*Bluthund;*
und Sirach 34, 27 lautet: "Wer dem Arbeiter seinen Lohn nicht giebt,
der ist ein Bluthund".--
2. Samuelis 18, 9 berichtet von Absalom, der auf einem Maultier ritt:
"da das Maulthier unter eine grosse dicke Eiche kam, behing sein
Haupt an der Eiche und schwebete zwischen Himmel und Erde, aber sein
Maulthier lief unter ihm weg". Danach brauchen wir die Wendung:
*zwischen Himmel und Erde schweben.--*
Aus 2. Samuelis 18, 33 und 19, 4 stammt:
*O mein Sohn Absalom!--*
* * * * *
*1. Könige* 2, 2 sagt der sterbende David zu seinem Sohne Salomo:
*sei ein Mann.--*
1. Könige 3, 7 spricht Salomo zu Gott: "... bin ... ein kleiner Knabe,
weiss nicht weder meinen Ausgang noch Eingang". Daher sagen wir:
*nicht aus noch ein wissen.--*
Auf 1. Könige 3, 16-28 beruht:
*Salomonisches Urteil.*
Es wird da eine junge Mutter von einer anderen bei Salomo verklagt,
sie habe der Schlummernden ihr eigenes im Schlaf erdrücktes Kind
untergeschoben und sich deren lebendes genommen, was die Bezichtigte
läugnet. Um die Wahrheit herauszubringen, entscheidet der König, das
lebendige Kind solle mit dem Schwert in zwei Teile geteilt werden
und jeder eine Hälfte zufallen. Die eine willigt darein, die andere
aber will dann lieber ganz verzichten, "denn ihr mütterliches Herz
entbrannte über ihren Sohn". Da sprach Salomo: "Gebt dieser das Kind
lebendig und tötet es nicht; die ist die Mutter."--
*Weise wie Salomo, Weisheit Salomos* _oder_ *Salomonis,
salomonische Weisheit*
beruht auf 1. Könige 4, 29. 30. 31. 34; 5, 7. 12; 10, 4. 6. 7. 8. 23.
24; 11, 41; 2. Chronika 1, 10. 11. 12; 9, 3. 5. 6. 7. 22. 23; Luk. 11,
31 und dem Titel des apokryphischen Buches "die Weisheit Salomons an
die Tyrannen".--
1. Könige 12, 11 sprechen "die Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren"
zu Rehabeam, Salomos Sohn, er möge dem um Erleichterung flehenden Volke
antworten: "mein Vater hat euch mit Peitschen gezüchtigt, ~Ich~ aber
will euch
*mit Scorpionen* (_d.h. mit Geisseln_) *züchtigen".--*
1. Könige 22, 22 und 23 ist die Rede von "einem falschen Geist in aller
Propheten Munde" (vrgl. Jesais 9, 15; Jerem. 5, 31; 6, 13; 14, 14; 23,
25 und 26), danach reden wir mit Matth. 7, 15; 24, 11; Mark. 13, 22; 2.
Petri 2, 1; 1. Joh. 4, 1; Offenb. 16, 13; 15, 20 und 20, 10 von
*falschen Propheten.--*
* * * * *
Aus *2. Könige* 4, 40 entnehmen wir den Klageruf über schlechtes Essen:
*der Tod im Topf!--*
* * * * *
*1. Chronica* 13, 18 steht:
*Friede sei mit dir.--*
1. Chronica 13, 19 sagen die Fürsten der Philister von David: "wenn er
zu seinem Herrn Saul fiele, so möchte es uns unsern Hals kosten"; daher
die Wendung:
*es kostet den Hals.--*
1. Chronica 17, 34; Psalm 106, 1; 107, 1; 118, 1. 29; 1. Maccab. 4, 24;
Gesang der drei Männer im Feuer, 89, (vrgl. 2. Chronika 7, 3; Psalm
136, 1; Esra 3, 11) steht:
*Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet
ewiglich.--*
* * * * *
*Esra* 9, 6 schliesst: "unsere Missethat ist über unser Haupt
gewachsen und unsere Schuld ist gross bis in den Himmel". Danach sagen
wir:
*Sich Etwas über den Kopf wachsen lassen.--*
* * * * *
Für "Alles was dazu dient, eine leere Stelle auszufüllen", sagen wir:
*Lückenbüsser,*
nach *Nehemia* 4, 7: "da aber Saneballat, und Tobia, und die Araber,
und Ammoniter, und Asdoditer höreten, dass die Mauern zu Jerusalem
zugemacht waren, und dass sie die Lücken angefangen hatten zu büssen
(veraltet für: "ausbessern, flicken"), wurden sie sehr zornig".--
* * * * *
*Im Sack und in der Asche trauern* (_oder_) *Busse thun*
beruht auf *Esther* 4, 1 und 3 (vrgl. Jes. 58, 5; Jerem. 6, 26; Jona 3,
6; 1. Maccab. 3, 47; Matth. 11, 21; Luk. 10, 13).--
* * * * *
In dem Buche *Hiob* 1, 1 u. 8; 2, 3 (vrgl. 2. Sam. 15, 3; Ps. 25, 21)
wird Hiob bezeichnet als
*schlecht* (_d. i. schlicht_) *und recht.--*