Lukas 4, 23 wird es schon als Sprichwort angeführt.--

*Seine Worte auf der Goldwage wägen*

stützt sich auf Sirach 21, 27: "Die unnützen Wäscher plaudern, das

nichts zur Sache dienet; die Weisen aber wägen ihre Worte mit der

Goldwage" und 28, 29: "Du wägest dein Gold und Silber ein; warum wägest

du nicht auch deine Worte auf der Goldwage?"

In einem Fragmente des Varro aus der Satire Περίπλους (Buch

2 περὶ φιλοσοφίας) kommt der Ausdruck in der Form "unum

quodque verbum statera aeraria pendere" ebenfalls vor. (Ausg. v.

Bücheler, No. 419.)--

*Eine sitzen lassen*

sagen wir nach Sirach 22, 4: "Eine vernünftige Tochter kriegt wohl

einen Mann, aber eine ungerathene Tochter lässt man sitzen und sie

bekümmert ihren Vater".--

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes · 第 72 / 438 题