *Maupertuis* (1698-1759) als

Verfasser an.--

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*Après nous le déluge!*

Nach uns die Sündflut!

(d.h. "wir leben frech und flott darauf los, nach uns geschehe, was

da will!") soll die Marquise von *Pompadour* (1720-64) gesagt haben

(s. "Mém. de Mdme. du Hausset". 1824: "Essai sur la marq. de Pomp."

S. 19 u. Mlle. Fel in "Le Reliquaire de M. Q. de la Tour" par Ch.

Desmaze. Par. 1874, S. 62). Benutzt ist wohl das Wort eines unbekannten

griechischen Dichters

ἐμοῦ θανόντος γαῖα μιχθήτω πυρί

Nach meinem Tode geh' die Welt in Flammen auf,

welches ~Cicero~ ("de fin." 3, 19, 64), ~Seneca~ ("de clem." 2, 2, 2)

und ~Stobaeus~ ("Ecl." 2, 6, 7) citieren. ~Tiberius~ soll es (nach

~Cassius Dio~, 48, 23) mit Vorliebe gebraucht haben und ~Nero~ sprach,

als es einst in seiner Gegenwart angeführt wurde: "Vielmehr schon

während ich lebe" und steckte Rom in Brand (s. ~Sueton~ "Nero" 38 u.

~Zonaras~ 11, 3).--

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Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes · 第 384 / 438 题