Von Haus aus kannten die Germanen weder Götterhaus noch Götterbild. Sie

konnten sich, wie Tacitus erzählt, ihre Götter nicht in engen Räumen

eingeschlossen denken, sondern verehrten sie im Freien, besonders in

Wäldern, in deren Rauschen sie die Offenbarung der Gottheit wähnten.

Darum ist das altgermanische Wort für das spätere Götterhaus (ahd.

~haruc~, ags. ~hearh~, altn. ~hǫrgr~) zugleich die Bezeichnung

für „Wald, Hain“. Stets sind es heilige Haine, wo bei Tacitus von

altgermanischer Götterverehrung die Rede ist. Bei den Nordgermanen

scheint dagegen die Verehrung der Götter auf Bergen eine besondere

Rolle gespielt zu haben, denn bei ihnen bedeutet hǫrgr zugleich

„Felsen, Berg“. Der Ort solcher Götterverehrung galt als unverletzlich;

er war ein heiliger Ort (ahd. ~wîh~, ags. ~vîh~, altn. ~vé~), eine

Friedensstätte (alts. ~friduwîh~, altn. ~griðastaðr~), an der jeder

Schutz genoß und wo der der Gottheit verfallen war, welcher an dieser

Stätte gefrevelt hatte. In diesem Heiligtum wohnte die Gottheit oder

zog wenigstens zuzeiten in dasselbe ein. In irgend einem Gegenstand,

der mit ihr in inneren Zusammenhang gebracht wurde, wurde sie

verehrt; so die Nerthus in ihrem Wagen, die Sonne in der nachgeahmten

Sonnenscheibe, Wôdan als chthonischer Gott in einer nachgebildeten

Schlange, Freyr im Phallus oder in den ihm geweihten weißen Rossen,

Thór in seinem Hammer u. dgl. Erst in den letzten vorgeschichtlichen

Zeiten kam das eigentliche Götterbild, d. h. die Nachbildung der Götter

in menschlicher Gestalt, und damit auch die Verehrung solcher Götzen

zu den germanischen Völkern. Von dieser Zeit an finden wir es häufig

auf Metallblättchen, auf Waffen, Runensteinen, und nicht selten werden

solche Idole in den Sagas erwähnt. Das Götterbild bedurfte auch eines

besonderen Raumes, in dem es aufgestellt wurde, und so entstand das

Götterhaus. Der Name dafür ist got. ~alhs~, ags. ~ealh~, altn. dagegen

~hof~; dies wie jenes bezeichnet ursprünglich den eingefriedeten,

geschützten Ort. Die Annahme liegt nahe, daß an dem geweihten Orte

zunächst ein Gebäude errichtet wurde, in dem sich die Teilnehmer am

Opferschmause zusammenfanden. Dieses Gebäude scheint der ältere Teil

des altgermanischen Tempels gewesen zu sein, an den erst später der

Götterraum angefügt worden ist. Jenes Gebäude und die darum liegenden

Genossenschaftszelte mag Germanikus zerstört haben, wenn er, wie

Tacitus berichtet, das Heiligtum der Tanfana dem Erdboden gleichmachte.

Leider besitzen wir keine Nachrichten über südgermanische Tempel.

Dagegen geben uns auch hier die nordischen Sagas eingehende Berichte

über die Götterhäuser, Berichte, die die isländischen Ausgrabungen der

letzten Jahre bestätigt haben. Danach war der Tempel ein länglicher

Bau, der nach der einen Seite zu abgerundet war[*]. Er bestand aus

zwei Teilen, von denen der kürzere, abgerundete ungefähr ein Drittel

des Baues ausmachte. Beide Teile hängen zusammen und werden nur

dadurch voneinander getrennt, daß sich von einem Ende des Gebäudes

bis zum anderen eine Erhöhung aus Erde, der ~stalli~, hinzieht. In

beide Teile führt eine Tür. Der größere Teil ist das Langhaus, in dem

die Opferschmäuse abgehalten zu werden pflegten. Hier brannte das

Langfeuer, um das herum sich die Sitze der Teilnehmer befanden. Der

eigentliche Götterraum war das rund auslaufende Nebenhaus, das ~afhús~.

In diesem befanden sich auf Erhöhungen die Götterbilder, in der Regel

drei, zuweilen aber auch mehrere. Überwiegend scheinen diese aus Holz

geschnitten gewesen zu sein (daher ~trégoð~ „Holzgötter“), doch werden

auch goldene und silberne Götterbilder erwähnt. Dargestellt werden

die Götter in der ihnen typischen Gestalt und mit den Gegenständen,

die ihnen der Mythus zuschreibt. In Uppsala z. B. prangte Óðinn mit

seinem Speer und Helm, Thór trug den Blitzhammer, Fricco war mit einem

großen Priapus dargestellt. Vor den Götterbildern befand sich auf einer

altarartigen Erhöhung ein Ring, bei dem alle Eide geschworen wurden

und den der Priester während des Opfers am Arm zu tragen pflegte.

Hier stand auch der Opferkessel, ein Gefäß, in dem sich das Blut des

Opfertieres befand, und in ihm lag der Opferwedel, mit dem der Priester

die Götzen und Wände und die Teilnehmer am Opfermahle besprengte.

[*] Meine Darstellung in Pauls Grundriß, die leider in eine Anzahl

anderer Bücher übergegangen, ist nicht ganz richtig, wie Gering in

seiner Ausgabe der Eyrbyggjasaga S. 10 zeigt.

[Illustration: Grundriß der Ruinen des Tempels von Ljárskogar auf

Island.]

Das Gebäude mußte von dem Priester oder Goden instand gehalten werden.

Hierfür und für die Opferfeierlichkeit mußten die Mitglieder des

Kultverbandes eine bestimmte Abgabe, den Tempelzoll, zahlen. Dort, wo

der König an der Spitze des Gauverbandes stand, mußte natürlich dieser

oder sein Stellvertreter, der Jarl, des Tempels walten.

Auch der +Hergang bei dem Opfer+ im Tempel ist bei den einzelnen

Stämmen verschieden gewesen und gewiß bei dem Fest des einen Gottes

anders als bei dem des andern. Doch sind gewisse Züge, die wir

überall wiederfinden. Hierher gehört vor allem der Opferschmaus

und der Minnetrunk zu Ehren der Götter. An dem Opferschmaus nahm

natürlich auch die Gottheit teil; sie erhielt nicht nur von dem Blute

des geopferten Tieres, sondern auch die edelsten Teile des Körpers,

besonders das Herz. Sobald das Opfer vollbracht und aus dem Opferblute

geweissagt war, eröffnete der Leiter des Opfers das Mahl, indem er den

Becher und die ganze Opferspeise segnete. Dann trank er die Minne der

Götter: Óðins, um Sieg zu erlangen, Njǫrðs und Freys, um Fruchtbarkeit

und Friede zu erbitten, wie es König Hákon bei den Drontheimern tun

soll. Zuweilen wurde auch die Minne Verstorbener, die Minne früherer

Könige getrunken. Hier und da begleiteten den Opferschmaus Tanz und

Gesang, Mimenspiel und andere Belustigungen, namentlich Schwerttänze

und Ballspiele. Dies war mehr bei den Südgermanen und Angelsachsen

der Fall als bei den Nordgermanen, die in der Wikingerzeit überhaupt

keine besondere Neigung für Tanz und Gesang gehabt haben. Zuweilen

ging auch das Heldenhorn (~bragarfull~) herum, bei dem man feierliche

Gelübde ablegte, die man in nächster Zeit einlöste. Eine eigentümliche

Opferfeier berichtet Gregor der Große von den Langobarden. Diese hatten

dem Wôdan 400 Gefangene geweiht und brachten dann ein Ziegenopfer dar,

schlugen dem Tiere das Haupt ab und umtanzten dasselbe, indem sie dazu

verabscheuungswürdige Lieder sangen.

Nicht immer deckt sich das Fleisch des Opfermahles mit dem den Göttern

geweihten oder versprochenen Dinge. Zum Opfermahl verwendete man

selbstverständlich nur Tiere, deren Fleisch man zu genießen pflegte,

vor allem Pferde, Rinder, Eber, aber auch Böcke, Widder. Das waren

Tiere, die den Göttern heilig waren und durch deren Genuß man sich

gleichsam mit der Gottheit eins fühlte. Aber den Göttern wie den

Dämonen wurden auch noch andere Dinge dargebracht, Dinge, die man

von ihnen zu erlangen hoffte. So namentlich Erzeugnisse des Bodens,

Speisen, Getränke. Ehe die nordischen Waräger ihre Handelsreisen

antreten, berichtet Ibn Fadhlan, gibt jeder seinen Götzen Brot,

Fleisch, Milch, berauschende Getränke und erbittet dafür viele

Handelsware. Auch Hunde, Katzen, Habichte und anderes Geflügel, das

man nicht aß, wurde an dem heiligen Baume zu Altuppsala oder in Lethra

bei den großen Opfern dem Gotte zu Ehren aufgehängt. Ganz besonders

häufig aber werden Menschenopfer erwähnt, die der Gottheit dargebracht

werden. Kriegsgefangene oder Sklaven sind es, die man dazu verwendet.

Kein Siegesfest erwähnen die Quellen, das nicht Menschenopfer begleitet

hätten. Dies Siegesopfer ist die Einlösung des Versprechens, das man

für die Erhaltung des eigenen Lebens gegeben hat. Tacitus erzählt, daß

die Germanen alljährlich dem Wôdan Menschenopfer gebracht, während sie

sich Donar und Zîu gegenüber mit Tieropfern abgefunden hätten. Diese

Tatsache wird andernorts bestätigt. Dem Wôdan opferten die Langobarden,

die Sachsen, die Nordgermanen Menschen bei jeder Gelegenheit. In diesem

Menschenopfer haben wir einen der frühesten altgermanischen Kulte:

es führt in die Zeit, da Wôdan noch als chthonischer Dämon nach dem

Menschen verlangte, in der man ihm verfallen war, wenn man sich nicht

durch das Leben eines Mitmenschen löste. In den Berichten, wo Könige

selbst ihre eigenen Kinder dem Gotte opfern, um dadurch ihr Leben zu

verlängern, haben wir noch Spuren jenes uralten Kultes aus der Kindheit

unseres Volkes.

Register.

Aasgaardsreia 39.

Aberglaube 12.

~afhús~ 122.

Ägir 23, 66 f.

Agnarr 30, 46.

Ahnenkult 10, 11, 31 ff.

Alaisiagen 74.

Alberich 25.

Alfen s. Elfen.

Alfenopfer 181.

Alfheimr 84, 93.

Alfrǫðull 96.

Allvater 52.

Alp 33.

Alraunwurzel 101.

Alsviðr 13.

Alte 27.

Altuppsala 119, 124.

Alvíß 64.

Amulette 101.

Andhrimnir 49.

Angang 108.

Angrboða 38, 54.

anhauchen 102.

Animismus 9, 10.

Antlaßeier 17.

Ἄρης 74 f.

Árvakr 13.

Ásathór 68.

Asegen 81.

Asen 41 ff.

Ásgarðr 56, 68, 93 f.

Askr 53, 93.

Astrunen 100.

Auðumla 92.

Aurgelmir 92.

Aurvandill, Aurvandils Zehe 69.

ausspucken 102.

Austri 93.

Baldr 55, 57, 76, 77 ff., 97.

Baldrsbraue 78.

Baldrskult 78.

Ballspiel 123.

~barditus~ 61.

Barri 85.

Baugi 47.

Baum, Baumkult, Baumseele 94, 113.

Bede 74.

Bergelmir 92.

~bergfolk~, ~bergrisar~ 27.

Bergkult 113.

Bergmännlein 25.

Berserker 34.

Besprechungsformeln 102.

Bestla 92.

Bifrǫst 94.

Bil 15.

Billings Tochter 58.

Bilmisschneider, Bilmisschnitt 34.

Bilskirnir 64.

Birke 101.

Bittopfer 117.

Bjergfolk 25.

Blocksberge 29.

Blut 35, 102.

Blutsbrüderschaft 20.

Boðn 47.

~bolvætt~ 26.

Bǫlverkr 47.

~bǫnd~ 41.

Borr 92.

Böser Blick 106.

Bous 81.

Böxenwolf 34.

~bragarfull~ 123.

Bragi 86, 91.

Brausestein 77.

Bravallaschlacht 112.

Breiðablik 78.

Breithut 47.

Brisingamen 57, 66, 77, 90.

~brownie~ 26.

Brunnenfeste 22.

Brunnenkult 21.

Brynhildr-Sigrdrífa 30, 99.

Buri 92.

Buschweibel 26.

Butzemann 26.

Bylleiptr 54.

Byrgir 15.

Ciesburg 75.

Cyuuari 75.

Dankopfer 117.

Dellingr 94.

Diebesbann 102.

Dienstag 74.

Dingversammlung 110, 116 f.

Disenopfer 118.

Divination 108.

Donar 42, 58 ff., 124, s. a. Thór.

Donnerbesen 101.

Donnerkeile, Donnersteine 29, 101.

Donnerstag 58.

Dovri 28.

Draupnir 52, 55, 80, 85.

Drómi 76.

Dróttkvætt 86.

Druckgeister 33 ff.

Drudenfuß 101.

Dunkelelfen 25.

Dyâus 74.

Edda 8.

Eggther 97.

Egill 99, 104.

Einherjer 30, 49, 95 ff.

Eir 88.

Eiríkr blóðöx 99.

Eiríkr, König der Schweden 52, 60, 112.

Eldhrimnir 49.

Elfen 24 ff.

Elfenschuß 25.

Elivágar 37, 69, 92.

Eljuðnir 38.

Elli 73.

Embla 53, 93.

Erchtac, Ertac 74.

Erde 16, 101.

Erdkraft 20.

Erdmännchen 25.

Etiones 37.

Fáfnir 53.

Fanggen 26.

Fárbauti 54.

Feldkult 113.

Fenrir, Fenriswolf 37 f., 54, 75, 86, 97.

Fensalir 89.

Fergunna 64.

Feuer, Feuerverehrung 15, 101.

Feuersegen 102.

Feurige Männer 36.

Fimbulvetr 96.

Fimmelene 74.

Finnen 100.

Fjalarr 47, 97.

Fjallgautr 48.

Fjǫlnir 44.

Fjǫrguun 64.

Fjǫrgyn 63, 91.

Flußverehrung 21, 113.

Folkvangr 90.

Forseti 81.

Fosete, Fosetesland 81.

Fránangrsfors 56.

Freen 88.

Freitag 86.

Freki 44, 49.

~fréttar, ganga til~ 108.

Freyja 28, 57, 62, 65 f., 68 f., 80, 83, 89 ff.

Freyr 19, 42, 76 f. 80, 81 ff., 97, 104, 116, 120.

Freyspriester 84.

Freystempel 84.

Fricco 19, 82, 112, 122.

Fricke, Frie 86.

Friðþjófr 105.

Friedensstätte 120.

Friedrich Barbarossa 40.

Friedrich II. im Kyffhäuser 40.

Frigg, Frîja 42, 53, 57, 79 f., 85, 87 ff.

Frühlingsfeste 17, 118.

Fulla 80, 89.

Fylgje 31, 34.

~fyrirmaðr~ 111.

Galarr 47.

Gambara 30.

Gangleri 48.

Ganna 30, 111.

Garmr 97.

Gaular, Tempel zu 119.

Gebet 11, 112 f.

Gefjon 91.

Gefn 90 f.

Geirröðr 56, 70 f.

Geisterbannen 37.

Geld 112.

Gerðr 84 f., 104.

Geri 44, 49.

Gersimi 90.

Gesetzschirmer 111.

Gesetzsprecher 111.

Gespenst 32 f., 36.

Gevarus 79.

Gibich 25.

Gillingr 47.

Gimlé 97.

Gimpel 101.

Ginnungagap 91 f.

Gjǫll 39, 76, 80.

Glaðheimr 48.

Gleipnir 76.

Glenr 14.

Glitnir 81.

Gná 89.

~gnideld~ 15.

Gode 110.

Gode, Frau 88.

Gǫndlir 44.

Gott 41.

Götterbilder 10, 110, 120 ff.

Götterkult 11.

Göttersymbole 110.

Göttertempel 120 ff.

Graskönig 18.

Grendel 23.

Grettir 104.

Griðr 70, 86.

Grimnir 46.

Grjótunagarðr 68 f.

Gróa 69 f.

Gullfaxi 68.

Gullinbursti (Freys Eber) 55, 77, 84.

Gullinkambi 97.

Gulltoppr 76.

Gullveig 51.

Gungnir 50, 55.

Gunnhildr 99 f., 104.

Gunnlǫð 46 f., 53.

Güttgen 26.

~gyðja~ 111.

Hackelberend 47.

Haddingr 51.

Haferbock, Hafermann 27.

Hakemann 22.

Hákon, Jarl 105.

Halfdan u. Helgi 105.

~hamfar~, ~hamhleypa~ 33.

Hans Heiling 25.

~hapt~ 41.

Haraldr Kampfzahn 51, 112.

Hárbarðr 60.

Harke, Frau 88.

Hati 14.

Heiðrekr 46.

Heiðrún 49, 95.

Heimdallr 57, 66, 76 f., 80, 97.

Heinzelmännchen 26.

Hel 38, 54, 80, 94 f.

Helblindi 54.

Helgoland 119.

Heljäger 47, 49.

Helleristninger 13.

Herdeneber 84.

Herdfeuer 16.

Herkules 42, 58.

Hermóðr 80.

Hexen 25, 28 f., 33, 39.

Hexenschuß 25.

Hexenzauber 105.

Himmelsbrief 101.

Hjalmgunnarr 30.

Hjúki 15.

Hliðskjálf 52, 77, 89.

Hlín 89.

Hlóðyn, Hludana 63, 91.

Hlórriði 61.

Hnoß 90.

Hoddmimir 96.

Hǫðr, Hotherus 57, 79 f., 97.

~hof~ 121.

~hǫfðingi~ 111.

~hofgoði~ 111.

~hoftoll~ 111.

Hohnstange 99.

~hollarvættir~ 24.

Holde, Holle, Frau 40, 88, 117.

Holden, Hollen 39, 88.

Holger danske 40.

Hollenberge 40.

Holzweibel 26.

Hönir 45, 53, 83, 93.

Hǫrn 90.

Hræsvelgr 28.

Hreiðmarr 53.

Hrímfaxi 94.

Hringhorni 80.

Hrólfr kraki 51.

Hrungnir 64, 68 f., 90.

Hrymr 97.

Hufeisen 101.

Hugi 72.

Huginn 44, 49.

Hulderfolk 40.

Hundthorp, Tempel zu 62.

Hünen 27 f.

Hvergelmir 92, 95.

Hyllemor 26.

Hymir 66 f.

Iðavǫllr 93, 97.

~îdisi~ 30.

Iðunn 53, 56, 86, 91.

Inkarnation der Gottheit 110.

Irpa 28.

Isis 87.

Ivaldissöhne 55.

~jarðarmegin~ s. Erdkaft.

Járnsaxa 64.

Johannisfeuer 16.

Johanniskraut 101.

Jomswikingerschlacht 105.

Jǫrð 63, 91.

Jǫrmungandr 23, 93.

~jǫtnar~ 37.

Jǫtunheim 37, 69, 94.

Julfest 41, 117.

Julschar 118.

Jupiter 58.

Kári 28.

Karl d. Gr. 40.

Kirmes 117.

Klabautermann 26.

Kleeblatt, vierblättriges 101.

Kobold 26.

Könige als Priester 109 ff.

Kornmutter, Kornstier 27.

Kreuzschnabel 101.

Kvásir 47.

~landælfen~ 24.

Landgeister 24, 26.

Langfeuer 122.

Langhaus 122.

Langobarden 82.

Lappen 100.

Læráðr 49, 95.

Lattichkönig 18.

Laubmännchen 17.

Laubpuppe 17.

Lebensrute 19, 20.

Leichenschmaus 36.

Leira, Lethra 91, 119, 124.

Lichtelfen 25, 84.

Lif 96.

Lifthrasir 96.

Ljárskogar, Tempel von 121.

~ljóð~ 46.

Lœdingr 76.

Lóðurr 93.

Logi 72.

Loki 37, 53, 54 ff., 65 f., 71 ff., 77, 79 ff., 89 f., 97.

Los, Loswerfen 103, 108 f.

Magie s. Zauber.

Magni 64, 69, 97.

Mahre 33 ff.

Mahrenfuß 101.

Mahrenzauber 105.

Maibaum 18.

Maigraf 85.

Maikönig, Maikönigin 18, 119.

Maitau 101.

Mánagarmr 14.

Máni s. Mond.

Manismus 10, 31 ff.

Märchen und Märchenmotiv 10, 11.

Mardǫll 90.

Mars 42, 74.

Mars Thingsus 74.

Märzenschnee 101.

~megingjǫrð~ 65.

~meinvættir~ 24.

Menglǫð 90.

Menschenopfer 114 f., 124.

Merkurius 42, 43, 47 f.

Merseburger Zaubersprüche 78, 89, 105.

Miðgarðr 92 ff.

Miðgarðsormr, -schlange 23, 27, 54, 67, 73, 93, 97.

Mimameiðr 95.

Mimingus 79.

Mimir, Mimirs Haupt 35, 45, 82, 97.

Mimirsbrunnen 45, 95.

Minnetrinken 110, 123.

Mistelzweig 79, 101.

Mitothin 85.

Mittwinteropfer 118.

Mjǫllnir 55, 61 f., 65 f.

Móði 64, 97.

Mǫkkurkálfi 69.

Mond 14, 28.

Mondfinsternis 14, 100.

Mondflecken 14.

Moosweibel 26.

Mœrir, Tempel zu 62, 119.

Mundilfari 14.

Muninn 44, 49.

Múspell 97.

Múspellsheimr 92 f.

Múspells Söhne 97.

Naglfar 38.

Nanna 79 f., 84.

Narfi 54, 94.

Naturbeseelung 12.

Naturverehrung 12.

Nebensonnen 14.

Nef 79.

Nehalennia 87.

Nerthus 18 f., 77, 82 f., 91, 110.

Nerthusfest 118.

Níðhǫggr 37, 95, 98.

Niflheimr, Niflhel 38, 92.

~nisse~ 26.

Nix, Nixin 22, 24.

Njorðr 81 ff., 123.

Nóatún 83.

Norðri 93.

Nornen 30, 93.

Notfeuer 15.

Odensjagt 47, 49.

Óðinn 35, 38, 43 ff., 59 f., 68, 75, 80, 85 f., 89 f., 92 f., 97,

112, 114, 116, 122.

Oðr 90.

Óðrerir (Lebensmet) 44, 46.

Ólafr Tryggvason 61.

Ollerus 85.

Opfer, Opferfeste 11, 112 ff.

Opfer, Hergang beim 122 f.

Opfer, Ort der 120 f.

Opfer, Zeit der 115 f.

Opfereber 116.

Opferkessel 122.

Opferwedel 122.

Osiris 43.

Otr 53.

Pentagramm 101.

Perkunas 64.

Pfingstkönig, Pfingstl, Pfingstlümmel 17.

Pilatus 27.

Polyphem 50.

Priester, Priesterinnen 109 ff.

~puck~ 26.

Quellenkult 21, 113.

Ragnarök 7, 96 ff.

Rán 23, 38.

Ratatoskr 95.

Rauðsey, Tempel zu 62.

~regin~ 41.

Reginn 53.

Reifriesen 95.

Rerir 89.

Riesen 27 f., 37 f., 63.

Riesenbaumeister von Ásgarð 28, 48, 54, 90.

Rinda, Rindr 44, 53, 104.

Roggenhund, Roggensau, Roggenwolf 27.

Rǫskva 64, 71.

Rosmarin 101.

Rotkehlchen 101.

Rübezahl 28.

Runen 45, 103 ff.

Runenstab 105.

Runenzauber 104 f.

~sæælfen~ 24.

Sága 89.

Sægr 15.

Sæhrimnir 49.

Schimmelreiter 47.

Schrat 26.

Schratl 33.

Schwerttänze 123.

Schwalbe 101.

Seeland 91.

Seelenglaube 12, 31 ff., 118.

Seelenheer 39.

~seiðhjallr~ 107.

~seiðmenn~ 99.

Selige Fräuleins 26.

Sessrýmnir 90.

Siegfried 40.

Sif 64, 68, 85.

Sigmundr 34.

Sigurðr 50, 99.

Sigyn 54, 58.

Simul 15.

Sinfjǫtli 34, 44.

Sjǫfn 88.

Skaði 55, 58, 83, 85.

Skiðblaðnir 54, 84.

Skínfaxi 94.

Skirnir 85, 104.

Skjálf 90.

Skogsfru, Skogsman 26.

Skǫll 14.

Skrýmir 72 f.

Skuld 31.

Sleipnir 44, 48, 54, 68, 80.

Snotra 89.

Sökkvabekk 89.

Sól 13, 14.

Solulv 14.

Sommer 19.

Sonne 13, 28.

Sonnenfeuer 15.

Sonnenfinsternis 14, 100.

Sonnenrad 13, 118.

Sonnenscheibe von Trundholm 6, 12.

Sonnenverehrung 15.

Sonnenwölfe 96.

Sonnenzauber 96.

~stalli~ 122.

Storch 101.

Suðri 93.

Sunna 13.

Surtr 97.

Suttungr 46 f.

Svaðilfari 28, 48.

Svalin 13.

Svásuðr 94.

Svegðir 48.

Svipall 44.

Syn 89.

Sýr 90.

Tanfana 87, 117.

Tanngnjóstr 65.

Tanngrísnir 65.

Tarnkappe 25.

Tempel 10, 120 ff.

Tempelpriester 111.

Tempelsteuer 111, 122.

Teufel 58.

Things 74.

Thjalfi Thjelvar 16, 64, 69, 71 ff.

Thjazi 53, 55, 83.

Thǫkk 55, 80.

Thór 42, 52, 54 ff., 58 ff., 75, 90, 96 f., 120.

Þorgerðr 28.

Thorhallr 60.

Thórsá, Thórsnes 63.

Thórstempel 62 f.

Thrúðheimr 64.

Thrúðr 64.

Thrúðvangr 64.

Thrungva 90.

Thrymheimr 56, 83.

Thrymr 55 f., 62, 65 f., 90.

Tîwaz 74, 78, 88.

Tîwesdæg, Týrsdagr 74.

Tod 9, 31 ff.

Todaustragen 17, 106.

~tomte~ 26.

Totenbeschwörung 36.

Totenkult 12, 31 ff., 36, 40, 118.

Totenreiche 37.

Traum 9, 31 ff.

Trolle 27, 28.

Truden 33.

Tursen 27.

Týr 42, 66 f., 74 ff., s. a. Zîu.

Úlfkreppa 14.

Ullr 85.

Unterirdische 25.

Urðbrunnen 95.

~urðlokkur~ 107.

Urðr 31 f., 95.

Útgarðaloki 37, 56 f., 71 ff.

Útgarðr 37, 72 ff., 94.

Vafþrúðnir 46.

Valglaumnir 49.

Valgrind 49.

Valhǫll 30, 39, 48 f., 95.

Váli 81, 86, 97.

Vanen 41, 46, 76, 81 ff., 89 f.

Vanenkrieg 45, 81 f.

Vé 86.

Veðrfǫlnir 95.

Vegetationsdämon 106.

Vegtamr 18.

Veleda 30, 111.

Verðandi 31.

Vermummung 41.

Vestri 93.

Viðarr 70, 86, 97.

Viði 86.

Vígríðr 97.

Vikarr 51.

Vili 86.

Vindsvalr 94.

Vingnir 64.

Völsungen 51, 89.

Vǫluspá 96.

Völven 28, 33, 107.

Vǫr 88 f.

Vorzeichen 108.

Waldgeist, Waldmännlein 26.

Walküren 49, 80.

Wandalen 51, 82.

Waräger 124.

Wasserdämonen, -geister 22, 24.

Wasserzauber 101.

~wæterælfen~ 24.

Watzmann 28.

Weihnachtsfest 117.

Weiße Frauen 30, 111.

Weissagung 107 ff.

Werwolf 34.

Wetterzauber 106.

Wichte 24 f.

Widergang 108.

Wiedergänger 36.

Wilde Gjaid, wilde Jagd 39.

Wilde Leute 26.

Wilder Jäger 28, 49.

Wilder Mann 17.

Wildfire 15.

Windfütterung 28.

Windgeister 43.

Winiler 51, 82.

Wôdan 28, 39, 4, 43 ff., 87 f., 104, 124; s. a. Óðinn.

Wôdanestac 43.

Wôdansberge 48.

Wütendes Heer, Wuetes Heer 39, 47, 117.

Ýdalir 85.

Yggdrasill (Weltenbaum) 27, 31, 45, 94 f., 97.

Ymir 92.

Zauber 11, 98 ff.

Zauberer 99 ff.

Zauberhandlung 102 ff.

Zauberspruch 37, 102, 105 ff.

Zauberstab 107.

Ζεύς 74.

Ziestac 74.

Zîu 42, 74 ff., 124, s. a. Týr.

Zwerge 25 f., 93.

Zwölfnächte 40, 88.

_Sammlung

Göschen_

Unser heutiges Wissen

+in kurzen klaren+,

allgemeinverständlichen

+Einzeldarstellungen+

Jede Nummer in Leinwand gebunden =90 Pf.=

+G. J. Göschen’sche Verlagshandlung+

G. m. b. H. +Berlin+ ~W.~ 35 und +Leipzig+

Zweck und Ziel der „Sammlung Göschen“ ist, in Einzeldarstellungen eine

klare, leichtverständliche und übersichtliche Einführung in sämtliche

Gebiete der Wissenschaft und Technik zu geben; in engem Rahmen,

auf streng wissenschaftlicher Grundlage und unter Berücksichtigung

des neuesten Standes der Forschung bearbeitet, soll jedes Bändchen

zuverlässige Belehrung bieten. Jedes einzelne Gebiet ist in sich

geschlossen dargestellt, aber dennoch stehen alle Bändchen in innerem

Zusammenhange miteinander, so daß das Ganze, wenn es vollendet

vorliegt, eine einheitliche, systematische Darstellung unseres gesamten

Wissens bilden dürfte.

Ein ausführliches Verzeichnis der bisher erschienenen Nummern befindet

sich am Schluß dieses Bändchens

Religionswissenschaftliche und theologische Bibliothek

aus der Sammlung Göschen

Jedes Bändchen in Leinwand gebunden =90 Pfennige=

=Abriß der vergleichenden Religionswissenschaft= von Prof. ~Dr.~ Th.

Achelis. Nr. 208.

=Die Religionen der Naturvölker= im Umriß von Prof. ~Dr.~ Th.

Achelis. Nr. 449.

=Indische Religionsgeschichte= von Professor ~Dr.~ Edmund Hardy. Nr.

83.

=Buddha= von Professor ~Dr.~ Edmund Hardy. Nr. 174.

=Griechische und römische Mythologie= von Prof. ~Dr.~ Hermann

Steuding. Nr. 27.

=Germanische Mythologie= von Professor ~Dr.~ E. Mogk. Nr. 15.

=Die deutsche Heldensage= von Professor ~Dr.~ Otto Luitpold Jiriczek.

Nr. 32.

=Die Entstehung des Alten Testaments= von Professor ~Lic. Dr.~ W.

Staerk. Nr. 272.

=Alttestamentliche Religionsgeschichte= von Professor ~D. Dr.~ Max

Löhr. Nr. 292.

=Geschichte Israels= bis auf die griechische Zeit von ~Lic. Dr.~ J.

Benzinger. Nr. 231.

=Landes- und Volkskunde Palästinas= von Privatdozent ~Dr.~ G.

Hölscher in Halle a. S. Mit 8 Vollbildern und einer Karte. Nr. 345.

=Die Entstehung des Neuen Testaments= von Prof. ~Lic. Dr.~ Carl

Clemen. Nr. 285.

=Die Entwicklung der christlichen Religion= innerhalb des Neuen

Testaments von Prof. Lic. ~Dr.~ Carl Clemen. Nr. 388.

=Neutestamentliche Zeitgeschichte= von Prof. ~Lic. Dr.~ W. Staerk.

I: Der historische und kulturgeschichtliche Hintergrund des

Urchristentums. Nr. 325.

=Dasselbe.= II: Die Religion des Judentums im Zeitalter des

Hellenismus und der Römerherrschaft. Nr. 326.

=Die Entstehung des Talmuds= von ~Dr.~ S. Funk. Nr. 479.

=Talmudproben= von ~Dr.~ S. Funk. Nr. 583.

Weitere Bände sind in Vorbereitung.

In gleichem Verlage erschienen:

=Abriß der vergleichenden Religionswissenschaft= von Professor ~Dr.~

Th. Achelis in Bremen. (Sammlung Göschen Nr. 208.)

=Indische Religionsgeschichte= von Prof. ~Dr.~ Edmund Hardy.

(Sammlung Göschen Nr. 83.)

=Buddha= von Prof. ~Dr.~ Edmund Hardy. (Sammlung Göschen Nr. 174.)

=Griechische und römische Mythologie= von ~Dr.~ Hermann Steuding,

Professor am Kgl. Gymnasium in Wurzen. (Sammlung Göschen Nr. 27.)

=Die deutsche Heldensage= von ~Dr.~ Otto Luitpold Jiriczek, Professor

an der Universität Würzburg. (Sammlung Göschen Nr. 32.)

Preis: Jedes Bändchen gebunden 90 Pfg.

G. J. Göschen’sche Verlagshandlung G. m. b. H.

in Berlin und Leipzig

Germanische Mythologie · 第 9 / 9 段