Als ein Beispiel inniger Freundesliebe gelten uns

*David und Jonathan*

nach 1. Samuelis 18, 1-7; 19, 1; 20, 17; 23, 18; 2. Samuelis 1, 26; 21,

7 (s. unten: 1. Macc. 10 und 11).--

Nach 1. Samuelis 25, 17. 25; 2. Samuelis 20, 1, wo aber "Mann" steht,

sagen wir:

*Ein heilloser Mensch.--*

* * * * *

*2. Samuelis* 8, 13 lesen wir:

*Sich einen Namen machen.--*

Das bekannte Wort:

*Krethi und Plethi,*

d.h. die Kreter (nach anderen die Karer) und Philister, welche die

Leibwache des Königs bildeten, steht 2. Samuelis 8, 18; 15, 18;

20, 7. 23; 1. Könige 1, 38. 44; 1. Chronica 19, 17 und es ist uns

gleichbedeutend mit "allerlei Pöbel".--

Als nach 2. Samuelis 10, 5 und 1. Chronika 20, 5 der Ammoniterkönig

Hanon den abgesendeten Dienern des Königs David hatte die Haare scheren

lassen, liess David ihnen sagen: "Bleibet zu Jericho, bis euer Bart

gewachsen", woraus jene volkstümliche Abfertigung an einen frühklugen

Unbärtigen entstand:

*Gehe nach Jericho und lass dir den Bart wachsen.--*

Nach 2. Samuelis 11, 14 u. 15 nennt man einen Brief, welcher dem

Überbringer Unheil bringt:

*Uriasbrief,*

denn David schickte an Joab den Uria mit einem Briefe des Inhalts:

"Stellet Uria an den Streit, da er am härtesten ist, und wendet euch

hinter ihm ab, dass er erschlagen werde und sterbe". Und also geschah

es.--

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes · 第 50 / 438 题