Großes Schlachtfest! Unser Hofschlächter, Unteroffizier Hammermeister,
besorgte die Sache nach allen Regeln der Kunst. Unsere Schwarzen
staunten nicht wenig, daß unter seinen Händen ein schwarzes Schwein
so weiß werden konnte! Aber von dem Fleische zu essen, weigerten sie
sich voll Abscheu. Nur unser Juma, der in Deutschland Schweinefleisch
essen lernte, aß auch hier davon, dafür wurde er aber auch von
den anderen Boys verächtlich „Sklave“ geschimpft. Das Wellfleisch
schmeckte prächtig. Da Pater Alfons die neu angekommenen Brüder bei
uns vorzustellen kam, konnten sie an unserem Schlachtfest teilnehmen.
Bis auf das bißchen Unterschied in der geographischen Länge und Breite
ging’s bei uns ganz so zu wie beim Schweineschlachten in Weißenrode --
mir war ganz heimatlich zu Mute, und wenn sich so etwas wie Heimweh
zeigen wollte, dann wurde es flugs mit ins Wurstfleisch verhackt. Es
war aber auch ein Staatstier, eigentlich viel zu schade, um seine
Laufbahn in den nunmehr historischen Pökelfässern der Familie Prince
zu beschließen. Unser Sachverständiger Hammermeister taxierte es nach
deutschen Viehverhältnissen auf 180 Mark „unter Brüdern“.