[Fußnote 63: Aus diesem Kapitel (15. Aufl.) ging A. ~Otto~'s Werk
hervor: "Die Sprichwörter und sprichwörtlichen Redensarten der Römer"
(Lpzg., Teubner, 1890), eine vortreffliche Arbeit, der dieses Buch
manchen wertvollen Aufschluss verdankte.]
*Jeder ist seines Glückes Schmied*
ist nach der dem ~Sallust~ zugeschriebenen Schrift "de republica
ordinanda" 1, 1, wo es heisst: "quod in carminibus Appius ait, fabrum
esse suae quemque fortunae", auf ~Appius~ *Claudius* (Consul 307 v.
Chr.) zurückzuführen. ~Plautus~ ("Trin." 2, 2, 84: "sapiens ipse fingit
fortunam sibi") schreibt diese Fähigkeit nur dem Weisen zu; während
ein von Cornelius ~Nepos~ (Atticus 11, 6) mitgeteilter Jambus eines
Unbekannten wiederum aussagt:
*Sui cuique mores fingunt fortunam* (_hominibus_).