*die Rotte Korah*
ist 4. Mos. 16, 5 entnommen.--
Auf 4. Mos. 31, 26. 27; Josua 22, 8; Eichter 5, 20 beruht:
*Den Raub unter sich teilen.--*
*Dorn im Auge*
ist aus 4. Mos. 33, 55 gebildet, wo es heisst:
"Werdet ihr aber die Einwohner des Landes nicht vertreiben vor eurem
Angesicht, so werden euch die, so ihr überbleiben lasset, zu Dornen
werden in euren Augen--".--
* * * * *
*5. Mos.* 1, 17 (vrgl. Sprichw. 24, 25; Joh. 7, 24) steht: "Keine
Person sollt ihr im Gericht ansehen" und Hiob 34, 19 heisst es von Gott
(vrgl. Hiob 13, 10; Maleachi 1, 9; Sir. 35, 16; Matth. 22, 16; Mark.
12, 14; Luk. 20, 21; Apostelg. 10, 34. 35; Röm. 2, 11; 2. Kor. 19, 7;
Gal. 2, 6; Ephes. 6, 9; Col. 3, 25; Jak. 2, 1): "Der doch nicht ansieht
die Person der Fürsten und kennt den Herrlichen nicht mehr, denn den
Armen". Daher verlangen wir mit 1. Petri 1, 17, man solle richten
*Ohne Ansehen der Person.--*
Nach 5. Mos. 4, 26 sagen wir:
*Himmel und Erde zu Zeugen* (_an_)*rufen.--*
5. Mos. 4, 29; 6, 15; 10, 12; 26, 16; 30, 2; 30, 6; 30, 10; Josua 22,
5; 23, 14; 1. Kön. 2, 4; 8, 48; 2. Kön. 23, 3. 25; Jerem. 32, 41 steht
geschrieben:
*Von ganzem Herzen und von ganzer Seele--*
und 5. Mos. 30, 19 und 31, 28:
*Himmel und Erde zu Zeugen nehmen.--*
Aus 5. Mos. 8, 3 ist:
*Der Mensch lebt nicht vom Brot allein*
entnommen, was wir Matth. 4, 4 und mit Wortumstellung Luk. 4, 4 lesen.--
Für "Einen unbarmherzig strafen" sagen wir:
*Einen steinigen*
nach 5. Mos. 13, 10; 17, 5; 21, 21. 24.--
*Seine milde Hand aufthun*
stammt aus 5. Mos. 15, 11 (vrgl. Psalm 104, 28; 145, 16): "Es werden
allezeit Arme sein im Lande; darum gebiete ich dir und sage, dass du
deine Hand aufthust deinem Bruder, der bedrängt und arm ist in deinem
Lande" und Psalm 37, 21: "Der Gerechte ist barmherzig und milde".--
5. Mose 21, 1-9 wird angeordnet, dass da, wo ein Erschlagener liege,
dessen Mörder unbekannt sei, die Ältesten der nächsten Stadt über einer
jungen Kuh, der der Hals abgehauen ist, ihre Hände waschen und dabei
sagen sollen: "Unsere Hände haben das Blut nicht vergossen, so haben
es auch unsere Augen nicht gesehen; sei gnädig deinem Volke Israel,
dass du, der Herr, erlöset hast, lege nicht das unschuldige Blut auf
dein Volk Israel u.s.w.". Hierauf beruht die uns nach Psalm 26, 6 oder
besser Ps. 73, 13 (vrgl. Pilatus bei Matth. 27, 24) geläufige Wendung:
*Ich wasche meine Hände in Unschuld,*
oder:
*Seine Hände in Unschuld waschen.--*
Aus 5. Mos. 22, 26 "Sünde des Todes werth" und 1. Joh. 5, 16. 17 "Sünde
zum Tode" stammt das Wort:
*Todsünde.--*
Aus 5. Mos. 24, 1. 3 (vrgl. Matth. 5, 31; 19, 7; Mark. 10, 4; Luk. 16,
18; 1. Kor. 7, 10) stammt der
*Scheidebrief.--*
*Du sollst dem Ochsen, der da drischet, nicht das Maul verbinden*
steht 5. Mos. 25, 4 (vrgl. 1. Kor. 9, 9; 1. Timoth. 5, 18). Noch
heute wird in Syrien das im Freien ausgebreitete Getreide gedroschen,
indem man mit einem ochsenbespannten hölzernen Stuhlschlitten
darüberhinfährt, unter dessen Kufen scharfe Steine befestigt sind.--