Nach drei langen Monaten heute endlich die Post -- Briefe aus der
Heimat! Was das bedeutet, kann mir nur ein „Afrikaner“ nachfühlen. Auch
die Boys erhielten Briefe, Mpischi z. B. einen von seiner Mama, d. h.
seiner richtigen Mama, im Gegensatz zu der bei den Negern (auch den
Frauen) beliebten angenommenen „Mama“, d. h. mütterlichen Freundin.
Sie verwahrt dem Neger das verdiente Geld, macht seine Schauris, sorgt
für seinen Anzug, kocht für ihn. Es gibt auch unter ihnen ganz junge
„Mama’s“, die sind meistens recht kostspielig. Am liebsten würde mein
Mann die Mamas an der Küste ganz abschaffen.