*Seine Worte auf der Goldwage wägen*
stützt sich auf Sirach 21, 27: "Die unnützen Wäscher plaudern, das
nichts zur Sache dienet; die Weisen aber wägen ihre Worte mit der
Goldwage" und 28, 29: "Du wägest dein Gold und Silber ein; warum wägest
du nicht auch deine Worte auf der Goldwage?"
In einem Fragmente des Varro aus der Satire Περίπλους (Buch
2 περὶ φιλοσοφίας) kommt der Ausdruck in der Form "unum
quodque verbum statera aeraria pendere" ebenfalls vor. (Ausg. v.
Bücheler, No. 419.)--
*Eine sitzen lassen*
sagen wir nach Sirach 22, 4: "Eine vernünftige Tochter kriegt wohl
einen Mann, aber eine ungerathene Tochter lässt man sitzen und sie
bekümmert ihren Vater".--