Glückstrahlend kam Tom heute zurück: auf dem Rückmarsch hat er
plötzlich dicht am Wege drei starke Elefantenbullen gesehen. Obwohl
er seine Elefantenbüchse nicht mit hatte, pirschte er sich doch an
und hatte das Glück, sie alle drei zur Strecke zu bringen. Eine
Kugel, Modell 88, hatte sich an der Wurzel des großen Stoßzahnes
plattgedrückt. Der größte Elefant ist 9 Meter lang, bei 3½ Meter Höhe;
in seinem Wanst badeten acht Neger zu gleicher Zeit in dem Blute
des Tieres -- nach Negerglaube ein besondere Kräfte verleihendes
Mittel. Den schwarzen Siegfrieden fiel kein Lindenblatt aufs Kreuz,
Rücken und Rippen des kolossalen Tieres bildeten eine gut gedeckte
Badezelle. Hinter dem Riesenkopf desselben konnte Tom sich decken,
als er den zweiten Elefanten schoß. Der dritte rannte dicht an Tom
vorbei; es war eine fatale Situation, mein Mann war allein, das dichte
Farnkrautgestrüpp verhinderte ein Ausweichen -- und doch kommt es
darauf an, dem angeschossenen Riesen so rasch als möglich aus dem
Gesicht zu kommen. Das Herz haben die Neger als große Delikatesse
verspeist. Von einem Stück Rüssel machte ich Suppe; sie schmeckte etwa
wie recht kräftige, mit Gelatine verdickte Rindfleischsuppe mit etwas
leimigem Beigeschmack; das Fleisch war nach 24stündigem Kochen zäh wie
Leder.